Arno Kalup
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner Arno Hieronymus Kalup. Für weitere Bedeutungen, siehe: Kalup
Arno Hieronymus Kalup wurde am 17. April 2050 geboren. Er war einer der größten terranischen Wissenschaftler und Hyperphysiker.
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[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Der 1,90 Meter große Kalup erweckte aufgrund seiner Fettleibigkeit den Eindruck eines fetten Hamsters. Seine Wangen sind von tief blauen Venen überzogen.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Er war sehr temperamentvoll, aufbrausend, polternd und cholerisch. Sein lautes Organ könnte einem Epsaler alle Ehre machen, und auch vor höchsten Vorgesetzten wie Perry Rhodan verhielt er sich äußerst respektlos.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 2102 erhielt Prof. Dr. Arno Kalup seine erste Zelldusche, im Jahre 2326 dann den Zellaktivator, der ihn relativ unsterblich machte.
[Bearbeiten] Forschungsgebiet
Kalup war ein hyperphysikalisches Genie, er entwickelte aus den Unterlagen der Druuf den terranischen Linearantrieb. Das Zentrum seiner Forschung war dabei der so genannte Kompensationskonverter, der das Kernstück des Lineartriebwerks bildet. Jahrhundertelang wurde der Konverter nach seinem Entwickler »Kalupscher Kompensationskonverter« oder kurz »Kalup« genannt, bis Geoffry Abel Waringer prinzipielle Verbesserungen gelangen.
Des Weiteren entwickelte Kalup – angeregt durch die Ereignisse auf Temur-Station, namentlich der Lemurischen Sternengarde und der Verschmelzung Marius Richard Bogins mit dem Zentralrechner Tarek im Jahr 2422 – auch die Grundlagen der SERT-Haube. (PR-TB 411)
[Bearbeiten] Der "Unfall"
Angeblich starb der Zellaktivatorträger im Jahre 2440 bei einem Experiment mit einem neuentwickelten Paratronkonverter und Dimetranstriebwerken. Tatsächlich wurde er bei einem Sabotageakt scheinbar getötet. Ein VeCoRat XaKuZeFToNaCiZ, der mit der CONDOS VASAC zusammenarbeitete, schaffte es, sich in die Forschungsbezirke Lunas einzuschleusen. Als er entdeckt wurde, verübte er einen Sabotageakt, dem Arno Kalup zum Opfer fiel.
Der unkontrollierte Strukturriß des sabotierten Paratronkonverters verschlang den Attentäter und Kalup. Das Rettungskommando, das sich durch die Trümmer der sabotierten Versuchsanlage kämpfte, entdeckte das, was aus Arno Kalup geworden war. Vermutlich durch die Wechselwirkung zwischen dem Paratronfeld und dem Zellaktivator war Kalup zu einem halbstofflichen Etwas, quasi einem materiellen Schatten, geworden, in dem der Zellaktivator grell leuchtete. Außer hyperphysikalischen Emissionen in einem ultrahohen Frequenzbereich konnten keine Werte, nicht einmal Gedankenimpulse, aufgefangen werden.
Offiziell wurde Arno Kalup für tot erklärt und mit einem Staatsakt beerdigt, sein Zellaktivator galt als verloren. Tatsächlich wurde sein Grabmal mit Überwachungsanlagen versehen, die die weiteren Entwicklungen aufzeichneten. Im Laufe der Jahre wurde der materielle Schatten immer transparenter und lichter.
Geoffry Abel Waringer entwickelte die Paratrontechnologie als der wissenschaftliche Nachfolger von Kalup weiter. Ihm gelang letztlich mithilfe der Posbis der Durchbruch, und die Terraner konnten die Paratrontechnologie endlich nutzen.
Hierbei fiel Waringer auf, dass der Effekt, der bei Kalup beobachtet wurde, dem Effekt glich, der die CREST IV damals nach M 87 schleuderte. Es gelang in einem Experiment mit einem Paratronkonverter den Effekt bei Kalup wieder rückgängig zu machen. Der Hyperphysiker verstofflichte wieder, hatte allerdings keine Erinnerung an die Zeit seiner Entstofflichung. (SOL 03 – »Abschied« von Rainer Castor)
[Bearbeiten] Die Rückkehr des Polterers
Die Rückkehr Kalups wurde offiziell gemacht, obwohl sie nicht von Dauer sein konnte. Er konnte sich nur dank eines Schirmfeldes vor der Entstofflichung retten, und war weitgehend an Luna gebunden, da nur dort das Schirmfeld aufrecht erhalten werden konnte.
In der Folgezeit arbeitet er weiter mit Waringer an der Verbesserung der Paratrontechnologie.
Scherzhaft als "Mann im Mond" bezeichnet, löste sich Kalup allerdings immer wieder auf, bis er exakt fünfhundert Jahre nach seinem Unfall endgültig verwehte.
Als Todesursache konstruierte Mercants Nachfolger Galbraith Deighton eine Neuauflage der alten Version des Unfalls. (SOL 03 – »Abschied« von Rainer Castor)
[Bearbeiten] Erneute Begegnung
Vermutlich wurde Kalup von ES aufgenommen, denn im April 1291 NGZ taucht er – zusammen mit in ES aufgegangenen Mutanten und anderen paraphysikalisch Begabten kurzzeitig wieder auf, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)
[Bearbeiten] Quellen
PR 100, PR 101, PR 111, PR 112, PR 120, PR 125, PR 200, PR 202, PR 214, PR 215, PR 219, PR 226, PR 230, PR 231, PR 249, PR 399, PR 400

