Raumhafen

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Ein Raumhafen dient - analog einem Flugplatz - bei jedem raumfahrenden Volk dem Start, der Landung und der Wartung von Raumschiffen.

Inhaltsverzeichnis

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PR 177
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PR 453
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Hierbei wird zwischen militärischen und zivilen Raumhäfen unterschieden. Die zivilen Raumhäfen lassen sich in Raumhäfen für den Personen- und solche für den Frachtverkehr unterteilen.

Während bei militärischen Raumhäfen die schnelle Ausrüstung und Wiederinstandsetzung vorrangig ist, sowie ggf. die Auswertung mitgebrachter Informationen jedweder Art, so sind Passagierraumhäfen auf die Bequemlichkeit der Passagiere und ihre schnelle Abfertigung ausgelegt. In den größten zivilen Raumhäfen sind darum auch dreiunddreißigstöckige Restaurants möglich.

Handels- und Frachtraumhäfen wiederum liegen meist getrennt von den Passagierraumhäfen und dienen dem möglichst schnellen Warenumschlag. Selbst kleinere Firmen wie die Intercosmic-Fruit-Company lassen sich auch innerhalb ihres Betriebsgeländes einen Raumhafen errichten.

Ferner gibt es noch den Unterschied zwischen planetaren und mobilen Raumhäfen. Obwohl die meisten Völker ihre Raumhäfen vorwiegend auf Planeten bauen, gibt es häufig große Raumstationen, auf denen Schiffe landen und starten können. Besonders die Paddler sind für ihre fliegenden Werftschiffe berühmt, die auch als Raumhafen und Flottenbasis dienen können. Mobilität und Fluchtmöglichkeit sind dabei vorteilhaft, allerdings sind die Kosten einer raumtüchtigen Station höher als die eines planetaren Raumhafens.

[Bearbeiten] Ausstattung

Neben der eigentlichen Standfläche für die Raumschiffe umfasst das Areal eines Raumhafens noch die Werften, Wartungsanlagen, Kontrolleinrichtungen, Energieversorgungen, Unterkünfte, Absperrungen, Schutz- und Abwehreinrichtungen und sämtliche damit zusammenhängenden logistischen Einrichtungen. Umgeben wird ein Raumhafen meist von einem aufgeschütteten Wall, der als Sichtschutz dient.

Je nach Ausstattung des Raumhafens werden die Schiffe entweder von einem energetischen Startgerüst in die Atmosphäre transportiert, oder starten aus eigener Kraft. Energetische Startgerüste und Antigravhilfen werden bevorzugt auf Raumhäfen in der Nähe von Städten verwendet, um die beim Start eines Raumschiffes entstehenden starken Luftverwirbelungen zu vermeiden: Ein mit den Impulstriebwerken startendes Raumschiff kann durchaus die Bauten eines Raumhafens zerstören. Schon im Großen Tamanium der Lemurer fanden energetische Startgerüste Verwendung.

Dabei wird ein Prallfeldstrahl bis zur Hochatmosphäre projiziert. Er dehnt sich aus, bis er eine trichterförmige, evakuierte Röhre bildet. In dieser wird das Raumschiff mit Antigravprojektoren bis in die Hochatmosphäre transportiert, wo dann die eigenen Triebwerke gezündet werden.

Da zur Zeit der Verwendung von Teleskoplandestützen der Belag eines Raumhafens auch beim Abstellen eines Raumschiffes nach dem Abschalten sämtlicher energetischen Anlagen wie Antigravprojektoren nicht nachgeben durfte, wurden mit zunehmender Größe und Gewicht der Raumschiffe die Beläge verstärkt, bzw. komplett neu entwickelt.

Nach der Entwicklung der GALAXIS-Klasse im 25. Jahrhundert mussten beispielsweise die terranischen Spritzgusspisten überholt werden, da sie der mechanischen und thermischen Belastung nicht mehr gewachsen waren. Im Jahr 1311 NGZ verwendete die LFT für die Raumhäfen von Terrania molekular gehärteten Plastbeton.

[Bearbeiten] Bekannte Raumhäfen

siehe Liste der Raumhäfen

[Bearbeiten] Darstellung

[Bearbeiten] Quellen

PR 81, PR 104, PR 200, PR 250, PR 435, PR 2101

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