Blödel
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Blödel war die Laborpositronik Hage Nockemanns. Blödel wurde später zu einem Roboter umgebaut.
Aufbau (Positronik)
Die leistungsfähige Positronik nahm eine ganze Wand in Hage Nockemanns Labor ein. Sie wies mehrere durch Klappen verschließbare Fächer auf, in denen sie Proben analysieren konnte. Die Positronik konnte via Sprachausgabe mit ihren Benutzern kommunizieren. Die männliche Stimme klang knarrend.
Aufbau (Roboter)
Der kastenförmige Behälter mit der Positronik wurde im Oktober 3792 zunächst auf einen kleinen Antigravgleiter montiert. Er verfügte über einen flexiblen Sensorarm, mit dem er auch Objekte greifen und festhalten konnte.
Einige Tage später erhielt Blödel bereits einen neuen Robotkörper. Dieser war insgesamt 1,68 m groß. Auf dem 34 cm durchmessenden röhrenförmigen Rumpf und dem 2 cm hohen Halsteil saß ein nur 9 cm hoher würfelförmiger Kopf, den Hage Nockemann aus einer Laune heraus mit einem Bart aus grünen Plastikhaaren ausgestattet hatte. Dieser befand sich unter einem schmalen Strich, der einen Mund darstellen sollte. Die dünnen Arme bildeten im Ruhezustand kurze Anhängsel, sie konnten jedoch auf 2 m ausgefahren werden. Die ebenfalls dünnen Beine waren 35 cm lang. Alle Sensoren sowie ein einziges Auge befanden sich im Kopf. Der Rumpf enthielt diverse ausfahrbare Instrumente aller Art sowie Analysegeräte hinter Klappen. Waffen waren nicht vorhanden.
Charakteristik
Blödels Grundprogrammierung schien vorzusehen, dass er ein Eigenleben entwickelte und geradezu menschliche Verhaltensweisen an den Tag legte. Jedenfalls reagierte Blödel oft nicht so, wie man es von einer Maschine erwartete. Er gab schnippische oder ironische Antworten, verstand Bemerkungen oder Anweisungen bewusst falsch (er nahm es zum Beispiel wörtlich, wenn Nockemann sagt, er wolle sich aufs Ohr legen) oder stellte sich dumm. Dies war auch der Grund, warum Nockemann ihn »Blödel« nannte und sich immer wieder heftige Wortgefechte mit ihm lieferte.
Geschichte
Im Januar 3792 erkannte Hage Nockemann mit Blödels Hilfe die wahre Natur der Alphas und der Doppelgänger Chart Deccons. Im Oktober verfügte Blödel bereits über seinen Robotkörper und beteiligte sich an den Kämpfen um den Dimensionstransmitter von Aqua-I. Er brachte Seily Mirsmir aus der Schusslinie, als diese sich nicht von der Stelle rührte, weil sie den Tod ihrer Schwester Fasta mit ansehen musste.
Auf Quasi-Vasterstat opferte Blödel die Arme seines neuen Robotkörpers bei einem wagemutigen Einsatz: Er lockte Insider und Oggar, die unter dem Einfluss des Hypnobewusstseins standen, aus OGGARS HORT heraus, damit Atlan sie mit einem Dislozierungsprojektor ausschalten konnte. Dabei schoss Oggar ihm beide Arme ab. Sie wurden später ersetzt, so dass Blödel auch beim problematischen ersten Kontakt mit den Vulnurern wieder wertvolle Dienste leisten konnte. Er setzte seine überlangen Arme ein, um Hapeldan zu enttarnen, der die Identität der vulnurischen Oberpriesterin angenommen hatte.
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