Liquitiv

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Liquitiv ist ein Likör, der um das Jahr 2090 bekannt wird.

Er wird als Wundertrank - als eine Art Jungbrunnen - angepriesen, der zellregenerierend und damit verjüngend wirkt.

Im Jahre 2102 wird durch Ermittlungen der Abteilung III der Solaren Abwehr bekannt, dass es sich tatsächlich um eine Droge handelt, die nach kurzer Zeit süchtig macht, ohne eine Chance auf Entzug.

Wird das Liquitiv abgesetzt, verliert der Süchtige nach sechs Tagen alle körperlichen Kräfte und danach setzt irreversibel der geistige Verfall ein. Wird das Liquitiv normal konsumiert, tritt der körperliche und geistige Verfall nach exakt 12,3 Jahren ein.

Ein Süchtiger benötigt alle zwei bis drei Tage eine Dosis von 20 ml. Das Getränk ist in durchsichtigen Plastikfläschen zu je 2 cl erhältlich. Sie tragen kein Etikett, nur der floureszierende Aufdruck Liquitiv verrät den Inhalt. Verschickt werden die Flaschen in Kartons zu je 25 Flaschen auf Paletten mit je 80 Kartons, also 2000 Flaschen je Palette. Jedem Karton liegt ein Hinweiszettel mit folgendem Satz bei: Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass eine Unterbrechung der Kur den gesamten Verjüngungsprozess in Frage stellen kann. Ob dadurch auch noch gesundheitliche Schäden auftreten können, hängt von der Konstitution eines jeden einzelnen ab. (Zitat aus PR 109, S. 10)

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Die Droge wird von den Antis mithilfe der Aras und federführend von Dr. Edmond Hugher entwickelt und soll das Solare Imperium und das Große Imperium ins Chaos stürzen. Der Grundstoff des Liquitiv, das über den Planeten Lepso umgeschlagen wird, ist ein Rüsseldrüsensekret der Schlammbohrer, einer Tierart des Planeten Okúl. Zunächst wird sie von terranischen Wissenschaftlern als unbedenklich angesehen, da zunächst nur das verjüngend wirkende Sekret aus der ersten Rüsseldrüse in Umlauf gebracht wird. Nach der Marktfreigabe wird das chemisch identische, aber süchtigmachende Sekret aus der zweiten Rüsseldrüse verwendet.

Nachdem die Antis Thomas Cardif von seiner aufgepfropften Identität als Dr. Edmond Hugher befreit haben, lockt dieser Perry Rhodan unter dem Vorwand, den Liquitiv-Nachschub sichern zu können, nach Okúl. Rhodan geht auf dieses Angebot ein, um eine Revolte der mittlerweile aufständischen Bevölkerung der Imperiumswelten zu verhindern. Auf Okúl geht er Cardif, der seine Identität übernimmt, in die Falle.

Unterdessen suchen terranische Wissenschaftler fieberhaft nach einem Heilmittel. Thomas Cardif in der Gestalt von Perry Rhodan bringt schließlich die Herstellungsformel des Liquitiv von Okúl mit, um eventuelle Anfangsverdachte hinsichtlich seiner Person und der ihm ungewohnten Rolle zu zerstreuen.

Abschnitt bearbeiten: Allitiv Allitiv

Das Gegenmittel Allitiv wird danach in Zusammenarbeit mit den Aras innerhalb von nur 27 Tagen in Serie als Kapsel hergestellt.

Allerdings gibt es für die Personen, die das Liquitiv seit mehr als 10 Jahren genossen haben, keine Rettung mehr, da sich das geschädigte Nervensystem nicht mehr regenerieren lässt. Doch auch die Konsumenten, die geheilt werden können, leiden vereinzelt an verschiedenen neurologischen Störungen.

Der Heilungsprozess geht sehr oft unter starkem Nervenfieber vor sich. Das individuell unterschiedlich auftretende Nervenfieber lässt sich bekämpfen, nicht aber die vasomotorischen Lähmungen. Sie kündigen sich nie an und sind schlagartig da; die Vasomotoren, jene Nerven, welche die Weite der Blutgefäße und den Blutdruck bestimmen, scheinen einfach abzuschalten, und widerstehen oft jedem Versuch, ihre Funktionen erneut in Tätigkeit treten zu lassen.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 108, PR 109, PR 110, PR 111, PR 112

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