Chronopuls-Wall

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Wahnsinnsbarriere um die Milchstraße. Für die Wahnsinnsbarriere im Gercksvira-System, siehe: Wahnsinnsbarriere (Lemurer).


Der Chronopuls-Wall war der äußerste der drei Wälle um die Milchstraße, die von den Cantaro zwischen 490 NGZ und 495 NGZ errichtet wurden.

Ursprünglich konstruiert, um die Blitzer in der Milchstraße gefangen zu halten und die restlichen Galaxien der Lokalen Gruppe vor ihnen zu schützen, wurde sie von Monos dazu missbraucht, die Milchstraße von der Außenwelt abzuschotten und zu unterwerfen. Erst mittels des Pulswandlers, den Geoffry Abel Waringer aus dem ATG-Feld entwickelt hat, gelingt es der aus Tarkan zurückgekehrten Expedition den Chronopuls-Wall erstmals zu durchbrechen.

[Bearbeiten] Funktionsweise

Aufgrund ihrer Funktionsweise wird der Chronopuls-Wall auch Wahnsinnsbarriere genannt. Nicht zu Unrecht, denn durch einen Chronopuls-Wirbel wird die Raumzeit um das einfliegende Schiff jede Nanosekunde restrukturiert. Das Schiff wird dabei um zwei Nanosekunden in der Zeit zurückgesetzt. Das einfliegende Objekt wird dadurch in der Zeit zurückbewegt, Computersysteme und Maschinen versagen einfach. Lebewesen verfallen dem Wahnsinn, da keine Verständigung mehr möglich ist und sich alles rückwärts bewegt.

Ein Entkommen aus dieser Barriere ist nur möglich, wenn rechtzeitig ein Autopilot aktiviert wird, der einen von der Milchstraße weg führenden Kurs einschlägt und das Raumschiff mit den höchst möglichen Werten beschleunigt.

[Bearbeiten] Technik

Da der Chronopuls-Wall die gesamte Milchstraße umschließen muss, haben die Konstrukteure ein Zweikomponentensystem entwickelt, um den Energieverbrauch und die Fehleranfälligkeit zu minimieren. Der Chronopulswall existiert nicht permanent wie ein Schutzschirm - er wird vielmehr lediglich bei Bedarf aktiviert. Die Aktivierung erfolgt nur in dem Bereich der Milchstraße, den eindringende Raumschiffe passieren wollen.

  • Überwachung: 200.000 Generatorstationen, auch Chrono-Monitore genannt, kontrollieren alle Schiffsbewegungen im Bereich der Milchstraßen-Oberfläche. Der Innenbereich der Galaxis wird nicht kontrolliert. Jede einzelne Station überwacht einen Bereich von etwa 450 Lichtjahren Kantenlänge. Die Stationen stehen jeweils im Zentrum des von ihnen überwachten Abschnitts. Manche schweben frei im Raum, andere sind auf Planetoiden oder anderen Himmelskörpern stationiert. Alle verfügen über einen speziellen Ortungsschutz und sind für alle gängigen Ortungssysteme praktisch unsichtbar.
  • Abwehr: Wird ein Eindringling geortet, dann lässt die für den jeweiligen Sektor »zuständige« Generatorstation genau in diesem Bereich einen Chronopuls-Oszillator aus Formenergie entstehen. Dieser Oszillator erzeugt dann den Chronopuls-Wirbel. Ist der Eindringling abgewehrt, löst sich das Formenergiefeld auf. Da jede Generatorstation Tausende von Chronopuls-Oszillatoren gleichzeitig entstehen lassen kann, können auch große Flotten mühelos abgewehrt werden.

[Bearbeiten] Quellen

PR 1490, PR 1499

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