Begegnung in der Schwarzen Galaxis
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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Atlan-Heftserie (Band 435) | |
| Zyklus: | König von Atlantis | |
| Titel: | Begegnung in der Schwarzen Galaxis | |
| Untertitel: | Am Ende der Jagd durch Raum und Zeit | |
| Autor: | H. G. Ewers | |
| Titelbildzeichner: | Johnny Bruck | |
| Innenillustrator: | Josef Dienst | |
| Erstmals erschienen: | Mo., 29. Januar 1980 | |
| Hauptpersonen: | Atlan, Algonkin-Yatta, Anlytha, Kirgrän, Woddock | |
| Handlungszeitraum: | April 2650 | |
| Handlungsort: | Därtzin-O | |
| Zusätzl. Formate: | eBook | |
Handlung
Der Molg hat die geistige Kontrolle über Algonkin-Yatta übernommen und lässt ihn jegliches Interesse an Atlan verlieren. Lediglich auf Anlytha kann der Zwitter aus Schwammwesen und Atlans Extrasinn keinen Einfluss ausüben. Die Gefährtin des Kosmischen Kundschafters ahnt zunächst nicht einmal, dass das Wesen, das an einen irdischen Säugling erinnert, überhaupt eine Gefahr darstellt. Der Molg hat dagegen längst Gefallen daran gefunden, den Mathoner von einen Planeten zum Nächsten zu hetzen, um so sein Imperium binnen kürzester Zeit auszudehnen.
Anlytha ist vom Verhalten Algonkin-Yattas irritiert, und es kommt zum Streit. Der körperlich überlegene Mathoner überwältigt die zierliche Frau und lässt sie in die Medoabteilung bringen. Er behauptet, dass Anlytha unter einer Krankheit leide, die zu geistigem Fehlverhalten führe. Doch gelingt es der Gefährtin des Kundschafters, die Psiotronik des Raumschiffes davon zu überzeugen, dass es Algonkin-Yatta ist, der sich seltsam benimmt. Eine Untersuchung führt schnell zu dem Ergebnis, dass der Molg den Mathoner geistig versklavt hat.
Auf dem Planeten Därtzin-O gelingt es den Medizinern im Dienst der Scuddamoren, mühsam die Gesundheit Atlans zu stabilisieren. Nach dem Tod des Organschiffes DARIEN blieb der Arkonide als Galionsfigur mit den technischen Einrichtungen der Exekutorenkanzel des Raumschiffes verwachsen. Während das Organschiff verweste, drangen so Giftstoffe über das Lebenserhaltungssystem in den Körper des Unsterblichen, die auch der Zellaktivator nicht mehr neutralisieren konnte. Hinzu kommt, dass der Verlust des Extrasinns Folgen für die geistige Gesundheit Atlans hat. Er beginnt zunehmend, unter Halluzinationen zu leiden, in denen er glaubt, der einfache arkonidische Soldat Gorot zu sein, der während des Methankrieges auf einer feindseligen Sumpfwelt strandete. Auf Weisung Chirmor Flogs wird der Arkonide vom Schicksal als Galionsfigur befreit und erfolgreich entgiftet. Den Halluzinationen Atlans können die Mediziner hingegen nicht beikommen.
Die Psiotronik entwickelt ein an sich harmloses Gas, das die hypnosuggestiven Einflüsse des Molg auf Algonkin-Yatta neutralisiert. Als die Gefährtin des Kundschafters das Zwitterwesen daraufhin töten will, wird sie vom Mathoner aufgehalten. Während der Zeit seiner geistigen Versklavung hat er nicht nur Befehle empfangen, sondern konnte auch die Gedanken des Mutanten lesen. So hat er erfahren, dass es sich bei den Molg um ein Mischwesen aus einer Lebensform vom Planeten Cändero-Spell und dem arkonidischen Zusatzbewusstsein Atlans handelt. Der Molg müsse unbedingt zu Atlan gebracht werden, damit dieser wieder mit seinem Extrasinn vereinigt werde, auch wenn das Zusatzbewusstsein davon nur mäßig begeistert ist. Mit dem auf dem Löcherkometen erbeuteten PSI-Spürer ermittelt Anlytha den Aufenthaltsort des Arkoniden.
Dort ist es Atlan gelungen, aus dem Hospital zu fliehen, während er im Wahn glaubte, die Scuddamoren wären Helfershelfer der verhassten Maahks und würden ihn foltern, um an Geheimnisse der Arkonflotte zu gelangen. Als der Wahn sich vorübergehend verflüchtigt, findet sich der Arkonide inmitten eines ausgedehnten Mangrovenwaldes wieder. Im Hospital herrscht Panik, denn ohne medizinische Behandlung hat der Arkonide nur mehr wenige Wochen zu leben, doch Chirmor Flog hat die baldige Auslieferung eines lebendigen Atlan nach Säggallo angeordnet.
Als die RUORYC den Planeten Därtzin-0 erreicht, ist der Arkonide noch immer flüchtig. Die Psiotronik errechnet aus den Angaben der Scuddamoren, dass Atlan ohne seinen Extrasinn nur mehr 23 Tage zu leben hat. Algonkin-Yatta bietet den Schergen Chirmor Flogs seine Hilfe an und rüstet gemeinsam mit dem Kommandanten der Scuddamoren, Kirngän, eine Suchexpedition aus. Während der Suche kommt es zu immer neuen Streitigkeiten zwischen den Söldnern und dem Kosmischen Kundschafter, allein der Befehl des Neffen, Atlan um jeden Preis lebendig nach Säggallo zu bringen, verhindert eine Eskalation des Konflikts. Schließlich wird der bereits vollständig dem Wahn verfallene Arkonide aufgespürt, überwältigt und in das Hospital zurückgebracht.
Algonkin-Yatta bringt den Molg im betäubten Zustand in die Klinik, da dieser sonst die Gewalt über die Scuddamoren ergreifen könnte. Dort gelingt es, das arkonidische Zusatzbewusstsein Atlans aus dem Mischwesen zu lösen und wieder zurück in die ihm angestammte Hirnregion des Arkoniden zu verpflanzen. Dennoch dauert es einige Tage, bis Atlan wieder transportfähig ist. Algonkin-Yatta harrt so lange am Krankenbett des Arkoniden aus, bis dieser halbwegs zu klarem Bewusstsein gelangt. Es kommt zu den vom Mathoner lange herbeigesehnten Gespräch mit dem Kristallprinzen von Arkon, in dem Atlan zu erkennen gibt, den Kundschafter von Ruoryc zu kennen, obwohl er dazu bislang keine Gelegenheit gegeben haben kann. Außerdem erklärt der Arkonide, dass er nach Säggallo gehen wird. Allerdings soll Algonkin-Yatta das Goldene Vlies alias den Anzug der Vernichtung mit sich nehmen. Nach dem Start von Därtzin-0 beschließt der Kosmische Kundschafter, als erstes mit Hilfe der Notautomatik der Zeitkapsel zur Erde des Jahres 2650 zu reisen, um Perry Rhodan über die Entwicklung zu informieren. Danach will er nicht wieder in die Schwarze Galaxis zurück, sondern plant, mit dem Kundschafterschiff ins Jahr 8020 v. Chr. und zu seiner Heimatwelt Ruoryc zurückzukehren.


