Ama Zurn
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Ama Zurn war ein von den Sphero im Gulver-Duo-System eingesetzter Aktivierungswächter. Er besaß einen Androidenkörper, doch es steht nicht fest, ob er ein reiner Androide war.
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Zurn war 1,80 m groß und entsprach dem Idealbild eines Lemurers. Seine Haut war samtbraun. Die Haare waren dunkelbraun und kurz geschnitten.
[Bearbeiten] Fähigkeiten
Er konnte hyperenergetische Vorgänge spüren und in gewisser Weise visuell wahrnehmen. Er reagierte empfindlich auf Strukturerschütterungen und war suggestiv begabt. Er konnte sich extrem schnell bewegen.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Ama Zurn war ein durch und durch positives Wesen. Gewalttätigkeit ertrug er nicht.
[Bearbeiten] Geschichte
50.000 Jahre v. Chr. ist Ama Zurn als Aktivierungswächter im Gulver-Duo-System eingesetzt. Nach dem innerlemurischen Krieg, der das System erfasste, versiegelt er den Sonnentransmitter mit der Spektralen Technik. Eine Verbindung zu den Gegenstationen Jiapho-Duo und Zhaklaan-Trio ist danach nicht mehr möglich. Zurn versetzt sich selbst auf Neu-Lemur in Tiefschlaf.
1333 NGZ wird Zurn von den Telomon Alexim Afateh und Lemaha Eliyund entdeckt und geborgen. Bei der Reise durch das Mesoport-Netz in Richtung Dynh Abhwelt erwacht der Aktivierungswächter. Er kann sich nur noch bruchstückhaft an seine Vergangenheit erinnern, jedoch werden seine Erinnerungen durch Gespräche mit dem Zentralrechner And'rols wieder hergestellt. Der Zentralrechner bittet ihn, das zerfallende Meosport-Netz wieder herzustellen.
Obwohl diese Bitte dem ursprünglichen Auftrag des Aktivierungswächters zuwiderläuft, geht er doch darauf ein. Er lässt sich auf Neu-Lemur nieder und erforscht die Steuerpyramiden des Sonnentransmitters. Es gelingt ihm, die Sonnen des Gulver-Duos anzuzapfen und die so gewonnene Energie zu speichern, um sie, sobald genug vorhanden ist, in das Mesoport-Netz einzuspeisen, welches auf diese Weise auf Jahrtausende hin stabilisiert werden könnte. Der Prozess dauert allerdings Jahre, denn die Energie muss mit einem Schlag ins Netz eingespeist werden, und die Speicher füllen sich nur langsam. In dieser Zeit kommt es immer wieder zu Störungen oder Komplettausfällen des Netzes, außerdem ist der Tad de Raud Allanas-Dreen auf der Jagd nach den Telomon. Tatsächlich gelingt es der Präkog-Prinzessin seines Schiffes, eines der Telomon-Dörfer aufzuspüren, denn die Tarnvorrichtungen der Nullschirm-Kombo sind ebenfalls geschwächt. Einige Telomon verlieren bei dem Angriff ihr Leben, doch Ama Zurn greift ein, hält die Tad de Raud in Schach und organisiert die Evakuierung.
Im Januar 1346 NGZ, als die Energiespeicher fast voll sind, empfängt Ama Zurn den Aktivierungsimpuls des Sonnentransmitters. Er hat keine Wahl, als seiner Grundprogrammierung zu folgen: Er muss den angekündigten Transport ermöglichen - aber damit würde die gesamte bis jetzt akkumulierte Energie verloren gehen. Daraufhin verstärkt er die Zapfstrahlen, so dass der Vorgang enorm beschleunigt wird. Damit wird aber auch eine Ortung möglich, Enduhaim muss evakuiert werden. Als das KombiTrans-Geschwader im Sonnentransmitter ankommt, wird Ama Zurn durch die hyperenergetischen Effekte bewusstlos. Alexim bringt Ama Zurn nach And'rol in Sicherheit, wenig später kommt der Aktivierungswächter wieder zu sich. Er ist mehr als überrascht, als Alexim ihm eine Aufzeichnung der Geschehnisse in Enduhaim zeigt, denn darin sieht er nicht nur eine der gefürchteten Schwarzen Bestien, sondern auch den Aktivierungswächter Immentri Luz.
Cornor Lerz und Immentri Luz können Ama Zurn von der Rechtschaffenheit der Galaktiker überzeugen. Ama Zurn trägt Cornor Lerz seinen Plan zur Aufladung des Mesoport-Netzes vor, doch der Haluter will darüber zunächst nicht entscheiden, denn durch den Energieschock könnten die Zapfanlagen des Sonnentransmitters irreparabel beschädigt werden. Atlan entscheidet sich zwar gegen den Plan des Aktivierungswächters, wird dann aber durch eine Petition aller Haluter umgestimmt. Das Vorhaben gelingt, das Mesoport-Netz kann neu aufgeladen werden.
Obwohl Zurn zunächst erklärt, er könne sich am Weiterflug des KombiTrans-Geschwaders nicht beteiligen, nimmt er dennoch an der Reise zum Jiapho-Duo teil. Während des Fluges entwickelt sich zwischen ihm und der Medikerin Shyla Kowalsky ein besonderes Vertrauensverhältnis. Im Zuge der für den Androiden hohen psychischen Belastungen während der Kämpfe der Galaktiker gegen die Amaranthe im Februar 1346 NGZ stellt Ama Zurn seine Lebensfunktionen ein und "stirbt" daraufhin.

