Dschungelwelt
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Sobald die Menschen in den Weltraum aufbrachen und unzählige Sonnensysteme mit Planeten entdeckten, bekamen sie das Problem, genau diese Planeten zu beschreiben und zu kategorisieren. Neben den wissenschaftlich-technischen Einstufungen entwickelte man auch sehr schell einige Überbegriffe, die so schön wie falsch waren. Einer dieser Begriffe ist Dschungelwelt. Dieser Begriff wird jedoch den wenigsten damit bezeichneten Welten gerecht, da er nur einen einzigen Aspekt aus einem großen ökologischen System herauspickt. Aus diesem Grund wird dieser Begriff auch nicht mehr so oft verwendet.
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[Bearbeiten] Entstehung
Die bekannten Dschungelwelten entstanden ausnahmslos zunächst als herkömmlicher Gesteinsplanet mit terrestrischer Proto-Atmosphäre. Danach entwickelte sich starker Pflanzenwuchs, der durch den Sauerstoff Atmosphäre und Planetenoberfläche veränderte. Stillschweigend wird immer angenommen, dass Dschungelwelten Sauerstoffwelten sind.
Die Dschungelwelten stehen in etwa zwischen den Sumpfwelten und den Paradieswelten.
[Bearbeiten] Beschreibung
Dschungelwelten enthalten, geoökologisch gesehen, meist eben so unterschiedliche Habitate wie die Erde, also Gebirge, Wüsten, Gewässer, Gletscher, und so weiter. Ihr Hauptmerkmal jedoch ist im Vergleich zur Erde ein übergroßer Anteil an wilden, unberührten Urwaldflächen.
Vegetation: Diese setzt sich meist aus einheimischen, seltener aus fremden, verwilderten, ein undurchdringliches Gewirr bildenden Pflanzen zusammen. Die meisten werden größer als jene auf der Erde.
Tierwelt: Im Gegensatz zur Erde, in deren Dschungeln vergleichsweise wenig größere Tiere pro Quadratkilometer leben, ist das auf Dschungelwelten oft ganz anders. Selbstverständlich fressen manche diese Lebewesen besonders gerne Kolonisten oder Forscher. Besonders beliebt sind natürlich saurierartige Echsenwesen und gefährliche Raubkatzen. Je größer, desto besser.
Umweltbedingungen: Viele Dschungelwelten sind deutlich wärmer als die mittlere Temperatur der Erde, die bei etwa 15 °C liegt. Auch sind die meisten deutlich feuchter.
[Bearbeiten] Zivile Nutzung
Dschungelwelten werden oft als fruchtbar beschrieben. Dies wird zumindest den von Terra bekannten tropischen Regenwäldern nicht gerecht: Diese sind im Gegenteil für nährstoffarme, unfruchtbare Böden bekannt, da feuchtes, heißes Klima zur starken Verwitterung beiträgt und die Nährstoffe von den Pflanzen genau so schnell aus dem Boden geholt werden, wie sie eingebracht werden.
Aus Mangel an alternativen Sauerstoffwelten werden sie auch gerne von Kolonisten besiedelt.
Die dort entwickelten Gewerbe sind vielfach der Land- und Forstwirtschaft, der zivilen Forschung und diversen Erholungsaspekten (Wellness, (Jagd-)Sport, Altersruhe, Tourismus) zuzuordnen, sowie der Weiterleitung ziviler Nachrichten und Informationen. Stark entwickelte Industrien auf Dschungelwelten werden dagegen eher selten erwähnt.
Auch Haluter nutzen bekanntermaßen gerne Dschungelwelten, um dort ihrer Drangwäsche nachzugehen. Ohne ihre metabolische Fähigkeiten zur Strukturumwandlung ihres Körpers zu nutzen, gehen sie unbewaffnet in den nun auch für sie lebensgefährlichen Kampf gegen saurierähnliche Riesenwesen.
[Bearbeiten] Militärische Nutzung
Auf zahlreichen Dschungelwelten werden militärische Stützpunkte eingerichtet. Sie dienen unter anderem für:
- Weiterleitung militärischer Nachrichten und Informationen
- militärische Forschung
- Depots, Nachschub- und Zwischenlager
- militärische Präsenz, Schutz
Mehrfach bekannt vom Volk der Antis ist, dass diese auf Dschungelwelten gerne geheime oder verbotene Forschung betreiben.
[Bearbeiten] Beispiele bekannter Dschungelwelten
- Algeira
- Bara-Tonari, Bengal, Benjamin, Beseler
- Caragnant
- Falh, Firmer
- Gelton, Giungla, Greendoor, Guptar
- Heyscal
- Jonniel
- Meihtard, Meredi IV
- Nabersaig, Namwogg, Nicoja-Cuaualan
- Okúl, Ollura, Olymp
- Pampas, Pyomba
- Sabinn, Sempron I, Shourmager, Snarfot, Stup
- Taffanoree, Tibot III, Tjanguh, Tonturst, Trobos, Tuyon
- Umshyr, Ursus, Uum
- Velander II, Venus, Verdrai
- White III, Wiederkehr
- Yellow II
- Zimbag
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