Geheimsatellit Troja

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Geheimsatelliten Troja. Für weitere Bedeutungen, siehe Troja.


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© VPM

Der Geheimsatellit Troja ist ein Asteroid aus dem Schrotschuss-System, ein Bruchstück des von den Maahks im Auftrag der Meister der Insel gesprengten Riesenplaneten Kulloch.

Troja besitzt annähernd Würfelform mit einer Kantenlänge von 38 km. Auf der Oberfläche befinden sich noch Ruinen einer ehemaligen Stadt der Maahks.

Für die Verteidigung des Geheimsatelliten wurden Abwehrforts mit weitreichenden Transformkanonen installiert. Troja kann keine Überlichtflugmanöver ausführen. Die Navigation erfolgt mit Hilfe einer 300 m über den Rand des Asteroiden ragenden, abgerissenen Brückenkonstruktion der ehemaligen Maahk-Stadt auf Sicht. Die Brücke wird daher auch als »Peilbrücke« bezeichnet.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahre 2402 wird Troja von den Terranern vollständig ausgehöhlt, befestigt und am 2. Juli als »Trojanisches Pferd« (daher die Benennung) durch den Schrotschuss-Transmitter ins Andro-Beta-Dreieck geschleust.

Nach außen hin nichts als ein zufällig in das Entmaterialisierungsfeld geratenes kosmisches Trümmerstück, verbergen sich im Inneren Trojas die fünf mit Zusatztriebwerken ausgestatteten terranischen Superschlachtschiffe CREST II, THORA II, ALARICH, NAPOLEON und IMPERATOR, das Vierstufenraumschiff ANDROTEST III sowie Nachschublager, Atomkraftwerke und ein eigenes Impulstriebwerk.

Kurz nach der Ankunft im Andro-Beta-Nebel wird Troja von einem vagabundierenden Moby verschluckt, der mit Hilfe des Felsbrockens seinen Energiehaushalt ausgleichen will. Die Besatzung hat sich in seinem Inneren heftiger Angriffe der so genannten Energiepolizisten zu erwehren, die das natürliche Abwehrsystem des Sternenvagabunden darstellen. Durch Sprengung des kristallinen Instinkthirns des Mobys und mit Unterstützung eines so genannten Bioparasiten gelingt es schließlich, Troja aus seinem Gefängnis zu befreien. Bald wird klar, dass der Geheimsatellit sich nicht als Stützpunktbasis eignet, da in seiner unmittelbaren Nähe um das Andro-Beta-Dreieck herum heftige Truppenbewegungen der Twonoser stattfinden. Außerdem bietet Troja nicht genug Platz für die aus dem Schrotschuss-System angelieferten Nachschubgüter. Die Terraner suchen deshalb rasch nach einem planetengebundenen Versteck und wählen schließlich Arctis als Ausweichlager.

In der Folgezeit zieht Troja unter dem Kommando von Major Fracer Whooley auf »Schleichfahrt« durch Andro-Beta, was eine große psychische Belastung für die zurückgebliebene Besatzung darstellt. Als am 1.11.2402 das Andro-Beta-Dreieck von den Meistern der Insel durch Umwandlung einer der drei Sonnen in eine Nova zerstört wird, ist Troja nur 144 Lichtstunden vom Herd der Explosion entfernt, übersteht die Katastrophe jedoch weitgehend unbeschadet.

...

Der von den Maahks immer noch nicht entdeckte Geheimsatellit ist im Jahr 2405 nicht Gegenstand des Vertrages zwischen ihnen und den Terranern. Somit besitzen die Terraner neben dem ihnen zugestandenen Stützpunkt auf Gleam auch noch den Satelliten als Geheimbasis in Andro-Beta. (PR 299)

Im Jahr 2406 zieht Troja immer noch seine Bahn in Andro-Beta. (PR-TB 44)

Unbekannt ist wann die Besatzung ausgetauscht wurde, und ob der Geheimsatellit wieder bemannt wurde. Ferner ist unbekannt, ob Troja zur aktuellen Handlungszeit noch existiert.

[Bearbeiten] Risszeichnung

PR 927 (Geheimsatellit Troja)

[Bearbeiten] Quellen

PR 233, PR 238, PR 244, PR 245, PR 299, PR-TB 44

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