Autorenfehler

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Autorenfehler kommen trotz der Koordination der schriftstellerischen Tätigkeit mittels Autorenkonferenzen und Exposés auch im komplexen Perryversum vor. Fehler in Rechtschreibung und Grammatik sind mit diesem Begriff jedoch nicht gemeint.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeines

Es werden immer wieder falsche Entfernungs-, Größen- und Jahresangaben gemacht, Namen und Begriffe werden verwechselt oder es werden Dinge beschrieben, die selbst den phantastischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Perryversums widersprechen. Manchmal kommt es auch zu Kontinuitätsfehlern, d. h. beispielsweise tauchen Personen auf, die sich laut anderen Romanen eigentlich zur gleichen Zeit an ganz anderen Orten aufhalten müssten.

Hinzu kommen Abweichungen bzw. Eigenkreationen der Autoren in sekundärkanonischen Quellen, die zur Verwirrung beitragen. In der Vergangenheit wurden insbesondere von Rainer Castor Versuche unternommen, diese Abweichungen zu kanonisieren, indem sie in die Heftromanserie übernommen und gleichzeitig »geradegebogen« wurden.

Siehe auch:

[Bearbeiten] Allgemeine Fehler

  • Das Schockwellen-Problem: Nach der Explosion eines Raumschiffes, der Vernichtung eines Planeten usw. heißt es immer wieder, es würden sich Schockwellen ausbreiten, die auch andere Schiffe in Mitleidenschaft ziehen. Druckwellen oder Stoßwellen (wie Detonationswellen) können sich aber nur in einem Medium ausbreiten, nie jedoch im Vakuum. Diese Hürde wird manchmal (z. B. in PR 2353) mit der Andeutung umschifft, es könne sich um hyperphysikalische Schockwellen handeln. Sollte es sich um Partikel- oder elektromagnetische Strahlungsfronten handeln, so wurde dies bisher auch leider nicht dargestellt. Die Wortwahl "Schockwelle" verleitet deshalb immer zu den o.g. falschen Assoziationen.
  • Da Platzangst im allgemeinen Sprachgebrauch für Klaustrophobie (die Angst vor engen Räumen) verwendet wird, dieser Begriff eigentlich aber fachsprachlich für das Gegenteil (Agoraphobie - die Angst vor weiten Räumen) steht, ist es eigentlich ein Fehler, wenn jemand in engen Räumen Platzangst bekommt, wie es prinzipiell von den Autoren oft beschrieben wird.
  • Es wird von allen Autoren systematisch der Begriff Bahre falsch verwendet. Verletzte werden mit einer Trage transportiert, nur Tote auf einer Bahre.
  • Humanoide werden nicht selten als Hominide bezeichnet, obwohl ersterer Begriff alle Lebewesen bezeichnet, die einen menschenähnlichen Körperbau haben, letzterer jedoch nur Menschenaffen und die »affenähnlichen« Vorfahren des Menschen.

[Bearbeiten] Personen

  • K. H. Scheer lässt den USO-Spezialisten Mentro Kosum in PR 500 ernsthaft überlegen, ob er das Angebot Atlans annehmen soll, von der Solaren Flotte zu USO wechseln... Dabei war es Scheer selbst, der den USO-Mann in PR 450 eingeführt hatte. Ferner zeigt sich der ZbV-Raumlandungssoldat Shenko Trestow vielseitiger als erwartet, wird er doch plötzlich als Professor und Chefarzt der Inneren Medizin geführt (Die Chefärzte an Bord sind vielmehr Khomo Serenti und Heyne Kaspon).
  • Über den Körperbau Mart Hung-Chuins gibt es unter den Autoren verschiedene Ansichten. Bei Kurt Mahr ist der Wissenschaftler »stämmig gebaut« (PR 547, PR 600). Bei H. G. Ewers dagegen »zierlich gebaut« (PR 563). Da Mahrs Romane in der Überzahl sind und Ewers' Beschreibung mit dem »konstanten höflichen Lächeln« stark einem asiatischen Klischee entspringt, lässt sich der Fehler vermutlich Ewers zuschreiben.
  • Das Einsatzkommando auf Asporc sitzt am Ende von PR 574 in einer Kammer aus verfestigtem PEW-Metall gefangen, aus der man sich nicht mehr ohne Hilfe von außen befreien kann. Im Folgeband PR 575 ist ihnen die Befreiung aber offensichtlich selbst gelungen, ohne dass bekannt wird wie.
  • In PR 1979 wird erwähnt, dass Monkey, zu dieser Zeit Besatzungsmitglied der SOL, seit Wochen in einer Sondermission unterwegs sei. Das hindert ihn jedoch nicht daran, wenig später in der Zentrale des Schiffes aufzutauchen.
  • Perry Rhodan denkt in PR 1995 an sein noch ungeborenes Kind, doch er kann unmöglich wissen, dass Mondra Diamond, die zu diesem Zeitpunkt bereits im 11. Monat ist, noch nicht entbunden hat. Dafür ist er sich plötzlich sicher, dass sie einen Jungen zur Welt bringen würde. Und das, nachdem Mondra ihm bereits acht Monate zuvor diese Information gegeben hatte. Sofortumschalter sind eben auch nicht mehr, was sie mal waren.
  • K'rigan denkt in PR 2042 daran, dass er für das ausgestochene Auge und die Narbe im Gesicht seines Freundes Koo Parkinson verantwortlich wäre. Doch nicht Parkinson hat diese Merkmale, sondern er selbst.
  • Andreas Findig behauptet in PR 2055, dass Julian Tifflor über Jahrzehnte, in seiner persönlichen Zeit sogar noch länger, von Shabazzas Kontrollchip gesteuert wurde. Tifflor geriet jedoch schon vier Tage nach der Landung auf Curayo in ein Feld aus Müder Zeit, das er erst 1290 NGZ wieder verlassen konnte. Wenig später wurde der Chip entfernt. Tifflors Beeinflussung kann also nur wenige Wochen oder Monate gedauert haben.
  • In PR 2104 geht Bré Tsinga an Bord der nach Tradom aufbrechenden LEIF ERIKSSON und wird auch in PR 2105 dort erwähnt. Obwohl das Schiff zwischenzeitlich nicht in die Milchstraße zurückgekehrt ist, wird Bré jedoch in PR 2124 auf Merkur aktiv. Da auf dieses Ereignis später wieder eingegangen wird, ist ihr Tradom-Abenteuer als Autorenfehler zu werten.
  • In PR 2417 behauptet Atlan auf Seite 41 (Zitat): [...] Ich war immer ein Kämpfer gewesen, hatte nie in meinem Leben ans Aufgeben auch nur gedacht. [...] In PR 86 sah das noch anders aus: (Zitat): [...] Ich war ein arkonidisches Fossil, eine denkende und fühlende Kreatur, die es auf einmal satt hatte, von einem technischen Wunderwerk am Sterben gehindert zu werden. [...] Ich wollte aufgeben, dabei aber doch beweisen, wer ich war, woher ich kam und wie grenzenlos überlegen ich jenem Gebilde war, das Männer von meiner Art gebaut hatten. [..]

[Bearbeiten] Orte

[Bearbeiten] Technik

  • In PR 492 versuchen die Thunderbolts, die Herkunft eines unbekannten Geruchs im Inneren ihres Paladins zu ergründen. Im oberen Deck, das sie durch einen Antigravschacht erreichen, werden sie schließlich fündig. Im Paladin gab es aber keine Antigravschächte. Das fällt William Voltz allerdings erst drei Seiten später wieder ein.
  • Kurt Mahr verzwanzigfacht in PR 1128 die Reichweite von Transformkanonen auf 20 Lichtminuten. Hinzu kommt als beeindruckende Nebenwirkung dieser Monstergeschütze eine Erschütterung des Raumzeitgefüges, sodass die Borduhren neu gestellt werden müssen. Solche Zeiteffekte wären mit einem Dilatationsflug wesentlich leichter zu erklären gewesen.
  • In PR 1297 will Domo Sokrat mit einem Dimetranstriebwerk vom Solsystem in die GMW fliegen und steuert deswegen das Milchstraßenzentrum an, weil nur da ein Absprung möglich sei. Dimetranstriebwerke brauchen aber nicht das galaktische Massenzentrum als Absprunggebiet. Auch ist es fraglich, ob die GMW überhaupt mit einem Dimetranstriebwerk zu erreichen ist, oder ob man dabei im Milchstraßenzentrum rematerialisiert.
  • In PR 1406 kann Perry Rhodan durch einen Knopfdruck den gesamten Tarkan-Verband während des Metagravflugs auf einen Umkehrkurs bringen, um ihn vor der Zerstörung im Chronopuls-Wall zu bewahren. Erstaunlich, da sich Schiffe im Metagravflug nicht einmal gegenseitig orten oder anfunken können!
  • In PR 2281 verbrauchen die Leuchtkörper in den Spurhöfen "Milliarden Terawatt", also etwa 10^21 Watt. Diese Leistung würde ausreichen, um Pluto innerhalb von wenigen Minuten zu kochen.
  • In Atlan 39 aktiviert einer der USO-Spezialisten einen Paratronschirm, obwohl der Roman im Jahr 2408 spielt und die Paratrontechnik erst über 30 Jahre später nach dem Kontakt mit den Uleb verfügbar wird.
  • In Atlan 50 geht der Autor Ernst Vlcek bei Zellaktivatorträgern von einer Sechs-Stunden und nicht 62-Stunden Frist aus. Dieser Fehler findet sich später auch noch in anderen Atlan-Bänden. Er wurde mit der Begründung »verschlimmbessert«, dass die längere Frist erst ab einer Tragezeit des Zellaktivators von mehreren Jahrhunderten gilt.
  • In PR-TB 404 können gestrandete Raumfahrer der BASIS die etwas höher als gewohnte Schwerkraft des Planeten zwar mit Hilfe ihrer SERUNS ausgleichen, müssen sich aber schließlich doch damit arrangieren, da sie wegen der Hitze gezwungen sind, sich bis auf das Nötigste auszuziehen.

[Bearbeiten] Zeitangaben

  • In PR 492 führt William Voltz aus, dass sich die Christen vor etwa zweitausend Jahren entschlossen hatten, mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen. Da dieser Entschluss in das 15. Jahrhundert fallen würde, muss von einem Irrtum ausgegangen werden.
  • In PR 500 wird behauptet, dass die MARCO POLO am 16. Juli 3438 in Gruelfin in Richtung Milchstraße startet, und der Roman selbst am 17. Juli spielt. Im Einleitungstext des Romans und auch im Vorgängerheft wird der 27. Juli als Starttermin angenommen.
  • Expokrat Robert Feldhoff unterliegt in PR 1900 einer Chronodegeneration. Aus PR 1885 war bereits bekannt, dass die Nonggo seit rund 7000 Jahren Mitglied der Koalition Thoregon sind. Feldhoff zufolge wurde der Kontakt zu ihnen jedoch erst hergestellt, als die Galornen schon seit 10.000 Jahren Mitglied der Koalition waren. Das widerspricht jedoch PR 1853, wonach der erste galornische Thoregon-Bote, Tiis Methare, erst vor rund 8500 Jahren starb. Die durchschnittliche Lebenserwartung von 800 Jahren einbezogen, können die Galornen demnach auch erst vor ca. 9000 Jahren in die Koalition aufgenommen worden sein.
  • In PR 2409 behauptet Dr. Indica, sie sei im Jahre 1432 NGZ mit Perry Rhodan im Sternenozean von Jamondi unterwegs gewesen. Dabei kann es sich nur um eine kleine Flunkerei handeln, wenn man bedenkt, dass sie dies in der aktuellen Handlungszeit des Jahres 1346 NGZ sagt..
  • In PR-TB 400 erfreut sich Geo Sheremdoc noch drei Wochen nach Rückkehr der BASIS aus Hirdobaan bester Gesundheit, obwohl er schon über einen Monat zuvor bei der Vernichtung der POLYAMID ums Leben gekommen sein sollte.
  • Posbi-Krieg 6: Uwe Anton bringt in diesem Roman mehrmals die Zeitangaben in der Geschichte Vhatom Q'Arabindons durcheinander. Er spricht u.a. davon, Vhatom hätte nach nach ca. 50.000 Jahren im Dienst der Kosmokraten einen Planeten entdeckt, auf dem havarierte Nakken leben. Diese Angabe passt nicht zum weiteren Verlauf und wird wenige Seiten später auch auf 20.000 Jahre geändert.

[Bearbeiten] Sonstige Fehler

  • Auf der Venus, deren Rotationsperiode 240 Stunden beträgt, lässt Kurt Mahr in PR 8 einen 480-stündigen Tag spielen: 240 Stunden hell, 240 Stunden dunkel.
  • Laut PR 168 ist Lysso 58.111 Lichtjahre von Sol und 9842 Lichtjahre von Verth entfernt. Der Abstand Sol-Verth beträgt demnach maximal 67.953 Lichtjahre. In PR 173 wird diese Distanz jedoch mit 68.319 Lichtjahren beziffert.
  • Kurt Mahr lässt Icho Tolot in PR 395 Informationen aus alten halutischen Archiven wiedergeben, die nicht nur den Erkenntnissen aus dem Archiv in der Todeszone von Halut in PR 373 völlig widersprechen. Allein die Existenz solcher Archive erklärt das gesamte Heft 373 für nichtig, da die Fallensysteme, die es darin zu überwinden galt, hauptsächlich dem Zweck dienten, die Haluter daran zu hindern, in ihrer eigenen Vergangenheit herumzusuchen.
  • Clark Darlton verleiht seinem Liebling Gucky in PR 489 unglaubliche Fähigkeiten. Nachdem der Mausbiber vier Lichtjahre weit teleportiert ist, behauptet er, die ihm bis dato völlig unbekannte Gehirnfrequenz des Pedolotsen Guvalasch genau zu kennen und findet zielsicher den Gesuchten in der takerischen Flotte mit 100.000 Schiffen. Danach nimmt er Guvalasch den Komudakgürtel problemlos ab, obwohl die Bedienung der Gürtelschnalle zuvor nur dem Pedolotsen möglich war.
  • Laut PR 570 liegt die Lebenserwartung eines Terraners im Jahr 3444 bei mindestens 300 Jahren. Der Afro-Europäer Merytot Bowarote soll im Alter von 147 Jahren in der Mitte seines Lebens stehen. PR 493 und PR 692 zufolge liegt die durchschnittliche Lebenserwartung eines Terraners im 35. Jahrhundert jedoch nur bei 140 Jahren.
  • In Roman PR 1121 rammt die Space-Jet CERBERUS den Sonnenhammer, der tief in der Korona einer Sonne stationiert ist. Es kommt zu einem Hüllenbruch, und Weltraumkälte dringt ein, so dass die Atemluft kondensiert und gefriert.
  • Henna Zarphis informiert Perry Rhodan in PR 1635 darüber, dass er das Hauptquartier der Blauen Legion in der Äquatorzone des Mondes Aszal finden kann. Im Orbit angekommen, suchen sieben Schiffe zunächst sechs Stunden lang den Nordpol ab, und Perry wünscht sich, Henna hätte sich klarer ausgedrückt...
  • In PR 1903 schreibt Susan Schwartz, dass mit den vorhandenen Schiffen nicht einmal sechs Prozent der Bevölkerung gerettet werden könnten, was höchstens 4 Millionen Setchenen ausmache. Die Gesamtbevölkerung beläuft sich demnach auf weniger als 67 Millionen Setchenen, was Hubert Haensel in PR 1908 jedoch nicht daran hindert, 100 Millionen Setchenen zu Opfern des Kesselbebens werden zu lassen. Susan Schwartz revanchiert sich in PR 1919, indem sie die Opferzahl auf Milliarden von Setchenen erhöht.
  • Laut PR 1967 ist die Abstimmung eines Passantums auf die Persönlichkeit eines neuen Trägers nur in Shaogen-Himmelreich möglich. Mhogena muss sich zu diesem Zweck persönlich zu den Baolin-Nda begeben. Dies widerspricht allen anderen geschilderten Passanti-Vergaben.
  • Während Zyteker in PR 1975 nur selten mehr als einen Meter groß werden, bringen sie es in PR 1996 auf zwei Meter Länge.
  • In PR 1962 beobachtet Shabazza nach dem Mord an Emor Gharehn, dass der Asteroidenkörper des Gestalters zu Staub zerfallen ist. Als er jedoch in PR 1978 in Vorbereitung auf seinen für Torr Samaho inszenierten Schauprozess und die vorgetäuschte Hinrichtung gefragt wird, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Bluff an Hand seines in der Gewalt Samahos verbliebenen Asteroidenkörpers zu durchschauen, verneint er dies.
  • In PR 2006 und PR 2165 wird dem Feuer von Hesp Graken ein Durchmesser von 1180 Lichtjahren zugesprochen. Da der Durchmesser in anderen Quellen mit 2360 Lichtjahren angegeben wird, wurden hier Radius und Durchmesser verwechselt.
  • In PR 2076 registriert ein Irrismeeter auf Urirgi zahlreiche Menschen, die er als Angehörige der planetaren Medien identifiziert. Es ist ja nicht neu, dass H. G. Francis ein Faible für terranische Reporter hat und sie ihre Nasen überall hineinstecken lässt, doch auf einem Planeten Dommraths haben sie nun wirklich nichts verloren.
  • In der LEIF ERIKSSON verfolgt man in PR 2116 eine Aufzeichnung, die zeigt, wie eine Kreatur von Quintatha ein Messer wirft, das einer Ausweichbewegung Guckys folgt und anschließend sowohl den Paratronschirm als auch den Schutzanzug des Ilts durchdringt. Dies widerspricht den Schilderungen in PR 2114, wo Gucky im Vertrauen auf seinen Schutzschirm keinen Ausweichversuch unternimmt und erst von einem zweiten Wurfmesser getroffen wird, nachdem das erste den Paratron zusammenbrechen ließ.
  • In PR 2381 bringt Uwe Anton mehrmals den Vergleich ein, Vertreter der Chaos- und Ordnungsmächte würden sich wie Materie und Antimaterie abstoßen. In Wirklichkeit hängt es von den jeweiligen Elementarteilchen ab, ob sich die beiden abstoßen. Meist ziehen sich Materie und Antimaterie jedoch an und können sogar gebundene Zustände eingehen.
  • Ebenfalls in PR 2381 verwechselt Uwe Anton MASCHINE ZWÖLF mit MASCHINE-10. MASCHINE-10 entspricht nicht der üblichen Schreibweise in Romanen und tauchte auch namentlich noch nie in der Handlung auf.
  • In PR 2383 S.38 lässt Michael Nagula die Entfernung Hangay - Milchstraße auf 2,13 Milliarden Lichtjahre anwachsen. Diese Strecke wäre sogar ohne Hyperimpedanz-Erhöhung nicht so einfach zu überwinden! (zum Vergleich: der Flug über 225 Millionen Lichtjahre zur Großen Leere dauerte schon 3 Jahre) Aber wenn wir drei Nullen wegnehmen, stimmt's wieder: es sind 2.100.000 Lichtjahre bis nach Hangay.
  • In PR 2397 (Seite 7) verteidigt Atlan seine Vorgehensweise im Kampf gegen die Reduktiv-Traitanks damit, Khar-I sei näher gewesen als Kharmuu. Das verwundert nicht, denn Kharmuu befindet sich zu diesem Zeitpunkt schon seit gut drei Monaten im 935.921 Lichtjahre entfernten Nagigal-System.
  • Im Glossar von PR 2423 ist der Eintrag über das Element der Maske offensichtlich falsch. Dort steht, vor einer Milliarde Jahren wären 50.000 Gys-Voolbeerah-Flüchtlinge vom Element der Technik gefangengenommen worden. Der Dekalog der Elemente wurde jedoch erst ca. 50 Mio. v. Chr. gegründet. (Zeit-Manipulationen werden in keiner Quelle erwähnt.)
  • Durch das Vibra-Psi degeneriert das Volk der Roganer und stirbt langsam aus. In PR 2428 leben noch einige Hunderttausend. In PR 2431 leben noch einige hundert Millionen.
  • In PR 2445 greifen die Laosoor mit ihren Pranken zu. In Wirklichkeit benutzen sie ihre Pranken nur zum Laufen. Sie greifen mit ihren tentakelartigen Ohrenhänden.
  • In PR 2447 denkt Generalin Kamuko daran, dass sie sich Jahrhunderte lang zu Perry Rhodan hingezogen fühlte. Dies ist entweder ein Autorenfehler, da sie Perry Rhodan damals nur wenige Tage kannte, oder es ist auf ihre geistige Verwirrung durch die Folter zurückzuführen.
  • In PR-TB 4 wird Ernst Ellert in die Vergangenheit des Solsystems geschleudert. Folgende Fehler lassen sich nur dann ignorieren, wenn man voraussetzt, dass die Handlung in einem Paralleluniversum spielt:
    • Die Erde ist 60 Mio. Jahre v. Chr. noch unbelebt.
    • Die Altaner besiedeln nach der Zerstörung ihres Planeten den Mars, später kolonialisieren die Marsianer die Erde in Südamerika und Nordafrika (wo es zur Bildung erster Hochkulturen kommt).
  • In PR-TB 94 schildert Clark Darlton die weitere Geschichte: Ernst Ellert stößt nach dem Sturz in die Ewigkeit in einem anderen Universum auf ein Schiff der terranischen Explorerflotte. Er weiß sofort, wie es funktioniert, insbesondere der Linearantrieb ist ihm vertraut. Allerdings kann Ellert, der 1971 die Erde verlassen hat, nichts von alledem wissen. Außerdem weist der Roman weitere Fehler auf, die sich wie in PR-TB 4 nur durch Annahme eines Paralleluniverums »geradebiegen« lassen:
  • In PR-TB 8 (Seite 161) wird die Entfernung Chromund zur Erde mit 1,965 Mio. Lichtjahren angegeben, obwohl die entsprechende Galaxie DaGlausch 23,5 Mio. Lichtjahre entfernt ist.
  • In PR-TB 404 schrumpft die ca. 200 Millionen Lichtjahre durchmessende Große Leere auf 100 × 100 Lichtjahre.
  • In mehreren Romanen der Heftserie wird behauptet, Atlan habe die IPRASA gegründet. Da Taschenbuch-Aussagen in der Regel eine geringe Priorität haben, muss demnach das von Peter Terrid in PR-TB 409 geschilderte Zusammentreffen Atlans mit dem bereits existierenden Geheimkommando als Autorenfehler gewertet werden.
  • In Atlan 60 (Seite 10) wird Pluto von Ernst Vlcek ein Durchmesser von 14.000 Kilometern verpasst. Tatsächlich weist der Zwergplanet einen Durchmesser von 2390 Kilometern auf.
  • Timothy Stahl lässt Perry Rhodan im Band 7 der Perry Rhodan Action, die zurück gelegte Strecke im freien Fall mit der Zeit, Schwerkraft und dem Körpergewicht berechnen. Als Kernphysiker müsste Perry Rhodan wissen, dass das Körpergewicht gar nicht in der Gleichung vorkommt.
  • Kurt Mahr und Arndt Ellmer können sich nicht entscheiden, ob die Sonne Aqua gelb (Atlan 567 und Atlan 568, Seite 8) oder rot sein soll (Atlan 568 ab Seite 15).

[Bearbeiten] Eigenkreationen

Eigenkreationen einzelner Autoren sind zwar nicht im eigentlichen Sinne falsch, können aber doch zu Widersprüchen innerhalb der Serienhandlung führen. Besonders H. G. Ewers war bekannt dafür, immer wieder Umwege zu suchen, um seine Eigenkreationen in die Serie einzubauen. Siehe hierzu auch den Artikel Lieblingsfiguren.

  • Hubert Haensel beschreibt in Kosmos-Chroniken 1 auf den Seiten 61 und 62, dass der Ostblock seine Atomraketen zwei Minuten nach dem Atomschlag der Asiatischen Föderation als Vergeltungsschlag gegen die AF und den Westblock startete, nachdem feststand, dass Moskau und Leningrad als Ziele anvisiert worden waren. In PR 2 III, S. 61, 62 startet der Ostblock seine Raketen auch erst nach zwei Minuten, allerdings ausschließlich in Richtung der Wüste Gobi, um die STARDUST zu vernichten. Zudem wird der Ostblock weder von der Asiatischen Föderation, noch vom Westblock angegriffen, und wäre somit der einzige überlebende Staatenbund.
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