Arkoniden

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PR 2013  © VPM

Die Arkoniden sind – noch vor den Terranern – das mächtigste humanoide Volk der Milchstraße. Kernbereich ihrer Macht war und ist der Kugelsternhaufen M 13. Ihre Heimat ist das Arkon-System in dessen Zentrum. Militärische Informationen über dieses Volk gibt es hier.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Arkoniden sind durchschnittlich 1,70 bis 2,20 Meter groß und größtenteils albinotisch mit weißen Haaren und rötlichen Augen. Die Augen tränen bei Erregung. Anstelle von Rippen besitzen sie Knochenplatten, die den Brustkorb schützen. Wurmfortsätze sind unbekannt. (PR 39)

Ursprünglich war der arkonidische Genpool breiter angelegt. Die letzten nicht dem bekannten (und allgemein als evolutionäre Fortentwicklung angesehenen) Erscheinungsbild entsprechenden Arkoniden wurden 6310 da Ark durch Pogrome von Arkon vertrieben und fast völlig ausgerottet (siehe Con-Treh).

Ein zusätzlicher Schläfenlappen des Gehirns lässt sich paramechanisch als Extrasinn aktivieren. Arkoniden mit aktiviertem Extrasinn sind in der Lage, durch Willenskraft einen so genannten Monoschirm zu erzeugen. Dabei handelt es sich um eine Bewusstseinssperre, mit der ein Arkonide seine Gedanken vor einem Telepathen abschirmen kann. Dagor-Meditationstechniken können die Errichtung eines Monoschirms erleichtern.

Ihre Heimat Arkon I hat eine leicht höhere Schwerkraft als Terra und eine durchschnittliche Temperatur von 35 °C. Arkoniden gelten als selbstbewusst, tatkräftig, mutig, doch neigen sie auch zu Selbstüberschätzung – und ihre Arroganz ist nahezu legendär.

[Bearbeiten] Herkunft

Die Herkunft der Arkoniden lag lange Zeit im mythisch verbrämten Dunkel, da die Imperatoren des Großen Imperiums wiederholt die überlieferte arkonidische Geschichte manipuliert hatten. Viele Geschehnisse dieser Geschichte (und ihrer Vorzeit) haben allerdings Eingang in die arkonidische Sagen- und Mythenwelt gefunden.

Die Arkoniden haben sich vor etwa 20.000 Jahren im Großen Befreiungskrieg und im darauf folgenden Zentrumskrieg vom Akonischen Imperium abgespalten. Mit ihnen haben sie als biologische Eigentümlichkeit eine Knochenplatte im Brustbereich anstelle von Rippen gemeinsam, die Akonen, Arkoniden und von ihnen abstammende Völker wie Springer, Aras und Überschwere, von anderen Völkern der lemurischen Völkerlinie (wie den Terranern) unterscheidet.

Als Urheimat betrachten die Arkoniden das sagenhafte Arbaraith, das Land der Kristallobelisken. Nach dem lemurisch-halutischen Krieg flohen zahlreiche Lemurer nach Arbaraith. Die Kristalltürme wurden durch den Wind zur Abgabe von Hyperenergie angeregt, die aggressionshemmend auf die Alt-Haluter/Bestien wirkte und somit zum Schutz der Kolonisten beitrug. Diese Kolonie wurde später von den Akonen entdeckt und ihrem - sich aus dem 87. Tamanium entwickelten - Reich angeschlossen. Der Planet Arbaraith lag im Gebiet der früheren Sogmanton-Barriere. Mit Arbaraith verbinden sich auch Mythen aus den Sagenkreis um die Zwölf Heroen und den Vhratro. Diese zwölf Heroen entstammen dem lemurischen Mythenschatz.

Interessanterweise gab es aber schon in lemurischer Zeit mit den Zeut-Ellwen – die vor allem als Kontaktpersonen zur Megaintelligenz ZEUT fungierten – eine Volksgruppe, die den Arkoniden auffällig ähnelte. Die Zeut-Ellwen zeigten neben der akonischen Brustplatte zusätzlich albinotische Merkmale wie weiße Haare und weitverbreitet rote Augen, wie Arkoniden. Auch bei ihnen tränten die Augen bei Erregung. Mit ihrer zierlichen Gestalt und ihren paranormalen Abjin-Sinnen ähnelten sie aber wohl mehr dem arkonidischen Teilvolk der Dryhanen mit ihrem Dryhanensinn.

Der spezielle Gehirnsektor, der sich als Extrasinn aktivieren lässt, der Akonen und Arkonidischstämmige unterscheidet, ging jedoch möglicherweise aus der unter dem Einfluss von ZEUT entstandenen Paradrüse der Lemurer hervor. (Kommentar in PR 2039)

[Bearbeiten] Arkonidische Völker

Arkon ist das Zentrum eines Reiches von mehreren zehntausend von Arkoniden besiedelten Welten. Als Arkoniden bezeichnet man speziell die Bewohner der Planeten Arkon I, II und III. Auch wenn die Bewohner vieler Kolonialwelten sich von den Bewohnern der Arkonwelten nicht unterscheiden, werden nur auf Arkon Geborene von der arkonidischen Gesellschaft als echte Arkoniden akzeptiert.

Auf Arkon geborene Arkoniden sehen auf die Kolonialarkoniden, die Bras'cooi herab. Um den Status eines echten Arkoniden zu bekommen, erfolgt die Geburt von Hochadeligen nicht auf der Hauptwelt ihres Lehens, sondern auf der Kristallwelt Gos'Ranton.

Alle von den Arkoniden abstammenden Völker wie Springer, Aras, Überschwere, Zaliter, Ekhoniden und Dryhanen sprechen durch die große kulturelle und historische Verbundenheit die arkonidische Sprache. Das Satron ist somit die lingua franca des Großen Imperiums.

Zur Zeit des Großen Imperiums wird die Zahl der arkonidischen Nachkommen auf etwa 50 Billionen geschätzt. (Silberband 11)

[Bearbeiten] Gesellschaft & Kultur

Die Arkoniden blicken im 14. Jahrhundert NGZ stolz auf über 20.000 Jahre Entwicklungsgeschichte. Die Gesellschaft kennt keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Allerdings wirken die Frauen mehr im Hintergrund und beratend, während die Männer eher nach außen hin wirken. Im alten Tai Ark'Tusan konnten Frauen jedoch nicht Imperator werden. Erste weibliche Imperatice des Kristallimperiums war Theta da Ariga.

Die Anfänge des Volks der Arkoniden liegen inzwischen aufgrund der Verdrängungspolitik der frühen Herrscher im Dunkeln. Einige wenige Gemeinsamkeiten mit den Akonen haben sich jedoch über die Zeit erhalten (so zum Beispiel die Heraldik der Mehinda-Muster des Adels, die auf den Fingernagelgravuren der akonischen Elite zu basieren scheint). Leider existiert die Urheimat der Arkoniden, der Planet Arbaraith, nicht mehr, daher ist man auf die Funde angewiesen, die im Arkon-System geborgen wurden. Diese deuten darauf hin, dass erst die traumatische Erfahrung der Archaischen Perioden die arkonidische Gesellschaft zusammenschmiedete. Es gilt zumindest als gesichert, dass die Grundlagen und Eigenheiten dieser Kultur bei dem zweiten Vorstoß zu den Sternen völlig entwickelt waren. Bereits zu diesem Zeitpunkt fühlten sich die "reinrassigen" Arkoniden (geboren im Arkon-System) zivilisatorisch ihren zahlreichen Kolonialvölkern und selbst Kolonial-Arkoniden (ark. Bras'cooi) haushoch überlegen.

[Bearbeiten] Der Imperator

Die arkonidische Gesellschaft ist eine Mischform zwischen Feudalismus und Demokratie. Doch bestimmend in diesem System ist der Imperator, der über das arkonidische Imperium herrscht (momentan Bostich I.). Er entstammt nahezu immer aus dem Hochadel, angesprochen wird er mit Zhdopanthi (Höchstedler), sein militärischer Titel ist Begam. Allein dem Imperator ist es gestattet, seinen Namen um den Zusatz da Arkon zu erweitern.

Er ist Staats- und Regierungschef sowie oberster Befehlshaber der Streitkräfte und Geheimdienste. Seine Befugnisse sind beachtlich, er kann Gesetze erlassen, Richter ernennen und Verurteilte begnadigen. Das Amt ist erblich und der Nachfolger trägt den Titel Kristallprinz.

Der Herrscher des Planeten Zalit wurde bis zur Auflösung des Tai Ark'Tussan als Vizeimperator betrachtet, der aber nur repräsentative Funktionen hatte.

[Bearbeiten] Der Adel

Dem Imperator steht einer starke Adelsschicht (unterteilt in abgestufte 34 Adelstiteln) aus einflussreichen Familien gegenüber, der zirka 10% aller Arkoniden angehören.

Man unterteilt den Adel durch Namenspräfixe und Klasseneinteilungen in:

  • Hochadel (satr.: Thi-Khasurn) - Herzöge, Fürsten
    • Anrede: Zhdopanda (Hochedle, Hochedler), Ausnahme : der Imperator als Zhdopanthi (Höchstedler), Präfixe: ta, ma, agh
      • Ta-moas - Hochedler Erster Klasse (Erzherzog)
      • Ma-moas - Hochedler Erster Klasse
      • Agh-moas - Hochedler Erster Klasse
      • Ta-len - Hochedler Zweiter Klasse
      • Ma-len - Hochedler Zweiter Klasse
      • Agh-len - Hochedler Zweiter Klasse
      • Ta-tiga - Hochedler Dritter Klasse
      • Ma-tiga - Hochedler Dritter Klasse
      • Agh-tiga - Hochedler Dritter Klasse
  • Mittlerer Adel (satr.: Tai-Khasurn) - Grafen
    • Anrede: Zdopan (Edle, Edler), Präfixe: de, del, dom
      • De-moas - Edler Erster Klasse (Reichsgraf)
      • Del-moas - Edler Erster Klasse
      • Dom-moas - Edler Erster Klasse
      • De-len - Edler Zweiter Klasse
      • Del-len - Edler Zweiter Klasse
      • Dom-len - Edler Zweiter Klasse
      • De-tiga - Edler Dritter Klasse
      • Del-tiga - Edler Dritter Klasse
      • Dom-tiga - Edler Dritter Klasse
  • Unterer Adel (satr.: Kator-Khasurn) - Barone, Ritter
    • Anrede: Zdopandel (Erhabene, Erhabener), Präfixe: nert, ter, on
      • Nert-moas - Erhabener Erster Klasse
      • Ter-moas - Erhabener Erster Klasse
      • On-moas - Erhabener Erster Klasse
      • Nert-len - Erhabener Zweiter Klasse
      • Ter-len - Erhabener Zweiter Klasse
      • On-len - Erhabener Zweiter Klasse
      • Nert-tiga - Erhabener Dritter Klasse
      • Ter-tiga - Erhabener Dritter Klasse
      • On-tiga - Erhabener Dritter Klasse
      • Nert-lenim - Erhabener Vierter Klasse
      • Ter-lenim - Erhabener Vierter Klasse
      • On-lenim - Erhabener Vierter Klasse
      • Ter-wes - Erhabener Fünfter Klasse
      • On-wes - Erhabener Fünfter Klasse
      • Ter-thrag - Erhabener Sechster Klasse
      • On-thrag - Erhabener Sechster Klasse

Die Präfixe des Adelstitels werden auch als Infixe zwischen Vor- und Nachnamen verwendet.

Diese Schichten sind zugänglich für Bürgerliche durch Adoption in einen Khasurn. Der andere Weg ist die Ernennung durch das Heroldsamt (Ausschuss des Großen Rates) oder durch den Imperator selbst.

Diese Khasurn (nach dem arkonidischen Riesenlotos) genannten Adelsippen zählen oft bis zu mehrere tausend Mitglieder und regieren Lehen, die bis zu mehreren hundert Sonnensysteme stark sind und eigenen Flotten unterhalten.

Aus ihren Reihen bildet sich der große Rat der Khasurn, der auf dem Hügel der Weisen seinen Sitz hat. In diesem Rat sind jedoch auch Wissenschaftler und Militärs vertreten. Der Rat wählt den Imperator und dieser kann diesen auch abwählen, wenn 90 Prozent Zustimmung erzielt werden. Ein neugewählter Kandidat muss jedoch einen aktivierten Logiksektor haben.

Daneben gibt es ein Parlament auf jedem Planeten, das von den Einwohnern gewählt wird und das als Legislative arbeitet. Jedem Planeten steht ein vom Imperator ernannter „Tato“ (Gouverneur) als Exekutive vor.

[Bearbeiten] Stammsitze

Jede Familie, die etwas auf sich hält, hat einen Stammsitz auf Arkon:

[Bearbeiten] Das Volk

Die vermeintlich bedeutungslosen Nichtadligen werden als Essoya bezeichnet.

[Bearbeiten] Das Militär

Aufgrund ihrer Geschichte, die mit einem Befreiungskrieg beginnt, spielt das Militär traditionell eine starke Rolle bei den Arkoniden. Hauptträger der Macht ist die Arkonidische Flotte. Ihr untersteht auch die zahlenmäßig deutlich größere Handelsflotte.

Höchster militärischer Führer ist der Begam (Reichsadmiral), der identisch ist mit dem Imperator. Dies symbolisiert die wenig zögerliche Entschlossenheit der Führung.

[Bearbeiten] Zeitrechnung

Der Beginn der arkonidischen Zeitrechnung orientiert sich an einer Legende Arbaraiths: Im Jahre 20.431 v. Chr. soll der Heroe Tran-Atlan »entrückt« worden sein. Dieses Jahr wurde als Jahr 1 von Arkon angenommen. Jahresangaben in arkonidischer Zeitrechnung werden mit dem Zusatz da Ark (»von Arkon«) versehen.

Ein Arkon-Jahr hat 364,78 Arkon-Tage zu je 28,4 Stunden. Gerechnet wird jedoch mit 365 Arkontagen, so dass alle 50 Arkonjahre ein Schaltjahr eingelegt werden muss, das um elf Arkontage verlängert ist. Im Satron wird ein Tag als Prago bezeichnet, eine Stunde als Tonta. Das Jahr wird nicht in Monate, sondern in zehn Perioden eingeteilt. Die Namen dieser Perioden lauten: Eylion, Hara, Tarman, Dryhan, Messon, Tedar, Ansoor, Prikur, Coroma und Tartor in dieser Reihenfolge. Hinzu kommen die Katanen des Capits - dies ist eine fünf Pragos dauernde Periode vor dem Jahreswechsel.

für Details siehe: Arkonidische Zeitrechnung

[Bearbeiten] Dagor

Einen der wichtigsten externen Einflüsse auf die arkonidische Kultur hatte die von den Gijahthrakos auf Iprasa geförderte Dagor-Philosophie. Aus dem Arkonidischen übersetzt steht der Begriff Dagor für "All-Kampf", im Sinne vom Kampf mit allen Mitteln. Aus der Dagor-Philosophie stammen zahlreiche Rituale, Verhaltensregeln und Codices des arkonidischen Adels, sie hat meditative Elemente, sucht Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung. Neben den sehr effizienten Handkampftechniken wird im Dagor der Kampf mit dem Dagorschwert gelehrt, einem dem Katana ähnlichen Schwert. Dieses baut ein molekülzersetzendes Desintegrationsfeld an der Schneide auf, mit der man sogar den Energieschild eines Kampfroboters durchdringen kann.

In der Philosophie Arkons findet man keine christlichen Elemente wie „halt die andere Wange hin“, Feinde werden kompromisslos angegriffen.

[Bearbeiten] Justiz

Celkar ist der Justizplanet Arkons. Besonders berüchtigt ist er für die höchste Strafe der Arkoniden, die dort vollzogen wird. Die "Infinite Todesstrafe" bedeutet, dass der Verurteilte nach seiner Exekution durch Mediziner mit aller Kunst wiederbelebt wird. Daraufhin wird der Delinquent jedoch wieder exekutiert, dies wiederholt sich so lange, wie es der Richterspruch festgelegt hat, oder bis der Verurteilte nicht mehr zu reanimieren ist. Kenterol da Orbanaschol, der Imperator des Ark'Tussan wurde beispielsweise zehnmal reanimiert.

[Bearbeiten] Totenwache

Die Totenwache ist für die Arkoniden ein Zeichen der Vergebung. So bittet die sterbende Ascari da Vivo ihren Sohn Kantiran, für sie Totenwache zu halten und ihr so zu vergeben.

[Bearbeiten] Symbolismus

Es gibt bei den Arkoniden gewisse Symbole und Zeichen, auf die in Metaphern hingewiesen wird, wenn eine Verbindung zum Imperium oder zur Mystik der Arkoniden hergestellt werden soll.

Die Dreieinigkeit der Planeten Arkon I, Arkon II und Arkon III ist zum Beispiel ein beliebtes Motiv, da sie die Macht und Potenz des Imperiums wiedergibt.

»Feuer und Eis« sind ebenfalls wichtige Motive, mit denen zum Beispiel Zhygor dargestellt wird. Die Motive finden sich im Begriff des Zhy und im Titel Thos'athor wieder. Feuer und Eis werden zum Beispiel durch Zhymlilien und Thossträucher dargestellt.

[Bearbeiten] Geschichte

Die überlieferte Geschichte der Arkoniden wurde wiederholt verfälscht. Sie ist vor allem die Geschichte des Großen Imperiums und seiner Nachfolger. Die Arkoniden sind ca. 20.000 v. Chr. aus den Akonen durch einen Unabhängigkeitskrieg hervorgegangen, was aber später verschleiert wurde.

Darauf folgte eine archaische Phase technologischer Degeneration, die so genannten Archaischen Perioden. Um ca. 10.000 v. Chr. hatte man sich davon erholt, baute ein großes Sternenreich mit über 50.000 Welten auf und trat in einen 1000 Jahre langen Krieg, den so genannten Methankrieg, mit den Maahks ein. Die Arkoniden entwickelten sich zum beherrschenden Volk in M 13 und in der Westside der Milchstraße und gründeten das Große Imperium, auch Reich der Tausend Sonnen genannt.

Es folgte eine Phase schleichender geistiger Degeneration, ausgelöst durch den Mangel an Herausforderung und die Übertechnisierung. Dies führte dazu, dass die Arkoniden die Kontrolle über ihr Imperium immer mehr verloren.

1971 musste der arkonidische 500 m Forschungskreuzer AETRON auf Luna notlanden, was zum Aufstieg der Terraner führte, die sich die arkonidische Technik aneigneten.

Der von den Vorfahren einst gebaute Robotregent - eine gewaltige Positronik, die Raumschiffkontingente vollautomatisierte, den Pax Arkon erzwang und als gnadenlose Instanz regierte - setzte 1978 Imperator Zoltral XII. ab und setzte Imperator Orcast XXI. und anschließend Imperator Orcast XXII. als Marionettenimperatoren ein. Ab 2030 regierte der Robotregent direkt ohne einen pro forma Imperator.

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Der Robotregent erkannte 2044 aufgrund der Sicherheitsschaltung A-1 und der Zusatzprogrammierung Senekha Atlan als einen für das Imperatorenamt qualifizierten Arkoniden an. Atlan übernahm als Imperator Gonozal VIII. die Macht.

Aufgrund von akonischen Manipulationen übernahm Imperator Minterol I. von 2105 als akonische Marionette die Macht. Atlan gelang es 2106 die Macht wieder zu übernehmen. Der Robotregent wurde durch die Irrsinnsschaltung zerstört.

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Am 31. Dezember 2114 dankte Atlan als Gonozal VIII. ab. Das Große Imperium von Arkon und das terranische Solare Imperium vereinigten sich am 1. Januar 2115 zum Vereinten Imperium. Großadministrator des Vereinten Imperiums war Perry Rhodan, sein Stellvertreter Reginald Bull residierte auf Arkon.

Am 1. Juli 2115 wurde die USO als Polizeiorganisation der Galaktischen Allianz mit Atlan als Regierendem Lordadmiral auf Lebenszeit gegründet.

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Das Vereinte Imperium wurde 2329 durch Perry Rhodan offiziell aufgelöst. Arkon sackte für lange Zeit immer mehr in die Bedeutunglosigkeit ab. Tiefpunkt dieser Zeit war die Zerstörung von Arkon III 2329 durch die Blues.

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Nach der Monos-Ära ist Arkon erneut zu großer Macht aufgestiegen. Auch Atlan ist am Aufstieg des Zweiten Arkonidischen Imperiums - arkonidisch Len Ark'Tussan beteiligt, lehnt jedoch die Übernahme der Regierung und des Imperatorentitels ab.

Nachdem 1223 NGZ der nationalistische Buddcio Grigor als Erster Terraner die Führung der Liga Freier Terraner übernimmt, entsteht am 1. Juni 1223 NGZ aus dem republikanischen Len Ark'Tussan mit der Inthronisierung der bisherigen Präsidentin Theta da Ariga als Imperatrix Ariga I. das monarchische Kristallimperium - arkonidisch Gos'Tussan.

Nachfolger der 1240 NGZ ermordeten Imperatrix Ariga I. wurde Imperator Bostich I.. Er erhielt einen Zellaktivator und benannte das Kristallimperium am 26. Dezember 1303 NGZ in das Göttliche Imperium - arkonidisch Huhany'Tussan - um. Seine Machtbestrebungen führten zu zunehmenden Konflikten mit der LFT. Diese fanden jedoch mit der Invasion der Terminalen Kolonne im Jahre 1344 NGZ ihr vorläufiges Ende.

Arkon I bis Arkon III und Urengoll sollen im November 1345 NGZ in eine Parzelle des Chaotenders VULTAPHER umgewandelt werden. Dies kann von den Terranern am 26. November durch den Einsatz des Carapol-Strukturbrenners verhindert werden.

Bostich I. nimmt als Vertreter der Arkoniden im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wird, und wird dessen erster Vorsitzender. (PR 2412)

[Bearbeiten] Bekannte arkonidische Adels-Familien und ihre Mitglieder

[Bearbeiten] Weitere bekannte Arkoniden

[Bearbeiten] Raumschiffe

Die bevorzugte Form für arkonidische Raumschiffe ist die Kugel. Die typische Kugelbauweise (mit – zeitweise auch ohne – äquatorialen Ringwulst) übernahmen die Arkoniden von den Akonen. Die arkonidischen Raumschiffe dienten als Vorbild, und deren Bauweise wurde von zahlreichen Völkern übernommen, unter anderem von den Terranern. Siehe auch: Arkonidische Flotte.

[Bearbeiten] Quellen

PR 1, PR 2000, PR 2050, PR 2200, Glossar PR 2236, Atlan-Extra, ...

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