Azimu

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Die Azimu (Sothalk für »die Nachdenklichen«) sind eine Bewegung von Elfahdern, die am Sinn der Lehren vom Permanenten Konflikt zweifeln.

Abschnitt bearbeiten: Übersicht Übersicht

Inspiriert wird die Sichtweise der Azimu durch Volcayr, der nach seiner Rettung durch Irmina Kotschistowa einen Makel innerhalb des Kriegerkodex' gesehen hatte. Nach Meinung der Azimu handelt es sich beim von den Ewigen Kriegern praktizierten Konflikt um eine verfälschte Theorie, die ihren Anhängern und Betroffenen nur Leid, Tod und Zerstörung bringt.

Die Azimu sprechen sich für eine Loslösung ihres Volkes von den Lehren des Permanenten Konflikts aus. Ihnen gegenüber steht die Fraktion der Kodextreuen, die weiterhin auf den Permanenten Konflikt bauen. Da sich offene Attacken oder gar ein Bürgerkrieg nicht mit der elfahdischen Ethik vereinbaren lassen, beschränken sich beide Parteien auf Wortgefechte innerhalb des Gesprächshauses oder ähnlicher Ebene.

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Anhänger Bekannte Anhänger

Bis Ende 445 NGZ hat sich mehr als ein Drittel der Elfahder für den Weg der Azimu entschieden. Namentlich bekannte Anhänger sind:

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Nachdem er im Jahre 429 NGZ beim Spiel des Lebens dank Irmina Kotschistowa eine Überdosis Kodexmoleküle überlebt, kehrt Volcayr in seine Heimatwelt Elfahd zurück, um sein Volk vom Weg des Permanenten Konflikts abzubringen. Daneben reist er durch die Galaxien der Mächtigkeitsballung, um auch an anderer Stelle den Widerstand zu schüren.

Bis 445 NGZ zählen mehr als ein Drittel der Elfahder offiziell zu den Azimu. Selbst dem Leiter der örtlichen Upanishad ist die Ausbreitung nicht entgangen. So fordert der Panish Panisha offen von hohen Vertretern der Elfahder eine Bekämpfung der Azimu. Ihm scheint die Mentalität der Elfahder allerdings nicht geläufig zu sein, denen eine gegenseitige Auseinandersetzung fremd ist und die Azimu als internes Problem betrachten.

Der Toshin Reginald Bull gerät im Dezember 445 NGZ zwischen die Fronten. Er wurde von einer Patrouille aufgegriffen und nach Elfahd überführt. Vor einem Geschworenengericht, das anteilig mit Azimu und Kodextreuen besetzt ist, wird ihm der Prozess gemacht. Da die Treuen nicht von ihrer Sichtweise abzubringen sind, scheint sein Schicksal schon besiegelt zu sein. Doch der in letzter Sekunde eintreffende Volcayr rettet ihn. Der Elfahder mahnt seine Volksleute, sie seien nicht für Bull zuständig. Er sei alleiniges Problem der Ewigen Krieger, und die Elfahder sollten erst einmal ihre interne Spaltung klären.

Abschnitt bearbeiten: Quelle Quelle

PR 1304

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