Gordischer Knoten

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Als Gordischer Knoten (Sothalk: Gume Shujaa) bezeichnet man das 13. Wunder der ESTARTU, welches der Sotho Tyg Ian in der Milchstraße installierte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Komponenten

Das "Wunder", welches zwischen dem 30. Juni 432 NGZ und Anfang 447 NGZ aktiviert war, besteht aus zwei Komponenten. Der Gordische Knoten (Faust des Kriegers) diente dazu, die Milchstraße vom Psionischen Netz abzukapseln und damit den Gängern des Netzes den Zutritt zu verwehren.

[Bearbeiten] Faust des Kriegers

Der Gordische Knoten ist im hochfrequenten Bereich des Hyperspektrums als gewaltiges psionisches Fanal zu orten. Mit einiger Phantasie kann man in dem 8000 Lichtjahre aus der Milchstraße ragenden Leuchtfeuer eine Faust erkennen - die Faust des Ewigen Kriegers. Es ist ein kosmisches Leuchtfeuer, eindrucksvoller und gewaltiger und mit weiterreichender Wirkung als der Jetstrahl von M 87.

Es ist die einzige Verbindung zwischen dem Stygischen und dem natürlichen Psionischen Netz. Dabei ist es auf den Virenschiffen der Vironauten möglich, das Stygische Netz zu nutzen, der Durchgang ist allerdings für die Virenschiffe nicht unproblematisch.

Dazu ein Zitat aus PR 1308: „Ich (Anm. die AVIGNON) bin nicht einmal sicher, daß es sich um einen Unfall handelt. Das Schiff geriet in einen paramechanischen Sog, der es ins Innere des Leuchtfeuers zerrte. Das Leuchtfeuer besteht aus psionischer Energie. Es steht mit dem Stygischen Netz in Verbindung. Das Schiff wurde ins Innere der Milchstraße gesaugt und in einen Strang des Stygischen Netzes ausgespieen. Die Belastungen, die das Schiff dabei auf rein mechanischer Ebene zu ertragen hatte, überstiegen die höchstzulässigen Sollbelastungen um zeitweise eintausend Prozent.“

[Bearbeiten] Stygisches Netz

Durch einen Golf von 500 Lichtjahren Weite ist das Stygische vom Psionischen Netz getrennt. An allen strategisch wichtigen Koordinaten und Netzknotenpunkten sind Weltraumforts, Feresh Tovaar genannt, errichtet, insgesamt 12.000 an der Zahl. Dort sind die Leibgardisten des Sothos, die Fuata Jeshi, statoniert. Zudem dienen sie als Kontrollstellen für das kosmische Wunder.

Den stetigen Energiebedarf entzieht das System dem galaktischen Zentralblackhole Dengejaa Uveso. Die Feinkoordination des ganzen Konstrukts haben fünf Nakken inne. Nach dem Tod Tyg Ians verwenden die Nakken die Energie dazu, das Stygische mit den Psionischen Netz zu verschmelzen.

[Bearbeiten] Energetische Struktur

In der energetischen Struktur besteht nur ein geringer Unterschied zum natürlichen Netz, in den Orterbildern wirkt das Stygische Netz blasser, die Stränge leuchten hellgrün.

[Bearbeiten] Räumliche Strukturierung

Das Stygische Netz wurde von Sotho Tyg Ian so aufgebaut, dass die psionischen Energiestränge so verliefen, wie er sie braucht. Bei Zentren galaktischer Aktivität ballen sich die Netzstränge zu massiven Knoten. Überall dort, wo sich die Macht des Sothos stark ausgebreitet hat, sind auch viele Netzstränge zu finden, während in der Eastside das Stygische Netz dünner, die Zahl der Energiestränge geringer ist. Die Hauptwelten der großen Blues-Nationen liegen alle abseits der psionischen Verkehrswege.

[Bearbeiten] M 3

Interessant ist, dass die Ewigen Krieger das Stygische Netz um den Kugelsternhaufen M 3 besonders "eng" geknüpft haben. Das deutet darauf hin, dass dabei Respekt und eine gewisse Furcht im Spiel waren.

[Bearbeiten] Paratau

Da Paratau in großen Mengen, dem Prozess der spontanen Deflagration überlassen, unter geeigneten Umständen das Stygische Netz stellenweise zum Zusammenbruch bringen kann, wurde er in der Milchstraße streng rationiert und unter strikte Aufsicht gestellt.

[Bearbeiten] Striktor

Der GOI gelingt es, eine Waffe gegen das Stygische Netz zu entwikeln: Den Striktor, mit dem sich das Netz an beliebigen Stellen unterbrechen lässt.

[Bearbeiten] Quellen

PR 1300, PR 1308, PR 1309, PR 1311, PR 1347

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