Gonozal III.

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Unter dem Namen Gonozal III. bestieg Mapoc da Gonozal als 108. Imperator den Kristallthron des Großen Imperiums der Arkoniden. Er regierte von 12.990 bis 12.935 v. Chr. (6295 bis 6342 da Ark).

Gonozal III. war zutiefst davon überzeugt, dass den Arkoniden die Vorherrschaft über die Milchstraße zustehe und dass diese das bedeutendste Volk der Galaxie seien. Zudem ist auch er vom arkonidischen Größenwahn seiner Zeit besessen. Von einigen Quellen wird er auch als religiöser und politischer Fanatiker beschrieben.

Zwei große Ereignisse bestimmen das historische Bild seiner Regierungszeit.

Unter seiner Regierung beginnt das Projekt, das letztendlich zur Bildung von Tiga Ranton führte. Um dem arkonidischen Herrschaftsanspruch ein Denkmal zu setzen und jedem Fremdvolk vor Augen zu führen, dass die Arkoniden auserwählt seien, wurden der zweite und vierte Planet des Arkon-Systems auf die Bahn des dritten verschoben. Obwohl das Projekt bis zu seinem endgültigen Abschluss und der Stabilisierung der Planetenbahnen noch gute 3000 Jahre benötigte, bleibt es auf ewig mit seinem Namen verbunden - und mit dem damit verbundenen Größenwahn.

Ebenfalls in seine Regierungszeit fällt der Imperiale Erlass von 6310 da Ark, der den gesamten Khasurn der Con-Treh auf ewig zum Tode verurteilt:

»Alle Con-Treh, wo immer sie anzutreffen sind, sind gefangenzunehmen und ohne weitere Umstände sofort zu exekutieren. Durch Sabotage der Con-Treh ist das große Projekt fehlgeschlagen und die Vierte Flotte nahezu vernichtet worden. Die Gesamtheit der Con-Treh ist hiermit zum Tode verurteilt!
Gegeben im Kristallpalast, im fünfzehnten Jahre seiner Regierung, Gonozal III.«

Nur wenige tausend Con-Treh konnten entkommen und sich mit Hilfe von Regir da Quertamagin auf Ark'Alor ansiedeln. Wie bei solchen Erlassen üblich, galten sie auch noch nach Jahrtausenden.

Es gibt jedoch Stimmen, die diesen Erlass lediglich als politische Notwendigkeit ansehen, der nicht freiwillig von Gonozal III. verkündet wurde. Dem vorausgegangen war nach einer beispiellosen mehrjährigen Diffamierungskampagne, die eigentlich nur die Aussiedlung der sich von den anderen Arkoniden äußerlich unterscheidenden Con-Treh, stimmungstechnisch vorbereiten sollte. Dies geriet jedoch außer Kontrolle. Und als ein Testlauf für das Tiga-Ranton-Projekt tragisch scheiterte, brach ein gewaltiges Pogrom über die Con-Treh herein. Danach hatte Gonozal III. nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder Millionen von Arkoniden vor Gericht zu stellen, zu verurteilen und damit Unruhen wenn nicht gar einen Bürgerkrieg herauf zu beschwören. Oder das ganze nachträglich zu legalisieren.

Für diese Theorie spricht, dass selbst in den Aufzeichnungen der Con-Treh belegt ist, dass Gonozal III. seinem Freund und Flottenadmiral Regir da Quertamagin gegenüber äußerte, er solle die Con-Treh in Sicherheit bringen. Er könne die Nachricht über die Katastrophe nur begrenzte Zeit zurückhalten.

Aber selbst wenn dies so ist, spricht es ihn nicht von der moralischen Schuld frei. Denn auch die Medienkampagne resultierte aus seiner Politik, keine Störfaktoren im perfekten und glorreichen Arkon dulden zu wollen. Auch oder gerade weil diese Kampagne letztendlich außer Kontrolle geriet.

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