Asporcos
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Die Asporcos sind ein Volk, das auf Asporc, dem vierten Planeten des Rattley-Systems beheimatet ist.
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Erscheinungsbild
Asporcos sind etwa 1,70 Meter groß und grob humanoid. Die untersetzt wirkenden Wesen sind kräftig und haben auffallend große Gelenke. Die an ihren zwei kurzen, sehr muskulösen Armen sitzenden Hände verfügen über sechs Finger, von denen der zweite Daumen jedoch verkümmert ist. An den Schultern sind noch entwicklungsgeschichtliche Reste von Flughäuten erkennbar. Diese Ansätze setzen sich über die Innenseiten der Arme bis zu den Füßen fort. Einige Asporcos sind noch imstande etwas zu fliegen bzw. zu gleiten.
Ihre Beine machen etwa die halbe Körpergrösse aus und sind ebenfalls muskelbepackt. Die Füße haben wie die Arme sechs Endglieder, wobei auch hier das sechste Glied verkümmert ist..
Der Kopf hat etwa die Form einer Birne, ist 26 cm hoch. Die flache Rundung ist oben 24 cm, das Kinn elf cm breit. Der Mund wölbt sich in der Art eines terranischen Boxer-Hundes vor und verfügt über zwei Zahnreihen. Über dem Mund befinden sich zwei große, auffallende Nasenöffnungen. Der Kopf sitzt auf einem nur etwa fünf Zentimeter langen, muskulösen Hals.
Am auffallendsten dürften aber zwei Kämme auf dem Kopf sein. Normalerweise haben sie eine kräftige rote Farbe und stehen aufrecht. Sie sind 18 cm hoch und 1,6 bis 2 cm dick. Bei starker Erschöpfung oder gar Tod erschlaffen sie und nehmen einen Grünton an. Dabei hängen sie nach beiden Seiten herab. Die Kämme dienen sowohl als Sender wie auch als Empfänger von Schallwellen jeglicher Frequenz und Infrarotwellen.
Der Kopf birgt weiterhin zwei unbewegliche, zweigeteilte, Augen mit sehr guter Nachtsichtfähigkeit. Die beiden Augensegmente sind keilförmig. Die tiefschwarzen, leicht vorgewölbten Augen ähneln Facettenaugen. Sie verleihen dem Asporco einen großen Sehwinkel.
Die haarlose Haut hat grundsätzlich eine Grünfärbung, kann sich aber je nach Körperzustand bzw. Gemütsverfassung extrem verändern. Bei größter Erregung nimmt sie einen hellgrauen Farbton an.
Die Sprache der Asporcos ist teilweise so schrill, dass sie in den Bereich der obersten Hörbarkeitsgrenze eines Terraners kommt.
Asporcos leben in der Staatsform einer Theokratie. Zur Zeit der Schwarmkrise entspricht ihre Zivilisation grob dem Entwicklungsstand der terranischen Menschheit des 20. Jahrhunderts.
bekannte Asporcos
- Heydrac Koat (PR 571)
- Alombo Troyd-Samare - Priester (PR 575)
Geschichte
Seit rund 50.000 Jahren befindet sich in einem, auf ihrem Heimatplaneten niedergegangenen, Meteoriten eine riesige Menge PEW-Metall. Der Meteorit stellt sich später als ein Raumschiff, bzw. ein zu einem solchen umgebauten Bruchstück des Heimatplaneten der Paramags heraus. Die Wirkungen des PEW-Metalls haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Asporcos. Aus religiösen Gründen bekommen sie in früher Jugend eine türkisfarbene Spange aus PEW-Metall zwischen den Schädelkämmen implantiert. Dazu werden in den Kämmen kleine Einschnitte vorgenommen, in die anschließend die Spangen eingepflanzt werden. Die Vier Leuchtenden, die religiösen Führer, tragen sogar zwei Spangen.
Während der Schwarmkrise unterliegen die Asporcos nicht der allgemeinen Verdummung in der Milchstraße. Ihre Spangen schützen sie nicht nur davor, sondern bewirken sogar eine erhebliche Intelligenzsteigerung, das so genannte Jähbegreifen. Die Asporcos sind danach plötzlich in der Lage, Zusammenhänge zu verstehen und neue Ideen zu entwickeln, die ihnen zuvor völlig unverständlich bzw. unmöglich waren. Das ist aber leider auch nicht problemlos, da die Asporcos vor lauter Kreativität ihre Existenzgrundlagen vernachlässigen; dies schließt sogar die Nahrungsaufnahme ein.
In den Jahren 3436 bis 3444 werden die Asporcos von parapsychischen Impulsen der Altmutanten beeinflusst. Diese Stimmen der Qual geannten Impulse kommen in unregelmäßigen Zyklen und führen oft zu chaotischen Handlungen. Sie lernten, mit den Beeinflussungsperioden zu leben, und konzentrierten ihre Aktivitäten auf die Ruhephasen. Mit dem Verschwinden des PEW-Metall-haltigen Meteors/Raumschiffes verschlechtern hereinbrechende Naturkatastrophen die Ernährungssituation weiter. Man spricht allgemein von der Asporco-Krise. Kurz nach der Schwarmkrise greift das Solare Imperium unter Perry Rhodan mit einer riesigen Hilfsaktion ein, die Rhodan jedoch innenpolitische Probleme bereitet. Millionen von Asporcos sind jedoch vor dem Verhungern gerettet.


