Autorenfehler
Aus Perrypedia
Autorenfehler kommen trotz der Koordination der schriftstellerischen Tätigkeit mittels Autorenkonferenzen und Exposés auch im komplexen Perryversum vor. Fehler in Rechtschreibung und Grammatik sind mit diesem Begriff jedoch nicht gemeint.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Allgemeines
Es werden immer wieder falsche Entfernungs-, Größen- und Jahresangaben gemacht, Namen und Begriffe werden verwechselt oder es werden Dinge beschrieben, die selbst den phantastischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Perryversums widersprechen. Manchmal kommt es auch zu Kontinuitätsfehlern, d. h. beispielsweise tauchen Personen auf, die sich laut anderen Romanen eigentlich zur gleichen Zeit an ganz anderen Orten aufhalten müssten.
Hinzu kommen Abweichungen bzw. Eigenkreationen der Autoren in sekundärkanonischen Quellen, die zur Verwirrung beitragen. In der Vergangenheit wurden insbesondere von Rainer Castor Versuche unternommen, diese Abweichungen zu kanonisieren, indem sie in die Heftromanserie übernommen und gleichzeitig »geradegebogen« wurden.
Siehe auch:
[Bearbeiten] Allgemeine Fehler
- Auch die unterschiedliche Bedeutung der Begriffe Nadelstrahler und Energienadler sorgt bei den Autoren oft für Verwirrung.
- Paralysatortreffer führen immer wieder zu Bewusstlosigkeit, während Schocker ihre Opfer manchmal nur lähmen.
- Das Schockwellen-Problem: Nach der Explosion eines Raumschiffes, der Vernichtung eines Planeten usw. heißt es immer wieder, es würden sich Schockwellen ausbreiten, die auch andere Schiffe in Mitleidenschaft ziehen. Druckwellen oder Stoßwellen (wie Detonationswellen) können sich aber nur in einem Medium ausbreiten, nie jedoch im Vakuum. Diese Hürde wird manchmal (z. B. in PR 2353) mit der Andeutung umschifft, es könne sich um hyperphysikalische Schockwellen handeln. Sollte es sich um Partikel- oder elektromagnetische Strahlungsfronten handeln, so wurde dies bisher auch leider nicht dargestellt. Die Wortwahl "Schockwelle" verleitet deshalb immer zu den o.g. falschen Assoziationen.
- Bei der Lebenserwartung von Terranern wird immer wieder von Werten des 20. Jahrhunderts ausgegangen (z.B. Waringer-Effekt, Die Alte von USTRAC). Genauso sieht es mit der Rassenfrage aus: Im Jahr 2405 (PR 282) sind alle terranischen Volksgruppen stark untereinander durchmischt. Trotzdem wird noch im Jahr 3442 die Hautfarbe als Aufhänger für den angeblichen Konflikt zwischen Afro-Asiatischem Reich und Europäisch-Atlantischer Allianz vorgeschoben (PR 553) - von den Stereotypen terranischer Abstammung, die immer wieder beschrieben werden, einmal abgesehen.
- Da Platzangst im allgemeinen Sprachgebrauch für Klaustrophobie (die Angst vor engen Räumen) verwendet wird, dieser Begriff eigentlich aber fachsprachlich für das Gegenteil (Agoraphobie - die Angst vor weiten Räumen) steht, ist es eigentlich ein Fehler, wenn jemand in engen Räumen Platzangst bekommt, wie es prinzipiell von den Autoren oft beschrieben wird.
- Es wird von allen Autoren systematisch der Begriff Bahre falsch verwendet. Verletzte werden mit einer Trage transportiert, nur Tote auf einer Bahre.
- Humanoide werden nicht selten als Hominide bezeichnet, obwohl ersterer Begriff alle Lebewesen bezeichnet, die einen menschenähnlichen Körperbau haben, letzterer jedoch nur Menschenaffen und die »affenähnlichen« Vorfahren des Menschen.
[Bearbeiten] Personen
- Conrad Deringhouse, seit PR 73 im Rang eines Generals geführt, muss sich von Clark Darlton eine auf PR 91 beschränkte Degradierung zum Oberst gefallen lassen. Schwerwiegender ist da schon, dass Kurt Mahr ihn in PR-TB 13 durch Julian Tifflor im Jahr 2047 für längst tot erklären lässt. Da Totgesagte aber bekanntlich länger leben, schafft es Deringhouse immerhin bis ins Jahr 2326.
- Nike Quinto stirbt laut PR 150 ca. 2176, im später erschienenen Roman Atlan 87 wird Quintos Tod in das Jahr 2115 verlegt.
- Tusin Randta, der Dritte Offizier der FRANCIS DRAKE, wird in PR 307 vorübergehend als Zweiter Offizier geführt.
- Der Vorname des in PR 250 eingeführten Drav Hegmar wird ab PR 312 durchgängig Drave geschrieben.
- Harl Dephin verliert in PR 463 drei Jahre seines Lebens. Seine Geburt wird von 2306 ins Jahr 2309 verlegt. Auch Dart Hulos wird um drei Jahre verjüngt.
- William Voltz behauptet in PR 480, dass Roi Danton einen Zellaktivator trägt. Er bekam ihn jedoch erst im Jahr 3460.
- Der pakistanische Terraner Elas Korom-Khan soll in PR 486 mit einem halben Ochsen gemästet werden, da William Voltz ihn zu einem Ertruser „mutieren“ ließ.
- K. H. Scheer lässt den USO-Spezialisten Mentro Kosum in PR 500 ernsthaft überlegen, ob er das Angebot Atlans annehmen soll, von der Solaren Flotte zu USO wechseln... Dabei war es Scheer selbst, der den USO-Mann in PR 450 eingeführt hatte. Ferner zeigt sich der ZbV-Raumlandungssoldat Shenko Trestow vielseitiger als erwartet, wird er doch plötzlich als Professor und Chefarzt der Inneren Medizin geführt (Die Chefärzte an Bord sind vielmehr Khomo Serenti und Heyne Kaspon).
- Über den Körperbau Mart Hung-Chuins gibt es unter den Autoren verschiedene Ansichten. Bei Kurt Mahr ist der Wissenschaftler »stämmig gebaut« (PR 547, PR 600). Bei H. G. Ewers dagegen »zierlich gebaut« (PR 563). Da Mahrs Romane in der Überzahl sind und Ewers' Beschreibung mit dem »konstanten höflichen Lächeln« stark einem asiatischen Klischee entspringt, lässt sich der Fehler vermutlich Ewers zuschreiben.
- Das Einsatzkommando auf Asporc sitzt am Ende von PR 574 in einer Kammer aus verfestigtem PEW-Metall gefangen, aus der man sich nicht mehr ohne Hilfe von außen befreien kann. Im Folgeband PR 575 ist ihnen die Befreiung aber offensichtlich selbst gelungen, ohne dass bekannt wird wie.
- Der Vater von Orana Sestore II, dem Spiegelbild von Orana Sestore im Anti-Universum heißt in PR 605 Dayko Sestore, obwohl Orana den Nachnamen Sestore erst durch Heirat mit Dr. Tashi Sestore angenommen hat.
- Der viertjüngster Sohn Brodrs, in PR 1096 als Chrykr vorgestellt, wird von H. G. Ewers in PR 1104 zu Chykr verstümmelt.
- In PR 1179 erfährt Iralasong, dass sich an Bord der BASIS ein Gegner befinden soll. Er schickt einen Experten in die BASIS, der versucht, heimlich Nachor von dem Loolandre zu töten. In PR 1180 ist Iralasong aber überrascht, dass sich Nachor an Bord der BASIS befinden soll.
- Iruna von Bass-Thet vs. Iruna von Bass-Teth: Die Schreibweise dieses Namens ist nicht einheitlich. Siehe hierzu auch die Diskussion zum Artikel Iruna von Bass-Teth. (PR 1249)
- Der Terraner Mentro Kosum „mutiert“ in PR 1297 zum Ertruser.
- In PR 1327 wird Poerl Alcoun von Nikki Frickel über die genaue Namensherkunft der WAGEIO aufgeklärt. In PR 1351 hat Poerl dies völlig vergessen und ist ob Nikkis Reminiszenz an die gute alte Zeit auf Waigeo sehr erstaunt.
- In PR 1522 ist Roi Danton Arndt Ellmer zufolge 32 Jahre alt. Er erhielt seinen Zellaktivator jedoch erst im biologischen Alter von 58 Jahren. Uwe Anton wiederholt diesen Fehler in PR 1952.
- In PR 1597 wird Ronald Tekeners Geburtsdatum aus dem Jahr 2373 ins Jahr 2327 verlegt, was allerdings offensichtlich falsch ist.
- Seit 1174 NGZ tragen die Unsterblichen ihre Zellaktivatoren in Form von Chips, die in die linke Schulter implantiert wurden. Robert Feldhoff lässt Myles Kantors Chip in PR 1617 in die rechte Schulter wandern.
- In PR 1649 erscheinen die Vandemar-Zwillinge am 28.01.1202 NGZ zum Test für die Teilnahme an der ersten Coma-Expedition. Nach ihren Geburtsdaten gefragt, erklärt Nadja, sie wären am 28.01.1171 NGZ geboren worden und heute wäre ihr 30. Geburtstag.
- In PR 1718 beschreibt H.G. Ewers Geo Sheremdoc mit Basedowaugen. Dieses äußere Attribut zeichnet jedoch nicht Sheremdoc aus, sondern Boris Siankow.
- In PR 1979 wird erwähnt, dass Monkey, zu dieser Zeit Besatzungsmitglied der SOL, seit Wochen in einer Sondermission unterwegs sei. Das hindert ihn jedoch nicht daran, wenig später in der Zentrale des Schiffes aufzutauchen.
- Arndt Ellmer stattet in PR 1985 Perry Rhodan mit Teleskoparmen aus. Bei einem Empfang bei Bostich I. bleibt er im Abstand von fünf Metern vor dem Imperator stehen, doch als dieser ihm die Hand zum Gruß entgegenhält, schlägt Perry ein.
- Perry Rhodan denkt in PR 1995 an sein noch ungeborenes Kind, doch er kann unmöglich wissen, dass Mondra Diamond, die zu diesem Zeitpunkt bereits im 11. Monat ist, noch nicht entbunden hat. Dafür ist er sich plötzlich sicher, dass sie einen Jungen zur Welt bringen würde. Und das, nachdem Mondra ihm bereits acht Monate zuvor diese Information gegeben hatte. Sofortumschalter sind eben auch nicht mehr, was sie mal waren.
- In PR 1998 weiß Perry plötzlich, dass Kaif Chiriatha und Down Kempesch Kort inzwischen Thoregon-Boten sind. Das kann er vielleicht vermuten, aber unmöglich wissen, da er seit ihrer Ernennung weder Kontakt zu ihnen noch zu einem Helioten hatte.
- In PR 2028 wird Reginald Bull an Bord der VASCO DA GAMA darüber informiert, dass Perry Rhodan im Kreit-System den Tod gefunden hat. In PR 2029 erhält er die Nachricht in seinem Büro in der Solaren Residenz.
- K'rigan denkt in PR 2042 daran, dass er für das ausgestochene Auge und die Narbe im Gesicht seines Freundes Koo Parkinson verantwortlich wäre. Doch nicht Parkinson hat diese Merkmale, sondern er selbst.
- Laut Ernst Vlcek in PR 2046 wird ES von ESTARTU Schwester genannt, doch ES übernimmt in der geschwisterlichen Beziehung beider Superintelligenzen den Part des Bruders.
- Hubert Haensel lässt Caar Vassquo in den TLD eintreten, bevor die anderen Siganesen im Jahr 1255 NGZ nach Camelot übersiedeln. Der TLD wurde aber erst 1262 NGZ gegründet. H. G. Francis wiederholt diesen Fehler in PR 2114.
- Andreas Findig behauptet in PR 2055, dass Julian Tifflor über Jahrzehnte, in seiner persönlichen Zeit sogar noch länger, von Shabazzas Kontrollchip gesteuert wurde. Tifflor geriet jedoch schon vier Tage nach der Landung auf Curayo in ein Feld aus Müder Zeit, das er erst 1290 NGZ wieder verlassen konnte. Wenig später wurde der Chip entfernt. Tifflors Beeinflussung kann also nur wenige Wochen oder Monate gedauert haben.
- Susan Schwartz macht Alaska Saedelaeres Anzug der Vernichtung in PR 2094 zu einem Geschenk Ganercs, doch Alaska erhielt den Anzug vom Cyno Schmitt.
- In PR 2104 geht Bré Tsinga an Bord der nach Tradom aufbrechenden LEIF ERIKSSON und wird auch in PR 2105 dort erwähnt. Obwohl das Schiff zwischenzeitlich nicht in die Milchstraße zurückgekehrt ist, wird Bré jedoch in PR 2124 auf Merkur aktiv. Da auf dieses Ereignis später wieder eingegangen wird, ist ihr Tradom-Abenteuer als Autorenfehler zu werten.
- USO-Agent Alexander Woodi träumt in PR 2116 von der längst überfälligen Beförderung zum Spezialisten. Dass er diesen Rang bereits in PR 2055 bekleidete, haben offenbar sowohl er selbst als auch Arndt Ellmer vergessen.
- In Band 2387 erklärt Ama Zurn klipp und klar, dass er nicht mit dem KombiTrans-Geschwader mitfliegen werde, in Band 2393 ist er dann aber doch dabei.
- In PR 2417 behauptet Atlan auf Seite 41 (Zitat): [...] Ich war immer ein Kämpfer gewesen, hatte nie in meinem Leben ans Aufgeben auch nur gedacht. [...] In PR 86 sah das noch anders aus: (Zitat): [...] Ich war ein arkonidisches Fossil, eine denkende und fühlende Kreatur, die es auf einmal satt hatte, von einem technischen Wunderwerk am Sterben gehindert zu werden. [...] Ich wollte aufgeben, dabei aber doch beweisen, wer ich war, woher ich kam und wie grenzenlos überlegen ich jenem Gebilde war, das Männer von meiner Art gebaut hatten. [..]
- Lemy Danger, der in PR 268 bereits im Jahr 2404 Generalmajor ist, muss sich über 400 Jahre später in den Atlan-Romanen 62, 63 und 64 plötzlich wieder mit dem Rang eines Obersten begnügen.
- PR-TB 54 führt Don Redhorse im Dezember 2402 im Rang eines Majors. Die Beförderung erfolgte laut PR 250 jedoch erst Ende 2403.
- In PR-TB 90 sterben die drei IPC-Diplomaten Atlan Logan Garfield, Poswick Lotus Burian und Bata Khoor Logan auf dem Planeten Vurla. Ihnen wird jeweils Sperma entnommen und in vitro halbvurlanische Nachkommen gezeugt. In PR-TB 93 gibt es jedoch plötzlich anstelle eines Vurla-Kindes von Bata Khoor Logan ein solches von Arthur Burke, ohne dass der Widerspruch aufgeklärt wird. In PR-TB 277 versucht H.G. Ewers, den Fehler zu korrigieren, indem er behauptet, Quanto Burke wäre auf normalem Weg mit einer Vurlanerin gezeugt worden, und widerspricht damit der Aussage aus PR-TB 93, der Sohn Arthurs wäre aus einer unbekannten Eizelle der Vurlaner entstanden.
- Laut PR-TB 398 hat Homer G. Adams nicht an der 2. Coma-Expedition teilgenommen. Im gleichen Roman wird die Erste Terranerin von Misonan in Misanon umgetauft.
- In PR-TB 399 wird Ronald Tekener eine Teilnahme an der 1. Coma-Expedition angedichtet.
- In PR-TB 408 zaubert H. G. Francis einen Ersten Terraner namens Cartan Sinhua aus dem Hut.
[Bearbeiten] Orte
- In PR-Extra 6 berichtet Wim Vandemaan von der Stadt Tomisenkowgrad auf der Venus. Auf Seite 15 befindet sie sich auf dem Kontinent Ishtar-Terra, auf Seite 44 auf dem Kontinent Aphrodite-Terra.
- In PR 375 von H. G. Ewers erlebt der Gleam-Mond Siren seine wundersame Auferstehung. Obwohl er im Jahre 2402 vernichtet wurde, sucht ihn der terranische Staatsminister Kantor Chiarini im Jahre 2436 auf dem Ortungsschirm.
- In PR 1748 von Horst Hoffmann findet die erste Begegnung von Terranern mit Icho Tolot auf Terra statt (S. 20). Tatsächlich findet die erste Begenung auf dem Planeten Opposite im Jahr 2400 statt (siehe Band 200).
[Bearbeiten] Technik
- In PR 52 schildert Clark Darlton einen sehr fortschrittlichen Linearantrieb in einer terranischen Raumyacht, 60 Jahre vor dem Erstflug der FANTASY.
- In PR 178 lässt Kurt Mahr drei Akonen und drei Terraner die Zentralbesatzung eines akonischen Raumers während einer Transition überwältigen.
- In PR 446 wirken die Paratronschirme terranischer Shifts sechsdimensional.
- In PR 492 versuchen die Thunderbolts, die Herkunft eines unbekannten Geruchs im Inneren ihres Paladins zu ergründen. Im oberen Deck, das sie durch einen Antigravschacht erreichen, werden sie schließlich fündig. Im Paladin gab es aber keine Antigravschächte. Das fällt William Voltz allerdings erst drei Seiten später wieder ein.
- Kurt Mahr verzwanzigfacht in PR 1128 die Reichweite von Transformkanonen auf 20 Lichtminuten. Hinzu kommt als beeindruckende Nebenwirkung dieser Monstergeschütze eine Erschütterung des Raumzeitgefüges, sodass die Borduhren neu gestellt werden müssen. Solche Zeiteffekte wären mit einem Dilatationsflug wesentlich leichter zu erklären gewesen.
- In PR 1297 will Domo Sokrat mit einem Dimetranstriebwerk vom Solsystem in die GMW fliegen und steuert deswegen das Milchstraßenzentrum an, weil nur da ein Absprung möglich sei. Dimetranstriebwerke brauchen aber nicht das galaktische Massenzentrum als Absprunggebiet. Auch ist es fraglich, ob die GMW überhaupt mit einem Dimetranstriebwerk zu erreichen ist, oder ob man dabei im Milchstraßenzentrum rematerialisiert.
- In PR 1406 kann Perry Rhodan durch einen Knopfdruck den gesamten Tarkan-Verband während des Metagravflugs auf einen Umkehrkurs bringen, um ihn vor der Zerstörung im Chronopuls-Wall zu bewahren. Erstaunlich, da sich Schiffe im Metagravflug nicht einmal gegenseitig orten oder anfunken können!
- Roi Danton fliegt in PR 1456 in einer Space-Jet mit flammendem Metagrav-Triebwerk durchs All, ohne dass ein Triebwerksschaden vorliegt.
- Arndt Ellmer unterstellt in PR 1895 den im Jahr 1289 NGZ gebräuchlichen Pikosyns terranischer Raumanzüge eine Leistung von an die 40 Mio. Rechenoperationen pro Sekunde. Nett, aber nicht einmal Pentium-Niveau.
- Robert Feldhoff lässt Shabazza in PR 1900 die Kursdaten des für die Gestalter bestimmten Heliotischen Bollwerks manipulieren, wodurch dieses angeblich nach DaGlausch anstatt nach Karakhoum gelangte. Wie aus PR 1853 und PR 1876 bekannt, düsen die Bollwerke aber nicht per Autopilot durch das All, sondern werden von Transportflotten der Nonggo abgeholt, an ihr Ziel gebracht und vor Ort aus zwei Hälften und der Quelle der Kraft zusammengefügt, weil letztere separat transportiert werden muss. Dennoch erfahren wir in PR 1880 und PR 1910, dass dieses Bollwerk offenbar allein und in einem Stück im Thorrtimer-System auftauchte.
- Oxtorner sind in der Lage, sich ohne technische Hilfsmittel geringeren als den von Oxtorne gewohnten Schwerkraftverhältnissen anzupassen. Das hindert Arndt Ellmer nicht daran, Monkey in PR 1927 einen Mikrogravitator zu spendieren. Von Robert Feldhoff erhält Monkey dieses nutzlose Gerät in PR 2149 und PR 2159.
- Der Pikosyn eines SERUNs ortet in PR 1985 zwei sich im Hyperraum nähernde Schiffe und kann diese sogar als Diskusraumer identifizieren. Wie er das schafft, weiß allein Arndt Ellmer.
- Gucky holt in PR 1999 Blo Rakane per Teleportation aus der VIRTUA/18 in die SOL. Das ist jedoch wegen der Carit-Hülle des Hantelschiffes unmöglich.
- Icho Tolot spricht in PR 2005 von einer drohenden Kollision der SOL mit den Schutzschirmen von Nacht-Acht und erklärt praktisch im gleichen Atemzug, dass diese für feste Materie durchlässig wären. Kurz darauf schlüpft der Ertruser Tonko Kerzner in eine terranische Kampfmontur.
- In PR 2046 kommt auf der SOL syntronische Technik zum Einsatz, obwohl in PR 2005 ausgesagt wurde, dass sämtliche syntronischen Geräte beim Transfer durch den Mega-Dom zerstört wurden. Der Fehler wiederholt sich in PR 2076, PR 2111, PR 2120, PR 2144, PR 2164 und PR 2188.
- Arndt Ellmer lässt in PR 2116 neben den Solonium-Kreuzern CAMELOT und PHÖNIX auch die LEIF ERIKSSON in den Hypertakt gehen.
- Ascari da Vivo berichtet in PR 2117 davon, dass die KARRIBO an Anguelas Auge von Katamaren mit einer KorraVir-ähnlichen Stahlung angegriffen wurde. Die Bekanntschaft dieser Strahlung machten die KARRIBO und die LEIF ERIKSSON jedoch schon in PR 2104.
- Uwe Anton bescheinigt in PR 2150 und PR 2173 Emotionauten schnellere Reaktionen als Syntroniken.
- In PR 2234 lässt Arndt Ellmer den Positronikverbund der RICHARD BURTON die Startbereitschaft einleiten und ruft dabei zur Vorsicht wegen der bevorstehenden Einschaltung der Andruckabsorber auf – die vermutlich sinnbefreiteste Aufforderung der PR-Geschichte.
- In PR 2281 verbrauchen die Leuchtkörper in den Spurhöfen "Milliarden Terawatt", also etwa 10^21 Watt. Diese Leistung würde ausreichen, um Pluto innerhalb von wenigen Minuten zu kochen.
- In PR 2400, S. 88 verringert Robert Feldhoff drastisch das Volumen der JULES VERNE: von 686 Millionen m³ auf 686 m³.
- In Atlan 39 aktiviert einer der USO-Spezialisten einen Paratronschirm, obwohl der Roman im Jahr 2408 spielt und die Paratrontechnik erst über 30 Jahre später nach dem Kontakt mit den Uleb verfügbar wird.
- In Atlan 50 geht der Autor Ernst Vlcek bei Zellaktivatorträgern von einer Sechs-Stunden und nicht 62-Stunden Frist aus. Dieser Fehler findet sich später auch noch in anderen Atlan-Bänden. Er wurde mit der Begründung »verschlimmbessert«, dass die längere Frist erst ab einer Tragezeit des Zellaktivators von mehreren Jahrhunderten gilt.
- Die EX-13 soll schon im Jahre 2286 mit Waring-Konvertern ausgestattet sein, obwohl deren Erfinder Geoffry Abel Waringer erst 2403 geboren wird. (PR-TB 233)
- In PR-TB 404 können gestrandete Raumfahrer der BASIS die etwas höher als gewohnte Schwerkraft des Planeten zwar mit Hilfe ihrer SERUNS ausgleichen, müssen sich aber schließlich doch damit arrangieren, da sie wegen der Hitze gezwungen sind, sich bis auf das Nötigste auszuziehen.
- In der Kosmos-Chronik 1 gelingt Reginald Bull das Kunststück, die als unzerreißbar bekannte Kette seines Zellaktivators zu zerreißen.
- In PR-Action 4 sind laut Achim Mehnert terranische Shifts mit HÜ-Schirmen ausgerüstet. Im Jahr 2166! Dabei wurden die HÜ-Schirme erst während der MdI-Krise nach 2400 entdeckt.
[Bearbeiten] Zeitangaben
- In PR 492 führt William Voltz aus, dass sich die Christen vor etwa zweitausend Jahren entschlossen hatten, mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen. Da dieser Entschluss in das 15. Jahrhundert fallen würde, muss von einem Irrtum ausgegangen werden.
- In PR 500 wird behauptet, dass die MARCO POLO am 16. Juli 3438 in Gruelfin in Richtung Milchstraße startet, und der Roman selbst am 17. Juli spielt. Im Einleitungstext des Romans und auch im Vorgängerheft wird der 27. Juli als Starttermin angenommen.
- In PR 1328 lässt der Autor Robert Feldhoff in seinem Romanerstling Alaska Saedelaere bereits vor 427 NGZ Netzgänger sein.
- Expokrat Robert Feldhoff unterliegt in PR 1900 einer Chronodegeneration. Aus PR 1885 war bereits bekannt, dass die Nonggo seit rund 7000 Jahren Mitglied der Koalition Thoregon sind. Feldhoff zufolge wurde der Kontakt zu ihnen jedoch erst hergestellt, als die Galornen schon seit 10.000 Jahren Mitglied der Koalition waren. Das widerspricht jedoch PR 1853, wonach der erste galornische Thoregon-Bote, Tiis Methare, erst vor rund 8500 Jahren starb. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 800 Jahren einbezogen, können die Galornen demnach auch erst vor ca. 9000 Jahren in die Koalition aufgenommen worden sein.
- Bei Perry Rhodans erstem Besuch auf Terra in seiner neuen Funktion als 6. Bote von Thoregon in PR 1901 geben auf Anfrage nach dem aktuellen Datum sowohl die Syntronik seines Galornenanzugs als auch der ihn auf Trokan empfangende Kampfroboter übereinstimmend die Auskunft: 20. Dezember 1289 NGZ. Wieder zurück im Baolin-Deltaraum, macht sich Perry mit der KAURRANG auf den Weg nach DaGlausch, und der erste Orientierungsstopp erfolgt am 18. November 1289 NGZ...
- Arndt Ellmer behauptet in PR 1927, dass die Abteilung Null des TLD erst seit der Versetzung Alashans nach DaGlausch nicht mehr existiert. Sie wurde jedoch schon früher von der Regierung Paola Daschmagan aufgelöst.
- In PR 2117 berichtet Perry Rhodan, man wäre seit dem 22. Oktober 1311 NGZ im Besitz des Rucksacks eines Messerwerfers. Da dieser Zeitpunkt noch vor der Errichtung des Sternenfensters liegt, ist wohl eher der 22. November gemeint.
- In PR 2409 behauptet Dr. Indica, sie sei im Jahre 1432 NGZ mit Perry Rhodan im Sternenozean von Jamondi unterwegs gewesen. Dabei kann es sich nur um eine kleine Flunkerei handeln, wenn man bedenkt, dass sie dies in der aktuellen Handlungszeit des Jahres 1346 NGZ sagt..
- Harvey Patton lässt in den Planetenromanen 167 und 189 Roi Danton im 33. Jahrhundert agieren, obwohl er im Jahr 2437 knapp ein Jahrtausend übersprang.
- PR-TB 314: H. G. Francis lässt Sinclair M. Kennon im Jahre 2397 in einer Haluter-Verkleidung agieren, obwohl die Terraner erst 2400 (PR 200) auf dieses Volk treffen.
- Geo Sheremdoc wird in PR-TB 397 zur Handlungszeit 1210 NGZ als LFT-Kommissar geführt, obwohl er diesen Posten erst sieben Jahre später antritt.
- PR-TB 398 führt im Jahre 1220 NGZ Homer G. Adams immer noch als Chef der Kosmischen Hanse, obwohl er diesen Job schon zwei Jahre vorher an Geo Sheremdoc abgeben musste.
- In PR-TB 400 erfreut sich Geo Sheremdoc noch drei Wochen nach Rückkehr der BASIS aus Hirdobaan bester Gesundheit, obwohl er schon über einen Monat zuvor bei der Vernichtung der POLYAMID ums Leben gekommen sein sollte.
- In PR-TB 406 wird im Jahr 1211 NGZ ein startendes Schiff der PAPERMOON-Klasse gesichtet - dabei wurden die ersten Schiffe dieser Klasse erst 1285 NGZ gebaut.
- PR-TB 407 bescheinigt Perry Rhodan bereits im Jahr 2992 die Lebenserfahrung von mehr als zwei Jahrtausenden.
- Posbi-Krieg 6: Uwe Anton bringt in diesem Roman mehrmals die Zeitangaben in der Geschichte Vhatom Q'Arabindons durcheinander. Er spricht u.a. davon, Vhatom hätte nach nach ca. 50.000 Jahren im Dienst der Kosmokraten einen Planeten entdeckt, auf dem havarierte Nakken leben. Diese Angabe passt nicht zum weiteren Verlauf und wird wenige Seiten später auch auf 20.000 Jahre geändert.
- Atlan stößt in Centauri 1 auf Geheimdienstberichte über eine ominöse Goldene Technik der Blues, die es 1225 NGZ noch nicht geben kann, da der Begriff erst auf einer Geheimkonferenz im Jahr 1289 NGZ geprägt wurde.
- Christian Montillon lässt Deborah Rhodan in Demetria 2 im Alter von sieben Jahren sterben, dabei starb sie im Alter von 3 1/2 Jahren (PR 1178).
[Bearbeiten] Sonstige Fehler
- Auf der Venus, deren Rotationsperiode 240 Stunden beträgt, lässt Kurt Mahr in PR 8 einen 480-stündigen Tag spielen: 240 Stunden hell, 240 Stunden dunkel.
- In PR 97 erhält Gucky von Kurt Brand die Fähigkeit der Suggestion verliehen, mit der er - obendrein auch nur unbewusst - dem mentalstabilisierten Perry Rhodan einen Plan suggeriert.
- Laut PR 168 ist Lysso 58.111 Lichtjahre von Sol und 9842 Lichtjahre von Verth entfernt. Der Abstand Sol-Verth beträgt demnach maximal 67.953 Lichtjahre. In PR 173 wird diese Distanz jedoch mit 68.319 Lichtjahren beziffert.
- Kurt Mahr lässt Icho Tolot in PR 395 Informationen aus alten halutischen Archiven wiedergeben, die nicht nur den Erkenntnissen aus dem Archiv in der Todeszone von Halut in PR 373 völlig widersprechen. Allein die Existenz solcher Archive erklärt das gesamte Heft 373 für nichtig, da die Fallensysteme, die es darin zu überwinden galt, hauptsächlich dem Zweck dienten, die Haluter daran zu hindern, in ihrer eigenen Vergangenheit herumzusuchen.
- Clark Darlton verleiht seinem Liebling Gucky in PR 489 unglaubliche Fähigkeiten. Nachdem der Mausbiber vier Lichtjahre weit teleportiert ist, behauptet er, die ihm bis dato völlig unbekannte Gehirnfrequenz des Pedolotsen Guvalasch genau zu kennen und findet zielsicher den Gesuchten in der takerischen Flotte mit 100.000 Schiffen. Danach nimmt er Guvalasch den Komudakgürtel problemlos ab, obwohl die Bedienung der Gürtelschnalle zuvor nur dem Pedolotsen möglich war.
- Laut PR 570 liegt die Lebenserwartung eines Terraners im Jahr 3444 bei mindestens 300 Jahren. Der Afro-Europäer Merytot Bowarote soll im Alter von 147 Jahren in der Mitte seines Lebens stehen. PR 493 und PR 692 zufolge liegt die durchschnittliche Lebenserwartung eines Terraners im 35. Jahrhundert jedoch nur bei 140 Jahren.
- Ernst Vlcek verlegt in PR 954 den nur 6309 Lichtjahre von Sol entfernten Boscyks Stern in die Eastside. Der Fehler wird in der Folge mehrfach aufgegriffen und findet auch Eingang ins Lexikon.
- In Roman PR 1121 rammt die Space-Jet CERBERUS den Sonnenhammer, der tief in der Korona einer Sonne stationiert ist. Es kommt zu einem Hüllenbruch, und Weltraumkälte dringt ein, so dass die Atemluft kondensiert und gefriert.
- Die Fähigkeiten der Margenane als Gestaltwandler werden unterschiedlich dargestellt: In PR 1186 kann ein Margenane allein einen Haluter darstellen. In PR 1211 müssen sich aber vier Margenane zusammenschließen, um das Körpervolumen eines Zweitkonditionierten auszufüllen.
- In PR 1202, Kosmos-Chronik 1 und PR-TB 395 werden Mobys fälschlicherweise als organische Lebewesen bezeichnet.
- In PR 1438, PR 1688, PR 1689, PR 1692 und PR 1821 taucht Euthats Stern aus PR 161 falsch geschrieben als Euthets Stern wieder auf. Es handelt sich um einen Lexikon-Fehler, der sich offenbar verselbständigt hat.
- Robert Feldhoff unterschlägt in PR 1457 19 der 27 Planeten Orion-Deltas. Hubert Haensel macht sich in PR 1842 der Unterschlagung mitschuldig.
- Henna Zarphis informiert Perry Rhodan in PR 1635 darüber, dass er das Hauptquartier der Blauen Legion in der Äquatorzone des Mondes Aszal finden kann. Im Orbit angekommen, suchen sieben Schiffe zunächst sechs Stunden lang den Nordpol ab, und Perry wünscht sich, Henna hätte sich klarer ausgedrückt...
- In PR 1903 schreibt Susan Schwartz, dass mit den vorhandenen Schiffen nicht einmal sechs Prozent der Bevölkerung gerettet werden könnten, was höchstens 4 Millionen Setchenen ausmache. Die Gesamtbevölkerung beläuft sich demnach auf weniger als 67 Millionen Setchenen, was Hubert Haensel in PR 1908 jedoch nicht daran hindert, 100 Millionen Setchenen zu Opfern des Kesselbebens werden zu lassen. Susan Schwartz revanchiert sich in PR 1919, indem sie die Opferzahl auf Milliarden von Setchenen erhöht.
- Nach der Versetzung Alashans mit dem TLD-Tower nach DaGlausch berichtet H. G. Francis in PR 1921 von der Errichtung eines neuen Towers auf Luna, was Peter Terrid in PR 1936 mit der Erwähnung eines provisorischen TLD-Centers auf Luna bestätigt. In PR 1995 lässt Hubert Haensel die Agenten jedoch eine neue provisorische Basis im HQ-Hanse beziehen. Folgerichtig wird von Uwe Anton in der Stadtführung durch Terrania in PR 2000 der fertige neue TLD-Tower in der Hauptstadt vorgestellt. Das hindert Arndt Ellmer nicht daran, die leidgeprüften Agenten in PR 2002 zurück in den Luna-Tower zu verfrachten, wo sie von H. G. Francis in PR 2009 aufgestöbert und zurück nach Terrania überführt werden. Vorübergehend, denn in PR 2072 verlegt Arndt Ellmer die TLD-Zentrale wieder auf den Mond, wo sie verbleibt, bis sie nach Karthagos Fall zerstört wird.
- In PR 1961 lässt Arndt Ellmer die Akkretionsscheibe Dengejaa Uvesos an ihrem Außenrand mit 100.000 km/sec rotieren, an ihrem Innenrand sogar mit einem Tausendfachen davon... also mit Überlichtgeschwindigkeit.
- Perry Rhodan behauptet in PR 1965, dass nur Besitzer eines Passantums die Wandung eines Pilzdoms durchdringen können, was seiner eigenen ersten Erfahrung mit dem Pilzdom auf Trokan widerspricht.
- Laut PR 1967 ist die Abstimmung eines Passantums auf die Persönlichkeit eines neuen Trägers nur in Shaogen-Himmelreich möglich. Mhogena muss sich zu diesem Zweck persönlich zu den Baolin-Nda begeben. Dies widerspricht allen anderen geschilderten Passanti-Vergaben.
- Während Zyteker in PR 1975 nur selten mehr als einen Meter groß werden, bringen sie es in PR 1996 auf zwei Meter Länge.
- In PR 1962 beobachtet Shabazza nach dem Mord an Emor Gharehn, dass der Asteroidenkörper des Gestalters zu Staub zerfallen ist. Als er jedoch in PR 1978 in Vorbereitung auf seinen für Torr Samaho inszenierten Schauprozess und die vorgetäuschte Hinrichtung gefragt wird, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Bluff an Hand seines in der Gewalt Samahos verbliebenen Asteroidenkörpers zu durchschauen, verneint er dies.
- Susan Schwartz schreibt in PR 2071, dass das ganze Volk der Tayrobo in der Sternenkammer lebt, doch nur die Hälfte lebt dort. Die andere Hälfte ist über Portale des Do'Tarfryddan verstreut.
- Der Planet Dommrathi und der Dom Dommrath wechseln in PR 1988 und PR 2069 vorübergehend ihre Namen.
- Hubert Haensel lässt in PR 1995 gleich zwei Stadtteile aus Terrania verschwinden. Alashan und... ???
- Horst Hoffmann verhilft Perry Rhodan in PR 1998 zu der Erkenntnis, dass die Brücke in die Unendlichkeit der einzige Ort wäre, wo es möglich sei, einem Helioten zu begegnen. Korrekt ist jedoch, dass kein einziger Fall einer Begegnung mit einen Helioten auf der Brücke bekannt ist.
- In PR 2006 und PR 2165 wird dem Feuer von Hesp Graken ein Durchmesser von 1180 Lichtjahren zugesprochen. Da der Durchmesser in anderen Quellen mit 2360 Lichtjahren angegeben wird, wurden hier Radius und Durchmesser verwechselt.
- Arndt Ellmer mischt in PR 2008 das Solsystem auf. Die Venus wird zum 4. Planeten.
- In PR 2042 werden die Monochrom-Mutanten Verres und Coutter als Individualtaster anstatt Individualauflader bezeichnet.
- Laut PR 2045 starben mehr als 1/3 der Evoesa, als K'UHGAR im INSHARAM zur Superintelligenz wurde, die Zahl der Überlebenden belief sich sich auf etwas über 100.000. In PR 2046 gingen dagegen Millionen Evoesa bei diesem Ereignis zu Grunde.
- Hubert Haensel lässt in PR 2053 einen Naat als Henker für den Betreiber von Radio Freies Ertrus auftreten, nachdem Susan Schwartz den Naats erst in PR 2031 einen hohen Ehrenkodex attestierte, der ihnen eine Beteiligung an derartigen Aktionen gegen die Zivilbevölkerung verbietet.
- In PR 2076 registriert ein Irrismeeter auf Urirgi zahlreiche Menschen, die er als Angehörige der planetaren Medien identifiziert. Es ist ja nicht neu, dass H. G. Francis ein Faible für terranische Reporter hat und sie ihre Nasen überall hineinstecken lässt, doch auf einem Planeten Dommraths haben sie nun wirklich nichts verloren.
- Michael Nagula versieht in PR 2088 mehrere Monochrom-Mutanten mit PsIso-Netzen, doch bekanntlich vertragen sie diese nicht.
- In der LEIF ERIKSSON verfolgt man in PR 2116 eine Aufzeichnung, die zeigt, wie eine Kreatur von Quintatha ein Messer wirft, das einer Ausweichbewegung Guckys folgt und anschließend sowohl den Paratronschirm als auch den Schutzanzug des Ilts durchdringt. Dies widerspricht den Schilderungen in PR 2114, wo Gucky im Vertrauen auf seinen Schutzschirm keinen Ausweichversuch unternimmt und erst von einem zweiten Wurfmesser getroffen wird, nachdem das erste den Paratron zusammenbrechen ließ.
- In PR 2187 sind es zunächst der Vierte und Fünfte Inquisitor, die den Souverän der Vernunft nach Rifa begleiten. Später ist nur noch vom Zweiten und Fünften Inquisitor die Rede.
- In PR 2381 bringt Uwe Anton mehrmals den Vergleich ein, Vertreter der Chaos- und Ordnungsmächte würden sich wie Materie und Antimaterie abstoßen. In Wirklichkeit hängt es von den jeweiligen Elementarteilchen ab, ob sich die beiden abstoßen. Meist ziehen sich Materie und Antimaterie jedoch an und können sogar gebundene Zustände eingehen.
- Ebenfalls in PR 2381 verwechselt Uwe Anton MASCHINE ZWÖLF mit MASCHINE-10. MASCHINE-10 entspricht nicht der üblichen Schreibweise in Romanen und tauchte auch namentlich noch nie in der Handlung auf.
- In PR 2383 S.38 lässt Michael Nagula die Entfernung Hangay - Milchstraße auf 2,13 Milliarden Lichtjahre anwachsen. Diese Strecke wäre sogar ohne Hyperimpedanz-Erhöhung nicht so einfach zu überwinden! (zum Vergleich: der Flug über 225 Millionen Lichtjahre zur Großen Leere dauerte schon 3 Jahre) Aber wenn wir drei Nullen wegnehmen, stimmt's wieder: es sind 2.100.000 Lichtjahre bis nach Hangay.
- In PR 2397 (Seite 7) verteidigt Atlan seine Vorgehensweise im Kampf gegen die Reduktiv-Traitanks damit, Khar-I sei näher gewesen als Kharmuu. Das verwundert nicht, denn Kharmuu befindet sich zu diesem Zeitpunkt schon seit gut drei Monaten im 935.921 Lichtjahre entfernten Nagigal-System.
- Atlan weiß aus unerfindlichen Gründen in PR 2418 plötzlich von der geheimen Zeitexpedition Perry Rhodans mit der JULES VERNE.
- Im Glossar von PR 2423 ist der Eintrag über das Element der Maske offensichtlich falsch. Dort steht, vor einer Milliarde Jahren wären 50.000 Gys-Voolbeerah-Flüchtlinge vom Element der Technik gefangengenommen worden. Der Dekalog der Elemente wurde jedoch erst ca. 50 Mio. v. Chr. gegründet. (Zeit-Manipulationen werden in keiner Quelle erwähnt.)
- Durch das Vibra-Psi degeneriert das Volk der Roganer und stirbt langsam aus. In PR 2428 leben noch einige Hunderttausend. In PR 2431 leben noch einige hundert Millionen.
- Michael Marcus Thurner schreibt in PR 2434 auf S.21, Ekatus Atimoss habe in seinem Nacken einen Sender, »knapp neben der Einstichkanüle, durch die die Kralle aus ihm hervorgeholt worden war.« Dies widerspricht dem Kenntnisstand über das Atrentus-Verfahren, abgesehen davon, dass er kaum die Kanüle noch stecken hat.
- In PR 2445 greifen die Laosoor mit ihren Pranken zu. In Wirklichkeit benutzen sie ihre Pranken nur zum Laufen. Sie greifen mit ihren tentakelartigen Ohrenhänden.
- In PR 2447 denkt Generalin Kamuko daran, dass sie sich Jahrhunderte lang zu Perry Rhodan hingezogen fühlte. Dies ist entweder ein Autorenfehler, da sie Perry Rhodan damals nur wenige Tage kannte, oder es ist auf ihre geistige Verwirrung durch die Folter zurückzuführen.
- In Atlan 142 trifft Atlan auf Topsider. Dies widerspricht seiner eigenen Aussage aus PR 83, wonach ihm dieses Volk aus seiner Jugendzeit nicht bekannt ist. In AHC 21 korrigiert Rainer Castor diesen Fehler, indem er aus den Topsidern Dron macht.
- In PR-TB 4 wird Ernst Ellert in die Vergangenheit des Solsystems geschleudert. Folgende Fehler lassen sich nur dann ignorieren, wenn man voraussetzt, dass die Handlung in einem Paralleluniversum spielt:
- Die Erde ist 60 Mio. Jahre v. Chr. noch unbelebt.
- Die Altaner besiedeln nach der Zerstörung ihres Planeten den Mars, später kolonialisieren die Marsianer die Erde in Südamerika und Nordafrika (wo es zur Bildung erster Hochkulturen kommt).
- In PR-TB 94 schildert Clark Darlton die weitere Geschichte: Ernst Ellert stößt nach dem Sturz in die Ewigkeit in einem anderen Universum auf ein Schiff der terranischen Explorerflotte. Er weiß sofort, wie es funktioniert, insbesondere der Linearantrieb ist ihm vertraut. Allerdings kann Ellert, der 1971 die Erde verlassen hat, nichts von alledem wissen. Außerdem weist der Roman weitere Fehler auf, die sich wie in PR-TB 4 nur durch Annahme eines Paralleluniverums »geradebiegen« lassen:
- Das terranische Explorerschiff ist im Jahr 3441 von Terra gestartet – während der Schwarmkrise
- Das Solsystem liegt in der Southside der Milchstraße
- In der weitestgehend unerforschten Westside gibt es riesige Überlappungszonen mit dem Zeitmauer-Universum
- In PR-TB 8 (Seite 161) wird die Entfernung Chromund zur Erde mit 1,965 Mio. Lichtjahren angegeben, obwohl die entsprechende Galaxie DaGlausch 23,5 Mio. Lichtjahre entfernt ist.
- In PR-TB 404 schrumpft die ca. 200 Millionen Lichtjahre durchmessende Große Leere auf 100 × 100 Lichtjahre.
- In mehreren Romanen der Heftserie wird behauptet, Atlan habe die IPRASA gegründet. Da Taschenbuch-Aussagen in der Regel eine geringe Priorität haben, muss demnach das von Peter Terrid in PR-TB 409 geschilderte Zusammentreffen Atlans mit dem bereits existierenden Geheimkommando als Autorenfehler gewertet werden.
- In Atlan 60 (Seite 10) wird Pluto von Ernst Vlcek ein Durchmesser von 14.000 Kilometern verpasst. Tatsächlich weist der Zwergplanet einen Durchmesser von 2390 Kilometern auf.
- Timothy Stahl lässt Perry Rhodan im Band 7 der Perry Rhodan Action, die zurück gelegte Strecke im freien Fall mit der Zeit, Schwerkraft und dem Körpergewicht berechnen. Als Kernphysiker müsste Perry Rhodan wissen, dass das Körpergewicht gar nicht in der Gleichung vorkommt.
- Kurt Mahr und Arndt Ellmer können sich nicht entscheiden, ob die Sonne Aqua gelb (Atlan 567 und Atlan 568, Seite 8) oder rot sein soll (Atlan 568 ab Seite 15).
[Bearbeiten] Eigenkreationen
Eigenkreationen einzelner Autoren sind zwar nicht im eigentlichen Sinne falsch, können aber doch zu Widersprüchen innerhalb der Serienhandlung führen. Besonders H. G. Ewers war bekannt dafür, immer wieder Umwege zu suchen, um seine Eigenkreationen in die Serie einzubauen. Siehe hierzu auch den Artikel Lieblingsfiguren.
- PAN-THAU-RA 1: Frank Borsch zeichnet ein eigenwilliges Bild von der Gesellschaftsform der Oxtorner. In PR 2327 wird dies von Uwe Anton relativiert. Dort heißt es, es habe sich nur um eine vorübergehende kollektive Verwirrung gehandelt.
- In PR 1993 entlässt Rainer Castor vorübergehend mehrere Personen aus dem Bewusstseinskollektiv von ES, darunter auch Tatcher a Hainu und Dalaimoc Rorvic, die 3587 tatsächlich in ES aufgegangen waren. H. G. Ewers ließ sie jedoch bereits 429 NGZ wieder von Giffi Marauder befreien und mit unbekanntem Ziel verschwinden.
- Hubert Haensel schildert in PR-TB 412 die Entstehung von Vurguzz im Jahr 2106 als Folge der Havarie eines terranischen Explorers auf dem Planeten Vurga, mit Gucky als Namensgeber des Getränkes. Da Vurguzz jedoch bereits im 9. Jahrtausend v. Chr. im Großen Imperium bekannt und beliebt war und man ihn 2102 auch auf Terra schon kannte, muss sich die Geschichte des Taschenbuchs wohl in einem Paralleluniversum zugetragen haben.
- Hubert Haensel beschreibt in Kosmos-Chroniken 1 auf den Seiten 61 und 62, dass der Ostblock seine Atomraketen zwei Minuten nach dem Atomschlag der Asiatischen Föderation als Vergeltungsschlag gegen die AF und den Westblock startete, nachdem feststand, dass Moskau und Leningrad als Ziele anvisiert worden waren. In PR 2 III, S. 61, 62 startet der Ostblock seine Raketen auch erst nach zwei Minuten, allerdings ausschließlich in Richtung der Wüste Gobi, um die STARDUST zu vernichten. Zudem wird der Ostblock weder von der Asiatischen Föderation, noch vom Westblock angegriffen, und wäre somit der einzige überlebende Staatenbund.

