Auf Dykoor wartet der Tod

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 422)

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© VPM

Zyklus: König von Atlantis
Titel: Auf Dykoor wartet der Tod
Untertitel: Atlan und Thalia auf der Welt des Grauens
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng
Erstmals erschienen: Mo., 6. November 1979
Hauptpersonen: Atlan, Thalia, Yärling, Verkonder
Handlungszeitraum:  März 2650
Handlungsort:  Dykoor
Zusätzl. Formate: eBook

Abschnitt bearbeiten: Handlung Handlung

Der Beauftragte Chirmor Flogs, Verkonder, wird zum Kerkerplaneten Dykoor gerufen. Der Wahrheitsspürer ist ein starker Telepath und Suggestor und gilt als letzte Rettung für Atlan. Der Arkonide ist dem Wahnsinn nahe und durchlebt im Geiste sein gesamtes Leben noch einmal und schildert es in allen Details den Scuddamoren, beginnend bei den Abenteuern als junger Kristallprinz von Arkon. Auf diese Weise erfahren die Schergen des Dunklen Oheims alles über die jüngere Geschichte der Milchstraße, doch bevor der Arkonide dazu kommen wird, der Elitegarde des Neffen kriegsrelevante Informationen preiszugeben, wird er längst am Wahnsinn gestorben sein. Hinzu kommt, dass Atlan künstlich ernährt werden muss und immer neue Selbstmordversuche unternimmt. Verkonder versucht, in den Geist des Unsterblichen vorzudringen und den Fluss der Erinnerungen zu stoppen, doch verhindert die Mentalstabilisierung des Arkoniden ein zügiges Vorgehen. Während der langen Wartezeiten lässt sich der Havare von Atlans Extrasinn, dessen Funktion vom Wahnsinn des Unsterblichen nicht beeinträchtigt ist, auf telepathischem Wege darüber informieren, wie es zu dieser Situation kommen konnte.

Nach ihrer Gefangennahme auf dem Planeten Gernverc werden Thalia und Atlan von den Scuddamoren der OPIER zum Kerkerplaneten Dykoor gebracht. Beim Stützpunkt der Elitetruppe des Neffen handelt es sich um eine extreme Sumpfwelt, auf der es praktisch keine natürlichen Landmassen gibt. Die Raumhäfen, Kasernen und Gefängnisse wurden auf schwimmenden Inseln errichtet und sind nur auf dem Luftweg zu erreichen. Der Stützpunkt der Scuddamoren ist ständigen Angriffen durch Varusvartherschwärme ausgesetzt. Als die OPIER auf Dykoor landet, wird sie direkt von einem Schwarm attackiert. Ein Fluchtversuch der beiden Pthorer misslingt. Atlan und Thalia werden in getrennte Zellen gesperrt und unter Folter verhört. Einige Tage später erscheint Yärling, der Kommandant des Stützpunkts, er ist auf die Ärgetzos im Besitz des Arkoniden aufmerksam geworden. Doch die Lebenskügelchen vom Planeten Nergal sind verändert, und ein Vorkoster Chirmor Flogs soll gestorben sein, als er eines der Ärgetzos probierte. Was genau im Palast von Säggallo vorgefallen ist, konnte Yärling nicht in Erfahrung bringen, doch soll er Atlan dazu befragen. Chirmor Flog glaubt, dass Atlan ein Agent seines ärgsten Widersachers Duuhl Larx und für die Manipulationen an den Lebenskügelchen verantwortlich sei. Als die erneute Befragung der beiden Pthorer keine Ergebnisse bringt, verfällt der Scuddamore auf eine neue Idee. Er lässt die beiden Pthorer in das medizinische Labor des Stützpunkts bringen und jeweils ein Ärgetzo schlucken. Auf Thalia wirken sich die Lebenskügelchen, die den Neffen des Dunklen Oheim die Unsterblichkeit sichern sollen, verheerend aus. Die eigentlich von Natur aus relativ unsterbliche Odinstochter beginnt, mit rasender Geschwindigkeit zu altern. Das von Atlan geschluckte Ärgetzo wird hingegen vom Zellaktivator des Arkoniden neutralisiert. Die Mediziner im Dienst der Scuddamoren sind verblüfft und foltern den ZA-Träger mit immer neuen Testreihen, während Thalia binnen weniger Tage zu einer alten Frau wird und, vom Schock gelähmt, dahindämmert. Ein erneuter Angriff eines Varusvartherschwarms ermöglicht Thalia und Atlan einen zweiten Fluchtversuch, und diesmal gelingt es, auf die schwimmende Flora des Planeten zu flüchten. Dort können die Scuddamoren sie nur mit Mühe verfolgen, und Atlan kann den beschleunigten Alterungsprozess der Odinstochter mit seinem Zellaktivator stoppen. Doch Thalia ist weiterhin krank und gebrechlich und leidet unter schweren Depressionen. Als sie von den Verfolgern gestellt wird, sucht sie den Freitod, indem sie sich in einen Varusvartherschwarm stürzt. Atlan muss, bereits von den Schergen des Neffen überwältigt, alles aus nächster Nähe beobachten, ohne eingreifen zu können. Der Arkonide ist dem Wahnsinn nahe, doch die Mediziner nehmen darauf keine Rücksicht und setzen die Experimente an Atlan mit den Ärgetzos und dem Zellaktivator fort. Irgendwann übersteigt die seelische und körperliche Belastung die Widerstandsfähigkeit von Atlans Verstand, und er flüchtet ihn den Wahnsinn.

Verkonder gelingt es, Atlans Seele zu heilen und den Arkoniden zu überreden, ihn zur Residenz des Neffen nach Säggallo zu begleiten. Der Beauftragte hofft, dass Atlans Zellaktivator das rasende Altern Chirmor Flogs ebenso stoppen oder wenigstens bremsen kann, wie jenes von Thalia. Der Arkonide hingegen hofft, auf Säggallo einen Weg zu finden, sich am Neffen und seinen Schergen zu rächen.

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