Beraghskolth

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Das Beraghskolth ist ein von den Keloskern im Auftrag der Laren konstruiertes Gerät. Es wird zur Manipulation hyperdimensionaler Energieflüsse eingesetzt und ermöglicht es 3581 der SOL, den Dakkardimballon zu verlassen.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Aufbau Aufbau

Auf unterster Ebene ist das Beraghskolth aus über 2000 leuchtenden, halbentstofflichten Energieballungen unterschiedlicher Form und Färbung zusammengesetzt. Diese sind zu 21 Schaltblöcken angeordnet, die Ballungsmassen genannt werden und durch drahtlose Stromleiter miteinander verbunden sind. Insgesamt bilden sie die schon vom Altrakulfth bekannte Form eines großen Fasses.

Abschnitt bearbeiten: Wirkungsweise Wirkungsweise

Das Gerät benötigt zum Start eine relativ schwache konventionelle Energiequelle, bildet danach aber einen Zapfstrahl in die sechste Dimension aus und arbeitet von da an autark. Die Energieströme der hyperenergetischen Entladungen der 18 Schwarzen Löcher, die das Ende der Dimensionstunnel im Einsteinraum bilden, können durch die sogar siebendimensional orientierten Rechnerkomponenten des Beraghskolth gesteuert werden. Auf diese Weise kann man den hyperdimensionalen Energiehaushalt eines der Tunnel gezielt manipulieren und hyperenergetische Stoßfronten um Raumschiffe herum ablenken oder ganz neutralisieren.

Während des Betriebs kann das Beraghskolth bei mangelhafter Justierung eine starke sechsdimensionale Strahlung abgeben, die diverse hyperdimensionale Effekte auslöst sowie Lebewesen psychisch beeinflussen und schädigen kann.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

3581 ist das terranische Fernraumschiff SOL über die Große Schwarze Null in den im Dakkarraum eingebetteten Dakkardimballon gelangt und dort gestrandet. Der Einflug ist nur durch die Umstände beim Untergang Balayndagars gelungen; ansonsten kann man die 18 in den Ballon führenden Tunnel nur mit Hilfe eines zgmahkonischen Tunneltriebwerks befahren. Wegen der grundlegend unterschiedlichen Techniken erscheint es unmöglich, ein solches Triebwerk zu stehlen und in die SOL einzubauen. Die an Bord befindlichen Kelosker weisen die Schiffsführung auf die Existenz des Beraghskolth hin, das ebenso zur Manipulation eines der Dimensionstunnel verwendet werden könne. Eine Expedition mit Alaska Saedelaere, Gucky und Icho Tolot gelangt mit einem gestohlenen zgmahkonischen Tunnelschiff, der MORGEN, in die larische Heimatgalaxie NGC 3190 und kann auf dem Planeten Volterhagen das Beraghskolth an sich bringen. Dazu kommt ein von Gucky per Teleportation herbeigebrachter Transmitter zum Einsatz. (PR 731)

Nach der Installation an Bord der SOL löst die vom Beraghskolth ausgehende sechsdimensionale Strahlung zunächst Störungen des SENECA-Shetanmargt-Verbunds und eine stark erhöhte Aggressivität in der gesamten Besatzung aus. Später kommt es zu fünfdimensionalen Einbrüchen im Raum um die SOL, die zur Veränderung und zum Zerfall von Materie führen und Pseudowirklichkeiten sowie sechsdimensionale Energietrichter erzeugen, die alles in ihrer Umgebung verschlingen. Während der Testläufe des Beraghskolth wurde die MORGEN, mit samt ihrer Besatzung, in die sechte Dimension gezogen. (PR 743)

Mit Hilfe des Beraghskolth war es möglich, die letzten Koltonen zu vernichten. Die Energiesphäre der Koltonen war von sechsdimensionaler Struktur, die vom Beraghskolth angezapft und letzlich zerstört werden konnte. (PR 744)

Durch unkontrollierte Aktionen der Spezialisten der Nacht wurde der Dakkardimballon mit Materie aus dem Normalraum überladen und begann, sich ganz von ihm abzulösen; die Dimensionstunnel brachen allmählich zusammen. Im letzten Moment erreichte die SOL über den letzten Tunnel, der in die Galaxie der Hyptons führte, wieder das Einstein-Universum. (PR 746)

Ein weitere Einsatz des Beraghskolth fand im Leerraum um die Milchstraße statt. Mit Hilfe des Beraghskolth wurde ein Asteroid in die Simulations-Null, ein Schwarzes Loch mit der Austrahlung eines Dimensionstunnel, umgewandelt. (PR 753)

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 731, PR 742 - PR 746, PR 753

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