Bassophilon
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Das Bassophilon ist ein berühmtes ertrusisches Musikinstrument, das vom Komponisten und Orchestermusiker Arrusol Copommbar vom Kontinent Gaon etwa im Jahre 2259 erfunden wurde. Es ist nur von einem einzigen Exemplar die Rede.
Es funktioniert nur unter den atmosphärischen Bedingungen des Planeten Ertrus. Dazu zählen hohe Temperatur und die achtfach dichtere Luft.
Aussehen
Es wird beschrieben wie eine riesenhafte Mischung aus Glasflöte, Kirchenorgel und einem Venus-Ochsenfrosch, der mehrere Schlangen verschluckt.
Bedienung
Um es zu bedienen, muss sich ein Ertruser in die wie ein Lehnsessel aussehende Vorrichtung schnallen. Um Finger, Hände, Arme, Beine und Füße werden bewegliche Schalen geschlossen.
Das Bassophilon wird ausschließlich mechanisch durch den Musiker angetrieben. Dieser setzt mit Saiten bespannte Bögen, Blasebälge oder Klöppel in Bewegung. Entsprechend der Stellungen der Glieder des Musikers und ihrer Bewegungsrichtung werden die unterschiedlichsten Instrumententeile angesprochen. Dementsprechend variabel sollen Klänge und Akkorde sein, sowie Lautstärke, Hall oder Färbung.
Für den Betrieb des Bassophilons ist angeblich eine ungeheuere mechanische Energie notwendig.
Besonderes: Das Tonspektrum des Bassophilon umfasst mehr Oktaven, als Terraner mit den Ohren wahrnehmen können. Diese Töne und deren ertrusische Lautstärke können Gesundheitsschäden bei organisch schwächeren Lebewesen verursachen.
Bedeutung
Viele Jahrzehnte war das Bassophilon ein Zeichen für die kulturelle Eigenheiten der Ertruser. Seine Kunst wurde auf virtuellen Instrumenten in der Musischen Universität der Hauptstadt Baretus gelehrt und geübt. Es wurde nur »klassische« Musik darauf gespielt.
Nur sechsmal pro Jahr durfte auf dem Bassophilon gespielt werden, davon waren zwei Auftritte den besten Studenten ihres Jahrgangs vorbehalten.

