Bebenforscher
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Als Bebenforscher werden die wissenschaftlich tätigen Mitglieder der Gilde der Bebenforscher in der Doppelgalaxie DaGlausch/Salmenghest bezeichnet.
Die etwa acht Jahre währende Ausbildung der Bebenforscher findet in der so genannten Rekrutenstadt in der Zentrale der Gilde statt, dem Ring von Zophengorn. Hier werden sie mit den außergewöhnlichen astronomischen und astrophysikalischen Verhältnissen des Galaxiensystems vertraut gemacht. Dies gilt im Speziellen für die Bedeutung, die der Kessel von DaGlausch in Bezug auf die Kesselbeben einnimmt. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung werden die Novizen feierlich zu Mitgliedern der Gilde geweiht.
Zu unterscheiden sind zwei Kategorien von Bebenforschern. Da sind zum Einen die vor allem im Ring von Zophengorn stationär eingesetzten Wissenschaftler. Ihnen obliegt in erster Linie die physikalische Grundlagenforschung sowie die Entwicklung des notwendigen technischen Equipments. Ebenso gehört die Betreuung der Zophengorn-Großpositronik und der in ganz DaGlausch und Salmenghest verteilten 11.000 Bebenwachten zu ihrem Aufgabengebiet.
Weitaus angesehener jedoch ist die Berufung zu einem autonomen Bebenforscher. Durch ihren Einsatz in den potenziellen Bebenzonen liefern sie einen wichtigen Teil der in Zophengorn benötigten Daten. Des Weiteren sind sie die Einzigen, die in der Lage sind, Kesselbeben vorherzusagen. Nur durch das Aussprechen von Bebenwarnungen wird den betroffenen Völkern die Möglichkeit eingeräumt, ihr jeweiliges Heimatsystem zu evakuieren. Durch diesen Umstand sind Bebenforscher zwar hoch angesehen, gleichzeitig aber versetzt allein ihre Ankunft in einem bewohnten Sonnensystem dessen Bewohner in Angst und Schrecken, müssen sie doch annehmen, dass sie aktuell durch ein Beben bedroht sind.
Der wohl bekannteste Bebenforscher war der bis zum Jahr 1303 NGZ für die Gilde der Bebenforscher tätige Eismer Störmengord.


