Avimol
Aus Perrypedia
Avimol ist ein Ganjase von Uarte.
Erscheinungsbild
Der Cappin hat ein schmales, edel geformtes Gesicht. Sein braunes Haar ist nicht länger als ein Fingerglied geschnitten, so wie es auf Uarte üblich ist. Er hat eine braungebrannte Haut.
Charakterisierung
Avimol hat einen scharfen Verstand und ausgeprägte Instinkte und Sinne. Es fällt ihm schwer, außerhalb von Uarte seine scharfen Sinne zu verdrängen, die ihn ständig vor möglichen Gefahren warnen.
Geschichte
Avimol ist ein Biotarn-Techniker und kann sich mithilfe geeigneter Tarn-Ausrüstung schnell täuschend echt als nicht-humanoides Wesen tarnen. Er beherrscht mehrere Tarnungen, darunter die eines Ette-Baumes sowie die einer Pschonnak-Echse. Geringfügige Korrekturen wie etwa Hautfarbe oder Haarlänge kann er auch improvisieren. Er gehört dem Kult der Ganjoprester an und weilt im Jahre 3438 wie seine Begleiter Loboruth, Quinfaldim und Soncopet als Pilger auf dem ARRIVANUM in Morschaztas.
Hier begegnet er Askosan, einem Perdaschisten, der versucht, ihn zum Widerstand gegen die Ganjoprester-Führung aufzurufen. Er folgt einer Einladung Askosans zu einem Treffen der Untergrundbewegung und wird dort von den Zielen der Perdaschisten überzeugt. Damit ist er der erste uartische Perdaschist.
Danach sieht er die gigantomanischen Rituale, von denen er früher geglaubt hatte, sie seien dazu da, um geistig ärmere Ganjasen von der Richtigkeit der Lehren der Ganjoprester zu überzeugen, mit ganz anderen Augen. Plötzlich gerät er außer sich und beschimpft die höheren Diener des Kults als Verbrecher. Zu spät wird ihm klar, dass er sich damit als Perdaschist zu erkennen gegeben hat, und nur dank seines schnellen Reaktionsvermögens und mit Gewalt kann er aus der Masse der gläubigen Pilger entkommen.
Er wurde aber bereits als Uarter erkannt, und so kommt es, dass fast umgehend nach einem uartischen Perdaschisten gesucht wird. Er tarnt sich für eine Nacht als Ette-Baum, danach als alter Pilger mit langen, weißen Haaren. Durch Zufall bemerkt er zwei flüchtende Männer und folgt ihnen. Er weiß von den Terranern, die sich auf dem ARRIVANUM aufhalten und von den Pedolotsen als Verräter am Ganjo präsentiert wurden. Er greift die vermeintlichen Verräter Perry Rhodan und Atlan an, die sich aber mit großer Mühe gegen den schlagkräftigen Uarter durchsetzen können. Als er nach dem Kampf wieder zu sich kommt, können ihn Rhodan und Atlan von der Wahrheit ihres Aufenthalts auf dem ARRIVANUM überzeugen.
Die drei Männer trennen sich. Avimol kann seine perdaschistischen Freunde über die wahren Motive der Terraner informieren, welche in der Zwischenzeit immer wieder gefährliche Situationen durchstehen müssen. Kurz bevor die Rhodan und Atlan von Arrivawächtern überwältigt werden, greifen die Perdaschisten mit der ODIKON ein und bringen sie in Sicherheit. Avimol bleibt verletzt zurück, sein Standort wird von den Arrivawächtern bombardiert. Er überlebt das Bombardement allerdings schwerverletzt. Zu einer Schulterwunde kommt die aufgerissene Kopfhaut und zwei gebrochene Beine. In diesem Zustand finden ihn seine drei Begleiter Loboruth, Quinfaldim und Soncopet, die ihm die Flucht vom ARRIVANUM ermöglichen wollen.
Die weitere Geschichte des Uarters ist unbekannt.

