Ganjasen

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Die Ganjasen sind ein Volksstamm der Cappins aus der Galaxie Gruelfin. Da die Cappins unter Wuthana, dem ersten Ganjo des Ganjasischen Reiches, aus einer unbekannten fernen Urheimat nach Gruelfin zugewandert sind, sind die Ganjasen vermutlich das Stammvolk der Cappins.

Der erste Kontakt mit den Terranern fand im Jahr 3434 statt. Ihr Herrscher ist der so genannte Ganjo. Ovaron war der 73. Ganjo in der Ganjasischen Geschichte.

... todo Urmutter, Ganjokult ...

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Abstammung und Teilvölker

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cappins
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schoronen
 
Takerer
 
Ganjasen
 
Pekorer
 
Olkonoren
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Saalkh
 
Juclas
 
 
 
 
 
 
 
Nasoms
 
Moritatoren
 
Wesakenos
 
diverse 1
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frühmenschen
 
 
 
 
 
 
Farrogs
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lemurer
(lemuride Völker)
 
 
 
 
 
 


1) Die diversen anderen Ganjasen-Abkömmlinge sind degenerierte Primitivvölker, zu denen die Chamyros (Gayszatus), Praipors, Oldonen und Lofsooger zählen.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] 200.000 Jahre vor Christus

Ovaron, der Ganjo der Ganjasen, befindet sich ab 196.584 v. Chr. in einer Geheimmission auf Terra, um die verbrecherischen biogenetischen Experimente der Takerer aufzuklären. Bevor dieser Auftrag erledigt ist, wird er enttarnt und begleitet die terranische Nullzeitdeformatorexpedition 196.576 v. Chr. 200.000 Jahre in die Zukunft in deren Herkunftszeit. Sein Begleiter, Kapitän Moshaken, bleibt zurück und reist nach Gruelfin, um den Ganjasen Ovarons Versprechen zu überbringen, nach Ablauf von 200.000 Jahren wieder heimzukehren.

Der Nandor-Clan nutzt das Verschwinden des Ganjos aus, und übernimmt selbst die Macht innerhalb des Ganjasischen Reiches. Admiral Moshaken gelingt es, den Nandor-Clan zu stürzen, und ruft eine Militärregierung aus, die 100 Jahre lang die Geschicke der Ganjasen bestimmt. Die Takerer nutzen die Wirren der Machtkämpfe zwischen den Ganjasen, um ihre Macht auf deren Kosten auszudehnen. Bei den Kämpfen kommt es zu schweren Verlusten auf beiden Seiten.

Die Ganjasen räumen aufgrund der von Ovaron hinterlassenen Anweisungen die von ihnen besiedelten Welten in Gruelfin und ziehen sich in die vorgelagerte Kleingalaxie Morschaztas zurück, die etwa einhundert Jahre später aus dem Normaluniversum herausgerissen und in den Hyperraum eingebettet wird. Die Ganjasen tarnen das Verschwinden von Morschaztas als kosmische Katastrophe. Die angreifenden takerischen Flottenverbände finden keinen Gegner mehr vor.

Die Takerer konsolidieren nun ihre Macht in Gruelfin, das Takerische Reich wird für die nächsten 200.000 Jahre zum beherrschenden Machtfaktor dieser Galaxie. Im Jahr 3430 durch Funkimpulse des Todessatelliten auf die Milchstraße aufmerksam geworden, planen sie auch die Eroberung der Milchstraße durch eine Armee von Pedotransferern.

Durch die Abschottung von Gruelfin unterliegen die Ganjasen einem Rückschritt auf vielen Bereichen. Erst 50.000 Jahre vor 3438 beginnt der Wiederaufstieg. Die Urmutter setzt zur Wahrnehmung der Regierungsgeschäfte die Ganjatoren ein.

[Bearbeiten] 3437 und 3438

In den Jahre 3437 und 3438 findet erneut eine Machtverschiebung statt. Das terranische Fernraumschiff MARCO POLO bringt Ovaron zurück nach Gruelfin. Zunächst haben die Terraner und Ovaron mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, da lediglich die Moritatoren die Legitimität des Ganjos anerkennen. Nach mühsamer Recherche der Expedition auf den Welten der Moritatoren, der Wesakenos und sogar auf Takera begegnet der MARCO POLO in der Terrosch-Rotwolke die künstliche Intelligenz Florymonth, welche Perry Rhodan, Atlan da Gonozal, Ovaron und Merceile nach Morschaztas transportiert. Dort gibt es erneute Differenzen. Der Kult der Ganjoprester unter Führung der Pedolotsen verfolgt andere Ziele, die dem Machterhalt des Ganjokults dienen sollen.

Guvalasch, der oberste Pedolotse, flieht nach Gruelfin, verbündet sich mit dem Taschkar und hilft ihm, Morschaztas aus dem Hyperraum fallen zu lassen, indem er die 116.000 Sammler in der Terrosch-Rotwolke die dortigen Trafidim-Stationen angreifen lässt. Diese Gelegenheit nutzt der Taschkar sofort, um seine Flotten nach Morschaztas zu entsenden. Während des Ganjasisch-Takerischen Krieges gelingt es aber nicht, die Ganjasen in Morschaztas anzugreifen. Vielmehr tragen die Ganjasen den Krieg nach Gruelfin, wo bald schwere Kämpfe zwischen Takerern (unterstützt von den Juclas) und den Ganjasen (unterstützt von den Wesakenos und Moritatoren) toben. (PR 488, PR 489, PR 491, PR 496)

Takera wurde von Perry Rhodan und einem Einsatzkommando im Rahmen der Operation Wespennest durch einen Atombrand vernichtet, während die Takerer die Kontrolle über 155.000 Sammler erhielten, die sich nach wie vor bei der Terrosch-Rotwolke versammelt hielten. Unter dem Kommando von Vascalo wurden die Sammler in die Milchstraße abkommandiert, wo sie das Solsystem attackierten. Dies zwang auch Ovaron zum Eingreifen, und er pedotransferierte ins Solsystem, um Vascalo zu stoppen. Die Übernahme Vascalos scheiterte zwar, doch Ovaron erhielt Informationen, die in Gruelfin zur Vernichtung des Pedopeilers auf Mohrcymy führten. (PR 491, PR 492, PR 493, PR 494)

... und die Ganjasen unter Ovaron übernehmen wieder die dominierende Rolle in Gruelfin.

[Bearbeiten] nach 3438

Die von Ovaron eingeführte Ovaron-Plombe wird von seinen Nachfolgern aus Angst vor einem Machtverlust dazu missbraucht, um die Raumfahrt zu diskriminieren und weitgehend kontrollieren zu können. Nur 100 Jahre hat es gedauert, um die Raumfahrt bei den Ganjasen unpopulär, ja verabscheuungswürdig, zu machen. Die Raumfahrer werden verächtlich als „Lichter“ bezeichnet und gemieden. Nur mehr die allernotwendigsten Raumflüge werden unternommen. Gruelfin wird vom übrigen Universum isoliert.

Einzig die Wesakenos weigern sich, sich den Anordnungen des amtierenden Ganjos zu unterwerfen. Ihre Raumschiffe sind nicht mit Ovaron-Plomben ausgerüstet und durcheilen die Galaxis weiterhin. Hatelmonh wird vom Ganjo Skorvamon mit der GANJOHA MASSO nach Vecchal geschickt, um die Wesakenos auf die Verwendung der Ovaron-Plomben einzuschwören. Hatelmonh scheitert kläglich und entgeht nach seiner Rückkehr nur durch Keltratons Fürsprache einer Bestrafung durch den Ganjo.

Auf dem Planeten Hätvrinssan wird im Jahre 3580 ein Dakkarkom-Funkspruch aus der Milchstraße aufgefangen. Absender ist Atlan, der Prätendent des NEI. Dieser bittet die Ganjasen um Hilfe gegen die Herrschaft des Konzils der Sieben. Skorvamon denkt aber gar nicht daran, auf den Funkspruch überhaupt zu antworten. Er tut dies angeblich auf den Rat des todkranken Ovaron hin.

Hatelmonh und Keltraton schleichen durch einen Geheimgang in den Regierungspalast von Hätvrinssan, um nach Ovaron zu sehen. Der sterbende Ganjo wird von ihnen an Bord der GANJOHA MASSO gebracht. Keltraton wird bald darauf von Mitgliedern des Lupicran-Kults verhaftet, dessen Meister sein eigenes Süppchen kocht. Nach der Befreiung durch Jertaime gelangt Keltraton an Bord der GANJOHA MASSO, wo er Ovaron erneut trifft. Er muss dem ehemaligen Ganjo versprechen, dass er alles in seiner Macht stehende unternehmen wird, um Gruelfin aus der Isolation zu führen und die existierenden Machtstrukturen aufzubrechen, um der Menschheit zu Hilfe zu kommen. Keltraton, Hatelmonh und Jertaime übergeben den Sarkophag mit dem sterbenden Ovaron dem Weltraum. Dabei zeigt ihnen das Bewusstsein des Ganjos das psionische Netz um Gruelfin.

Keltraton und Jertaime fliehen an Bord der GANJOHA MASSO nach Vecchal, wo ihnen unter der Bedingung, dass sich Keltraton zum Gegen-Ganjo ernennen lässt, von den Wesakenos Asyl gewährt wird. Keltraton erhält von den Cappins in ganz Gruelfin regen Zuspruch.

Der inzwischen regierende Ganjo Tarjighon erklärt den Wesakenos den Krieg. Die Bitte Keltratons, den Konflikt auf friedliche Weise beizulegen und den Cappins in freien Wahlen die Entscheidung zu überlassen, welchen Ganjo sie an der Spitze des Reiches haben wollen, wird von Tarjighon ausgeschlagen. Es kommt zu Flottenaufmärschen an den Grenzen zum Gebiet der Wesakenos. Nachdem die Wesakenos sich aber nicht provozieren haben lassen, ziehen sich die ganjasischen Schiffe auf ihre Basen zurück. Doch darauf haben die Wesakenos nur gewartet und starten einen Überraschungsangriff. Die ganjasische Flotte verliert rund die Hälfte ihrer Schiffe, auch die Stützpunkte und Flottenbasen werden angegriffen und zerstört. Im System Zaytgraver leisten die Ganjasen erbitterten Widerstand. Nach tagelangen Kämpfen wird durch den auf ganjasischer Seite erfolgten Einsatz der Pedopositronik der Umschwung herbeigeführt. Die Wesakenos erleiden eine empfindliche Niederlage.

Nach einem neun Jahre andauernden Abwehrkampf bedrohen im Jahre 49 NGZ Schiffe des Ganjasischen Reiches die Hauptwelt der Wesakenos. Zwar können die Hyperquinta-Egoposi Simulatoren der Wesakenos die Pedopositroniken der Angreifer neutralisieren, doch Tarjighons Flottenkommandant Vascotysch fordert den Rückzug aller Wesakeno-Schiffe, ansonsten droht er mit der Vernichtung der Sonne Shuyt durch eine Sonnenbombe.

Keltraton und Tarjighon beenden, nach Vermittlung durch den Meister des Lupicran-Kults auf dem geheimnisvollen Planeten Stolamosch, ihren Zwist und einigen sich darauf, nach Ablauf von drei Jahren freie Wahlen zuzulassen. Diese Wahl gewinnt im Jahr 52 NGZ Keltraton und wird zum neuen Ganjo gewählt.

Bei seiner Amtseinsetzung auf Hätvrinssan wird auf Keltraton ein Attentat verübt, bei dem der neue Ganjo und auch etwa 300.000 Cappins ums Leben kommen. In den darauffolgenden Wirren wird auch Tarjighon getötet. Die Unruhen weiten sich auf die gesamte Galaxie aus und fordern in den nächsten 100 Jahren unzählige Opfer.

Hatelmonh bringt Jertaime und deren 17jährigen Sohn Kendamonh auf dem Planeten Cham in Sicherheit. Im Jahre 131 NGZ wird Kendamonh aus dem Exil zurückgeholt. Es gelingt ihm, mit Hilfe des Meisters des Lupicran-Kults den Krieg zu beenden und das Ganjasische Reich wieder aufzubauen.

Dreißig Jahre später wird Kendamonhs Sohn Kynovaron von Piraten aus dem Volk der Olkonoren entführt. Gegen Zahlung eines Lösegeldes wird Kynovaron freigelassen. Er kehrt jedoch nicht zur Zentralwelt des ganjasischen Volkes, Hätvrinssan, zurück, sondern schwingt sich innerhalb von fünf Jahren unter dem Namen Dawidosch zum König der Olkonoren empor und errichtet das Reich der Schwarzen Freibeuter.

Als Kynovaron 213 NGZ in einer Vision Perry Rhodan sieht und das Vermächtnis Ovarons in sich spürt, verlässt Kynovaron die Freibeuter, wo sein Freund Toschekamo die Macht übernimmt, und wird unter neuer Identität Oberster Kurator des Ganjo-Kults. Nur seiner Tochter Siralia, deren Mutter Wagvaneda ist, vertraut er seine Vergangenheit und seine Visionen an, die inzwischen häufiger aufgetreten sind.

Nach Ovarons Tod trifft sein Geist auf Tornybred, der sich selbst als Gorim bezeichnet. Tornybred informiert den Ganjasen über die Mächtigkeitsballung Estartu und die Ewigen Krieger. Er kann Ovaron von der Gefahr, die vom Permanenten Konflikt ausgeht, überzeugen und bedrängt ihn, dafür zu sorgen, dass kein Ewiger Krieger nach Gruelfin kommen darf. Ovaron versucht, durch Pedokontakte mit Siralia im Jahre 278 NGZ und den so genannten Interpretatoren die Cappins auf die Abwehr der drohenden Gefahr einzuschwören.

Nach langen Kämpfen mit dem dogmatisch verhärteten Ganjo-Kult aktivieren im Jahre 366 NGZ Scharlom, Dorschorow und die Olkonorin Vareile einen unter dem ehemaligen Lebenserhaltungssystem Ovarons verborgenen Pedopeiler und ermöglichen so einer Armee von Freiheitskämpfern, zu denen auch die junge lofsoogische Admiralin Neiradyr gehört, den Vorstoß nach Hätvrinssan. Kynovaron unterstützt die Revolutionäre, indem er die Flotte der Schwarzen Freibeuter zu Hilfe ruft. Nach dem Sieg der Revolution fördert er als amtierender Ganjo bis zu seinem Tod die Cappin-Allianz, und seine Tochter wird der erste weibliche Ganjo Gruelfins.

Im Zuge der Verteidigungsmaßnahmen zur Abwehr der Ewigen Krieger wird unter gigantischem finanziellem Aufwand die erneute Aufheizung der Terrosch-Rotwolke und die Instandsetzung der Transmitteranlagen nach Morschaztas vorbereitet.

Im Jahre 385 NGZ taucht tatsächlich der Ewige Krieger Gun Nliko an den Grenzen Gruelfins auf. Die Cappins versuchen, den Boten der ESTARTU mittels Pedotransferierung zu übernehmen, und erfahren dabei die wahren Absichten der Ewigen Krieger. Gun Nliko wird mitsamt seinem Schiff vernichtet.

[Bearbeiten] Raumschiffe

[Bearbeiten] Quellen

PR 450 - PR 499

Persönliche Werkzeuge