Ginkorasch
Aus Perrypedia
Ginkorasch ist Chef der Marsav, des Geheimdiensts des Takerischen Reichs. Er gehört dem herrschenden Valos-Clan an und regiert als letzter Taschkar des Reiches von März bis Juli 3438.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Der Takerer besitzt eine mittelgroße, drahtige Gestalt. 3438 schätzen die Terraner sein Alter auf etwa 100 Jahre. In seinem dunkelbraunen Gesicht sitzen zwei kalte, grüne Augen. Sein dunkelbraunes Haar ist von zahlreichen silbrigen Fäden durchsetzt. Wie viele Cappins ist Ginkorasch ein fähiger Pedotransferer. Gerne trägt er einen breiten Vielzweckgürtel mit zahlreichen Hilfsinstrumenten, sowie einen Funkhelm, der ihm jederzeit Kontakt mit seinen Untergebenen verschaffen kann.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Er strahlt Skrupellosigkeit, Klugheit und enorme Härte aus. Er ist sehr ehrgeizig und versucht auch später als Taschkar, seine Machtmittel auszubauen.
[Bearbeiten] Geschichte
Er ist lange Zeit Chef der Marsav, der takerischen Geheimpolizei. In dieser Position ist er der engste Vertraute des Taschkars. Im März 3438 erhält er die Aufgabe, sich um die Gefangenen seines Herrschers zu kümmern: Ovaron, Perry Rhodan, Atlan, Ras Tschubai, Gucky, Merkosh, Takvorian und den Paladin.
Dabei begeht er zahlreiche Fehler, die für einen Mann seines Formats untypisch sind: Er unterschätzt, ebenso wie bereits der Taschkar, seine Gefangenen und glaubt Rhodan aufs Wort, als dieser Gucky und den Paladin als unintelligent herausstellt. Die Gefangenen werden nicht in Einzelzellen untergebracht, sondern in drei Gruppenräumen, so dass sie ihre Taktiken vor den folgenden Verhören problemlos miteinander absprechen können - die von Takvorian unbrauchbar gemachten Abhörgeräte werden von der Marsav weder überprüft noch ausgetauscht. Der Gedanke an Parafähigkeiten bei seinen Gefangenen kommt Ginkorasch nicht. Begleitet werden die Verhöre von oberflächlichen medizinischen Untersuchungen.
Ein Grund für diese lasche Unterbringung könnte auf die Weisung des Taschkars zurückzuführen sein, die Gefangenen gut zu behandeln. Tatsächlich muss Ginkorasch seine Wut im Zaum halten, als Rhodan ihm diverse Vorwürfe macht. Er plant jedoch, den Gefangenen diese Erniedrigungen zurückzuzahlen. Die Terraner können entkommen, allerdings nicht aufgrund Ginkoraschs unzureichender Sicherheitsmaßnahmen, sondern aufgrund einiger funktionierender Vasallen im VALOSAR, die der Taschkar nicht unter Kontrolle hatte. Dort können Rhodan und seine Gefährten den Taschkar töten.
Ginkorasch, der sich durch Eifer und treue Dienste an die erste Stelle der Nachfolgerliste des Taschkars emporgearbeitet hatte, wird nach dem Tode seines Vorgängers am 10. März 3438 zum neue Taschkar. Innerhalb von zwei Stunden nach dem Tod seines Vorgängers greift er mit harter Hand durch und lässt die ersten Säuberungsaktionen anlaufen. Er legt, wie bereits seine Vorgänger, seinen Rufnamen Ginkorasch ab, und wird fortan nur noch »Taschkar« genannt.
- Einzelheiten zu seiner Amtszeit siehe unter: Taschkar
Im Rahmen der Kämpfe unter den Cappins, die durch die Rückkehr Ovarons nach Gruelfin ausgelöst wurden, wird er schließlich von Pentschypon-Kala 896, einem Jucla, vergiftet und getötet.

