Anima

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person Anima und dem Raumschiff ANIMA. Für den gleichnamigen Roman, siehe: ANIMA (Roman).


Die Vardi Anima war eine Orbiterin des Ritters der Tiefe Hartmann vom Silberstern und zeitweise Gefährtin von Atlan da Gonozal.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Die Vardis sind ein humanoides Volk. Über Animas genaues Aussehen in dieser Zeit ist nichts genaues bekannt.

Als lebendes Raumschiff hatte ANIMA in Ruhephasen die Form einer 45 Meter durchmessenden Kugel. Sie konnte sich bis auf 20 Meter zusammenziehen oder auf 100 Meter ausdehnen. Auch andere Formen waren möglich, nur die Masse war nicht zu beeinflussen. Wie sie ihre Energie bezog oder welches Medium sie für überlichtschnellen Flug nutzte, war unbekannt, dies lief auf instinktivem Wege. Ihre "Grundsubstanz" bestand aus ca. 120 Tonnen Plasma.

Nach 3819 (232 NGZ) ist Animas Erscheinungsbild das einer normalen Arkonidin.

Abschnitt bearbeiten: Fähigkeiten Fähigkeiten

ANIMA hatte Parafähigkeiten, die sich durch die Unterweisungen von Hartmann im Laufe der Zeit erweiterten. Konnte sie zuerst nur lebende Materie in tote verwandeln, gelang ihr später auch noch die Rückverwandlung in lebende Materie. Noch später konnte sie Lebewesen heilen, selbst länger zurück liegende Verletzungen und Narben wurden von ihr kuriert.

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Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

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Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: Anima, von Dämonen besessen Anima, von Dämonen besessen

Anima wurde als jüngste Tochter des Salzhändlers Ninnok auf Crowhen, einer unbedeutenden und technisch zurückgebliebenden Welt der Galaxie Manam-Turu geboren. Eher durch Zufall wurden ihre psionischen Kräfte geweckt, mit denen sie auf die Zellen jeglicher biologischer Körper Einfluss nehmen kann (eventuell verwandt mit der Metabio-Gruppierung). Sie verwandelte einen anderen Vardi in einen formlosen Klumpen biologischer Masse. Das abergläubische Volk der Vardis glaubte daran, sie sei von einem Dämonen besessen.

Da sie ihre Fähigkeiten aber noch nicht unter Kontrolle hatte, glaubte das Volk, sie sei das unschuldige Opfer des unbekannten Dämons. Daher wurde sie lediglich zu einer lebenslangen Verbannung in ein abgeschiedenes Tal verurteilt, wo sie auf natürlichen Wege sterben sollte. Der Glaube der Vardis ging dahin, dass der Dämon auch vergeht, wenn sein Opfer auf natürliche Weise stirbt (auch ein Unfall gilt als natürlich), ansonsten würde er sich einen neuen Wirt suchen.

Anima lebte einige Jahre in diesem Tal. Für Wasser und Nahrung sorgte ihr Vater, nicht freiwillig sondern als Teil des Bannspruchs. Verhungern lassen gehörte nicht zu den natürlichen Todesarten. In diesem Tal war sie dann auch, als die Bo'oquiden über Crowhen brandschatzend herfielen.

Abschnitt bearbeiten: Anima, die Orbiterin des Ritters Anima, die Orbiterin des Ritters

Der Bo'oquide Verrin, ein Orbiter von dem Hartmann vom Silberstern, rettete Anima und brachte sie zum Ritterschiff SILBERSTERN, das sie erst für eine Dämonenburg hielt. Dieser hatte ihre Fähigkeiten erkannt und war gewillt, diese in seiner Mission gegen Vergalo einzusetzen. Er schulte Anima in deren Gebrauch und vermittelte ihr auch das notwendige Wissen. Zum ersten mal hörte sie von Planeten, Sonnensystemen und anderen Zivilisationen.

In Tarnung der letzten Vertreterin eines legendären Volkes, das in alten Sagen einen ebenso legendären Schatz hütete (unter anderem die Unsterblichkeit), stießen die drei nach Verga, der Welt Vergalos, vor. Sie wollten nahe genug an dieses geheimnisvolle Wesen herankommen, um mit Animas Fähigkeiten dessen positiven Teil zur Kontrolle zu verhelfen und damit zu befrieden. Dieser Plan ging schief, da die Natur Vergalos falsch eingeschätzt wurde - er war mittlerweile ein Multibewusstsein, dessen Körper seinen gesamten großen Palast bedeckte.

Im anschließenden psionischen Kampf konnte Anima Vergalo von Verga und aus Manam-Turu vertreiben - er floh nach Alkordoom. Der Preis dafür war hoch. Hartmann vom Silberstern lag im Sterben. Und Anima hatte soviel Substanz von Vergalo mitgenommen, als sie sich gegen die Verschmelzung mit ihm wehrte, dass sie damit letztendlich zu ANIMA wurde, dem lebenden Raumschiff.

Abschnitt bearbeiten: ANIMA, das lebende Raumschiff ANIMA, das lebende Raumschiff

Gute 5000 bis 6000 Jahre existierte ANIMA nun als lebendes Raumschiff.

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Die Kosmokraten schickten ANIMA um das Jahr 3748 (=151 NGZ) nach Alkordoom, um dort gegen den Erleuchteten zu erkunden. Die folgenden achtzig Jahre wurde sie kreuz und quer durch diese Galaxie gejagt.

Um 3818 (231 NGZ) fand sie Atlan auf Lummensand, wo sie als Wunderkristall wirkte (und zwar unfreiwillig, weil sie dort festgehalten wurde), bis sie vom Kristallkommando gestohlen wurde. Durch diesen Diebstahl konnte sie den Planeten verlassen und war danach frei; sie verschwand daraufhin und tauchte einige Tage später auf Thorrat auf, wo sie von der Crynn-Brigade unter Loth Colder erneut gejagt und schließlich mit einem Paralysegenerator festgehalten wurde. Atlan gelang es dann durch Colemayns Hilfe, sie zu befreien. Auf dem Weg nach New Marion erzählte sie dem Arkoniden ihre Entstehungsgeschichte. Als die ROULETTE eine Atombrandbombe über Palmwiese abwarf, konnte ANIMA den Kernbrandherd in sich aufnehmen und in der Sonne Littoni abladen und somit New Marion vor dem Untergang bewahren.

Das Cuzz konnte ANIMA unter seine geistige Herrschaft zwingen, um mit zahlreichen Celestern nach Crynn zu fliegen, um Zulgea von Mesanthor zu vernichten. Buster McMooshel konnte ANIMA durch Verabreichung einer großen Menge Anti-Moosh teilweise befreien; daraufhin lud sie alle an Bord befindlichen Wesen auf Morrbatt ab und wartete, bis das Cuzz tot war. Danach flog sie mit Atlan und einigen Celestern nach Crynn, um gegen die Hexe zu kämpfen. Zum Schein ließ sie sich von der Crynn-Brigade vernichten - sie war aber nicht tot, sondern nur in zahlreiche Fragmente zersprengt. Eines davon wurde von der Crynn-Brigade ins Pyramidon gebracht. ANIMA konzentrierte ihre gesamte Lebensenergie in dieses Fragment; dieses war nicht mehr zu bewussten Handlungen fähig, sondern reagierte nur noch instinktiv. Als Flora Almuth und Zulgea (alias Marie Almuth) einander psionisch bekämpften, konnte das Fragment Zulgea töten, indem es sich als wurmähnliches Ding um Zulgeas Hals schlang und sie erwürgte. Danach vereinigten sich die Fragmente wieder.

Als Atlan auf Kippelkart dupliziert wurde, fiel sie auf das Duplikat herein, stand diesem aber wegen dessen kompromisslosen Vorgehens ablehnend gegenüber. Erst Colemayn konnte sie überzeugen, dass es sich nicht um den richtigen Atlan handelte, und sie machten sich auf die Suche nach dem Original, das sie auf Brusquez fanden. Hier musste ANIMA Atlan und die Steppenforscher erst einmal gegen ein Zerstörungskommando der Quaitti verteidigen, danach drangen sie in die Sonnensteppe ein. Hier machte allen - auch ANIMA - der Steppenwind sehr zu schaffen. Als ANIMA von den Steppenpiraten entführt werden sollte, erwies sie sich als stärker und zwang die Jupter zu einer Landung auf Jarad. Geschwächt musste sie später wieder von dort flüchten und wurde kurz danach von einer Gruppe Llodals um Kulumhart nach Boden entführt. Auch von hier konnte ANIMA knapp entkommen. Nach einem vermeintlichen Kurzurlaub auf Uruch - der sich als Falle erwies - wurde ANIMA nach einem Angriff von zwei schwerbewaffneten Raumschiffen der Noos-Unoser aus der Sonnensteppe durch den Hyperraum nach Janzonborr katapultiert. Hier benötigte sie dann eine längere Ruhephase, während der sie aber von Hunkle-Bha gekapert wurde.

Und wieder gelang ihr die Flucht, während der sie sich auf Hirnox versteckte. Hier versank sie immer mehr in Depressionen und Hoffnungslosigkeit, nach geraumer Zeit war sie nicht mehr in der Lage, für Dhonat, der an Bord verblieben war, Nahrung bereitzustellen. Sie reagierte auch nicht mehr auf seine Kontaktversuche, sie konnte lediglich die Sauerstoffversorgung sowie eine minimale Beleuchtung aufrecht erhalten. Schließlich wurde sie von Suchtrupps entdeckt und sollte zum Adlerhorst gebracht werden, wo sie Yog-Mann-Yog untersuchen und für seine Zwecke einspannen wollte. Dafür wurde sie an Bord des jordobanischen Raumschiffes GRIFFONE gebracht. Allerdings übernahmen die Rebellen der Loge der Erkenner die Macht an Bord und leiteten die GRIFFONE nach Jordoban um. Hier konnte Atlan ANIMA befreien. Kaum dass er an Bord war, kehrte ANIMAS Willenskraft zurück; sie verließ mit ihm Jordoban und drang wenig später erneut in die Sonnensteppe ein. Hier ging sie den Juptern erneut in die Falle; sie wurde paralysiert und nach Ghuurm gebracht. Während Atlan im Auge des Erleuchteten verhört wurde, gelang es ihr, sich von der Paralyse zu befreien. Sie attackierte hierauf das Auge und ermöglichte Atlan damit das Entkommen. Dabei trat allerdings ein Effekt ein, der "die originale Anima" vom Plasmaklumpen trennte, mit dem sie seit dem Kampf gegen Vergalo verschmolzen war. Mittels ihrer Parafähigkeiten gelang es ihr, danach den Körper einer Celesterin anzunehmen.

Abschnitt bearbeiten: Anima, Kampfgefährtin Atlans Anima, Kampfgefährtin Atlans

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Im August 3820 (233 NGZ) war Anima maßgeblich als LINK daran beteiligt, dass aus EVOLO die neue, zumindest potentielle Superintelligenz BARQUASS wurde. Bei diesem Prozess verlor sie im übrigen ihre psionischen Fähigkeiten und war fortan nur noch eine normale Frau.

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Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

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