Friedensfahrer

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Die Friedensfahrer sind ein Geheimbund, der von den letzten Enthonen und der so genannten Gründermutter ins Leben gerufen wurde und innerhalb der Universalen Schneise aktiv ist. Ihre allgemeine Verkehrssprache ist das Thonisch.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ziele

Die Organisation der Friedensfahrer gehört weder zu den Ordnungs- noch zu den Chaosmächten, sondern agiert unabhängig von diesen als Vertreter des »Lebens an sich«. Es ist das Prinzip der Friedensfahrer, sich nicht in die Angelegenheiten der Hohen Mächte einzumischen. Wo immer die Hohen Mächte aktiv sind, greifen die Friedensfahrer nicht mehr ein, sondern beobachten allenfalls noch. Dies ändert sich nach dem Beschluss der Vollversammlung am 3. und 4. Mai 1345 NGZ. Auf dieser Vollversammlung wird festgelegt, dass es Ziel der Friedensfahrer sein muss, die drohende Entstehung einer Negasphäre in Hangay mit allen Mitteln zu verhindern.

Oberstes Ziel der Friedensfahrer ist es aber weiterhin, für ein friedliches Miteinander aller Völker zu sorgen.

Jeder Friedensfahrer schwört mit seiner Initiation auf das Credo der Friedensfahrer:

Friedensfahrer stiften Frieden, wenn Gewalt und Krieg drohen, sie verstehen sich als Helfer und Beschützer des Lebens in all seinen Ausprägungen und Mentalitäten. Friedensfahrer kämpfen nicht gegen Ordnung oder Chaos als kosmische Prinzipien, sondern für das Leben an sich.

[Bearbeiten] Organisation

Die Friedensfahrer verstehen sich selbst als Geheimbund. Ihre Mitglieder sind Individualisten, es gibt keine strenge militärische Organisation und keine klar definierten Vorschriften oder Verhaltensmaßregeln. Die Friedensfahrer sind lediglich ihrem Credo und ihrem Gewissen verpflichtet. Dennoch existiert eine gewisse Hierarchie innerhalb der Gruppe, gemeinsame Entscheidungen werden durch Abstimmungen der Friedensfahrer im Palais Ellega getroffen.

Jeder Friedensfahrer kann zu einer Versammlung im Palais Ellega einladen, bei der Themen jeglicher Art besprochen werden. Diese Besprechungen haben offiziellen Charakter. Entscheidungen müssen ab Mai 1345 NGZ mit der Zweidrittelmehrheit aller Anwesenden getroffen werden. Allerdings ist kein Friedensfahrer verpflichtet, an einer Versammlung teilzunehmen.

Die Friedensfahrer suchen sich ihre Aufgaben entweder selbst oder erhalten sie vom Orakel des Orakelmondes. In der Durchführung der Missionen handeln sie selbstbestimmt, sie werden allerdings ständig von den Bordrechnern ihrer Raumschiffe beobachtet. So wird überwacht, ob die Friedensfahrer noch im Sinne der Gruppe tätig werden.

[Bearbeiten] Patronat

Das zwölfköpfige Patronat, das aus dem Patron Borgin Sondyselene und elf Garanten besteht, wird bis zum Mai 1345 NGZ ausschließlich von den Enthonen gestellt. Es sieht seine Aufgabe vordringlich in der Wahrung der Arbeitsbedingungen der Organisation. Das Patronat verfügt über ein Vetorecht und hat in allen Angelegenheiten, über die abgestimmt wird, die letzte Entscheidungsbefugnis. Das Patronat hat die Oberhoheit über alle Einrichtungen der Friedensfahrer.

Die Enthonen stehen somit zunächst an der Spitze der Hierarchie der Friedensfahrer, greifen aber in der Regel nicht aktiv in die Belange der Organisation ein. Dies bleibt dem Revisor überlassen, der vom Patronat eingesetzt wird. Auch für Entscheidungen des Revisors wird jedoch die Zustimmung des Patrons oder eines Garanten benötigt.

In der folgenden Stufe erscheinen die Varia, die Vertrauten der Enthonen. Sie haben Sekretariats- und Dienstposten inne.

Nach der Abdankung Sondyselenes und dem gleichzeitigen Zurücktreten aller Garanten am 4. Mai 1345 NGZ wird wenig später der bekannte Friedensfahrer Chyndor ins Amt des Patrons gewählt. Auch die elf neuen Garanten werden am 10. Mai von der Vollversammlung der Friedensfahrer gewählt, es gibt dabei siebzehn Wahlvorschläge. Darunter auch Alaska Saedelaere und Polm Ombar, die sich allerdings nicht zur Verfügung stellen. Zum Garanten gewählt wird dafür unter anderem Kantiran. Das neue Patronat hat kein Vetorecht mehr. Entscheidungen, die in der Vollversammlung mit Zweidrittelmehrheit getroffen werden, sind auch für das neue Patronat bindend.

[Bearbeiten] Revisor

Missbraucht ein Friedensfahrer seine Machtmittel, schreitet der Revisor im Auftrag des Patronats oder aus eigener Initiative ein. Sein Sitz ist die Asha Ger in Ellegato auf dem Mond Fumato. Wenn ein Friedensfahrer so handelt, dass er für die Organisation nicht mehr tragbar ist, wird er aus der Organisation ausgeschlossen. Ihm wird ein psionisches Siegel eingeprägt, das dafür sorgt, dass er keinen Zugang mehr zu den Einrichtungen der Organisation hat und ihre Technik nicht mehr nutzen kann. Wahrscheinlich war von der Gründung der Friedensfahrer an Träger dieses Amtes Polm Ombar. (PR 2335)

[Bearbeiten] Friedensfahrer

Die eigentlichen Friedensfahrer entstammen den verschiedensten Völkern. Sie agieren meist allein oder in kleinen Gruppen. Nur Personen, die von einem anderen Friedensfahrer für die Aufnahme in die Organisation vorgeschlagen werden, können Mitglied des Geheimbundes werden. Das Patronat entscheidet über die Zulassung, der Anwärter muss vor der Aufnahme jedoch eine Initiierungs-Aufgabe erfüllen, die ihm vom Orakel erteilt wird. Danach erhält er das »Siegel« der Heißen Legion.

Im Jahr 1313 NGZ besteht die Organisation aus 4500 Friedensfahrern. Gemäß der Prinzipien der Friedensfahrern darf kein Mitglied der Gruppe während der aktiven Dienstzeit in seiner Heimat tätig werden. Befangenheit, Instrumentalisierung und Interessenkonflikte sollen auf diese Weise vermieden werden.

Die Organisation wird auch von den so genannten zuarbeitenden Völkern unterstützt. Von diesen etwa 180 Völkern kommen den Friedensfahrern innerhalb der Universellen Schneise Hilfe und Unterstützung zu. Hauptlieferant für Hyperkristalle sind zum Beispiel die Shazzorien aus der Galaxie Zheiranz und die Dinath aus der Galaxie Qoor. Die zuarbeitenden Völker sind jedoch weder von den Friedensfahrern abhängig noch zur Hilfeleistung verpflichtet.

Für sehr gefährliche und risikoreiche Einsätze nutzen die Friedensfahrer Androiden, die in der Lage sind, die Gedankensteuerung der OREON-Kapseln zu bedienen. Ursprünglich wurden den Friedensfahrern 18.000 Androiden von der Superintelligenz ES Verfügung gestellt. Im Jahr 1313 NGZ existieren noch etwa 10.000 dieser Androiden.

[Bearbeiten] Wirkungsbereich

Der Tätigkeitsbereich der Friedensfahrer ist auf das Gebiet der Universalen Schneise zwischen Algstogermaht und dem Mahlstrom der Sterne begrenzt, denn die von den Enthonen bereitgestellte Technik der Friedensfahrer beruht auf der so genannten Quartalen Kraft, die nur in der Universalen Schneise wirkt. Entlang der Universalen Schneise existieren 550 Bahnhöfe der Friedensfahrer.

Die Friedensfahrer sind unter anderem bereits in den Galaxien Altasinth, Andromeda, Erranternohre, Ganuya, Hangay, Milchstraße, Norgan-Tur und Varratergir aktiv geworden.

[Bearbeiten] Basis

Die Heimatbasis der Friedensfahrer ist das Rosella Rosado-System in der Galaxie Altasinth im Virgo-Haufen. Das System wird von der Heißen Legion bewacht.

Der Gasriese Sumnat, der einzige Planet der blauen Riesensonne Rosella Rosado, wird von 8 Monden auf einer gemeinsamen Umlaufbahn umkreist. Die acht Monde werden als Mondkette bezeichnet. Vier Monde wurden terraformiert und sind Standort der eigentlichen Basis, die übrigen vier Monde dienen als Reserve für den weiteren Ausbau.

Der Mond Fumato ist die Wohnwelt der Friedensfahrer. Auf Fumato leben auch die Medusystrices. In der einzigen Stadt des Mondes, Ellegato, leben neben den Friedensfahrern auch die von ES zur Verfügung gestellten Androiden. Das Palais Ellega dient als Versammlungsort. Dort fassen die Friedensfahrer gemeinsame Beschlüsse. In Ellegato befindet sich auch der Sitz des Revisors.

Der Orakelmond Norena ist der Sitz des Orakels, einer Biopositronik, des Zentralrechners der Friedensfahrer. Auf Norena befinden sich drei Kleinwerften zur Wartung der OREON-Kapseln und eine mittelgroße Werft zur Wartung der OREON-Transporter. In diesen Werften erfolgte die Anpassung der Schiffe an die erhöhte Hyperimpedanz. Es gibt auf Norena eine Art Situationstransmitter als Verbindung zu Fumato.

Auf dem Kapellenmond Ospera erfolgt die Initiation neuer Friedensfahrer in der Glasbasilika.

Der Mond Rosella Enthon ist der Sitz der Enthonen. Der Zutritt zu dem Geschlossenen Mond der Enthonen ist verboten.

[Bearbeiten] Technik

Die Friedensfahrer benützen die ihnen von den Enthonen zur Verfügung gestellte überlegene Technik, ohne sie tiefer zu verstehen oder nachbauen zu können. Die Wartung erfolgt durch Roboter, Verluste können nicht ersetzt werden. Wie sich herausstellt, wissen auch die Enthonen nichts über die Technik, die scheinbar einst von der Superintelligenz LICHT VON AHN verbreitet wurde.

Diese Technik beruht auf der in der Universalen Schneise herrschenden Quartalen Kraft. Sie funktioniert nach einer gewissen Vorbereitung auch unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz ohne Leistungseinbußen, allerdings unter erhöhtem Hyperkristallverbrauch.

Wo die Quartale Kraft nicht wirkt, kann die Technik der Friedensfahrer nicht verwendet werden. Die Raumschiffe der Friedensfahrer können die Universale Schneise nicht verlassen, denn sie verfügen nicht über konventionelle Antriebssysteme.

  • Die Friedensfahrer benutzen ausschließlich die von den Enthonen aus dem Fuhrpark zur Verfügung gestellten OREON-Kapseln. Von ursprünglich 8900 OREON-Kapseln existieren 1313 NGZ noch 8100 Kapseln. Die ungenutzten OREON-Kapseln sind im Orbit um Summat geparkt.
  • Die rund 1000 etwas größeren OREON-Transporter werden zur Versorgung der Bahnhöfe, aber auch für Aufklärungszwecke eingesetzt. Die OREON-Transporter werden in Sonnenkoronen geparkt.
  • Entlang der Universalen Schneise existieren 550 Bahnhöfe der Friedensfahrer. Sie dienen zur logistischen Unterstützung von Operationen. Die Friedensfahrer können die dortigen transmitterähnlichen Maschinen, die auf der Anwendung der Quartalen Kraft basieren, nutzen, um als Einzelpersonen oder mit ihren Schiffen von Bahnhof zu Bahnhof zu springen. Die Bahnhöfe stehen mit dem Rosella Rosado-System in Verbindung. In der Milchstraße gibt es einen Bahnhof im Devolter-System und einen in der Southside. Ein Bahnhof befindet sich im Halo von Andromeda, ein weiterer in der Satellitengalaxie Qoor.
  • Raumstationen wie YCHTHOS stehen den Friedensfahrern für Konferenzen zur Verfügung, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihrer Heimatbasis abgehalten werden können.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Die Gründer

Die Gründer dieser Geheimorganisation sind die Enthonen, sowie die geheimnisvolle Gründermutter. Der Sitz der Enthonen befindet sich auf dem für Friedensfahrer unzugänglichem Mond Rosella Enthon. Hervorgegangen ist der Geheimbund aus einer großen Völkerkoalition um die Enthonen und Varia, die um 2400 zusammen mit der Superintelligenz LICHT VON AHN gegen die Negasphäre des Herrn der Elemente gekämpft hatte und dann in einem schrecklichen Gemetzel vom Dekalog der Elemente um Kazzenkatt vernichtend geschlagen worden war. Die im Sterben liegende Superintelligenz hatte die letzten 329 Enthonen zusammen mit den letzten Varia ins Rosella Rosado - System geführt, welches die Domäne einer verbündeten Macht war. Diese Verbündete wurde zur Gründermutter der Friedensfahrer.

Das Gründungsdatum der Organisation der Friedensfahrer selbst liegt etwa zu Beginn des 25. Jahrhunderts alter terranischer Zeitrechnung. Erst seit dieser Zeit sind die Friedensfahrer im Bereich der Universalen Schneise aktiv.

[Bearbeiten] Alaska Saedelaere

Alaska Saedelaere trifft Anfang Juni des Jahres 1312 NGZ in der Galaxie Varratergir auf den Friedensfahrer Xa-Va-Riin Qaar, dieser ist auf der Suche nach einem Nachfolger. (PR 2332)

Alaska begleitet den alten Artuchen auf einer Friedensmission in Ganuya. Beim Anflug auf das Rosella Rosado-System dauert die Prüfung Alaskas durch die Heiße Legion ungewöhnlich lange.

Als Kandidat für die Neuaufnahme in die Organisation der Friedensfahrer erhält Alaska vom Orakel die Prüfungsaufgabe, die Galaxie Hangay zu beobachten, wo eine Negasphäre entsteht. Er wird dort zusammen mit zwölf weiteren Friedensfahrern tätig. Treffpunkt der Friedensfahrer ist der Bahnhof im Halo von Andromeda.

Der Friedensfahrer Xa-Va-Riin Qaar und Alaska Saedelaere entdecken Ende 1312 NGZ im Zentrum Andromedas Traitanks der Terminalen Kolonne TRAITOR. Als ein dunkles Objekt erscheint, das sich mit Überlichtgeschwindigkeit durch den Normalraum bewegt, ergreift Alaska mit der FORSCHER die Flucht. Die restlichen Friedensfahrer, die Hangay selbst und die anderen Nachbargalaxien kontrollieren, können keine Hinweise auf die Terminale Kolonne entdecken. (PR 2333, PR 2427)

Am 21. März 1313 NGZ wird Alaska auf dem Kapallenmond Ospera zum Friedensfahrer geweiht. Ein Versuch, seinen Lamuuni auf den Geschlossenen Mond Rosella Enthon zu schicken, endet mit einem unklaren Ergebnis.

Alaska begleitet Xa-Va-Riin Qaar auf dessen Heimatwelt Artuch in Erranternohre. Nach dessen Tod übernimmt er er Xa-Va-Riin Qaars OREON-Kapsel FORSCHER.

Im Jahre 1314 NGZ stellen die Friedensfahrer fest, dass die Quartale Kraft in Hangay nicht mehr wirkt, so dass diese Galaxie für die OREON-Kapseln nicht mehr zugänglich ist.

Der Friedensfahrer Chyndor wird auf einen potentiellen Kandidaten für die Friedensfahrer in der Großen Magellanschen Wolke aufmerksam, der ihm auch von dem Nocturnenstock Satrugar empfohlen wird. Es handelt sich um Kantiran. Chyndor bittet Alaska, ihn abzuholen. (PR 2333)

[Bearbeiten] Beobachter

Die Friedensfahrer beobachten die Terraner schon seit längerer Zeit. Im 14. Jahrhundert NGZ wächst das Interesse der Friedenfahrer, weil die Terraner begriffen haben, dass sie weder zu den Helfern der Kosmokraten noch der Chaotarchen, sondern zum »Leben an sich« gehören.

Das Schicksal Kantirans und Perry Rhodans wird mindestens seit Kantirans Geburt von drei Beauftragten der Friedensfahrer mit einer OREON-Kapsel unbemerkt beobachtet. Kommandant ist der Androide Firmian Oreche, weitere Besatzungsmitglieder sind die Distanz-Telepathin Geydana Gu, die Kantiran observiert, und das Geistwesen Phasode, das Perry Rhodan beobachtet.

Die OREON-Kapsel selbst wird wiederum von unbekannten Mächten beobachtet und 1331 NGZ zerstört. Möglicherweise handelte es sich bei den Angreifern um Beauftragte der Chaotarchen. (PR-Extra 1)

[Bearbeiten] Der Flüchtling

Der N'eichan Thau wird in der Galaxie Sharitme von den Friedensfahrern festgesetzt, weil er Massenvernichtungsmittel an Primitiven getestet hatte. Es gelingt dem Ornithoiden, den Friedensfahrern zu entkommen, indem er Podgluda tötet, und von Bahnhof zu Bahnhof entlang der Universalen Schneise bis zur Milchstraße zu gelangen.

Auf CASINO UNIVERSO versucht er sich 1331 NGZ als Magier die Mittel für einen Flug nach Andromeda zu besorgen, um seine Spuren endgültig zu verwischen. Er kommt dort 1332 NGZ in den Wirren nach der Erhöhung der Hyperimpedanz um. (PR 2235, PR 2390)

[Bearbeiten] Erstkontakt im Devolter-System

Ein erster Kontakt zwischen Terranern und einem Friedensfahrer findet im Mai 1332 NGZ statt, als Roi Danton mit der TRAJAN der Spur eines defekten Raumschiffes ins Devolter-System folgt.

Dort stoßen Roi Danton und seine Begleiter auf die Kinder der Algorrian Le Anyante und Curcaryen Varantir sowie auf einen Bahnhof der Friedensfahrer.

Megthan Urthian, der sich in der Sprache der Mächtigen als Friedensfahrer zu erkennen gibt, und Cashibb, der robotische Wächter des Bahnhofes, befinden sich ebenfalls dort.

Megthan zeigt sich verschlossen und äußert sich nur soweit, dass er auf dem Weg in die Galaxie Erranternohre sei und von seiner Ankunft dort Millionen von Leben abhängen.

Le Ayante informiert Roi Danton über die Universale Schneise und über die Quartale Kraft. Anschließend orakelt sie noch, mit dieser Aussage hätte sie die Zukunft sämtlicher Völker der Milchstraße in Roi Danton Hände gelegt. (PR 2238)

[Bearbeiten] Hilfe für Terra

Am 16. Juli 1337 NGZ erscheint Alaska Saedelaere mit der FORSCHER auf Parrakh und nimmt Kantiran mit an Bord. (PR 2299)

Kantiran wird am 24. Dezember 1337 NGZ zum Friedensfahrer geweiht, nachdem er einen Initiations-Auftrag erfüllt hat. Er sorgt dafür, dass die Hyperkristall-Lieferungen der Shazzorien aus der Galaxie Zheiranz wieder aufgenommen werden. Diese waren infolge von Machenschaften des Friedensfahrers Wilon Vass eingestellt worden. Wilon Vass wird aus der Organisation ausgeschlossen und nimmt sich selbst das Leben. Im März 1339 NGZ beruft das Patronat eine Vollversammlung der Friedensfahrer ein. Grund ist eine Petition des Friedensfahrers Chyndor, die auch von Kantiran unterstützt wird. Angesichts der Aktivitäten der Chaosmächte in Hangay soll das Dogma der Enthonen durchbrochen werden: Alle Friedensfahrer sollen sich des Problems der in Hangay entstehenden Negasphäre annehmen. (PR 2334)

Die zu diesem Zweck einberufene Vollversammlung wird allerdings vom Patron genutzt, um allen Friedensfahrern zu verdeutlichen, dass es keinesfalls geduldet wird, gegen Hohe Mächte vorzugehen. Doch aus diesem Ergebnis heraus bildet sich die Aktionsgemeinschaft Negasphäre, der sich auch der Revisor anschließt. Der Nukleus weist die AGN auf die Bedrohung durch TRAITOR hin. Die Friedensfahrer beginnen deshalb damit, die Völker der Galaxien entlang der Universalen Schneise vor der Terminalen Kolonne zu warnen. Alaska Saedelaere und Kantiran brechen zur Milchstraße auf, um bei der Verteidigung Terras gegen die Terminale Kolonne zu helfen. Dort treffen sie am 1. Januar 1345 NGZ ein. (PR 2335)

[Bearbeiten] Wandel der Zeit und Kampf gegen die Negasphäre

Am 3. Mai 1345 NGZ kommt es zu einer erneuten Vollversammlung der Friedensfahrer. Chyndor macht Borgin Sondyselene klar, dass er für die AGN als neuer Patron kandidieren werde und dass er sich der Unterstützung durch den Revisor sicher sei. Chyndor gibt Sondyselene jedoch Gelegenheit, aus eigenem Entschluß abzudanken. Der alte Patron nutzt diese Gelegenheit und tritt am 4. Mai 1345 NGZ von seinem Amt zurück. Dies gilt auch für seine bisherigen Garanten.

In Neuwahlen wird Chyndor zum neuen Patron und Kantiran zu einem der elf Garanten bestimmt. Das Vetorecht des Patronats wird aufgehoben, das Mitbestimmungsrecht der Vollversammlung aller Friedensfahrer wird gestärkt. Zudem wird ein neues Ziel des Geheimbundes ausgegeben: Die Entstehung der Negasphäre von Hangay soll verhindert werden. (PR 2347)

Ein Konvoi der Friedensfahrer mit drei OREON-Transportern erreicht am 8. Juli 1345 NGZ den Lazaruu-Sternhaufen am Rande Hangays, wo die Quartale Kraft noch wirksam ist, um Camp Sondyselene, einen Stützpunkt zur Beobachtung der entstehenden Negasphäre, zu errichten. Bei der fehlgeschlagenen Jagd auf Kirmizz wird Cosmuel Kain vom Piloten der Chaotarchen gefangen genommen. Kirmizz bringt sie unter seine mentale Kontrolle. So wird die Existenz der Friedensfahrer den Chaosmächten bekannt. Camp Sondyselene muss deshalb Anfang August schon wieder aufgegeben werden. (PR 2356, PR 2359)

Anfang 1346 NGZ operieren die Friedensfahrer im Halo von Hangay. Da sie nicht in die Großgalaxie eindringen können, bauen sie den Irrläufermond Cala Impex zu einer Basis aus. Der Versuch, einen Raum-Zeit-Router zu erobern, schlägt fehl. (PR 2389, PR 2390)

Cala Impex dient dem Hangay-Geschwader am 20. und 21. Juni als Zwischenstation auf dem Weg nach Hangay. Die Friedensfahrer unterstützen das Geschwader, indem sie die OREON-Hauben einiger ihrer OREON-Kapseln einsetzen, um die RICHARD BURTON und ihre Begleitschiffe auf dem Flug zum Grenzwall Hangay vor der Ortung TRAITORS zu verbergen. Ein Abgesandter der Friedensfahrer überbringt Reginald Bull am 30. Juni die Nachricht, dass Dantyren und Roi Danton nicht identisch waren. (PR 2409, PR 2412)

Die Friedensfahrer erhalten am 2. Juli 1346 NGZ von der LFT 500 Carapol-Strukturbrenner, um diese nach Andromeda, Triangulum und Ambriador bringen und dort die Kabinettisierung von Planeten verhindern zu können. In Andromeda arbeiten sie mit einer Widerstandsorganisation zusammen, während Kantiran es den Alteranern überlässt, die Strukturbrenner-Torpedos einzusetzen. (PR 2426, PR 2427)

[Bearbeiten] Bekannte Friedensfahrer

[Bearbeiten] Quellen

Persönliche Werkzeuge