Barkner
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Das Volk der Barkner stammte aus der Pararealität Quintatha. Diese wurde von Rishtyn-Jaffami auf dem Planeten Linckx erzeugt. Wenn ein Barkner in den Normalraum gelangt und den Schergen des Reiches Tradom in die Hände fällt, dann wird er zu einer Kreatur von Quintatha.
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Erscheinungsbild
Barkner sind humanoid, bullig und etwa 2,50 m groß. Ihre Arme bestehen aus drei Gliedern: Ober-, Mittel- und Unterarm. Der Unterarm ist dabei nicht aus einem Knochen gewachsen, sondern ist grobes Knochengeflecht. Die Gesichter der Barkner sind menschenähnlich und ausdrucksvoll. Die Hautfarbe ist olivfarben grün-braun. Da die Barkner von Rishtyn-Jaffami geschaffen werden, sind sie geschlechtslos.
Als Kleidung tragen die Barkner Tuniken aus gegerbtem Fisch- oder Walleder.
Kultur
Im Leben der Barkner gibt es nur zwei Dinge von Bedeutung: die Titanenjagd und das Abarbeiten der Leibschuld.
Barkner werden nicht gezeugt, sondern vom Geist Rishtyn-Jaffamis geschaffen und in Quintatha ausgeschieden, wo sie ins Meer fallen. Manche Barkner ertrinken, manche werden von einem Walfangschiff gerettet.
Wenn ein Barkner gerettet wird, dann bekommt er vom Kapitän eine Leibschuld von etwa 20 Jahren auferlegt, die er bei ihm abarbeiten muss. Wenn man bei jemandem in der Leibschuld steht, so ist man diesem zu sklavischer Arbeit verpflichtet. Dieses Angebot wird jedoch meistens nur von den Schuldfreien angenommen. Für die Anderen ist die Leibschuld eine Art negative Währung, d.h. man übernimmt Leibschuld um für etwas zu bezahlen. In diesem Sinn kann Leibschuld auch umgebucht werden.
Bevor ein Barkner seinen Dienst als Walfänger antritt, muss er zur Schule. Es handelt sich dabei um ein Schiff mit einem großen Versammlungsraum im Inneren. Dort werden den Schülern gezeichnete Bilder der verschiedenen Fisch- und Titanenarten gezeigt, während der Lehrer ihnen den Namen des Tieres zubrüllt, dann schreien die Schüler im Chor den Namen zurück.
Die Schiffe mit denen die Barkner auf Titanenjagd gehen besitzen Segel und dampfbetriebene Turbinen für die Unterwasserfahrt. Das Schiff kann mit einer Schutzhülle aus durchsichtiger Titanenhaut luftdicht abgedichtet werden. Die Harpunen werden mechanisch ferngesteuert ausgelöst. Wenn ein Titan schließlich mit Harpunen schwer genug verletzt ist, taucht er auf. Dort stürzen sich die Barkner mit allerlei Spießen und Äxten auf ihn, um ihn zu schwächen. Der Titan wird dann zum Hafen geschleppt.
Im Hafen wird der Titan in einer Art Trockendock bei lebendigem Leib mit Kreissägen zerlegt. Dies ist wichtig, damit möglichst viel Lebensenergie in die Leber übergeht. Diese wird zu einem Pulver verarbeitet, das den Körper eines Barkners grundauf verändern kann.
Der gesamte Titan wird verwertet: Aus der Haut werden Segel, Tauchhüllen und Kleidung gefertigt. Aus den Rippen werden Schiffsspanten. Aus dem Fett werden Schmiermittel, Kerzen und Arzneien. Aus den Zähnen werden Messer geschliffen, die lebendig sind und vom Drang besessen sind zu töten. Diese Messer sind das einzige Handelsgut, das die Valenter im Auftrag des Reichs interessiert. Das Pulver stellt ein Luxusgut dar und geht in die Knochen des Barkners über, wo es ihm zusätzliche Kraft verleiht. Wenn Barkner nun schwer verletzt wird, so kann es sein, dass sein Skelett weiterkämpft.
Philosophische Wettkämpfe sind weit verbreitet und sehr beliebt. Als Schiedsrichter fungiert eine gefiederte Schlange mit einer Art intuitiver Intelligenz. Wenn einer der beiden Kontrahenten mit seinen Argumenten nicht überzeugen kann oder offensichtlich unfähig ist, dann beißt ihn die giftige Schlange, was binnen weniger Stunden zum Tod führt.
Geschichte
Die Geschichte der Barkner ist im großen und ganzen die Geschichte Rishtyn-Jaffamis.
Die Barkner wurden zum ersten Mal beobachtet, als das Reich Tradom den Planeten Linckx erobern wollte und die Valenter-Landungstruppen in Hyperaufrissfronten verschwanden. Obwohl die Barkner an den Kämpfen nicht teilgenommen hatten, waren die Inquisitoren von ihnen beeindruckt. Sie wollten diese beeindruckenden Kämpfer für ihre eigenen Armeen und erpressten deswegen Rishtyn-Jaffami Barkner als Tribut zu zahlen. Von den Barknern in Quintatha selbst werden die Messer im Austausch gegen Konsumgüter erworben.
Über die Jahrzehntausende hat sich an diesem status quo nichts geändert, bis es eine Expedition der LEIF ERIKSSON nach Linckx kam. Rishtyn-Jaffami erhielt dadurch den letzten Anstoß sich aus den Diensten des Reiches zu entziehen und ließ sein Alter ego in Quintatha töten. Gleichzeitig ließ er unter einem Vorwand einen Inquisitor zu sich kommen. Kaum standen sie sich gegenüber als Rishtyn-Jaffami einen Valenter suggestiv übernahm und ihn auf eine Sprengsäule schießen ließ.
Der Planet Linckx explodierte in einer Kettenreaktion unter schweren Hyperphänomenen. Das Volk der Barkner verging, so wie Quintatha und der Geist Rishtyn-Jaffamis vergingen.


