Dunkelwolke
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Dunkelwolken oder Dunkelnebel sind häufige astronomische Phänomene, die in jeder Galaxie vorkommen. Es sind Wolken oder Nebel, deren Größe oder Dichte ausreicht, dass sie – von einem Beobachter aus gesehen – das Licht dahinter stehender Sterne oder Emissionsnebel verdecken bzw. verdunkeln.
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[Bearbeiten] Zusammensetzung
Dunkelwolken setzen sich aus gewöhnlicher interstellarer Materie zusammen; ihr Staubanteil kann höher sein als bei reinen Wasserstoffnebeln. Die Atome der Dunkelwolken, einschließlich des Wasserstoffes, klumpen sich zu Molekülen zusammen, welche das Licht stärker streuen oder schlucken.
Sie sind mit 100 bis 300 Molekülen pro Kubikmeter erheblich dichter als der freie Weltraum, doch unendlich dünner als eine planetare Atmosphäre.
Mit 7 bis 15 Kelvin sind sie nur unwesentlich »wärmer« als die Hintergrundstrahlung bzw. das All selbst.
[Bearbeiten] Form und Größe
Dunkelwolken werden wie alle interstellaren Nebel von den dort vorkommenden Magnetfeldern und dem Lichtdruck naher Sterne getrieben; auch treibt sie der eigene Gasdruck auseinander, und ihre Eigengravitation zieht sie zusammen. Ihre Form ist daher nicht vorhersagbar, sondern irregulär.
Sie können einige Lichtjahre Durchmesser erreichen. Ihre Massen können dabei das Vielfache eines Sterns erreichen.
Es gibt auch Riesenwolken, die 150 Lichtjahre durchmessen und die millionenfache Sonnenmasse haben!
In ihrem Inneren können sie ganze Sternengruppen beherbergen.
[Bearbeiten] Evolution
Dunkelwolken entstanden aus den Überresten der Galaxien- und Sternbildung. Sie nähren sich von Sternenstaub und können insofern langsam wachsen. Genauso gut können sie durch den Lichtdruck neu entstandener Sterne in ihrer Umgebung verweht werden.
Sind sie groß genug, können sie eigene kleine Magnetfelder aufbauen, die ihrer schnellen Verwehung oder Verklumpung entgegenwirken.
Unter gewissen Umständen verdichten sich Dunkelwolken so lange, bis sie – oder Teile von ihnen – in Rotation verfallen und lokale Verdickungen bilden sowie Brutstätten für neue werdende Sterne bilden, so genannte Globule.
[Bearbeiten] Bedeutung für die Raumfahrt
Dunkelwolken werden von den Raumfahrtrouten großräumig umgangen. Das liegt daran, dass eine Fahrt in ihnen mit Unterlicht-Geschwindigkeit die Energieschutzschirme stark belastet; sämtliche nicht auf Hypertechnik basierenden Ortungs- und Navigationssysteme sind blind.
Fast alle Dunkelwolken besitzen keinerlei Ressourcen, deren Ausbeutung sich lohnt.
Dunkelwolken können Gebiete sein, in denen Raumbeben oder Hyperstürme vermehrt auftreten.
Aufgrund dieser negativen Eigenschaften dienen Dunkelwolken gelegentlich als Rückzugsort oder Fluchtversteck, z.B. für die Paddler oder das NEI.
[Bearbeiten] Bekannte Dunkelwolken
In der Realwelt sind über 300 Dunkelwolken in der Milchstraße bekannt, im Perryversum werden es viele Tausend sein. Unter den berühmtesten mögen sein:
- Auroch-Maxo (Galaxie Segafrendo)
- Barnard 68, ...
- Chameleon, ...
- ES, intelligente Dunkelwolke im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda
- Hades, mit einer größten Ausdehnung von 3000 Lichtjahren ein wahrer Koloss (Andromeda)
- Rho Ophiuchus, ...
- Pferdekopf, ...
- Kohlensack, ...
- NGC 1333, NGC 2175, ...
- Scorpius, ...
- Uklan-Dunkelwolke
- Xaders Wolke, ein gefährlicher Ort.
- Yokitur-Dunkelwolke in Hangay
- Yolschor-Dunstwolke, ...
- Provcon-Faust
- ...
[Bearbeiten] Künstliche Dunkelwolken
Bislang bekannt ist nur
- Provcon-Faust, die über Jahrtausende das Versteck der Vincraner war und zuletzt auch das Neue Einsteinsches Imperium vor den Laren verbarg. Geschaffen von Armadan von Harpoon.
Hier gibt es die Liste der Sternhaufen, Dunkelwolken und ähnliche Strukturen.
[Bearbeiten] Quellen
PR 2299 etc.

