Guvalasch

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Guvalasch ist der Sextolotse der Pedolotsen im Jahr 3438.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Der Ganjase ist ein alter, hagerer und gebeugter Mann mit weißen, schulterlangen Haaren. Sein Gesicht ist faltig und wirkt pergamentartig, seine Augen sind glanzlos, und die eingefallenen Lippen sind rissig. Über dem fast waagerechten Kinn trägt er scharfe Falten.

[Bearbeiten] Charakterisierung

Der Sextolotse ist ein gerissener, ehrgeiziger und skrupelloser Mann, der trotz seines fortgeschrittenen Alters und eines durch Krankheiten geschwächten Körpers nicht willens ist, seine Macht aufzugeben und kämpft stets bis zum Letzten. Er ist trotz seines Alters nicht gewillt, die speziell für ihn zubereitete Schonkost zu essen. Er ist vielmehr der Meinung, dass sein Körper nicht mehr zum Leben taugt, wenn er keine vernünftigen, opulenten Mahlzeiten mehr verträgt.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Der Priester

Der Sextolotse überprüft, wie schon seine Vorgänger, regelmäßig die vorbereitete Pedofalle, in der die verbrecherischen Pedolotsen den wiederkehrenden Ganjo fangen wollen.

Im Jahr 3438 wird Guvalasch von den Anlagen des ARRIVANUMS über die baldige Ankunft des Ganjos informiert. Er ist der älteste der Pedolotsen und muss immer häufiger mit dem Widerstand umgehen, den ihm die anderen Pedolotsen entgegensetzen, die selbst Sextolotse sein möchten. Guvalasch hat, trotz schlimmer Anfälle aufgrund einer Krankheit, nach den Prognosen seiner Ärzte noch fünfzehn Jahre zu leben und will vermeiden, dass ihm jemand in die Quere kommt. Er hat sich darum abgesichert und Bomben in den Körpern seiner zehn unwissenden Untergebenen platziert.

Der machtgierige Renegat Bertjagg greift ihn kurz vor der Ankunft des Ganjos bei einem Treffen der Pedolotsen an und wird darum von Guvalasch getötet. Sein Nachfolger ist der hochrangige Ganjoprester Kroschen, der noch vor der Ankunft des Ganjos geweiht wird.

Als statt des erwarteten Ganjos Perry Rhodan und Atlan in der vorbereiteten Nebenstation aus dem Transmitter treten, bricht Guvalaschs Plan völlig zusammen. Die erhobenen Waffen der Ganjasen kann Rhodan richtig deuten und berichtet von mächtigen Großreichen, die er und Atlan regieren. Er ergänzt, dass man sie zwar beide töten könnte, doch dass Ovaron und Merceile in diesem Fall in ihre Tzlaafs an Bord der MARCO POLO zurückkehren werden, und die geballte Macht beider Imperien die Ganjasen hinwegfegen wird.

Anhand dieser Drohung kann Guvalasch einen neuen Plan schmieden, denn gerade die Rückkehr Ovarons und Merceiles kann er mit seiner Pedofalle verhindern. Er beschließt, Rhodan und Atlan gefangenzunehmen, nachdem Florymonth ebenfalls in der Station erschienen ist. Die ungewohnte Situation verschafft ihm die völlige Kontrolle über die restlichen Pedolotsen, die nicht mit dem Fehlschlagen ihres Plans gerechnet hatten. Während die Pedolotsten in einem Nachbarraum beraten, greifen die beiden Fremden unvermittelt die Robotwachen an. Im Raum mit der Pedofalle kann Guvalasch die Fremden stellen und ihre Kapitulation entgegennehmen, wird dann aber von Florymonth angegriffen und im Gesicht verletzt. Von dieser Verletzung erholt er sich aber wieder.

Vier Tage nach der erneuten Gefangennahme von Rhodan und Atlan hat Guvalasch immer noch keine Nachfolger für die inzwischen fünf verstorbenen Pedolotsen vereidigen lassen, so dass außer ihm noch fünf Pedolotsen verbleiben. Stattdessen lässt er die beiden Gefangenen zu einer Identifizierungsanlage in Pedoar bringen, wo er sie mit dem falschen Ganjo konfrontiert, den die Pedolotsen aus der Gewalt von Imanschol befreit haben. Die Identifizierung verläuft positiv, und eine Schaltung wird ausgelöst, die allen Ganjasen auf dem ARRIVANUM die Ankunft des Ganjos bewusst macht. Rhodan und Atlan gelingt es, in dem energetischen Chaos zu fliehen.

Guvalasch präsentiert danach den falschen Ganjo vor dem Ovarasch und ordnet die Verfolgung und Tötung der Flüchtigen an, die ihm nach der Identifizierung des falschen Ganjos nicht mehr von Nutzen sind. Nachdem die Terraner mit der ODIKON vom ARRIVANUM gestartet sind, entsendet Guvalasch eine Flotte, die das perdaschistische Schiff vernichten soll, was auch gelingt. (PR 483, PR 484)

[Bearbeiten] Der Usurpator

Zugleich bricht Guvalasch mit allen Pedolotsen nach Erysgan auf. Der falsche Ganjo Fenarol übernimmt auf Erysgan die Regierungsgewalt von den Ganjatoren, die danach in ein Hochsicherheits-Gefängnis verbracht werden. Gesteuert wird all dies von Guvalasch, der die Propagandawerkzeuge der staatlichen Medien und der Ganjoprester vortrefflich zu nutzen weiß und gut verbergen kann, dass er die Ganjatoren unschädlich gemacht hat. Allerdings greift Perry Rhodan mit einer Armee der Farrogs das Gefängnis der Ganjatoren an und befreit diese. Daraufhin befiehlt Guvalasch Tetman Tarino den Angriff auf die Unterwelt der Farrogs. (PR 485, PR 486)

Die Urmutter befiehlt schließlich das Einstellen aller Angriffe auf die terranischen Einheiten, die mittlerweile in der Arrivazone eingetroffen sind. Auch auf Erysgan schweigen die Waffen: Tarino hat sich auf die Seite des richtigen Ovaron geschlagen. Die Pedolotsen lassen die TARSON, mit Tarino, Rhodan und Ovaron an Bord, von den Robotforts Erysgans und von Ganjoprestern angreifen, die TARSON entkommt jedoch. Guvalasch erleidet einen schweren Anfall, lässt sich aber von den Medizinern Aufputschmittel geben. Guvalasch kann keinen neuen Tetman ernennen, da die Kommandanten lieber zurücktreten, als Tarinos Amt zu übernehmen. So überlässt Guvalasch es einem »Technischen Kommitee«, wieder für Ordnung in Cappinoscha zu sorgen. Die TARSON trifft unbehelligt am ARRIVANUM ein. Der Schutzschirm um Sikohat erlischt angesichts der Ankunft des Ganjos. Guvalasch befiehlt den dortigen Ganjoprestern einen Angriff auf das Schiff des Tetmans, Ovaron und Rhodan gelingt jedoch der Vorstoß in den Ovarasch.

Angesichts dieser Neuigkeiten lässt Guvalasch Komudak-Gürtel für sich und seine Pedolotsen herbeischaffen. Er plant, mit diesen Allzweckwaffen unterzutauchen und eine Rebellion gegen Ovaron in die Wege zu leiten, noch bevor dieser die Macht vollständig übernahmen hat. Der falsche Ganjo Fenarol ergreift nun erstmals Initiative - er will sich nicht länger als Marionette vor den Karren des Sextolotsen spannen lassen, sondern ihn und die Pedolotsen ermorden. In der Transmitterstation im Regierungsgebäude von Erysgan stellt er Guvalasch und dessen Männer und feuert einen erbeuteten Handstrahler ab. Lediglich Guvalasch kann dem Attentat entkommen, da sein Personalschutzschirm aktiviert war. Er schießt zurück, verhöhnt den wehrlosen, schwer verletzten Takerer, tritt ihn und verrät ihm seine künftigen Pläne, bevor er schließlich den Transmitter in Richtung Arrivazone und Terrosch-Rotwolke benutzt. (PR 487)

[Bearbeiten] Der Verräter

Guvalasch entwendete in der Terrosch-Rotwolke mit seinem Komudakgürtel einen Sammler und floh in Richtung Gruelfin. Mit dem Verlassen der Rotwolke versagte seine Kontrolle über den Sammler, und so floh er mit einem Vasall weiter, bis er von einem Verband der Takerer aufgegriffen wurde. Da sich das Gerät nicht zu weit von der Terrosch-Rotwolke entfernen durfte, übergab er es an den Takerer Raekolond, während Guvalasch selbst ins Greytonor-System gebracht wurde, um mit dem Taschkar zu sprechen.

Gemeinsam mit dem Taschkar arbeitete er einen Plan aus, um das Ganjasische Reich zu vernichten und dadurch Rache für die erlittene Schmach zu nehmen. Er stellte dem Taschkar Ginkorasch ferner die Bedingung, über das eroberte Morschaztas zu herrschen - der Taschkar akzeptiert. Bei seiner Rückkehr benutzte Guvalasch das Komudak-Gerät, um die 120.000 orientierungslosen Sammler der Terrosch-Rotwolke zu aktivieren und mit ihnen die Trafidim-Stationen anzugreifen. Mit dem Ausfall der Stationen fiel Morschaztas aus dem Hyperraum, worauf sich ein Ganjasisch-Takerischer Krieg deutlich abzeichnete. (PR 488)

Tatsächlich machte sich die 100.000 Schiffe umfassende Flotte des Taschkars auf den Weg nach Morschaztas. Unterwegs wurden die Takerer jedoch von der MARCO POLO überfallen. Einem Einsatzkommando unter Leitung von Gucky gelang der Vorstoß in das Flaggschiff des Taschkars, wo sich auch Guvalasch befand. Er sandte gerade mit dem Komudak-Gürtel Selbstvernichtungsbefehle an die Urmutter, hatte aber wenig Erfolg damit. Angesichts der Eindringlinge griff er sofort zu seinen Waffen und wurde von Gucky erschossen. (PR 489)

Gucky übergab den erbeuteten Komudakgürtel nun an Ovaron.

[Bearbeiten] Quellen

PR 481, PR 483, PR 484, PR 485, PR 486, PR 487, PR 488, PR 489

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