Aino Uwanok
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner Aino Uwanok. Für das nach ihm benannte Raumschiff siehe AINO UWANOK
Aino Uwanok war ein terranischer USO-Offizier.
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Der Inuit hat schwarze Schlitzaugen und raucht tiefschwarze Brazil-Zigarren.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Aino Uwanok ist schmerzunempfindlich, was für ihn ein Risiko darstellt: Er könnte sich schwerste Wunden zufügen, ohne irgend etwas davon zu spüren. Dies ist auch ein Grund für ihn, sich immer wieder in lebensgefährliche Abenteuer zu stürzen. Auch Kälte macht ihm nichts aus. Er gehört nicht zu den Leuten, die viele Fragen stellen, sondern führt seine Aufträge zielorientiert und gewissenhaft aus. Andererseits geht er den Dingen, die er nicht versteht, auf den Grund.
[Bearbeiten] Geschichte
Seine Kindheit verlebt Aino in Nunivak im hohen Norden Alaskas. Im Alter von 15 Jahren überlebt er einen Kampf mit einem tödlich verwundeten, ausgewachsenen Eisbären, den er mit einem kurzen Messer zu Tode sticht. Nach diesem Vorfall entdecken Mediziner die Schmerzunempfindlichkeit des schwer Verwundeten.
Er studiert zunächst hyperdimensionale Mathematik, mit den Vertiefungsfächern Ultraenergieformen und Parapsychologie, bevor er durch die Vortäuschung von nicht empfundenem Schmerz die Aufnahmeprüfung an der Raumakademie Terrania besteht. Seinen Abschluss dort erreicht er mit Auszeichnung. Seine Laufbahn führt ihn in der Solaren Flotte vom Kadetten bis zum Leutnant, danach wird er in die USO aufgenommen. Nach vier Jahren wird er zum Oberleutnant befördert. Von seiner Schmerzunempfindlichkeit berichtet er nur Heske Alurin, seinem Kommandanten, und Atlan da Gonozal.
Dem Jägerkommando der IMPERATOR zugeteilt, nimmt Oberleutnant Uwanok 2402 an der Expedition nach Andro-Beta teil, wo er die Absicherung von Louvre-Station auf Arctis übernimmt. Auf Befehl Atlans - und ohne Wissen Perry Rhodans - soll er bei einer Zerstörung von Arctis EVOC-Raketen abfeuern. Diese Raketen werden von einer Person mittels einer Haube gesteuert und nach einer programmierten Strecke in Energie umgesetzt. Dabei wird der Geist des Betroffenen mitgerissen und direkt dem Weltall ausgesetzt, was stets den baldigen Tod des Betroffenen zur Folge hat. Somit ist Uwanoks Auftrag ein Todeskommando, welches jedoch terranischen Telepathen einen Aufschluss über das Schicksal der Andro-Beta-Expedition liefern soll.
Die EVOC-Raketen erfüllen ihre Aufgabe nicht, und Aino Uwanoks Geist wird von einer fremden Energie zurückgedrängt. So entdeckt Uwanok die andere Niveaufläche (eine fremde Existenzebene) von Arctis, wo die Roboter einer seit 100.000 Jahren ausgelöschten Zivilisation das Geheimnis der Existenz ihrer »Herren« wahren möchten, indem sie ihn töten. Er kann jedoch entkommen und erstattet Heske Alurin Bericht - dieser Bericht wird geheim gehalten. Kurze Zeit später wird Uwanok auf die CREST III abkommandiert. (PR 240)
- Anmerkung: In PR 258 wird im Jahre 2404 die Aussage getroffen, dass Uwanok vor zwei Jahren auf die CREST III abkommandiert worden sei. Diese befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch im Bau.
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Am 23. März 2404 nahm Aino Uwanok als Navigator der MC-155 zusammen mit Baar Lun als Piloten an einem Aufklärungseinsatz der Raumjägerstaffel C-4 teil. Im Zuge der Raumschlacht zwischen Maahks und Tefrodern im Atrun-System wurde die MC-155 schwer beschädigt. Der Einsatz endete für Aino Uwanok mit leichten Verletzungen im Lazarett der CREST III.
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Der mittlerweile zum Captain beförderte Uwanok wird im Jahr 2404 mit der CREST III über den Zeittransmitter der Meister der Insel in die Vergangenheit versetzt. Dort gehört er dem Sonderkommando Lemur unter Leitung von John C. Shelton und mit dem Marsianer Pierre Messier an, das auf Lemur eine Erkundungsmission übernimmt. Nach der Tötung eines lemurischen Soldaten werden die Männer von einem Militärtribunal zum Tode verurteilt, doch der Roboter Log spielt dem Kommando vier Tamräte in die Hand. Mit dem Zeitauge ANGEKOK gerät das Sonderkommando nach Darak und von dort nach Washun, wo sie Paddlern begegnen. (PR 265, PR 266)
Aino Uwanoks weiteres Schicksal ist unbekannt.

