Space-Jet
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Die Space-Jet ist ein diskusförmiges, überlichtschnelles Raumschiff der Terraner.
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Space-Jets gehören zur Standard-Beibootflottille fast aller Kugelraumer und werden als Fernaufklärer, zum Truppentransport und als autarkes Kleinkampfschiff verwendet.
Die kleinsten Typen werden Kleinst-Space-Jet, Mini-Space-Jet oder MICRO-Jet genannt.
Mit den Minor-Globes drangen die Kugelraumer ab dem 12. Jahrhundert NGZ erstmals in den Größenbereich der Space-Jets vor.
Siehe auch: Solares Imperium, Liga-Flotte
[Bearbeiten] Vorläufer: Gazelle
Der Vorläufer der Space-Jet war die Gazelle, Nachfolgemodelle lassen sich v.a. durch die Bezeichnung als »Jet« erkennen.
Die Gazelle ist eine terranische Weiterentwicklung arkonidischer Diskus-Beiboote (LEKA-Disk) und wird in der Frühzeit des Solaren Imperiums eingesetzt.
Die ersten »echten« Space-Jets waren baugleich mit der Gazelle, sie wurden jedoch ständig weiter entwickelt und bilden eine weitverzweigte Familie von Raumschiffsklassen.
[Bearbeiten] Space-Jet Standardtyp
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Der Standardtyp der Space-Jet hat einen Durchmesser von 30 Metern, eine Dicke von 18 Metern und drei Decks. Die Hauptzentrale mit der Steueranlage, der Funk- und Ortungsstation sowie dem Waffenleitstand befindet sich erhöht unter einer transparenten Kuppel auf der Oberseite des Diskus. Das Oberdeck (Deck 3) beherbergt daneben noch Mannschaftsräume und den Schiffscomputer. Auf dem mittleren Deck (Deck 2) befinden sich die Maschinenräume, die Bewaffnung sowie die Antigrav- und Impulstriebwerke. Ein zentraler Antigravschacht verbindet alle Decks. Ein Ringwulst mit den Projektionsdüsen für den Impulsantrieb umgibt die Space-Jet in Höhe von Deck 2. Die Überlichttriebwerke sind auf Deck 3 untergebracht. Hier ist auch ein kleiner Laderaum vorhanden, in dem ein Shift mitgeführt werden kann. Vier Teleskoplandestützen können für die Landung ausgefahren werden. |
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[Bearbeiten] Space-Jet Typ II
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Die erste Weiterentwicklung dieses Raumschiffstyps ergab eine Vergrößerung der Diskuszelle sowie Veränderungen in Antrieb und Bewaffnung. Die Space-Jets vom Typ II der THOR-Klasse, vereinzelt auch Super-Space-Jet genannt, hatten einen Durchmesser von bis zu 55 Metern und eine Höhe bis zu 20 Metern. Sie verwendeten Lineartriebwerke anstelle des Transitionsantriebs und waren mit einer Transformkanone sowie mit Aggregaten zum Aufbau eines Paratronschirms ausgestattet. Die Zentrale bildete ein eigenes, viertes Deck und es waren sechs statt vier Landestützen vorhanden. |
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[Bearbeiten] GEVARI
Während der Schwarmkrise kam 3442 die GEVARI, eine Sonderkonstruktion mit einem Durchmesser von 50 m und einer Höhe von 25 m, zum Einsatz. (PR 533)
[Bearbeiten] Technische Daten
Die GEVARI war für eine Besatzung von 10 Personen ausgelegt. Sie führte sechs extrem flache Raumlinsen als Beiboote mit.
Die Energieversorgung beruhte auf Schwarzschildreaktoren in Ultrakompaktbauweise. Die Impulstriebwerke lieferten eine Beschleunigung von 800 km/s2. Die Reichweite des Linearantriebs betrug 800.000 Lichtjahre.
Zur Bewaffnung gehörten zwei Transformkanonen in Kompaktbauweise.
[Bearbeiten] Kleinst-Space-Jet / Mini-Space-Jet / MICRO-Jet
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Die extrem miniaturisierte Bauform der Space-Jet wird als Kleinst-Space-Jet, Mini-Space-Jet oder MICRO-Jet bezeichnet. In der USO werden ebenfalls Mini-Space-Jets eingesetzt. Ein erstes Modell wurde etwa um 2400 in Dienst gestellt. Es handelt sich um Sonderkonstruktionen der Space-Jet, die bedeutend kleiner waren als die Modelle der Solaren Flotte. Als Besatzung waren nur maximal drei Personen vorgesehen. Weitere Typen fanden in der Zeit der Schwarmkrise um 3440 Verwendung. Sie wurden als Beiboot für kleinere Raumschiffe entwickelt und benötigten mit 8 Metern Durchmesser weniger Raum als ein Shift. Weiterhin sind sie voll linearflugtauglich. (PR 500) Ab etwa 1147 NGZ finden GUN-Jets als extern angedockte Beiboote von Minor-Globes der KASKAYA-Klasse und KASKAYA-II-Klasse für Raumjäger-Aufgaben Verwendung. Eine Variante, etwa um 1200 NGZ eingesetzt, wird BIG FLEA genannt. |
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Ab etwa 1300 NGZ wird für diese Jets bis zu einer Größe von etwa 15 Metern Durchmesser der Begriff MICRO-Jet eingeführt. Die MICRO-Jet ist eine Kleinst-Space-Jet mit einer maximalen Länge von 15 Metern und einer Breite von elf Metern.
Sie wurde ab 1300 NGZ zum ersten Mal als Beiboot auf den Schiffen der ENTDECKER-Klasse eingesetzt.
Die FIGHT-Jet ist ebenfalls ein Typ von Kleinst-Space-Jets für Raumjäger-Aufgaben. Ihr Prototyp ist ab 1311 NGZ im Einsatz.
[Bearbeiten] Weiterentwicklungen
Modernere Space-Jets sind nicht mehr symmetrisch diskusförmig, sondern haben zwei nebeneinander liegende Transportfinnen, zwischen denen sich die Schleuse zum Laderaum befindet. Zwischen den Transportfinnen konnten Container oder Einsatzmodule verstaut werden, die für den Laderaum zu groß waren. Bei Space-Jets mit Metagrav-Antrieb waren diese Finnen in Flugrichtung angebracht, dem entsprechend waren auch die Stationen der Zentrale ausgerichtet.
Es ist schon merkwürdig, dass kein anderes Raumschiff bzw. keine andere Schiffsklasse mehr Fazination auf Piloten und an Raumfahrt Interessierte ausübt als eben die Space-Jet. Die Jet kann als Synonym für den innovativen terrranischen Raumschiffsbau angesehen werden.
Kein anderer Schiffstyp ist auf Raumhäfen in so vielen Variationen anzutreffen und wurde so oft überarbeitet. Wahrscheinlich ist die Jet auch der Inbegriff von Mobilität für den Normalbürger.
Fest steht, dass die Space-Jet einer der Grundpfeiler der terranischen Raumfahrt ist und auch bleiben wird.
Wegen der galaxisweit hohen Nachfrage hat die LUNATERRA-Staatswerft Lizenzen an private Hersteller vergeben, um den Bedarf decken zu können. Viele Privatyachten werden auf der Basiszelle der Standard-Space-Jet aufgebaut, beispielsweise Kantirans DIRICI.
[Bearbeiten] Nach der Hyperimpedanz-Erhöhung
Nach der Hyperimpedanzerhöhung ab 1331 NGZ wurden mit der VENUS-Klasse mit einem Durchmesser von 54 m und einer Höhe von 16 m, der ROMULUS-Klasse mit einem Durchmesser von 35 m und einer Höhe von 6 m und der REMUS-Klasse mit einem Durchmesser von 24 m und einer Höhe von 3,5 m neue, an die veränderten Verhältnisse angepasste, Space-Jet-Typen entwickelt.
Mit einem HAWK-II-Kompensationskonverter erreichen diese Space-Jet-Typen im Jahr 1344 NGZ eine Reichweite von 7500 Lichtjahren.
1344 NGZ existieren die neuartigen Groß-Space-Jets der TRITON-Klasse und die neuartigen Klein-Space-Jets der NEREIDE-Klasse erst in Experimentalversionen. (PR 2322)
[Bearbeiten] Space-Jet-Klassen
[Bearbeiten] Vor der Hyperimpedanzerhöhung
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[Bearbeiten] Nach der Hyperimpedanzerhöhung[Bearbeiten] Nichtterranische VariantenAuch andere Völker bauen Space-Jet ähnliche Raumfahrzeuge:
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[Bearbeiten] Datenblätter und Risszeichnungen
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[Bearbeiten] Modell
Ein Zinnmodell einer Space-Jet ist als Beilage zur Vorzugsausgabe der Silber Edition Nr. 7: »Atlan« enthalten.
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