Arkonbombe
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Die von den Arkoniden als Namensgeber entwickelte Arkonbombe entfacht nach ihrer Zündung einen unlöschbaren Atombrand, der (nach Standard-Einstellung) alle Elemente mit einer Ordnungszahl größer als zehn (Neon) erfasst. Andere Einstellungen sind ebenso möglich.
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Vergleichbare Kernbrandbomben wurden von vielen Zivilisationen entwickelt. Die Standardeinstellung bei den Kernbrandbomben der Yllopter war 15 - dies entspricht dem Element Phosphor. (PR 1976)
Die Arkonbombe kann aufgrund der Erhöhung der Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ nicht mehr eingesetzt werden.
Funktionsweise
Durch die bei der Zündung der Arkonbombe freigesetzte harte Hyperstrahlung werden die Atomkerne der angesprochenen Elemente hyperenergetisch anregt. Sie fusionieren dann unter Freisetzung derselben Strahlung. Nach dem Schneeballprinzip entsteht so eine Kettenreaktion, die in nahezu Nullzeit von Atomkern zu Atomkern springt.
Die Arkonbombe kann neben einer Aufschlagszündung auch mittels eines Zeitzünders gezündet werden. In diesem Fall wurde sie so konstruiert, dass die Zündung nicht abgebrochen werden konnte und die Bombe nach der eingestellten Zeit unweigerlich detonierte.
- Anmerkung: Die physikalisch zugrundeliegenden Prinzipien wurden nicht näher erläutert, so dass es mehrere Spekulationen zur Wirkungsweise gibt.
Aufbau
Über den Aufbau der Arkonbombe wurden nur wenige Details bekannt. Im 25. Jahrhundert ähnelten terranische Arkonbomben einem zylindrischem Kanister von einem Meter Länge und 40 Zentimetern Durchmesser. (PR 243)
Ethik
Aufgrund ihrer verheerenden und irreversiblen Wirkung wird sie nur äußerst selten eingesetzt und gilt bei ethisch hochstehenden Völkern meist als das dennoch unmoralische letzte Mittel. Detonieren eine oder mehrere Arkonbomben auf einem Planeten, so fällt dieser je nach Zusammensetzung binnen weniger Stunden/Tage dem Kernbrand zum Opfer. Der Planet wird dabei vollständig zerstört.
- Zitat: [...] Außerdem gibt es auch ein ungeschriebenes Gesetz, und es wird trotz der augenblicklichen Kriegswirren in der Galaxis von den meisten Intelligenzwesen eingehalten. Es heißt: Keine Arkonbombe auf Planeten, die Leben tragen oder irgendwann einmal Leben tragen könnten. [...] (PR-TB 18)
- Zitat: [...] Es gab wenig Fälle, in denen die Gesetze des Solaren Imperiums den Einsatz dieses Massenvernichtungsmittels zuließen. Smaragd I war ein solcher Fall. Entscheidend war letzten Endes die Tatsache, daß es außer dem Aggressor auf Smaragd I kein Leben gab oder jemals geben würde. [...] (PR 254)
Geschichte
Bestien
Vor den Arkoniden benutzen bereits die Schwarzen Bestien eine so genannte Armageddonbombe, welche die gleiche Wirkung wie eine Arkonbombe hatte. (Lemuria 5)
Maahks und Gharrer
Die Maahks übernahmen diese Technologie von den Schwarzen Bestien, und ihr Teilvolk der Gharrer verwendete die Arkonbombe beispielsweise zur Vernichtung des Planeten Cartagena. Das Wissen über die genaue Herkunft der Waffe war allerdings nur wenigen Eingeweihten bekannt. (PR 1946)
Arkoniden
Die Arkoniden entdeckten das Prinzip der Arkonbombe Anfang des 8. Jahrtausend v. Chr. Mit allgemeiner Verbreitung dieser effektiven Waffe für die planetare Zerstörung wurden die alten Planetenkiller (660 Gt. Fusionsbomben) ad acta gelegt.
- Anmerkung: Unbekannt ist, ob die Arkoniden die technologischen Grundlagen der Arkonbombe von den Maahks übernahmen, die die Technologie von den Schwarzen Bestien übernommen hatten, und zu Beginn der Methankriege bereits besaßen.
- Zur Niederschlagung des Nopoleter-Aufstands ließ Gonozal VII. im Jahr 10.502 da Ark den Mond Bhedan mit den dorthin abgedrängten Aufständischen vernichten. (Blauband 14)
- 10.517 da Ark lässt Atlan da Gonozal bei einem Vorstoß ins Rote Universum eine Stützpunktwelt der Druuf mit Arkonbomben zerstören. (PR 70)
- 12.402 da Ark vernichtet Atlan während einer Zeitreise den Planeten BRY 24 mit einer Arkonbombe. (Traversan 3)
Terraner und andere
Im Jahre 1972 machten die Terraner die erste Bekanntschaft mit den Arkonbomben. Als Perry Rhodan und Reginald Bull am 07. Juli nach Hinweisen der Venus-Positronik einen Hangar mit 6 Raumjägern der Arkoniden fanden, konnten diese mit den vorhandenen Arkon-Raketenbomben bestückt werden. (PR 9)
In der Entwicklung eigener Jäger und Zerstörer wurde von den Terranern auf die Kapazität zur Aufnahme von Arkonbomben aufgrund deren ultimativer Vernichtungskraft verzichtet.
In ihrer Geschichte erlebten die Terraner des öfteren den Einsatz dieser Waffe, beziehungsweise setzten diese selbst ein:
20. Jahrhundert
- Im Jahr 1982 zerstören die Springer mittels einer Arkonbombe die Eiswelt Beta-Albireo II (Snowman). Dabei kam ein Großteil der hier lebenden Halbschläfer um. Für die Terraner ist dies die erste Erfahrung mit der Wirkungsweise einer eingesetzten Arkonbombe. (PR 33)
- Im Jahre 1984 setzen die Terraner eine Arkonbombe gegen Laros, den 18. Mond des Planeten Gom, im Gonom-System ein. (PR 47)
- Die Springer zerstören 1984 Beteigeuze III, weil sie den Planeten für Terra halten und sie die Terraner beseitigen wollen. (PR 49)
21. Jahrhundert
- 2043 lässt der Robotregent die terranische Stützpunktwelt Gray Beast durch den Abwurf von Arkonbomben vernichten. (PR 79)
- Perry Rhodan plant 2044 den Robotregenten mit einer zerlegbaren Arkonbombe zu zerstören. Der Plan scheitert, und in absoluter Bedrängnis gelingt es Atlan, die Kontrolle über die Gigant-Positronik zu übernehmen. (PR 86)
22. Jahrhundert
- Im Jahr 2103 stellt Perry Rhodan den für das Liquitiv verantwortlichen und auf der Dschungelwelt Okúl untergetauchten Antis ein Ultimatum und trifft Vorbereitungen für den Einsatz von fünf Arkonbomben. (PR 111)
- Im selben Jahr erpresst Rhodan die Deaktivierung des planetaren Energieschutzschirms um Sphinx, indem er den Akonen mit der Vernichtung ihrer Heimat durch Arkonbomben droht. (PR 117)
- Im September des Jahres 2112 wird Mechanica durch einen von den Laurins gelegten Atombrand vernichtet. (PR 129)
24. Jahrhundert
- Bei der Zerstörung des Suprahets wird das System EX-2115-485 im Jahr 2327 mit Arkon- und Gravitationsbomben in den Hyperraum gerissen. (PR 164)
- Mitte 2328 zerstören die Akonen den Planeten Tombstone und damit alle lebenden Schreckwürmer. (PR 178)
25. Jahrhundert
- Eine Raumfestung der Maahks, die 2401 durch den Twin-Transmitter in die Milchstraße gelangt ist und Kahalo bedroht, kann durch den Einsatz terranischer Teleporter mit einer Arkonbombe vernichtet werden. (PR 219)
- Die Steuerzentrale der Mobys in Andro-Beta, der Gleam-Mond Siren, wird 2402 durch drei von Gucky und den Woolver-Zwillingen gelegte Bomben zerstört. (PR 243)
- Nachdem das Bluul vom Planeten Smaragd I durch eine Atombombe nicht vernichtet sondern nur noch gestärkt wird, wird ebenfalls 2404 auch dieser Planet durch eine Arkonbombe zerstört. (PR 254)
- Um weitere Zeiteingriffe der Meister der Insel zu unterbinden, zerstören die Terraner 2404 den Planeten Vario. (PR 279)
- Anfang Dezember 2405 zündeten die Terraner auf Multidon eine Arkonbombe und beraubten die MdI so eines ihrer Machtzentren. (PR 295)
- Auf Wheel-Center, der Zentralwelt der KdZ, lassen Perry Rhodan und Atlan im Jahr 2436 zwei aktive Arkonbomben mit chemischen Langlaufzündern deponieren, um Paratronkonverter für den Heimflug zur Milchstraße zu erpressen. (PR 367)
- Um anfliegende Konusraumer an der Ortung der Hyperimpulse zu hindern, die von den Entmaterialisierten der CREST V ausgehen, zündet Gucky am 4. Juli 2437 eine Arkonbombe, die die Wasserwelt Neo II innerhalb von 48 Stunden vernichtet. (PR 392)
35. Jahrhundert
- Der takerischen Drohung, die 3438 auf Leffa gelandete MARCO POLO mit Bodenforts zu beschießen, begegnet Perry Rhodan mit der Versenkung von 20 Arkonbomben in die Planetenkruste und schafft so eine Patt-Situation. (PR 466)
- Im selben Jahr zerstört ein terranisches Einsatzkommando die Welt Takera in Gruelfin, um die Vormachtstellung der Takerer zu schwächen. (PR 491)
- Ebenfalls 3438 zerstören die Terraner den Planeten Mohrc mit Arkonbomben und erreichen damit die Vernichtung seines schwer gesicherten Mondes Mohrcymy mit dem dort stationierten Ultra-Pedopeiler der Takerer. (PR 494)
- Während der Schwarmkrise aktiviert der Cyno Schmitt auf der zentralen Schaltwelt Stato vier Bomben. (PR 556)
36. Jahrhundert
- 3582 vernichten die Multi-Cyborgs in einem Massenselbstmord mit Arkonbomben ihre Planeten. (PR 763)
- 3587 droht Perry Rhodan dem vom Margor-Schwall beeinflussten Zentralplasma mit der Vernichtung der Hundertsonnenwelt, wenn die dort gefangenen Terraner nicht freigelassen werden. (PR 998)
3. Jahrhundert NGZ
- Im Januar 3792 (SOL-Bordzeit) wirft Breckcrown Hayes mit der FEUERSCHAUKEL zwei Arkonbomben über Pryttar ab, was zur Vernichtung des Planeten führt. (Atlan 545)
5. Jahrhundert NGZ
- 424 NGZ scheitert ein Versuch, Arkon- und Gravitationsbomben auf einer Zeitweiche zu deponieren. (PR 1031)
- Das Kampfkommando Ragnarök dringt 448 NGZ in eine stabilisierte Strukturverdrängung der Hauri ein und vernichtet mittels Arkonbomben die Raumstation Ur amm Taloq. (PR 1395)
13. Jahrhundert NGZ
- 1290 NGZ werden parallel zur Rückeroberung der SOL auf Century I vier Arkonbomben aus TLD-Beständen gezündet, um Shabazzas Machtbasis in DaGlausch zu vernichten. (PR 1950)
14. Jahrhundert NGZ
- Im Jahr 1311 NGZ wird der Planet Paricza durch eine Arkonbombe der USO zerstört, um ein geheimes Forschungslabor Trah Rogues auszuheben. (PR 2126)
- Gh'ipan, eine Arsenalwelt des Reichs Tradom wird 1312 NGZ von einer Arkonbombe vernichtet, um die Rettung eines Gewährsmanns des Trümmerimperiums zu decken. (PR 2138)
- Der letzte bekannte Einsatz dieser Waffengattung geschieht im Jahr 1324 NGZ. Hierbei wird eine Arsenalwelt der Bestien von der Arkonidischen Flotte zerstört.
Infolge der Erhöhung der Hyperimpedanz können Arkonbomben ab 1331 NGZ nicht mehr verwendet werden. (PR 2288)
Weitere Entwicklungen
Eine Weiterentwicklung der Arkonbombe wird Katalysator-Bombe genannt. Mit ihr wurde 3580 der Planet Signal im Reality-System im Bazinski-Cluster im Mahlstrom der Sterne vernichtet. (PR 732)
Eine andere Weiterentwicklung wird unter dem Namen HHe-Forte-Bombe bekannt. Trotz ihrer vergleichsweise chirurgischen Anwendungsmöglichkeit, ist nur ein einziger Einsatz im Jahr 2436 bekannt. (PR 353)
Siehe auch: Gravitationsbombe, Waffensysteme

