Fiktivtransmitter

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Ein Fiktivtransmitter ist ein dreipolarer Materietransmitter, mit dem ein Materietransport direkt von einem Ort zu einem anderen ohne Gegenstation durchgeführt werden kann. Diese Technik wird von keinem der galaktischen Völker beherrscht.

Die Terraner erhielten zur Zeit der Dritten Macht zwei Exemplare dieser speziellen Transmitterart von ES. Beide gingen bei Einsätzen in den Jahren 2044 und 2113 verloren.

Es stellt sich später heraus, dass diese Technologie aus den Gewölben unter dem Dom Kesdschan stammt. (PR 1056)

Die Baolin-Nda haben die Technologie Fiktivtransmitter zu bauen und haben diese im Auftrag der Ritter der Tiefe an eine unbekannte Superintelligenz geliefert. (PR 1900)

[Bearbeiten] Verwendung

Ein Fiktivtransmitter kann sowohl dem einfachen Transport von Material von einem Ort zum anderen dienen oder z.B. dem Transport von Sprengkörpern in das Innere feindlicher Raumschiffe. Das Einsatzgebiet ist dann ähnlich dem der späteren Transformkanonen. Es können Raumschiffe erfasst und an einen anderen Ort transportiert werden, im Notfall soll es sogar möglich sein, ganze Planeten zu bewegen (PR 38).

[Bearbeiten] Geschichte

Die Terraner kommen das erste Mal 1975 während des Galaktischen Rätsels mit Fiktivtransmittern in Berührung. Zwei Geräte befinden sich in der vom Roten Palast auf Ferrol aus per Käfigtransmitter erreichbaren Maschinenhalle und sind Teil zweier der von ES gestellten Aufgaben. Das auffälligste Merkmal an beiden ist jeweils eine vielfarbig schillernde ovale Linse. Nach Abschluss der Tests werden sie mitsamt der Halle automatisch vernichtet. Kurz darauf stößt man in dem Berg auf dem Wega-Planeten Gol, der Ziel eines weiteren Tests ist, wieder auf einen Fiktivtransmitter. Dieses Gerät besitzt einen Zielregler und einen Zielbildschirm. Es befördert die Expedition zurück an Bord der STARDUST II und das ganze Schiff über ca. 2400 Lichtjahre in die Nähe von Tramp. (PR 14, PR 16)

Als 1982 das Solsystem von Springern bedroht wird, erbittet Perry Rhodan von ES auf Wanderer einen Fiktivtransmitter und erhält gleich zwei Geräte, die in die STARDUST II eingebaut werden. Über ihr Aussehen ist nichts bekannt. Ihre Einzelteile werden von 50 arkonidischen Robotern an Bord gebracht und unter Anleitung Homunks innerhalb von zwei Wochen montiert. Die Terraner können so Bomben im Innern der Springerschiffe materialisieren lassen und schlagen die Gegner vernichtend. Als Perry Rhodan danach weitere Geräte holen möchte, hat ES Wanderer offenbar versteckt. (PR 32, PR 34)

Im Lauf der Zeit werden die Geräte nacheinander in unterschiedliche terranische Schiffe eingebaut, darunter die GANYMED, die SAMBO, die DRUSUS, die SOTALA, die KUBLAI KHAN und die THEODERICH.

1984 kann die terranische Expedition Arkon I nur dadurch erreichen, dass mit einem der Fiktivtransmitter eine Gazelle von Bord der GANYMED in die direkte Nähe des Planeten abgestrahlt wird, so dass die arkonidische Abwehrflotte umgangen werden kann. (PR 39)

2042 sind Fiktivtransmitter vonnöten, um mit zwei Gazellen zu dem im Halbraum gestrandeten Planeten Wanderer zu gelangen. (PR 69)

Der erste der beiden Fiktivtransmitter geht 2043 bei der Zerstörung der KUBLAI KHAN über Topsid verloren, nachdem die topsidischen Daten über die Vorgänge im Wega-System im Jahr 1975 verändert worden sind. (PR 83)

Das letzte Gerät wird 2044 dazu eingesetzt, das terranische Kommando zur Vernichtung des Robotregenten nach Zalit einzuschleusen. (PR 84)

Einige Zeit ist es die wichtigste Waffe der Terraner gegen die übermächtigen Fragmentraumer der Posbis. Es wird 2113 bei einem genauen Treffer auf die Polkuppel der THEODERICH während eines Posbi-Angriffs beim Planeten Everblack zerstört. (PR 133, PR 134)

[Bearbeiten] Quellen

PR 14, PR 16, PR 32, PR 34, PR 38, PR 39, PR 60, PR 69, PR 83, PR 84, PR 133, PR 134, PR 1056, PR 1900

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