Atlan da Gonozal

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Arkoniden Atlan da Gonozal. Für weitere Begriffe, siehe Atlan (Begriffsklärung).


Atlan da Gonozal wurde am 35. Prago des Dryhan 10.479 (9. Oktober 8045 v. Chr.) geboren.

Er ist der Sohn von Mascudar da Gonozal, Imperator Gonozal VII., dem 207. Imperator des Tai Ark'Tussan. Seine Mutter ist Imperatrix Yagthara Agh'Hay-Boor. Die Geburt fand im Kristallpalast auf Arkon I statt, der Zentralwelt des arkonidischen Imperiums im Sternengebiet Thantur-Lok (M 13).

Atlans Geburtsname lautet auf Wunsch seines Vaters Mascaren da Gonozal. Atlan war der Wunschname seiner Mutter. Er wurde nach 23 nicht besonders glücklichen Ehejahren (27 Jahre Terrazeit) geboren. Er war der Erstgeborene und damit Kristallprinz (Gos'athor) und Nachfolger seines Vaters.

Sein Extrasinn wurde mit 18 Jahren durch die ARK SUMMIA aktiviert; seither verfügt er auch über ein fotografisches Gedächtnis. Dank eines speziellen, auf seine Individualschwingungen geeichten Zellaktivators kosmokratischer Herkunft ist Atlan relativ unsterblich. Ihm haftet seit 427 NGZ die Aura eines Ritters der Tiefe an, obwohl er sich von den Kosmokraten losgesagt hat.

Mit rund 23.400 Jahren – 10.649 Jahre in vermutlich verschieden langen Tiefschlafphasen auf Traversan mitgezählt – ist er der älteste lebende Arkonide.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

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© VPM

Der Dagor-Großmeister aus dem adeligen Khasurn der Gonozal ist 1,87 Meter groß, mit einem athletisch durchtrainierten Körper und scharf geschnittenen Gesichtszügen. Seine weißblonden Haare trägt er arkonidentypisch knapp über schulterlang, allerdings ist die Iris seiner Augen nicht von dem intensiven Rot wie bei anderen Arkoniden.

Während seiner langen Wanderschaft auf der Erde war er mehrfach gezwungen, seinen Zellaktivator durch Verschlucken vor dem Zugriff Fremder zu retten. Später musste dieser mit den primitiven Mitteln der damaligen Medizin wieder heraus operiert werden. Als Folge davon ist seine Bauchdecke mit Narben verunstaltet. Eine kosmetische Operation lehnte er jedoch auch während seiner Zeit als Imperator von Arkon ab.

Siehe auch: Galerie Atlan da Gonozal

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Der Liebhaber des Rotweins und weiblicher Schönheit wird als gutmütiger, zuweilen sarkastischer oder gar zynischer Spötter charakterisiert. Atlan ist kinder- und tierlieb, neigt zu inneren Zwiegesprächen mit seinem Extrasinn, und handelt in brenzligen Situationen meist überlegt und umsichtig.

Die einzigen Tiere, zu denen er zeitweise ein ambivalentes Verhältnis pflegt, sind Hunde. Während seiner Wanderung durch die Geschichte der Menschheit fühlt er sich von den zumeist ungepflegten Tieren gestört. In seinen Augen kläffen sie zu viel und verunreinigen mit ihrem Kot die Straßen. In seiner Zeit als Imperator Arkons – zu Beginn des 22. Jahrhunderts – besitzt er die verspielte Boxerhündin Moku, ein Geschenk Perry Rhodans, die ihm sehr am Herzen liegt, und deren Gesellschaft und bedingungslose Treue er nicht mehr missen möchte.

Aufgrund seiner Lebenserfahrung stellt sich Atlan sehr schnell auf veränderte Situationen ein und greift notfalls konsequent und mit arkonidischer Kompromisslosigkeit durch. Meistens härter, als sein Freund Rhodan es für gut halten würde.

Zitat: [...] Meine Erfahrungen als arkonidischer Admiral hatten mich gelehrt, notfalls mit gebotener Härte vorzugehen. [...] Eins war mir klar: Perry hätte das niemals getan. Aber ich war nicht Perry. Zum Glück. Es musste auch jemanden geben, der dem Feind nicht immer wieder die Hand reichte und in Ausnahmefällen auch rücksichtslos vorgehen konnte. Und er würde mich deshalb zur Rede stellen. Aber damit konnte ich leben. [...] (PR 2398, S. 56, rechte Spalte)

Er ist ein aufrichtiger Freund der Terraner, flucht bevorzugt in alt-terranischen Sprachen und gibt in passenden wie unpassenden Momenten Weisheiten aus seinem langen Leben zum Besten.

Trotz seiner Lebenserfahrung und des großen Überlebenspotenzials gelingt es ihm nicht, seine Begleiterinnen lange zu halten – beziehungsweise diesen nicht, ihn lange zu halten – sie sterben meist früher oder später eines gewaltsamen Todes.

Neben rotem Rebensaft ist er auch der terranischen Flora zugetan – er kann sich besonders für Nelken in allen Farben begeistern.

Abschnitt bearbeiten: Gefährtinnen und Nachkommen Gefährtinnen und Nachkommen

Atlan hatte mit der Varganin Ischtar einen Sohn mit Namen Chapat; mit Shahi eine Tochter namens Aiv, mit der Amazone Aieta Demeter einen Sohn mit Namen Toxatlan, und mit der Indianerin Lachender Schatten eine Tochter namens Schwarzer Mond. Mit Theta da Ariga hat er eine Tochter – Jasmyne da Ariga. Ob Atlan während seiner Wachphasen auf Terra oder Traversan noch weitere Nachkommen zeugte ist bislang nicht bekannt.

Für eine (insoweit) komplette Aufstellung von Atlans Gefährtinnen und eventueller Nachkommen, siehe: Atlans Gefährtinnen.

Gerüchten zufolge soll er an der hellen Haarfarbe der Terraner nordischer Herkunft nicht ganz unschuldig gewesen sein.

Sein Extrasinn hat mit Wöbbeking einen »Sohn« – Chybrain.

Abschnitt bearbeiten: Identitäten Identitäten

Im Laufe seines langen Lebens trat Atlan in vielen Identitäten auf. Unter anderem als:

  • Atlantharro
  • Antal Ancor Stuart
  • Atlan di Arcone
  • Atlan d'Arcoyne von Beauvallon
  • Koramal
  • Altao da Camlo
  • Macolon
  • Phil Holding
  • Skörld Gonardson
  • Olaf Peterson
  • Attalan-shar
  • Adlaan
  • Atlan-Anhetes
  • Atlantos
  • Ahiram-Acran
  • Atlan-Horus
  • Shar-Atlan
  • Atlan-Aakener
  • Toxarchos Atalantos
  • Atlan-Quetzalcoatl
  • Atlan-Demetrion
  • Askhan Arcon
  • Atlor zao Gonocebolan
  • Atlan von Arcon
  • Bruder Vaughan
  • Artalan
  • Atlan de Arcanjuiz
  • Antal Peyrefitte of Sherwood
  • Antal de Beaumont
  • Atlancar di Arcon
  • Atlan de Gonozal y Arcon
  • Atlan al-Asra

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: Jugendjahre Jugendjahre

17. Prago des Tarman 10.483 (28. 4. 8040 v. Chr.):
Seine Erhabenheit Imperator Gonozal VII. wird während eines Jagdausfluges auf dem Planeten Erskomier durch die Schergen seines Halbbruders Veloz da Gonozal ermordet; in der Öffentlichkeit wird ein Jagdunfall als Todesursache angegeben. Noch am gleichen Tag bringen der Leibarzt (ark.: Bauchaufschneider) des getöteten Imperators, Fartuloon, und Merikana Argh'Hay-Boor - die Schwester der Imperatrix - den unmündigen Gos'athor Mascaren entgegen des anfänglichen Widerstandes seiner Mutter Imperatrix Yagthara in Sicherheit.
Die Verfolgerschiffe der Tu-Gol-Cel wurden von den Schiffen des De-Keon'athor Tormanac da Bostich, des Erzfürsten des »Schneeflöckchen« genannten Kugelsternhaufens Cercol, abgeschossen. Es erfolgt eine Übernahme der Staatsgeschäfte durch Veloz da Gonozal zuerst im Namen des unmündigen Kristallprinzen; kurze Zeit später aber löste Veloz da Gonozal den Großen Rat auf, erklärte den verschwundenen Gos'athor für tot und ernannte sich selbst zum absoluten Herrscher unter dem Imperatorennamen Orbanaschol III..
Umbenennung des kleinen Kristallprinzen Mascaren in »Atlan«, dem eigentlichen Namenswunsch der Mutter Yagthara (nach Tran-Atlan, dem mythischen und legendären Barden und Schwertkämpfer, der zu den sagenhaften zwölf Heroen gehörte und der der mythische Gründer der ersten Dagor-Schule war).
Der Name sollte späterhin noch von großer Bedeutung sein. (Vergleiche unter anderem PR-TB 402 und PR-TB 411.)
Imperator Gonozal VII. hatte bereits zu Lebzeiten ungeheure finanzielle Mittel und Ausrüstungsgüter für seinen Sohn und dessen weiterer Erziehung zur Verfügung gestellt, Leibarzt Fartuloon wurde zu seinem Mentor. Atlan-Mascarens Individualdaten wurden von Getreuen aus dem großen Robotgehirn der Kristallwelt unter Einsatz ihres Lebens gelöscht. Fartuloon brachte den Prinzen mit Hilfe hochstehender Flottenoffiziere, unter ihnen auch De-Keon'athor Tormanac da Bostich, in Sicherheit.
Aufgezogen wurde der junge Gos'athor Atlan-Mascaren vom Leibarzt seines Vaters Fartuloon, dem so genannten "Bauchaufschneider" und von seiner Tante Merikana Argh'Hay-Boor, der jüngeren und weitaus energischeren Schwester seiner Mutter, auf einer der Randwelten des Imperiums namens Gortavor, ohne jedoch Kenntnis von seiner wahren Herkunft zu haben. Dort erhielt Atlan-Mascaren eine erstklassige Schul- und Hochschulausbildung, da er von vielen Spitzenwissenschaftlern des Imperiums unterrichtet wurde.
Seine Tante Merikana Argh'Hay-Boor verschwand später (d.h. vor der Coroma 10.496 da Ark); ihr weiterer Verbleib ist ungeklärt.
7. Prago der Coroma 10.496 (8024 v. Chr.)
Beginn der Abenteuer um den Gos'athor Atlan-Mascaren und Fartuloon den Bauchaufschneider und deren Kampf gegen den Usurpator Orbanaschol III. und um den Thron des Tai Ark'Tussan.
17. Prago des Messon 10.497 (8. 2. 8023 v. Chr.)
Erlangung der ARK SUMMIA auf Largamenia.
17. Prago des Dryhan 10.500 (15. 7. 8020 v. Chr.)
Orbanaschol III. begeht am 17. Jahrestag seiner Inthronisation, respektive Machtübernahme, Selbstmord.
Es folgt die Thronübernahme durch Upoc da Gonozal (Upoc I.), einen weiteren Halbbruder des ermordeten Mascudar da Gonozal (Gonozal VII.), als 209. Imperator des Tai Ark'Tussan. Der geniale Musiker und Komponist nannte sich in memoriam nach seinem ermordeten Halbbruder »Gonozal VII.«.
Sonnenträger Tarts schlägt Atlan nun vor, der arkonidischen Raumflotte beizutreten, die Männer wie ihn dringend braucht – gerade im Hinblick auf die anhaltenden Methankriege und der daraus resultierenden ethisch-moralischen Krise. Auch Atlans Ziehvater Fartuloon ist dieser Ansicht, und so stimmt Atlan schließlich zu.
10.500 – 10.502 (?)
Atlan tritt in die Raumflotte des Imperiums ein – es folgen Einsätze gegen die Maahks und die Niederschlagung des Nopoleter-Aufstandes.
1. Prago des Eyilon 10.503 (8017 v. Chr.)
Der Kristallprinz beginnt seine Ausbildung an der höchst elitären und leistungsorientierten Galaktonautischen Akademie von Iprasa auf dem Planeten Iprasa - aufgenommen werden von 1000 Bewerbern etwa 10 Kandidaten. er schließt die Akademie als Wissenschaftler und Techniker 1. Klasse ab. Seine Fachgebiete sind Kosmo-Kolonisation, Hochenergie-Ingenieurwesen, Xenopsychologie, Kosmo-Strategie und Kosmo-Taktik.
10.512 (8006 v. Chr.)
Atlan wird zum Has'athor (»einfacher Sonnenträger«, entspricht dem irdischen Rang eines Admirals) befördert und übernimmt damit das Kommandos über die Spezialeinheit – 132. Imperiums-Einsatzgeschwader »Kristallprinz«. Der erste Einsatz führt das Geschwader in das Heimatsystem der an Tyrannosaurier erinnernden, echsenhaften Dron. Der achte von 23 Planeten der Sonne Dorgshi ist die Heimatwelt der Dron. Von dort aus versucht ein Arkonide, ein eigenes Mini-Imperium zu errichten. Diese Revolte wurde »arkongemäß« blutig niedergeschlagen. Atlan schließt in diesem Zeitraum Bekanntschaft mit Sinyagi da Etthorkhal.
10.512 (8005 v. Chr.)
Abkommandierung des Geschwaders ins Larsaf-System zur Niederschlagung der Unabhängigkeitsbestrebungen des dortigen Administrators Amonar da Cirol, Umsiedlung der arkonidischen Kolonie von Larsa nach Larsaf III auf die nach Atlan benannte Insel Atlantis.
Ab Ende 10.512 (8005 v. Chr.)
»Heiße Phase« des so genannten »Methankrieges« zwischen dem Tai Ark'Tussan und den Wasserstoff/Methan-atmenden Völkern.
Auf dem Flottenstützpunkt Alslafton VI stockt Atlans Einsatzgeschwader seine Vorräte auf. Währenddessen treffen aus dem Nebelsektor Besorgnis erregende Nachrichten ein; es scheint fast, als hätten sich plötzlich alle nichtarkonidischen Intelligenzen gegen das Große Imperium verschworen. Als Atlan dann endlich auf dem vorgeschobenen Stützpunkt Jangtu eintrifft, um sich bei Admiral Sakál zu melden, hat er das Larsaf-System und die dortigen Vorgänge längst vergessen. Das Arkonidenreich ringt um sein Weiterbestehen in seiner alten Form. Der Methankrieg nimmt letztlich alle Kräfte in Anspruch.
Vier Wochen vor Beginn des neuen Großangriffes im Methankrieg erreicht Atlan den Flottenstützpunkt Alaget III, wo er die völlig überbeanspruchten Maschinen seiner Schiffe überholen und die abgenutzten Materialien erneuern lassen will. Da wegen des Krieges ein Chaos ohnegleichen herrscht, muss er seinen ganzen Einfluss aufbieten, um mit den Schiffen seines Verbands überhaupt zur Überholung in die Werften zu kommen. Als Angehöriger der herrschenden Dynastie des Imperiums gelingt es ihm, den raumuntauglichen Schlachtkreuzer PAITO durch ein werftneues Schiff zu ersetzen, zudem erhält Atlan zehn Leichte Kreuzer, um seine Flotte wieder voll auszurüsten. Eine Nachricht von Imperator Gonozal VII. trifft ein, die Atlans Geschwader erneut ins Larsaf-System befiehlt.
10.513 (8004 v. Chr.)
23. Auffangschlacht im Krieg gegen die Methanatmer – Trotz Verlustes seiner gesamten 9. Flottille unter dem Befehl von Sonnenträger Kwan von Arthamin siegt Atlan mit seinem Geschwader im Khorsal-System über die Flotte von Großadmiral Grek-1108 (siehe PR-TB 396, 2420/21).
15. Prago des Tedar 10.514 (8003 v. Chr.)
Begegnung mit Großadmiral Grek-1108 auf dem Planeten Dolphart, wo zwischen ihm und Atlan auf Druck eines halutischen Drangwäschekommandos ein Abkommen zur Schonung der Bevölkerung abgeschlossen wird. Atlan schenkt hier dem Maahk-Großadmiral Grek-1108 einen Reif aus Luurs-Metall als Zeichen der Wertschätzung und der Hochachtung vor dessen strategischen Fähigkeiten. (siehe PR 287, 06.2406)
Ende der Prikur 10.514 (8003 v. Chr.)
Atlan wird aus der 35. Auffangschlacht ins Larsaf-System (Solsystem) abkommandiert.
10.515 (8002 v. Chr.)
Während der Auseinandersetzungen mit den Druuf im Larsaf-System erhält Atlan in einem von ES gesandten Robot-Raumschiff seinen Zellaktivator und die Pläne für die Konverterkanone überreicht. Er selbst empfindet die Übergabe nahezu als Aufdrängung. In der Folge übermittelt Atlan die Pläne der Waffe nach Arkon.
Die Mutter Atlans und ehemalige Imperatrix Yagthara Argh'Hay-Boor stirbt.
10.516 (8001 v. Chr.)
Atlan wird zum Keon'athor (Flottenadmiral) befördert.
Weiterer Ausbau der Kolonie Atlantis auf Larsaf III – Errichtung von Verteidigungsanlagen, einer riesigen Fluchtkuppel und vielen unterirdischen Lagersilos.
10.517 (8000 v. Chr.)
Untergang von Atlantis und Zerstörung der arkonidischen Raumer samt ihrer Mannschaften, unter anderem der TOSOMA unter Kommandant Tarts, durch eine Angriffsfront der Druuf. Kurz vor der Zerstörung der TOSOMA lässt Sonnenträger Tarts Atlan gegen dessen Willen in Sicherheit bringen. Leutnant Cunor ist der Pilot der LEKA-Disk, mit dem sie schließlich auf Larsaf III landen. Dort erleben sie den Untergang des Inselkontinents Atlantis mit, können sich aber noch rechtzeitig in der Fluchtkuppel in Sicherheit bringen. Als sie wieder auftauchen, können sie gerade noch die verwehenden Gase eines explodierten Raumschiffes erkennen.
Schließlich wird Leutnant Cunor von einem neolithischen Höhlenbarbaren des Nordlandes mit einem Faustkeil erschlagen. Damit ist Atlan der letzte Überlebende der arkonidischen Kolonie im Larsaf-System. Resignierend begräbt er seinen letzten Gefährten und installiert auf dem höchsten Gipfel der Inselberge ein Messgerät, das Strukturerschütterungen transitierender Raumschiffe anmessen und das Robothirn in der Tiefseekuppel benachrichtigen soll, damit Atlan geweckt werden kann, der sich in biologischen Tiefschlaf begibt. Er programmiert vorerst eine Zeit von 500 Jahren als maximalen Schlafzeitraum. In der Überzeugung, dass irgendwann ein arkonidisches Schiff auftauchen wird, um ihn zu suchen oder nach dem Rechten zu sehen, schläft Atlan ein.

Abschnitt bearbeiten: Der Einsame der Zeit Der Einsame der Zeit

Atlan verbrachte einen großen Teil seines Lebens im Tiefschlaf. Den ersten Zeitraum dieser Art bildeten die 10.000 Jahre, die er nach dem Angriff der Druuf und der Zerstörung von Atlantis auf Larsaf III, dem späteren Terra, gestrandet war. Er hatte sich in die Fluchtkuppel gerettet und wollte die Zeit bis zu seiner Rettung im Kälteschlaf verbringen.

Nach einem kurzen Intermezzo im Jahr 10.611 da Ark (7888 bis 7887 v. Chr.) begab sich der Arkonide wieder in die Tiefseekuppel. In der Folge wurde er – jeweils nach dem Erreichen der maximal möglichen Tiefschlafdauer von 500 Jahren Erdzeit – in den Jahren 11.035 da Ark (7387 v. Chr.), 11.458 da Ark (6887 v. Chr.), 11.881 da Ark (6387 v. Chr.), 12.305 da Ark (5887 v. Chr.) und 13.728 da Ark (5387 v. Chr.) von der Automatik geweckt.

Später, als die Entwicklung der Menschheit rasanter wurde, verkürzte er diesen Rhythmus, beziehungsweise überließ es dem Ermessen seines Chefroboters Rico, wann er wieder zu wecken war. Mehrmals griff auch ES ein und weckte ihn, damit er Aufträge für die Superintelligenz ausführen konnte. Die soweit bekannten Wachperioden ergeben zusammengezählt eine Zeit von etwa 300 Jahren, die Atlan an der Oberfläche der Erde zubrachte, ehe er auf Perry Rhodan traf.

In den ersten Jahrtausenden unterteilen die Abenteuer sich in die ES-Aufträge einerseits und Atlans Bestrebungen nach Rettung und Rückkehr nach Arkon andererseits. Für ES jagte er entflohene Wanderer-Androiden und fremde Eindringlinge verschiedenster Natur, um die Menschheit vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre freie Entwicklung zu sichern. Ging er aus eigenem Antrieb unter die Menschen, ging es zunächst stets darum, Kontakt mit gelandeten Außerirdischen aufzunehmen und zu versuchen, deren Schiff oder einen Hyperfunksender zu erreichen. Nicht selten schützte er auch bei diesen Gelegenheiten die Menschheit vor Ausbeutung und Sklaverei. Nebenbei bemühte er sich stets, die Entwicklung der menschlichen Zivilisationen vorsichtig voranzutreiben, durch allgemeine Denkanstöße ebenso wie spezielle Problemlösungen, die aber oft wieder verloren gingen und später erst neu entdeckt wurden. Ein wichtiges Phänomen dieses Zeitraumes sind die häufigen Manipulationen, die ES sowohl an Atlans Erinnerung als auch an den Daten der Kuppelpositronik und in Ricos Speicherbänken vornahm. Der Grund für diese Eingriffe bleibt durchgehend rätselhaft.

Später scheint die Superintelligenz sich mehr auf Atlans freies Handlen verlassen zu haben, denn ihre Einflussnahme nahm deutlich ab. In der Mitte des zweiten Jahrtausends nach der Zeitenwende kam es zu einer Begebenheit, die den größten Teil von Atlans restlichem Aufenthalt auf der Erde prägen sollte: Der Cyno Nahith Nonfarmale begann, von seinen Jenseitswelten aus die Menschheit zu terrorisieren. Nahezu drei Jahrhunderte dauerte es, ehe es Atlan gelang, diesen Übeltäter unter mithilfe seines eigenen Enkelsohns zur Strecke zu bringen. Danach eröffnete sich Atlan durch die Tore, mit denen Nonfarmale seine Jenseitswelten erreichte, ein völlig neues Betätigungsfeld, das er jedoch bereits aus seiner Jugend kannte: Der Dreißig-Planeten-Wall. Es entstand das MIRACLE-Projekt, in dessen Rahmen innerhalb des Planetenwalls eine weitere Welt durch Atlan und seine Helfer beschützt und zivilisatorisch vorangetrieben wurde.

Mit den Wechseln Atlans zwischen den Welten scheint es auch Verschiebungen der Realitäten gegeben zu haben, denn Atlan und Rico stellten fest, dass sie verschiedene widersprüchliche Geschichtsdaten in den Speichern hatten. Auch nach dem Abbruch der Verbindung mit Miracle blieb diese Unsicherheit, die sich auch in der parallelen Existenz eines Apollo-Projektes und der Entwicklung der STARDUST niederschlug.

Während der Mai-Unruhen im Jahr 1968 befinden sich Atlan und seine Gefährtin Amoustrella Gramont in einem Straßencafé in Paris und werden Zeuge der dortigen Studentenproteste und des nachfolgenden Generalstreikes. Als es zu Auseinandersetzungen zwischen den Studenten und der Polizei kommt, betreten Perry Rhodan und eine Begeleiterin das Café. Dort begegnet sich die beiden Männer zum ersten Mal, Atlan vergisst die Begegnung jedoch wieder. (Blauband 13) Den Beatles gegenüber hegt Atlan keine große Zuneigung - er hält sie mit ihrer kritischen Einstellung zu den damaligen gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen für Narren. (PR 281)

1970/71 unterstützte Atlan die Raumfahrtbestrebungen der Menschheit, indem er als Olaf Peterson im TEFTRIS-Camp neue Ideen einbrachte. Nach der Rückkehr Perry Rhodans vom Mond glaubte er jedoch nicht an die Möglichkeit einer friedlichen Lösung und zog sich für weitere 70 Jahre in die Fluchtkuppel zurück, um der seiner Meinung nach unvermeidlichen atomaren Katastrophe zu entgehen.

Eine detaillierte Auflistung der Erlebnisse des Paladins der Menschheit findet sich in dem Artikel Zeitabenteuer.

Abschnitt bearbeiten: Neuzeit Neuzeit

Abschnitt bearbeiten: Solares Imperium Solares Imperium

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Ende Februar 2040 taucht Atlan erstmals offiziell auf Terra auf, als er in der Identität eines Terraners namens Phil Holding seine Tiefseekuppel verlässt, um zu sehen ob noch Menschen auf der Erde existieren. Er hatte sich Anfang Juli 1971 in seine Station zurückgezogen, als die großen Staatenblöcke im Streit um den vom Mond zurückgekommenen und in der Wüste Gobi gelandeten Perry Rhodan die ersten Atomraketen aufeinander abgeschossen hatten. Nun will er eventuell überlebende Menschen finden und mit ihrer Hilfe eine neue Zivilisation aufbauen, um einen Weg zu finden, nach Arkon zu kommen.

Seine schlimmsten Befürchtungen sind nicht Realität geworden: die Menschheit hat sich nicht selbst vernichtet, sondern ist zu den Sternen aufgebrochen. Tragischerweise hat er diesen Moment, auf den er seit 10.000 Jahren hinarbeitete, verschlafen.

Er beschafft sich eine neue Identität und reist als Dr. Skörld Gonardson nach Terrania, um dort als Prüfstandleiter zu arbeiten und nach einem Schiff zu suchen, dass er kapern und mit dem er Arkon erreichen kann. In der Folgezeit wird seine Identität enttarnt, und die Solare Abwehr sucht ihn, um ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er entzieht sich dem durch Flucht in ein Schiff dessen Pilot Perry Rhodan ist. Es kommt zum Duell mit Perry Rhodan auf Hellgate, in dessen Verlauf er den Wasservers erfindet. Er verliert dennoch knapp, wird in den Gewahrsam des Solaren Imperiums genommen und wieder nach Terrania gebracht. Dort wird ihm – neben zahlreichen Verhören zur Ermittlung seiner Identität – aufgrund seines immensen Wissens erlaubt, Vorlesungen an Universitäten zu halten. Nach einer weiteren Flucht in der Identität des Terraners Hinrich Volkmar, die ihn zur Venus führt, und einem erneuten Zweikampf mit Rhodan im Erdmuseum kommt es schließlich zur Freundschaft und Zusammenarbeit.

Anmerkung: Obwohl Atlan noch vor Thora Rhodans Tod aus seiner Fluchtkuppel auftauchte, trafen beide niemals in einem der Heftromane PR 50 bis PR 78 zusammen - anders dagegen Atlan und Crest da Zoltral. Es ist anzunehmen, dass von Seiten der Exposé-Redaktion ein gemeinsames Auftreten von Thora und Atlan vermieden wurde.

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Abschnitt bearbeiten: Imperator von Arkon Imperator von Arkon

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Atlan war vom 4. April 2044 an Imperator von Arkon unter dem Thronnamen Gonozal VIII. Sein vollständiger Name ändete sich aufgrund des arkonidischen Protokolls zu Atlan Mascaren Gonozal da Arkon. (PR-TB 402) Unterbrochen wurde seine Herrschaft durch eine kurze Regentschaft von Imperator Minterol I. (Carba da Minterol), einer akonischen Marionette, von Ende 2105 bis 15. Februar 2106.

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Abschnitt bearbeiten: USO USO

Am 31. Dezember 2114 dankte er zugunsten eines Zusammenschlusses des Großen Imperiums und des Solaren Imperiums zum Vereinten Imperium ab. Offiziell bleibt im arkonidischen Kulturkreis die Änderung seines Namens zu Gonozal da Arkon bestehen, er selbst ändert ihn für sich wieder auf da Gonozal. (PR-TB 402) Am 1. Juli 2115 gründete er im Rahmen der Galaktischen Allianz die USO und wurde ihr Regierender Lordadmiral.

Während des Krieges gegen die Meister der Insel (MdI), von 2400 bis 2406, wurde Atlan zu Anfang der Auseinandersetzungen im Jahr 2401 im Twin-System auf dem Planeten Quarta von einem Kommunikationsroboter der MdI in eine Falle gelockt, und in einem, damals den Terranern noch unbekannten, Multiduplikator dupliziert. Es gelingt einem Stoßtrupp ihn zu befreien. Dabei wird der bereits entstehende Duplo Atlans vernichtet. Es ist anzunehmen, dass dieser hergestellt werden sollte, um den MdI durch Befragung Erkenntnisse über die Identität und die waffentechnischen Möglichkeiten der Terraner zu verschaffen. Die Atomschablone bleibt allerdings erhalten und wird im Jahre 2445 von der CONDOS VASAC verwendet, um einen Duplo herzustellen.

Im Jahre 2404 wird der Arkonide mitsamt der Besatzung der CREST III über Vario und den Sonnensechsecktransmitter von Andromeda in die Vergangenheit der Milchstraße des Jahre 49.988 v. Chr. geschleudert. Aufgrund seiner Kenntnisse über die Geschichte der Galaxie und seiner Kombinationsgabe konnte eine Konfrontation mit der Wachflotte Kahalos unter Admiral Hakhat Kakcyra vermieden werden. In der Folge gelingt nach einer Orientierung über die Sachlage ein kurzer Zeitsprung über 500 Jahre mithilfe des Zeittransmitters auf Tanos VIPigell. Als Faktor VIToser-Ban – der CREST III auf Lemur eine Falle stellt, wird er von Atlan erschossen, nachdem er versuchte, ihn auf die Seite der MdI zu ziehen. Gemeinsam mit Gucky gelingt es dem Arkoniden in einem waghalsigen Unternehmen Informationen über den Flottentender DINO III auf der Erde der Vergangenheit zu bergen. Im Zuge des Unternehmens Hilfe für die CREST hat der Flottentender neue Kalupsche Kompensationskonverter und Ausrüstungsmaterial zur CREST III in die Vergangenheit geliefert, mit deren Hilfe es der CREST III gelingt nach Andromeda zurückzukehren.

Ende Juni 2405 begibt sich der Lordadmiral mit der VANUTO auf diplomatische Mission in den Andro-Alpha-Nebel. Im Uhrak-System finden auf dem Planeten Tatrun in der Halle der Unbesiegbaren die Verhandlungen mit seinen ehemaligen Todfeinden, den Maahks, statt. Nach der Enttarnung dreier Duplos in den Reihen der regierenden Neunväter kommt es zum Bündnis zwischen den Maahks und den von Atlan vertretenen Terranern zur Beseitigung der Meister der Insel.

In der Endphase des Krieges gegen die Herrscher Andromedas trifft Atlan auf Mirona Thetin, den Faktor I und die Chefin der MdI, und verliebt sich unsterblich in sie. Kurze Zeit später ist er gezwungen, sie zu töten, um die Beseitigung des Solaren Imperiums durch eine von ihr geplante Zeitkorrektur zu verhindern.

Im April 2425 entführen ihn die Imperialisten um Kwan da Arthamin und versuchen, ihn durch Erpressung dazu zu bewegen, sich zum Imperator des nicht mehr existenten Großen Imperiums zu krönen. Atlan verzichtet im Laufe der Ereignisse allerdings im Hort der Entscheidungen unwiderruflich auf alle Herrschaftsansprüche.

Im Jahr 2445 wird von Mitgliedern der CONDOS VASAC mithilfe der aus dem Jahr 2401 erhalten gebliebenen Atomschablone Atlans und einem uralten Multiduplikator auf einer uralten Werftplattform der Paddler ein Duplo geschaffen, der in einer konzertierten Aktion mit vielen anderen Anschlägen der Terror-Organisation das Solare Imperium ins Chaos stürzen sollte. Der Plan konnte von der USO vereitelt werden.

Anmerkung: Bei dem als Tarlor auftretenden anonymen Unbekannten in der Führungsspitze der CONDOS VASAC handelt es sich vermutlich um den Goldenen Talossa.

Am 30. August 2648 erscheint das neue Atlantis Pthor. Atlan wagt sich nach Pthor und erreicht nach vielen Abenteuern mit diesem Dimensionsfahrstuhl im Herbst 2649 die Schwarze Galaxis, die vom Dunklen Oheim beherrscht wird.

[...]

Nach seiner Rückkehr übernimmt er wiederum die Führung der USO bis zu deren Auflösung 3459.

Am 1. März 3102 strahlt das lepsotische Trivid eine Sendung aus, in der deutlich zu sehen ist, wie Atlan in Orbana erschossen wird. Tatsächlich ist der Tote jedoch ein Doppelgänger Atlans. Atlan begibt sich inkognito persönlich nach Lepso, um der Sache nachzugehen. Dabei stößt er auf Artefakte der Tyarez. Im Austausch für ein solches Artefakt überlässt er dem Hökerer eine Probe seines Spermas. Außerdem entdeckt Atlan auf Lepso einen Dolan und gerät in Konflikt mit Artemio Hoffins. (Lepso 1)

Zusammen mit dem in die USO aufgenommenen UHB-Bedrängtenhelfer Ohm Santarin bricht Atlan auf Lepso in die Machtzentrale der Schwarzen Garde ein, wird nach einem Gleiterabsturz in der Schweißöde inhaftiert (wo er sich als Geburtshelfer und Arenakämpfer betätigt) und dringt schließlich mit Hilfe des Multimutanten Flakio Tasamur in das Familiengebäude der da Onur ein. Dort erfährt er einiges über die Geschichte der Acht Namenlosen und wird von Aizela da Onur nach Sadik begleitet, wo er Hinweise auf die CAMOUFLAGE zu finden hofft. (Lepso 2)

Auf Sadik fällt Atlan unter den Bann der Psychovampirin Camara Zaintz und wird danach in ein Sklavenlager gesteckt, in dem er lebensgefährliche Arbeiten verrichten muss. Er wird von Ohm Santarin und Aizela da Onur befreit, welche die herrschende Familie der da Tromin stürzen. Atlan erhält die Koordinaten der CAMOUFLAGE und findet dort das letzte Ewige Schiff. Er erfährt die Geschichte der Gavivis und der Tyarez. Seiner Hilfe ist es zu verdanken, dass die CAMOUFLAGE vor dem Zugriff des Artemio Hoffins bewahrt werden kann. (Lepso 3)

Im August 3102 liegt sein siganesischer Freund Lemy Danger im Quinto-Center im Sterben. Zu diesem Zeitpunkt werden verräterische Signale vom Planeten Finkarm aufgefangen, die auf einen der von ES ausgestreuten Zellaktivatoren hinweisen. Atlan, der diesen Aktivator für Lemy Danger erbeuten will, nimmt mit Trilith Okt und deren Raumschiff GAHENTEPE die Verfolgung des Sphärendrehers der ZGU auf, der ihm den Aktivator vor der Nase weggeschnappt hat. Atlan legt sich eine Tarnidentität als arkonidischer Agent Koramal zu und kann im Ephelegon-System helfen, eine innenpolitische Krise der Zentralgalaktischen Union zu beenden. Der Zellaktivator, den der Kalfaktor Ponter Nastase trug, kann von Trilith Okt in Besitz genommen werden. Lemmy Danger stirbt kurz darauf. (Rudyn-Zyklus)

Im April 3103 wird Atlan von Homer G. Adams um Hilfe gebeten, ihn bei der Eindämmung eines Bürgeraufstandes im Terrania-Stadtteil Kunshun zu unterstützen. Dabei gerät Atlan in den Bann einer Gatusain der Illochim und wird süchtig nach deren Strahlung. Er verfolgt die MEINLEID-Aktivistin Greta Gale nach Orgoch. Nachdem er sie besiegt hat, erscheint Trilith Okt und nimmt Atlan sowie die Gautsain auf der GAHENTEPE mit. (Illochim 1, Illochim 2)

Trilith Okt befreit ihn mit den Mitteln der GAHENTEPE von seiner Sucht. Gemeinsam fliegen sie zum Planeten Shahimboba, wo Wesen aus verschiedenen Völkern von dem Illochim Malotuffok zum Abbau von Arrachieda gezwungen werden. Nachdem Trilith Okt Malotuffok besiegt hat, kehrt Atlan nach Quinto-Center zurück. Er veranlasst, dass alle Hinweise auf die Illochim aus den Datenspeichern gelöscht werden. (Illochim 3)

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Im April des Jahres 3112 wird Atlan mit Guckys Hilfe aus einer Art Gedankengefängnis befreit, das durch einen psionischen Imprint eines Unbekannten seinen Geist verwirrte. Er kommt auf die Spur des Silberschmucks, und durch die Piratin Tipa Riordan erhält er wertvolle Informationen, die ihn schließlich auf den Planten Thanaton führt, welcher von den Silberherren beherrscht wird. Dort entdeckt Atlan einen geheimnissvollen Monolithen, der durch Impulse seines Zellaktivators zum Leben erweckt wird. Dies führt zu so starken hyperenergetischen Phänomenen, dass die IMASO den Monolithen zerstören muss, um Schlimmeres zu verhindern. Tage später empängt die IMASO eine vom Spektrum her ähnliche Hyperschockwelle und macht sich auf zum Ursprungsort, dem Planeten Zartiryt. (Monolith 1)

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3444 gehört Atlan zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitet. (Silberband 64 S.83).

Abschnitt bearbeiten: NEI NEI

Nach der Zerschlagung des Solaren Imperiums durch das Hetos der Sieben im Jahre 3460 organisierte er den Widerstand von der Provcon-Faust aus. Er gründete 3500 das NEI und hatte als Prätendent lange Jahre das Amt des Regierungschefs inne, bis er 3582 die Milchstraße an Bord der SOL verließ.

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Im Jahre 3561 befand sich der Arkonide auf dem Planeten Karthago II. Im Zuge des Amoklaufes und kollektiven Selbstmordes der Multi-Cyborgs, die ihre wahre Identität erfahren und daraufhin jedes Interesse an ihrer Existenz verloren hatten, kam es zu vulkanischen Aktivitäten. Bei einem Ausbruch wurde Atlan von glühender Lava überschüttet.

Zitat: Er sah schattenhaft, daß Atlan auf der anderen Seite des Gleiters schreiend zusammenbrach, im Zentrum einer Dampfwolke, an allen Gliedern brennend, mit verzerrtem Gesicht und schmorendem Haar. [...] Es war schwer zu unterscheiden, ob die Krusten an seinem Körper Dreck, Brandwunden oder erkaltende Lava waren. (PR-TB 192)

Bei der anschließenden Landung des Gleiters kam es zu einem Versagen des Bremstriebwerkes, und der Gleiter kollidierte in voller Fahrt mit der Rückwand des Hangars. Dabei wurde er so schwer beschädigt, dass die Besatzung aus dem Gleiter geschnitten werden musste.

Zitat: Sie hoben schließlich Atlan so vorsichtig wie möglich aus den bloßgelegten Trümmern. Der Arkonide lebte noch. Er blutete aus zahllosen Wunden. Schnitte öffneten sich bei jeder Bewegung. Ghoum-Ardebil murmelte etwas Unverständliches und legte vorsichtig einen Arm parallel zu dem schwarzen Körper, der nur noch entfernte Ähnlichkeit mit Atlan hatte. (PR-TB 192)

Der danach medizinisch versorgte Atlan wurde zur Regeneration in einem Überlebenstank gebettet.

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Abschnitt bearbeiten: Hinter den Materiequellen? Hinter den Materiequellen?

Atlan wurde von Laire 3587 angeblich in den Raum hinter den Materiequellen mitgenommen. Dem Arkoniden fehlen allerdings alle Erinnerungen an den dortigen Aufenthalt. 14 Jahre lang befand er sich in der Namenlosen Zone, in die die Hohen Mächte ANTI-ES aufgrund seines Regelverstoßes während des Kosmischen Schachspiels verbannt hatten.

Bei seiner Konditionierung für den Gang hinter die Materiequellen wurde er, von Laire angeblich unbemerkt, mit Energien von ANTI-ES aufgeladen, was unter anderem zu den Wahnvorstellungen führte. Die Materiequelle stieß ihn daraufhin ab und ANTI-ES brauchte nur noch »seine Hand« auszustrecken, um ihn abzufangen. Ziel war es, Atlan als Geisel zu verwenden, um die Kosmokraten zur Freilassung der Superintelligenz zu erpressen. Diese gingen nicht darauf ein.

3601 (14 NGZ) kann Atlan die Namenlose Zone endlich hinter sich lassen. Ob er dabei tatsächlich in die Sphären der Kosmokraten gelangt, ist nicht bekannt. Bekannt ist nur, dass er 3791 (204 NGZ) mit einem konkreten Auftrag der Hohen Mächte in das Normaluniversum zurückkehrte.

Abschnitt bearbeiten: SOL SOL

Im Jahr 3791 (204 NGZ) kehrt Atlan auf die SOL zurück. Sein Auftrag besteht darin, die SOL nach Varnhagher-Ghynnst zu lenken, dort eine bestimmte Ladung (Spoodies) an Bord zu nehmen und einen Pufferstaat im Limbus (vgl. Artikel Kranen) herzustellen. Atlan kommt auf einem gigantischen Objekt zu sich, das einer Kosmischen Burg gleicht und – wie auch die SOL – in das Mausefalle-System gezogen wird. Er kann sich nur an seinen aktuellen Auftrag erinnern, aber an seinen Aufenthalt hinter den Materiequellen hat er keine Erinnerung mehr. Er wird von drei Buhrlos gefunden und auf die SOL gebracht.

Nach seiner Ankunft an Bord beginnt Atlan sofort damit, gegen das auf der SOL herrschende Chaos und die unmenschlichen Zustände vorzugehen. Dazu versucht er unter anderem, Kontakt mit der gestörten Biopositronik SENECA aufzunehmen. Er erreicht, dass die SOL aus dem Mausefalle-System entkommen kann, außerdem ist er wesentlich mit dafür verantwortlich, dass die Diktatur der SOLAG beendet und demokratische Verhältnisse an Bord wieder hergestellt werden. Dabei wirkt er als Katalysator und betrachtet sich in den Folgejahren eher als Graue Eminenz, bzw. als Expeditionsleitung hinter dem späteren High Sideryt Breckcrown Hayes.

Mit seinem Ziel - Varnhagher-Ghynnst - gibt er auch den ziel- und orientierungslosen Solanern eine Aufgabe, die sie fordern und vorantreiben kann. Zum ersten Mal seit 200 Jahren haben das Schiff und sein Volk wieder eine Mission. Allerdings muss sich Atlan immer wieder gegen seinen schärfsten Konkurrenten durchsetzen, den High Sideryt Chart Deccon.

Auf dem Weg gerät die SOL in zahlreiche Abenteuer. Atlan enträtselt unter anderem das Geheimnis der Chailiden und Roxharen. Y'Man macht ihm bewusst, dass seine Aufgabe auch vorsieht, unterwegs nach Varnhager-Ghynnst Friedenszellen zu erschaffen. Chail wird zur ersten Friedenszelle. Der weitere Weg führt die SOL nach Bumerang. Atlan klärt die Machtverhältnisse mit Chart Deccon und erhält die Erlaubnis, die Galaxie All-Mohandot mit der abgekoppelten SZ-2 zu erkunden. Es kommt zu Kontakten mit den Ysteronen und den Pluuh und zum Konflikt mit HIDDEN-X. Atlan ist zugegen, als Chart Deccon sich im Ysterioon opfert, um HIDDEN-X zu vertreiben, so dass eine weitere Friedenszelle entstehen kann. Zuvor erhält er das Kästchen des High Sideryt. Deccon zeigt ihm, wie es zu öffnen ist. So kann Breckcrown Hayes, der Atlan schon seit geraumer Zeit zur Seite steht, zum neuen High Sideryt bestimmt werden, nachdem die Gefahr durch Order-7-B und den SOL-Hirten beseitigt ist. In den folgenden Monaten kommt es auf Paradiso nirwana zum Kampf gegen den Schalter, der die SOL für HIDDEN-X erobern soll.

Nach dem Ende Pardiso nirwanas gelangt die SOL ins Sternenmeer. Dort wird Atlan vorübergehend von HIDDEN-X beeinflusst und verübt verschiedene Sabotageakte auf dem Schiff, bevor Wöbbeking ihn in Gestalt von Nar'Bon von der Beeinflussung befreit. Es kommt zum Kontakt mit den Nuun, die Atlan vorübergehend gefangen halten, sowie zum Kampf gegen die Gravo-Energetiker. Tatendurstige junge Solaner locken ihn durch einen Trick in eine Space-Jet, die zum Ort der absoluten Unwahrscheinlichkeit fliegt. Dort begegnet Atlan Chart Deccons Geist, der es der SOL schließlich ermöglicht, ins Standarduniversum zurückzukehren.

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Atlan sieht sich schon frühzeitig als Erfüllungsgehilfen diverser kosmokratischer Pläne. So ist er am Sieg über HIDDEN-X sowie ANTI-ES und wesentlich an der Entstehung der Superintelligenz KING beteiligt. Auch trägt er maßgeblich – wieder eher als Katalysator – an der Problemlösung der Namenlosen Zone bei.

Abschnitt bearbeiten: Das Orakel von Krandhor Das Orakel von Krandhor

Im Jahr 3811 (224 NGZ) erreicht er mit der SOL Krandhor und wirkt dort als Orakel von Krandhor.

Abschnitt bearbeiten: EVOLO EVOLO

Diese Tätigkeit wird von 3818 (231 NGZ) bis 3821 (234 NGZ) durch einen Auftrag der Kosmokraten unterbrochen, der ihn nach Alkordoom und Manam-Turu führt.

Am 22. Juni 3818 nimmt er den Auftrag an und wird ohne große Hilfsmittel – mit nicht mehr als einem Chronometer und der Kenntnis der alkordischen Sprache – nach Alkoordoom versetzt. Sein Auftrag ist es, den Erleuchteten oder auch Juwel von Alkordoom, zu stoppen, der mit EVOLO eine Waffe baut, die selbst den Kosmokraten hinter den Materiequellen gefährlich werden könnte. EVOLO entpuppt sich später als Psi-Geschöpf, das 5000 Jahre lang durch die Psikräfte vieler beraubter Einzelwesen und Völker aufgebaut wurde. Und ihm wird eine »Rückfahrkarte« versprochen für den Fall, dass er die Mission abbrechen will – viel später stellt sich heraus, dass diese nicht existiert.

Atlan gelingt es, Helfer zu finden: das lebende Raumschiff ANIMA, das später zu seiner Gefährtin Anima wird, seinen alten Lehrmeister Fartuloon, der als Sternentramp Colemayn aktiv wird und das Volk der Celester, den Nachkommen der von Terra entführten Besatzung der MARIE CELESTE. Und es gelingt ihm, das Juwel aus Alkordoom zu vertreiben.

Er folgt dem Erleuchteten nach Manam-Turu, wo dieser ursprünglich als Vergalo lebte. Dort wird EVOLO vervollständigt und besiegt nur wenig später seinen Schöpfer. Atlan kommt währenddessen dem Zweiten Konzil von Hyptons und Ligriden auf die Spur. EVOLO kann letztendlich besiegt werden. Mithilfe der Kelquanen entsteht aus ihm die Superintelligenz BARQUASS. Bei diesem Prozess werden allerdings drei psionische Pakete abgetrennt: die Schwarzen Sternenbrüder, die den ursprünglichen Plan des Erleuchteten weiter verfolgen.

Die Sternenbrüder kehren nach Alkordoom zurück, wo sich das Schicksal entscheidet. Ihr Plan – bzw. der des Erleuchteten – ist es, über eine so genannte Zerobrücke sechsdimensionale Energie in den Bereich der Kosmokraten zu lenken, während diese durch den Angriff rekrutierter Hilfsvölker abgelenkt werden. Dieses ist die eigentliche Bedrohung, auf die der Arkonide angesetzt war.

Mithilfe von Chybrain, der als Atlans geistiger Arm dient, kann Atlan über die psionischen Pakete triumphieren. Letztendlich stellten sich dabei alle Herausforderungen, denen sich Atlan seit seiner Rückkehr von den Materiequellen stellen musste, als Bestandteil des kosmokratischen Planes, als Bewährungsproben heraus.

Am 16. Mai 3821, nach dem Sieg über die Schwarzen Sternenbrüder, wird Atlan nach Kran zurück versetzt. Auf dem Heimatplaneten der Celester, New Marion, wird ihm ein Denkmal gesetzt.

Während der guten drei Jahre seiner Abwesenheit wurden seine Aufgaben vom Spoodie-Pulk wahrgenommen. Inwiefern seine Abwesenheit den solanischen Orakeldienern auffiel oder nicht – und wie sie damit umgingen – ist unbekannt.

Abschnitt bearbeiten: Die Endlose Armada Die Endlose Armada

Im Jahr 4012 (425 NGZ) kehrt Atlan mit der SOL in die Milchstraße zurück und nimmt mit dieser an der Expedition der Galaktischen Flotte zum Frostrubin teil. Nach dem Sturz durch den Frostrubin und der Konfrontation mit der Endlosen Armada gelingt es ihm sich zum Oberhaupt der Armadabarbaren zu machen.

Abschnitt bearbeiten: Die Tiefe (427 NGZ - 429 NGZ) Die Tiefe (427 NGZ - 429 NGZ)

Von Carfesch wird Atlan zusammen mit Jen Salik in die Galaxie Cor gebracht, zum Tiefenbahnhof Cortrans. Der Tiefenzöllner Drul Drulensot bringt die beiden zur Grube, von dort steigen sie hinab zum Tiefenland. Nach einigen Abenteuern in Starsen trifft der Arkonide auf Tengri Lethos-Terakdschan, dieser wurde ebenfalls von den Kosmokraten in die Tiefe geschickt. Der Gründer des Ordens der Ritter der Tiefe weiht Atlan zum Ritter der Tiefe und verleiht ihm damit die Ritteraura. Doch Atlan akzeptiert diese Weihe nur auf Zeit. Nach der Rückkehr aus der Tiefe will er die Ritteraura wieder abgeben.

Die drei Ritter der Tiefe durchqueren mit ihren Orbitern das Tiefenland und erreichen die Lichtebene. Dort treffen auf die letzten Raum-Zeit-Ingenieure. Ihnen helfen sie, den Rettungsplan durchzuführen. Dafür wird Atlan zum Grauen Lord und in die Graue Kammer aufgenommen.

Nachdem das Kosmonukleotid TRIICLE-9 an seinen Stammplatz zurückgekehrt ist, wechselt Atlan über zur BASIS.

Abschnitt bearbeiten: Gänger des Netzes Gänger des Netzes

Gemeinsam mit Perry Rhodan und anderen Unsterblichen wird er von den Kosmokraten aus der Mächtigkeitsballung von ES verbannt. In der Mächtigkeitsballung von ESTARTU wird er zu einem Gänger des Netzes. Der Bann wird erst 447 NGZ durch das Opfer von Jen Salik aufgehoben.

Abschnitt bearbeiten: Tarkan Tarkan

Atlan nimmt an der Expedition nach Tarkan teil und wird mit Perry Rhodan und anderen beim Transfer des letzten Viertels von Hangay ins heimische Universum Meekorah in einem Stasisfeld gefangen, das sich erst 1143 NGZ auflöst.

Abschnitt bearbeiten: Monos Monos

Die Mitglieder der Tarkanflotte nehmen den Kampf mit Monos auf, der die Macht in der abgeschirmten Milchstraße übernommen hat. Außerhalb der Milchstraße treffen sie auf Roi Danton, Ronald Tekener, Jennifer Thyron und Julian Tifflor. Hinter dem Chronopuls-Wall leitet Homer G. Adams die Widerstandsorganisation der Widder. Mithilfe der Haluter und der Posbis gelingt es, Monos zu schlagen.

Abschnitt bearbeiten: GAFIF GAFIF

Nach dem Sturz Monos' kümmert sich Atlan ab 1147 NGZ um den arkonidischen Wiederaufbau. Eine Wiedereinführung des Amts des Imperators lehnt er ab. Er gründet die GAFIF (Gesellschaft arkonidischer Forscher für Innovation und Forschung).

Aufgrund der Verwirrung von ES muss er 1169 NGZ, wie die anderen Zellaktivatorträger, seinen Zellaktivator abgeben. 1174 NGZ erhält er seinen speziellen Zellaktivator als Zellaktivatorchip zurück.

Abschnitt bearbeiten: Die Große Leere Die Große Leere

Die zweite Tote Zone erlebt er auf Arkon mit. Atlan nimmt zusammen mit Theta da Ariga an der 1. Expedition der BASIS an die Große Leere teil. Während Atlan auf der 2. Expedition an die Große Leere in das Arresum vorstößt und mit den anderen Zellaktivatorträgern die Abruse bekämpft, wird Theta da Ariga in der Milchstraße zur Imperatrix Ariga I. des Großen Imperiums.

In einer im Jahre 1218 NGZ von der Abruse erzeugten Pseudorealität erlebte Atlan da Gonozal in einer Endlos-Schleife wieder und wieder die Stunden, die er mit Mirona Thetin auf Tamanium verbracht hatte. Beginnend von dem Zeitpunkt, als sie miteinander im Bett lagen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch den von ihm geschleuderten Speer starb, worauf beide wieder im Bett lagen. Was immer auch Atlan unternahm, wie immer er auch Mirona überzeugen wollte, der Gewalt abzuschwören, es endete stets damit, dass sie durch den Speer starb.

Erst als Atlan den Speer zerbrach, gelang es ihm allmählich, sie von ihren Plänen abzuhalten. Ungezählte Mal musste er den Speer zerbrechen, bis sie endgültig ihren Stolz ablegte und die Unsterblichkeit an seiner Seite dem von ihrem Stolz diktierten Freitod vorzog. Um an diesen Punkt zu gelangen, machte Atlan ihr gegenüber zahllose unhaltbare Versprechen, die darin gipfelten die AETRON zu kapern, über die Sonnentransmitter-Strecke nach Andromeda zu gelangen und den Forschungskreuzer wieder nach Luna zurückzuschicken. So sollte die Geschichte in der Milchstraße ihren bisherigen Verlauf beibehalten, während Atlan und Mirona in Andromeda ein eigenes Reich aufbauen wollten.

An diesem lang ersehnten Punkt angekommen, riss Gucky Atlan aus der Pseudorealität. Diesem blieb nur noch die kleine private Hölle mit der wieder neu aufgerissene Erinnerung an Mirona.

Zitat [...] Ich bin wieder in der Realität zurück, aber ich fühle mich unendlich einsam. Es hätte nie geschehen dürfen. Niemals wieder hätte ich Mirona Thetin in den Armen halten dürfen, sie niemals mehr küssen, nie wieder mit ihr die Ekstase erleben. [...] Abruse, ich werde meinen Teil dazu tun, um dich zu vernichten. Und ich werde dabei an Mirona denken - ihr widme ich diese Rache. (PR 1748)

Atlan hält später Abstand zu den nationalistischen Kräften des Tai Ark'Tussan und wird nach dem erfolgreichen Attentat auf Ariga I. der Mittäterschaft verdächtigt.

Abschnitt bearbeiten: Omega Centauri Omega Centauri

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© VPM

Atlan arbeitet mit an einem Projekt, das die Erforschung des erst kürzlich auf Arkon I entdeckten Epetran-Archivs zum Inhalt hat. Als er das Archiv am 11. Februar 1225 NGZ mit der Historikerin Li da Zoltral besichtigt, wird ein Anschlag auf die uralten Einrichtungen verübt, bei dem ein Krish'un geraubt wird.

Atlan geht der Sache nach und gelangt bei seinen Ermittlungen mit der AT-TOSOMA in den Sternhaufen Omega Centauri, wo künstlich verstärkte Hyperschwallfronten jeglichen geregelten Überlichtflug mit moderner Technik verhindern. In Omega Centauri haben sich Reste des ehemaligen Großen Tamaniums erhalten. Der Sternhaufen war vor 50.000 Jahren ein Rückzugsgebiet im Haluterkrieg.

Im Zentrum des Sternhaufens befindet sich ein Sonnentransmitter, der aus 20 Sonnen besteht, welche in der Form eines Pentagondodekaeders angeordnet sind und von der so genannten Kharag-Stahlwelt, einem ausgehöhlten Planetoiden, gesteuert werden können. Atlan wird als Hochrang-Bevollmächtigter anerkannt und hat freien Zugang zur Kharag-Stahlwelt. Die kompletten Lebenserinnerungen des Tamrats Nevus Mercova-Ban gehen auf ihn über. (Centauri-Zyklus)

Abschnitt bearbeiten: Die Obsidian-Kluft Die Obsidian-Kluft

Nach dem Sieg über Crest-Tharo da Zoltral, der hinter dem Anschlag auf das Epetran-Archiv vom Februar 1225 NGZ steckt, gelangt Atlan mit der Vergessenen Positronik in die Obsidian-Kluft. Dort wird er mit dem Cyno Sardaengar und Litrak, dem ehemaligen Kommandanten des Urschwarms Litrakduurn, konfrontiert. Nach einer Odyssee durch die Spiegelwelten, bei der er von Tamiljon begleitet wird, sorgt Atlan durch seine Ritteraura mit dafür, dass der Planet Vinara beim Zusammenbruch der Obsidian-Kluft gerettet wird und unversehrt im Sonnendodekaeder von Omega Centauri materialisiert. (Obsidian-Zyklus)

Abschnitt bearbeiten: Lordrichter, Dunkelstern und Intrawelt Lordrichter, Dunkelstern und Intrawelt

Mit der Varganin Kythara, der Atlan in der Obsidian-Kluft begegnet ist, gelangt der Arkonide an Bord der AMENSOON in den Murloth-Nebel, wo die Lordrichter von Garb versuchen, eine varganische Psi-Quelle für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die Lordrichter wollen über den Dunkelstern in der Galaxie Dwingeloo zum Mikrokosmos vordringen und haben darüber hinaus in der Galaxie Gruelfin Bruderkriege zwischen den Cappin-Völkern angestiftet. Atlan und Kythara stehen den Ganjasen im Kampf gegen die Lordrichter bei und reisen mit ihnen nach Dwingeloo, wo es ihnen gelingt, den Dunkelstern zu vernichten. Die Lordrichter jagen Atlan, weil sie glauben, er könne ihnen beim Vorstoß in den Mikrokosmos helfen.

Im Juli 1225 NGZ, nach der Vernichtung des Dunkelsterns, dringt Atlan in die Intrawelt vor. Dort ist er im Auftrag der Konterkraft unterwegs, um den Flammenstaub zu bergen. Kythara muss am Portal zur Intrawelt zurückbleiben. In der Intrawelt raubt der ehemalige Chaotarchendiener Peonu dem Arkoniden einen Teil seiner Seele. Auch Peonu ist auf der Suche nach dem Flammenstaub. Nach einigen Abenteuern trifft Atlan auf Tuxit, der sich wenig später als Rhoarxi zu erkennen gibt. Tuxit ist Träger des geheimnisvollen Flammenstaubs. Der Rhoarxi bringt Atlan zur Kathedrale von Rhoarx, wo der Arkonide selbst zum Flammenstaubträger wird. Atlan verlässt die Intrawelt und wird von Peonu überfallen, der ihm den Flammenstaub entreißen will. Kythara kann dies verhindern, verliert jedoch ihr Leben. Atlan erhält den geraubten Seelensplitter von Peonu zurück. (Lordrichter-Zyklus, Dunkelstern-Zyklus, Intrawelt-Zyklus)

Abschnitt bearbeiten: Flammenstaub Flammenstaub

Atlan nimmt keinen Kontakt zur Konterkraft auf, da er nicht sicher ist, ob diese Organisation nicht doch im Dienst der Lordrichter steht. Er testet die Anwendungsmöglichkeiten des Flammenstaubes zunächst selbst. Durch die Erschaffung alternativer Wahrscheinlichkeiten gelingt es ihm zwar, die in Dwingeloo aktiven Streitkräfte der Lordrichter massiv zu schädigen, gleichzeitig wird er jedoch unter dem Einfluss des Flammenstaubs zu einem geistigen und körperlichen Wrack. Der Zaqoor Garshwyn, den Atlan aus Raumnot gerettet hat und der zu einem Freund für ihn geworden ist, begeht Selbstmord, um Atlan wachzurütteln.

Atlan begreift, dass er den Flammenstaub nicht beherrschen kann. Er zieht sich auf den Höllenplaneten Ende zurück, um dort zu sterben. Atlan stirbt dort am 25. September 1225 NGZ, erschafft jedoch mithilfe des Flammenstaub eine alternative Version seiner selbst, die überlebt. Diesem »Zwilling« entzieht der originale Atlan den größten Teil des Flammenstaubs, außerdem sorgt er noch dafür, dass der neue Atlan von einem Pedopeiler der Ganjasen von Ende gerettet wird. Der neue Atlan unterliegt nicht mehr dem verderblichen Einfluss des Flammenstaubes. Er wird von den Ganajsen in die Galaxie Gruelfin versetzt, wo er den Cappins im Kampf gegen die Lordrichter helfen soll.

Nachdem er sich mit den Juclas verbündet und die Unterstützung des Sammlers MITYQINN gewonnen hat, übernimmt Atlan den Oberbefehl über die militärischen Streitkräfte der Freihandelszone Susch, die er vor einem Angriff der Zaqoor beschützt. Am 23. Dezember 1225 NGZ nimmt Atlan einen Bewusstseinssplitter Ovarons in sich auf, der zuvor über hundert Jahre lang in der Ganjo-Interpretatorin Samptasch »gelebt« hat.

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(Flammenstaub-Zyklus)

Abschnitt bearbeiten: Camelot Camelot

Gegen die imperialen Tendenzen auf Arkon unter ihrem Nachfolger Bostich I. kämpft Atlan mit der Widerstandsorganisation IPRASA, während er gleichzeitig ab 1235 NGZ mit den anderen Unsterblichen an dem Camelot-Projekt teilnimmt.

Atlan leitet den Beitrag von Camelot gegen die Invasion der Tolkander 1289 NGZ. Dabei zerstört er die Anlagen für das Antitemporale Gezeitenfeld auf Merkur. Zusammen mit Myles Kantor und Dao-Lin-H'ay gelingt es Atlan, mithilfe der Vandemar-Zwillinge und der Herreach in Goeddas Brutkosmos vorzustoßen und diesen zu zerstören.

Abschnitt bearbeiten: Traversan Traversan

Bei einem Besuch auf dem arkonidischen Kolonial-Planeten Traversan am 2. August 1290 NGZ wird Atlan durch die Schaltung Sternentau der dortigen Zeitstation der Meister der Insel in das Jahr 5772 v. Chr. verschlagen. Nach anfänglichem Zögern greift er als Altao da Camlo in die dortige Zeit ein.

Er verliebt sich in Tamarena da Traversan, die ihm das Leben rettet, dabei jedoch eine schwere Verwundung erleidet und ins Koma fällt. Da die Zeitstation während Kampfhandlungen irreparabel beschädigt wird, muss er sich erneut in Tiefschlaf begeben, um die Gegenwart zu erreichen. Diesen Tiefschlaf unterbricht er mindestens einmal nach 21 Jahren, um die inzwischen aus dem Koma erwachte Tamarena zu suchen. Er hat also bis zum 2. August 1290 NGZ doppelt existiert. Am 10. August 1290 NGZ erwacht Atlan endgültig. Es ist nicht bekannt, ob und wie oft er den Tiefschlaf vorher nochmals unterbrochen hat. (Traversan-Zyklus)

Abschnitt bearbeiten: Thoregon Thoregon

Mit dem Flaggschiff Camelots, der GILGAMESCH, bricht er 1290 NGZ (?) in die Thoregon-Galaxie Chearth auf, um den Sonnentresor zu verteidigen. Durch das Gran Grango Ranka gelangt er 1291 NGZ in den PULS von DaGlausch.

Über den dortigen Megadom wird er mit der SOL 18.000.000 Jahre in die Vergangenheit in die Galaxie Segafrendo geschickt. Dort, in dem früheren Thoregon ESTARTUs, gilt es, die Geburt von ES zu sichern. (PR 2044)

Bei der Rückkehr in die Gegenwart landet die SOL im Megadom von Dommrath. Von dort aus bricht die SOL nach Wassermal auf, um von den Pangalaktischen Statistikern Informationen über die Thoregons zu erhalten. (PR 2146)

Die Pangalaktischen Statistiker berichten, dass aufgrund der Manipulationen des Ersten Thoregons am Moralischen Kode eine Negasphäre in der Nachbarschaft der Milchstraße entsteht und eine Materiequelle zu verlöschen droht. Als Gegenmaßnahme haben die Kosmokraten in 3000 Thoregon-Galaxien Galaxienzünder installiert.

Mit den Informationen der Pangalaktischen Statistiker bricht die SOL über den Megadom von Salthi zum Ersten Thoregon auf, das in den Galaxien des Mahlstroms der Sterne liegt.

Es gelingt der SOL dank ihrer Aura als THOREGON VI in das Erste Thoregon in der Mahlstrom-Galaxie Mahagoul einzudringen. Nach der Befreiung aus einem Stasisfeld durch die Mochichi, Monkey und Alaska Saedelaere gelingt es Atlan mit der SOL und den Algorrian in das Analog-Kosmonukleotid METANU vorzudringen. (PR 2198)

Nach dem Ende der Superintelligenz THOREGON und dem Zusammenbruch der Brücke in die Unendlichkeit tritt Atlan an Bord der SOL zur langen Rückreise in die Milchstraße an. Nach der Rückkehr 1325 NGZ unterstützt Atlan Monkey bei der Neuen USO.

Abschnitt bearbeiten: Die Motana Die Motana

Im Jahr 1331 NGZ dringt Atlan zusammen mit Perry Rhodan und dem Boten von ES, Lotho Keraete, an Bord einer Silberkugel in den Sternenozean von Jamondi ein.

Nachdem Atlan und Perry aus der Eiswüste auf Baikhal Cain entkommen sind, werden sie von den Kybb-Cranar, die sie für Motana halten, versklavt und zur Arbeit im Heiligen Berg gezwungen. Nach einiger Zeit können Atlan und Perry entkommen und nehmen Kontakt zu Motana auf, die sich in den Wäldern von Baikhal Cain aufhalten. Dort trifft Atlan auch auf die Wegweiserin Zephyda mit der er eine Liebschaft beginnt. Nach weiteren Abenteuern finden Atlan und seine Gefährten in der Feste von Shoz einen Bionischen Kreuzer. Atlan beendet zu dieser Zeit vorübergehend seine Affäre mit Zephyda, versöhnt sich aber bald wieder mit ihr. Nachdem Zephyda den Status einer Stellaren Majestät erlangt hat, fliegt Atlan an Bord des Bionischen Kreuzers SCHWERT mit in den Arphonie-Sternenhaufen, wo er hofft, von der Schutzherrin Carya Andaxi und dem Paragonkreuz in den Status eines Schutzherren von Jamondi erhoben zu werden.

Ende September 1332 NGZ nimmt Atlan im Arphonie-Sternenhaufen an Bord der ELEBATO an einer Mission der Shoziden teil, um strategische Sternkarten der Kybb zu erbeuten. Nachdem die Shoziden die Karten erbeutet und an die Schiffe OMBRA und PREST, die ebenfalls an dieser Mission beteiligt sind, weitergeleitet haben, wird die ELEBATO am 27. September 1332 NGZ von einem Hyperdimo erwischt und in den Hyperraum abgestrahlt. (PR 2269)

Im Arphonie-Haufen glaubt man zu diesem Zeitpunkt, dass die ELEBATO zerstört wurde, und Atlan somit tot sei. Tatsächlich verschont der Hyperdimo die ELEBATO, da er Atlans Ritteraura spürt und die Rache der Kosmokraten fürchtet. Die ELEBATO wird zur im Hyperraum befindlichen Station TIMBADOR gebracht. (PR 2271)

Nachdem relative Ruhe im Sternenozean eingekehrt ist, kühlt auch die Beziehung zu Zephyda etwas ab. Auf Tan-Eis schickt er eine Einsatztruppe der LEIF ERIKSSON auf die Suche nach einer Waffe gegen die Kybb-Titanen. Mit der Todbringerflotte und den als Anti-Titanen-Waffe identifizierten Kyber-Neutros greift Atlan am 27. Mai 1333 NGZ in die Entscheidungsschlacht im Solsystem ein. (PR 2296, PR 2298)

Am 10. Oktober 1335 NGZ muss Atlan Abschied von Zephyda nehmen, die die Milchstraße mit der Ahandaba-Karawane verlässt. (PR 2299)

Abschnitt bearbeiten: Charon Charon

Ab April 1344 NGZ erforscht Atlan mit einem Schiffsverband, der aus der VERACRUZ, der TABASCO und der AUBERG besteht, die Charon-Wolke im Milchstraßenzentrum. Dort stellt er mithilfe von Marc London den Kontakt mit den Charonii her. Atlan und der Strukturpilot Kempo Doll'Arym verstehen sich auf Anhieb sehr gut, die VERACRUZ kann, geschützt durch einige Strukturdolben, in das Strukturgestöber einfl