Dakkarschleife

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Die Dakkarschleife ist eine Abwehrwaffe gegen Pedotransferer, die 3438 vom Waringer-Team entwickelt wurde.

[Bearbeiten] Funktionsweise

Die Schleife wird auf dem Kopf getragen wie ein fünf Millimeter breites, platinfarbenes Haarband. Eine Imprägnierung des veredelten Metalls emittiert ein starkes Dakkardimfeld. Aufgrund dieses Feldes kann ein Pedotransferer die ÜBSEF-Konstante seines Opfers nicht mehr anpeilen und es übernehmen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die ersten Ideen des Waringer-Teams gingen noch in die Richtung, eine Pedofalle aufzustellen, in der das Bewusstsein von Pedotransferern gefangen werden kann. Das Forschungslabor in Candela-1 wurde jedoch mehrmals sabotiert, so dass diese Pläne im März 3438 aufgegeben wurden. Rechtzeitig und noch vor der großangelegten Invasion durch die Sammler wurden schließlich die Dakkarschleifen entwickelt.

Der größte Teil der Dakkarschleifen wurde in einem unterirdischen, geheimen Werk auf Terra produziert, wo während der Massenfertigung eine Mannschaft von nur noch zehn Mann die Robotmaschinen überwachte. Es wurden Dakkarschleifen für jeden einzelnen Bewohner des Solsystems produziert, außerdem mehrere Millionen zusätzliche Schleifen für gefährdete Persönlichkeiten außerhalb des Solsystems. Die Leitung über die Herstellung hatte Bill Davidson inne.

Nach der Abwehr der Pedotransferer-Gefahr wurden die Dakkarschleifen in ihrer Mehrzahl als Abfall wiederverwertet.

Im Jahre 3582 rief Goor Toschilla, Besatzungsmitglied der SOL, die »Große Dakkarschleife« an. Wie dieser Ausruf zu verstehen sein sollte, ist unklar.

Wie alle technischen Geräte, die auf Basis des Dakkarraums arbeiten, enthält es geringe Mengen an Sextagonium. Da dieses Material nach Beginn der Hyperimpedanz nicht mehr hergestellt werden kann, ist eine Reproduktion dieser Technologie nach 1331 NGZ nicht mehr möglich.

[Bearbeiten] Quellen

PR 493, PR 494, PR 495, PR 497, PR 498, PR 499, PR-Lexikon in PR 510, PR 782

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