Aras

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Die Aras stammen von den Springern ab und werden auch als Galaktische Mediziner bezeichnet.

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PR 45  © VPM
Ein Ara im PC-Spiel
Ein Ara im PC-Spiel

Ihre Heimatwelt ist Aralon im Kesnar-System, ca. 38 Lichtjahre von Arkon entfernt, in M 13. Im Gegensatz zu den Galaktischen Händlern sind sie sesshaft.

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Die Aras sind im Schnitt zwei Meter groß, im Gegensatz zu ihren Stammvätern sind sie allerdings schmal und hager gebaut. Ihre Haut ist hell und ihre Augen albinotisch rot.
Aras haben einen womöglich genetisch verursachten Hang zur Kahlköpfigkeit. Zwar gibt es Aras, die auch im hohen Alter noch schütteres Haar besitzen, sie stellen jedoch eher eine Minderheit dar. Da die Aras Albinos sind, ist ihre Haarfarbe von Natur aus weiß.

[Bearbeiten] Gesellschaft

Viele Aras leben in Großfamilien bzw. Großclans, die als Suhyags bezeichnet werden. Mitglieder von Suhyags sind nicht nur Verwandte, sondern auch andere Aras, die dem Clan auf unterschiedliche Weise verpflichtet sind. Zu den höchsten Titeln, die ein Ara erreichen kann, gehört der des Mantar-Zada (Mantar-Heiler), der nach dem mythischen Weisen Mantar benannt wurde.

Die wichtigste Instanz der araischen Gesellschaft ist der Medizinische Rat von Aralon, der aus elf Ministern besteht. Der so genannte Lordmediker steht dem Rat vor. Gerüchten zufolge liegt die eigentliche Macht nicht beim Medizinischen Rat, sondern bei den Oberhäuptern der einflussreichen Suhyags, die aus dem Hintergrund die Fäden ziehen.

Der araische Geheimdienst trägt den Namen Aracom. Hierbei handelt es sich um eine kleine, aber schlagkräftige Organisation, die manchmal euphemistisch auch als Versicherung bezeichnet wird.

[Bearbeiten] Berufe

Nicht alle Aras sind Mediziner, auch wenn dies der wichtigste und anerkannteste Beruf in ihrer Gesellschaft ist. Viele Aras sind als Händler, als Raumfahrer oder als Techniker tätig.

Jeder Tätigkeit ist ein Umhang zugeordnet - so gibt es einen typischen Wissenschaftler-Umhang oder einen typischen Raumfahrer-Umhang, beide genannten Umhänge sind bunt. Der Umhang der regionalen Küstenwache auf Aralon ist in einem gelben Farbton gehalten. Angehörige nicht-araischer Völker, die dauerhaft auf Aralon anwesend sind, erhalten spezielle Anzugskombinationen.
Die Umhänge kennzeichnen jedoch kein rigides Kastensystem, vielmehr kann jeder Ara seinen Beruf selbst auswählen.

[Bearbeiten] Raumschiffe

Die Raumschiffe der Aras sind wie diejenigen der Springer walzenförmig, aber zumeist wesentlich kleiner. Tatsächlich nutzen die Aras in ihrer Raumflotte vorwiegend Produkte der Mehandor.

Es gibt auch Lazarett-Raumschiffe. Diese scheinen arkonidischen Vorbildern zu entsprechen. (Risszeichnung in PR 891)

Die Aras besitzen keine Kampfflotte, ihre Schiffe widmen sich zivilen oder wissenschaftlichen Zwecken. Ein Raumschiffkommandant gilt unter Aras nicht als gehobene Persönlichkeit, sondern hat eher den Status eines besonders qualifizierten Arbeiters.

[Bearbeiten] Sprache

Die Sprache der Aras ist das Torguisch. Ob es sich dabei um einen arkonidischen Dialekt oder um eine selbst entwickelte Sprache handelt, ist unbekannt. Von Nicht-Muttersprachlern ist sie relativ schnell zu erlernen.

[Bearbeiten] Religion

Über den Glauben der Aras ist nichts Näheres bekannt, bis auf die Stoßgebete, die sie in Notsituationen zu Mo schicken.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Aras wurden von Aset-Radol, dem damaligen Faktor VI der Meister der Insel, irgendwann vor 18.334 v. Chr. erschaffen. Aset-Radol hatte den Auftrag, das aufstrebende Volk der Arkoniden zu beobachten, weil die MdI dieses Volk als mögliches Hindernis bei einer Expansion nach Apsuhol betrachteten. Jahrhundertelang beobachtete und manipulierte er die Arkoniden aus dem Hintergrund und begann damit, einen Seitenzweig dieses Volkes (vermutlich die Mehandor) nach seinen Vorstellungen zu verändern. So züchtete er die Aras, deren Name auf seinen eigenen Initialen basiert. Die Aras wurden zu einer Art Hilfsvolk für ihn, in den nächsten Jahrtausenden setzte er sie immer wieder für seine Forschungen ein oder nutzte ihre Forschungsergebnisse für eigene Zwecke. (Ara-Toxin 6)

Vor langer Zeit waren die Aras auf ihrer Heimatwelt Aralon in die Primitivität zurückgefallen, in der sie die Raumfahrt nicht mehr beherrschten. Wann genau dies war, wird nicht erwähnt, als recht wahrscheinlich dürfte gelten, dass diese Zeit mit den Archaischen Perioden zusammenfällt. (PR 154)

Während die Springer im Großen Imperium das unangefochtene Handelsmonopol besitzen, sind die Aras die anerkanntesten Spezialisten im medizinischen Sektor, und sie bauen ihren Forschungsvorsprung zu einem Quasi-Monopol aus. Allerdings forschen sie ohne moralische Hemmschwellen. Sie sind nicht nur Heilsbringer sondern auch die größten Drogenlieferanten imperiumsweit. Zu ihren Machenschaften gehören unter anderem die Verbreitung der Nonus-Seuche auf Honur, die Züchtung der Bios auf Gom, die Züchtung der Meistersinger auf Mooff VI sowie ein Versuch, den Robotregenten auf Arkon zu stürzen. (PR 42, PR 43, PR 44)

Perry Rhodan landet 1984 im Auftrag des Robotregenten auf Aralon, um eine Polizeiaktion gegen diese Verbrechen zu unternehmen. Dabei erbeutet er auch ein Heilserum gegen die Nonus-Pest. Nur widerwillig fügen sich die Aras dem Gebot, von nun an keine Seuchen mehr zu verbreiten. Insgeheim betreiben sie allerdings weiterhin den Export von Krankheiten, wie beispielsweise die Katastrophe von Exsar zeigt. Chef-Inspektor Gegul von Aralon ersinnt zudem einen Plan, um Perry Rhodan wie auch Terra zu vernichten. Mit der Androhung eines Behandlungs-Boykotts zwingen sie die Springer zur Vernichtung der sowieso von ihnen ungeliebten Erde - allerdings wird anstelle Terras der Planet Beteigeuze III vernichtet. (PR 45, PR 46, PR 47, PR 48)

...Lücke...

2102 hat eine Gruppe Aras in der französischen Stadt Soisy-sur-Seine eine geheime Produktionsstätte für den Erreger der Steindarm-Seuche aufgebaut. Dieser wird von der Solaren Abwehr entdeckt und ausgehoben, als dem Agenten Jeff Garibaldi auffällt, dass es in Soisy-sur-Seine keine Erkrankungen an der Plasmaseuche Mal-Se gibt. (PR 103)

...Lücke...

2326 sind die Aras ein vollwertiges Migliedsvolk im Vereinten Imperium. Obwohl sie sich an die Bestimmungen des Imperiums halten, machen sie keinen Hehl von ihrer Geringschätzung für das Sternenreich, wenn sie danach gefragt werden. Da sie ein politisches Leichtgewicht in der galaktischen Politik sind, führt die herablassende Meinung vieler Aras zu keinen Problemen mit dem Imperium. Auf der Heimatwelt Aralon wird der terranische Stützpunkt auf dem Kontinent Doun nicht als Okkupation angesehen. (PR 153, PR 154)

2327, zum Zeitpunkt der Bedrohung durch die Blues ist Aralon neben Arkon und Terra das wichtigste Forschungszentrum, wo nach einer Möglichkeit gesucht wurde, eine Waffe gegen das Molkex zu finden. (PR 175, PR 176)

... zur weiteren Geschichte ist noch einiges zu sagen ...

Die Aras nehmen im Jahr 1291 NGZ an der Schlacht der Galaktiker gegen die Kosmische Fabrik MATERIA teil. (PR 1986)

Nach dem Hyperschock des Jahres 1331 NGZ und dem damit verbundenen Ausfall der medizinischen Hochtechnologie entwickelt sich allmählich ein neues medizinisches Selbstverständnis der Aras. Es führt dazu, dass auf Aralon auch vergleichsweise banale Behandlungen angeboten werden. (Ara-Toxin 2)

Die Regierung der Aras ist 1340 NGZ in die Machenschaften der Hintermänner des Projekts Ara-Toxin verwickelt, höchstwahrscheinlich handelt es sich aber nur um eine Duldung der Arbeiten der MO-Eskorte. Als Perry Rhodan gegen die MO-Eskortisten vorzugehen beginnt, wird er von Lordmediker Oclu-Gnas unterstützt. (Ara-Toxin 2)

Zheobitt nimmt als Vertreter der Aras im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wird. (PR 2412)

[Bearbeiten] Bekannte Aras

[Bearbeiten] Quellen

PR 45, PR 46, PR 47, PR 103, PR 153, PR 154, PR 155, PR 175, PR 176, ...

Ara-Toxin 1-6

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