Minterol I.

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Unter dem Thronnamen Minterol I. bestieg Carbá da Minterol als 497. Imperator des Kristallthron des Großen Imperiums der Arkoniden. Der dem alten, sehr begüterten und mächtigen Khasurn der Minterol angehörende Carbá regierte lediglich 2105/06 und gilt allgemeinhin als akonische Marionette.

Anmerkung: Sein Vorname wird differierend mit Carba, Carbà oder Carbá angegeben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Der junge Arkonide besitzt scharf geschnittene, asketisch wirkende Gesichtszüge. Dazu gehören eine hohe Stirn und ein energisches Kinn. Die Dekadenz des restlichen arkonidischen Volks kann man an ihm nicht erkennen, da er eine rasch handelnde Person ist.

[Bearbeiten] Charakterisierung

Carbá da Minterol ist von seiner Bestimmung überzeugt, das Große Imperium retten zu müssen. Seine große Unerfahrenheit kompensiert er mit übersteigertem Ehrgeiz.

[Bearbeiten] Geschichte

Carbá da Mintertol wird 2087 geboren.

Trotz seiner jungen Jahre gilt der 18-Jährige (nach arkonidischer Zeitrechnung) im Jahr 2105 als einer der Köpfe des Widerstandes gegen Imperator Gonozal VIII., der sich in den traditionalistischen Kreisen Arkons vor allem gegen dessen Amtsführung und seine enge Einbindung der terranischen »Emporkömmlinge« fest macht. Daher ist er auch dankbarer Partner der Akonen und Antis, die den ungeliebten Imperator durch einen neuen ersetzen wollen.

Als erster Schritt wird die Intelligenz des jungen Adligen in einem fast vergessenen Faehrl der ARK SUMMIA auf der Welt Kusma angehoben. Sie pendelt sich danach auf einem Wert oberhalb von 50 Lerc ein, dem vom Robotregenten gesetzten Mindest-Grenzwert für einen akzeptablen Imperator. Diese unnatürliche Intelligenzsteigerung bedeutet für Carbá im Endeffekt einen frühen Tod als Wahnsinniger - vorerst jedoch wirkt sich die Beeinflussung positiv aus.

Carbá beteiligt sich an zahlreichen Stellen bei der Verschwörung gegen Atlan. Er (oder ein Helfershelfer) tötet seinen Onkel, Admiral Thekus da Minterol. Der atlankritische Offizier war durch die akonische Beteiligung in der Verschwörung abgeschreckt worden und ausgestiegen. Der Mord an Thekus macht die Terraner aufmerksam, doch es werden keine Erkenntnisse über die Verschwörung gewonnen. So kann der Plan ungestört durchgeführt werden.

In Folge akonischer Manipulationen wird vom Robotregenten die Katastrophenprogrammierung Epethus aktiviert. Eine Folge davon ist, dass der Regent die Terrafreundliche Politik von Atlan neu bewertet und als Missachtung arkonidischer Sicherheitsinteressen verwirft. Bis zu einer Bestätigung von Atlan als arkonidischer Imperator verliert dieser sämtliche Befugnisse.

Als würdiger Nachfolger prsäentiert sich Carbá, der bezeichnenderweise in einem akonischen Raumschiff nach Arkon reist. Mit ihm kommt der Drahtzieher der Machtübernahme, der Akone Sansaro von Harol. Atlan und Carbá werden vom Robotregenten aufgefordert, sich einer Prüfung ihrer Qualifikationen zu unterziehen. Das virtuelle Szenario führt zu keinem klaren Ergebnis, und der Robotregent entscheidet sich nach einer eingehenden Untersuchung der unterschiedlichen Beweggründe für Carbá da Minterol. Diese Entscheidung erfolgt aufgrund einer polemischen Behauptung Carbás, dass die Terraner auf Anordnung Atlans zwar zentrale Stellen im Imperium übernehmen würden, jedoch keine Arkoniden im Solaren Imperium tätig seien. Atlan wird für immer der Befehl über die Mittel des Robotregenten entzogen, diese Rechte werden an Carbá übertragen.

Nach seiner Thronbesteigung als Minterol I. ist eine seiner ersten Maßnahmen die Verfolgung Atlans, dem er zunächst freies Geleit geben lassen wollte. Atlan kann nur dank eines terranischen Ablenkungsmanövers dem Tod entkommen. Weiterhin erfolgt schon wenige Minuten nach Carbás Machtübernahme die Kündigung sämtlicher Staatsverträge mit dem Solaren Imperium. Die Terraner werden aufgefordert, das Territorium des Großen Imperiums zu verlassen. Ihre bisherigen Positionen, für die Verwaltung des Imperiums eigentlich unentbehrlich, werden von Akonen, Antis und Ekhoniden eingenommen. Mit welchen zusätzlichen Maßnahmen Carbá das Große Imperium zu stabilisieren gedenkt, bleibt jedoch unklar - eine langfristige Strategie bleibt er schuldig.

Später erhalten die Akonen für ihre Expansionspläne von Minterols I. Regierung 1000 Kriegsschiffe überstellt - eine zusätzliche Bedrohung des jungen terranischen Sternenreiches.

Nach nur wenigen Monaten Regierungszeit wird Minterol I. wieder abgesetzt. Im Vorfeld dieses Gegenputsches unternahm ein terranisches Einsatzkommando unter Atlan und Perry Rhodan mithilfe eines akonischen Zeitumformers eine Expedition in die Zeit Epetran da Ragnaaris. Dieser installierte im Robotregenten daraufhin die Irrsinnsschaltung. Am 15.02.2106 wird Minterol I. entmachtet und die Riesenpositronik vernichtet. Atlan führt seine Regierung als Gonozal VIII. weiter.

Da Carbá da Minterol in den Augen vieler nur eine Marionette außer-arkonidischer Interessen war, gilt er vielen Konservativen ebenso wie Atlan als persona non grata - sein Name taucht in aktuellen offiziellen Thronlisten nur selten auf.

[Bearbeiten] Berater von Minterol I.

Seine Unerfahrenheit macht der jugendliche Imperator dadurch wett, dass er sich mit einer großen Anzahl von Gefolgsleuten und Beratern umgab.

Zu den bevorzugten gehörten:

Weitere Helfershelfer Carbás sind Palor, Laaseph, Melaal, der Akone Belubal und der Anti Uronla.

[Bearbeiten] Quellen

PR 122, PR 124, PR 125

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