Biomolplast

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Biomolplast (kurz: Bioplast) ist ein synthetisch hergestelltes, von lebendem Gewebe nicht zu unterscheidendes Material, das aufgrund seiner Verträglichkeit mit menschlicher Haut für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt wird. Biomolplast ist beliebig formbar und hat die Eigenschaft, sich mit lebendem Gewebe zu verbinden, d.h. mit ihm zu verwachsen. Durch eine besondere Bestrahlung kann es jedoch wieder vom Körpergewebe gelöst werden.

[Bearbeiten] Verwendungszwecke

In der Medizin wird Biomolplast hauptsächlich zum primären Wundverschluss nach Verbrennungen und Verletzungen eingesetzt. Das Material kann einfach in Form von Pflastern, Verbänden oder Spray aufgetragen werden und gleicht selbst großflächige Weichteildefekte problemlos aus. Da es sich mit dem eigentlichen Körpergewebe verbindet, werden Blutungen sofort gestoppt und es können keine Keime in die Wunde eindringen. In der Regel ist allerdings zur endgültigen Wundversorgung später eine Operation erforderlich, zumal das Körpergewebe unter der Biomolplastschicht vernarbt. Organ- und Gliedmaßenverluste können mit Biomolplast nicht ausgeglichen werden.

Biomolplast ist aufgrund seiner Eigenschaften auch sehr beliebt für die Konstruktion scheinbar lebendiger Masken. Aus dem Material können sogar vollständige Körperkokons für Roboter wie den Vario-500 hergestellt werden. Auch Sinclair Marout Kennon verwendete viele verschiedene Körperhüllen aus Biomolplast.

[Bearbeiten] Quellen

Glossar PR 1980

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