Anti-Neutronenschirm

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Der Anti-Neutronenschirm, auch Anti-Neutronenfeld (AN-Feld) oder Neutronen-Absorptionsschirm ist eine arkonidische Entwicklung.

Der Projektor zur Errichtung eines solchen planetenumspannenden Schirmes wurde an Bord eines jeden Forschungsraumers des Großen Imperiums installiert. Der Schirm diente dazu den Raumer, beim Zusammentreffen mit Intelligenzen, die Waffen auf Basis der Kernspaltung herstellen konnten, vor einem Angriff mit solchen Waffen zu schützen.

Abschnitt bearbeiten: Funktionsprinzip Funktionsprinzip

Mit Hilfe des Anti-Neutronenschirms werden alle freien Neutronen absorbiert. Somit können keine Kernspaltungsvorgänge oder so genannte "heißen" Fusionsvorgänge, die durch eine Kernspaltung angeregt werden, stattfinden. Der Schirm kann allerdings keine "kalten" Fusionen verhindern.

Abschnitt bearbeiten: Wirkungsbereich Wirkungsbereich

Der Schirm kann soweit ausgedehnt werden, dass er einen Planeten umspannt. Der normale Wirkungsbereich des Feldes reicht vom Erdboden bis zu einer Höhe von 120 Kilometer. Auswirkungen des Feldes können noch bis zu einer Höhe von ca. 200 Kilometer reichen.

Abschnitt bearbeiten: Absorptionsstrahl Absorptionsstrahl

Eine ähnliche Wirkung wie der Anti-Neutronenschirm hat der Absorptionsstrahl. Mit ihm lassen sich durch Abzapfkraftlinien zielgerichtet die Energieversorgung von Aggregaten unterbrechen, sowie der Funkverkehr unterbinden.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Am 21. Juli 1971 legte die Arkonidin Thora da Zoltral von Bord der AETRON aus einen Anti-Neutronenschirm um die Erde, um die Zündung der Kernwaffen des Ostblocks, des Westblocks und der Asiatischen Föderation (AF) zu verhindern, und ferner sämtliche Fortbewegungsmittel, die auf kernchemischer Basis arbeiteten, lahm zu legen. Zudem verhinderte sie mit dem Absorptionsstrahl größere Flottenbewegungen durch gezielte Unterbrechung der Stromversorgung. (PR 2)

Dank dieses Schirmes wurde der ausbrechende dritte Weltkrieg im Keim erstickt. Keine der Atombomben explodierte. Am 25. August desselben Jahres wurde der Schirm allerdings zuerst von der STARDUST II und dann von den beiden Atomraketen des Ostblocks und der AF überwunden, deren zweite Stufen von kernchemischer Antriebsweise wieder auf normalen Flüssigkeitsantrieb umgebaut wurden. Erst jenseits der 200 Kilometer-Marke zündeten die dritten Stufen mit dem kernchemischen Antrieb, der die Flugkörper bis zum Mond brachte, wo sie die AETRON am 26. August mit drei neuentwickelten Katalyse-Wasserstoffbomben zerstörten.

Aufgrund einer fehlerhaften Programmierung reagierte die Bordpositronik nicht folgerichtig auf die anfliegenden Raketenbomben und baute nur einen normalenergetischen Schutzschirm auf. Dies geschah, weil als maximale technologische Möglichkeit der Erdenbürger die Spezifikationen der STARDUST angenommen wurden. (PR 3)

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 1, PR 2, PR 3

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