Atomsonne

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PR 148
© VPM

Eine Atomsonne ist ein künstlicher Licht- und Wärmespender, der die Rolle einer normalen Sonne in bestimmten Habitaten übernimmt, so etwa in Erholungsdecks von großen Raumschiffen oder Raumstationen oder in unterirdischen Katakomben oder Hohlwelten wie Horror.

Atomsonnen werden bei vielen kolonisierten Welten verwendet, die zu weit von ihrer Sonne entfernt sind, um ein natürliches Leben zu ermöglichen. Am bekanntesten sind die Atomsonnen der Hundertsonnenwelt, die diesem Planeten im intergalaktischen Leerraum ein angenehmes und gleichmäßiges Klima verschaffen. Auch im Solsystem werden die äußeren Planeten oder deren Monde von Atomsonnen beleuchtet.

[Bearbeiten] Funktionsweise

Eine Atomsonne ist eine große Plasmakugel, in der sich ein kontrollierter Kernfusionsprozess selbstständig aufrechterhält. Zusammengehalten wird sie von starken Kraftfeldern, da sie sich ansonsten wegen ihrer kleinen Gravitationskraft im Raum verteilen und verlöschen würde. Dafür sind Kontrollstationen am Boden nötig, welche die notwendigen Kraftfelder erzeugen. (PR 497)

In PR 1192 heißt es davon abweichend, dass die Plasmakugel durch ihre eigene Gravitation kollabieren würde und durch Rotation und ein Fesselfeld stabilisiert werden muss. Dies geschieht durch Gravitationsrotoren, die die Plasmakugel ringförmig umkreisen.

Die Funktionsweise einer Atomsonne wird in der Regel nicht noch genauer erläutert.

Gelegentlich werden auch Transformexplosionen als (kurzlebige) Atomsonnen bezeichnet.

[Bearbeiten] Quellen

PR 19, PR 144, PR 206, PR 307, PR 497, PR 1192

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