Fiktivspiel

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Fiktivspiele, auch Simulatorspiele, sind Produkte der arkonidischen Unterhaltungsindustrie, die mit verantwortlich für die Degeneration der Arkoniden im 20. und 21. Jahrhundert sind.

[Bearbeiten] Spielprinzip

Die Fiktivspiele projizieren den Gedankeninhalt und die Gefühle des Benutzers in Form schnell wechselnder, abstrakter Bildsymbole und disharmonischer Geräusche auf einen Bildschirm bzw. auf Lautsprecher. Der so genannte Simultanprojektor formt die Hirnwellen des Benutzers in optisch und akustisch wahrnehmbare Impulse um. Er funktioniert vermutlich nach dem gleichen Prinzip wie die Geräte zur Hypnoschulung.

Es gibt verschiedene Fiktivspiele, die jeweils von einem entsprechend begabten Arkoniden entwickelt werden. Diese Fiktiv-Künstler erwerben sich durch ihre Kompositionen hohes Ansehen in der fiktivspielsüchtigen Bevölkerung. Die Spiele sorgen bei jedem Benutzer für ekstatische Glücksgefühle und Wohlbefinden. Bei längerer Benutzung kommt es zu einer suchtähnlichen Abhängigkeit. Der Benutzer verliert jegliches Interesse an seiner Umwelt, er interessiert sich nur für sein Fiktivspiel oder für den Erwerb neuer Fiktivspiele.

[Bearbeiten] Bekannte Kompositionen

[Bearbeiten] Geschichte

Die Fiktivspiele wurden vermutlich von der SENTENZA entwickelt, auf jeden Fall ist diese Verbrecherorganisation jedoch maßgeblich am Vertrieb der Fiktivspiele beteiligt.

Im 20. Jahrhundert terranischer Zeitrechnung sind bereits Milliarden von Arkoniden auf den Hauptwelten dieses Volkes der Sucht nach Fiktivspielen verfallen. Raumschiffsbesatzungen verbringen fast ihre gesamte Zeit vor den Fiktivspiel-Bildschirmen und versinken in Lethargie. Ihre Aufgaben werden von Robotern übernommen. Die Tatenlosigkeit der Raumschiffsbesatzungen sorgt für viele Katastrophen, unter anderem auch für den Absturz der AETRON auf Luna.

[Bearbeiten] Quellen

PR 1, Blauband 14 u.a.

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