EX-3218
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Die EX-3218 ist ein um 2326 agierendes Schiff der Explorerflotte.
[Bearbeiten] Übersicht
Bei der EX-3218 handelt es sich um ein für die Explorerflotte typisches Schiff. Der zweihundert Meter durchmessende Kugelraumer verfügt über die seiner Zeit typischen technischen Einrichtungen, wie Energieschirm, Impuls- und Linearantrieb. Die Bewaffnung stellt eine Ausnahme dar. Aufgrund der Forschungsauftrags wird ausdrücklich auf Massenvernichtungswaffen verzichtet, daher besitzt das Schiff keinerlei Transformgeschütze.
Für ein Schiff ihrer Größe enthält die EX-3218 ein enormes Maß an forschungstechnischen Anlagen. Für naturwissenschaftliche Arbeiten jeglichen Gebietes stehen die erforderlichen Labore und Gerätschaften bereit. Das positronische Bordgehirn ist direkt mit der Ortung und Kartographie vernetzt. Es erstellt schon während des Flugs eine automatische Analyse der Umgebung, aktualisiert das gegebene Kartenmaterial und benennt unbekannte stellare Objekten nach einem vorgegebenen Schema.
[Bearbeiten] Besatzung
Insgesamt setzt sich die Besatzung der EX-3218 aus etwa 400 Crewmitgliedern zusammen. Sie entstammen alle einer handverlesenen Elite und sind zu weiten Teilen sowohl militärisch als auch wissenschaftlich ausgebildet. Namentlich bekannte Besatzunsmitglieder sind:
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[Bearbeiten] Geschichte
Die EX-3218 befindet sich mindestens seit 2324 unter dem Kommando von Jak Schonepal im Einsatz. Bis 2326 hat die Besatzung auf ihrer Mission verschiedene Planeten erkundet, wichtige Entdeckungen gemacht und musste bei Vorfällen gravierende Verluste betrauern.
Im Jahr 2326 bricht der Explorer zu einer neuen Mission auf. Mit dem Ziel einer umfassenden Erforschung und Kartierung der Peripherie der Milchstraße soll die EX-3218 die Galaxis umrunden und dabei eine Distanz von mehr als 300.000 Lichtjahren zurücklegen.
Im August 2326 hat das Schiff bereits rund 12.000 Lichtjahre hinter sich gelassen und die Außenbereiche der Milchstraße erreicht. In einer kleinen Sternengruppe wird der Stern EX-Zannma und sein erdähnlicher Planet Zannmalon entdeckt. Die verschiedenen Teams beginnen mit ihrer Arbeit. Geologen gehen einem eigentümlichen Strahlungsmuster nach und finden künstlich erschaffene Höhlen vor. Innerhalb dieser Gangsysteme werden verschiedene bohnenähnliche Gebilde und ein Skelett entdeckt.
Sowohl das Skelett, als auch die Eier, weisen eine feste Struktur auf und widerstehen jeglichen Bemühungen sie physisch anzugreifen oder zu durchleuchten. Am 4. August scheint die Oberfläche von einem leichten Erdbeben durchgeschüttelt zu werden. In Wahrheit handelt es sich um Gravitationswellen, die am gleichen Tag durch das Gravestog-Gerät auf Eysal freigesetzt wurden. Auf dieses Signal hin beginnen hunderte von Hornschrecken, aus den Eiern zu schlüpfen, zu fressen und sich zu vermehren. Mit ihrer Schrecksäure zersetzen sie selbst das Schiff. Mit Beibooten, Shifts und Gleitern suchen die Überlebenden Schutz auf einer vorgelagerten Insel.
In der Hoffnung, dass ihr Notruf von einem Schiff aufgefangen wird, warten sie ab. Die Hornschrecken vermehren sich weiter, fressen den Kontinent leer und dringen nun langsam auf verschiedene Inseln vor. Am 16. August erreichen erste Schrecken die abgelegene Insel. Zwar können die ersten Vorboten mit konzentriertem Energiebeschuss aufgehalten werden, aber eine größere Welle befindet sich im Anmarsch. In quasi letzter Sekunde werden die rund 220 Überlebenden durch das Superschlachtschiff ASSOR aufgenommen.

