Howalgonium

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Das Howalgonium ist der bekannteste Hyperkristall in der Milchstraße. Es handelt sich um ein so genanntes Schwingquarz mit der Einlagerung fünfdimensionaler Energie.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammensetzung

Neben einem mit 50%, gegenüber den normalen 3%, überdurchschnittlich hohen Anteil am Silizium-Isotop Si-30, enthält Howalgonium pseudomaterielle 5-dimensionale Einlagerungen mit einem Atomgewicht zwischen 208 und 513.

[Bearbeiten] Anwendungsbereich

Howalgonium ist ein Material, welches für viele fünfdimensionale technische Anwendungen – beispielsweise in Transformkanonen – benötigt wird. Es ist nicht möglich, den Kristall synthetisch herzustellen, allerdings gelingt es Forschern der LFT ab 1344 NGZ in der terranischen Experimentalfabrik HWG-01, HS-Howalgonium aus normalem Howalgonium zu gewinnen.

[Bearbeiten] HS-Howalgonium

Eine synthetische Modifikation von Howalgonium ist HS-Howalgonium. Hierbei handelt es sich um die hyperladungs-stabilisierte Form des normalen Howalgoniums.

[Bearbeiten] Entstehungsprozess von HS-Howalgonium

HS-Howalgonuim wird aus reinem Howalgonium gewonnen, welches durch gezielten Quintronenbeschuss stabilisiert wird. Dabei wird das Howalgonium, welches in einem Antigravfeld festgehalten wird, von einem Käfigtransmitter mit einer Frequenz von 8192 Hertz jeweils kurz entmaterialisiert und um jeweils 0,7942° gedreht. Im jeweiligen Moment der Entmaterialisierung erfolgt der Quintronenimpulsstoß. Der Vorgang dauert ca. eine halbe Stunde.

[Bearbeiten] Effizienz

Das HS-Howalgonium erreicht 83% des Wirkungsgrades von Prä-Hyperimpedanz-Howalgonium. Beim Stabilisierungsprozess geht allerdings 44% der Kristallmasse im Hyperraum verloren. Aus einem Kilogramm Howalgonium, das die Aggregate der Forschungsstation HWG-01 auf einmal anreichern können (Stand 1344 NGZ), entstehen 560 Gramm HS-Howalgonium. Es kann weiter stabilisiert werden, wenn es in den Strahlungsbereich von Salkrit gebracht wird. Danach sind kaum noch Zerfallserscheinungen des HS-Howalgoniums feststellbar.

[Bearbeiten] Howalkrit

HS-Howalgonium kann zu Howalkrit weiterverarbeitet werden, indem es mit Salkrit dotiert wird. Der genaue Ablauf des Verfahrens und die Effizienz dieses Hyperkristalls sind nicht bekannt.

[Bearbeiten] ÜDK-Howalgonium

ÜDK-Howalgonium ist hochveredeltes Howalgonium, dessen fünfdimensionale Schwingungsfrequenz mittels eines unbekannten Verfahrens künstlich modifiziert - gedrosselt - wurde. ÜDK steht dabei für Überwertige-Drossel-Konstante.

Der Einbau dieses modifizierten Howalgoniums in die Anlagen des Hauptgezeitenwandlers, der Para-Verbundleitungen und des Hypertronzapfers auf Merkur ermöglichen erst den Aufbau des Antitemporalen Gezeitenfeldes um das Solsystem im November 3430.

[Bearbeiten] Geschichte

Um das Jahr 2435 wird Howalgonium hauptsächlich auf dem Planeten Rubin geschürft. Pro Jahr können so maximal rund 227 Kilogramm - zu einem Marktpreis von fünf Milliarden Solar pro Kilogramm im Oktober 3429 - abgebaut werden.

Die Hypnokristalle (Kristallagenten) aus der Großen Magellansche Wolke verwandelten sich in Howalgonium. Der Kristallplanet Monol in M 87 besteht aus Neo-Howalgonium. Dieses scheint sich von Howalgonium durch eine andere Schwingungsfrequenz zu unterscheiden.

Aus Howalgonium wurde durch Quintronenbeschuss Sextagonium hergestellt. Die Dakkartechnik - z.B. Dimesextatriebwerk - basiert auf der Verwendung des Sextagoniums.

Aus nicht ganz geklärten Gründen - Spekulationen über die Ursachen drehen sich um DORIFER und den Frostrubin - gelingt in der Milchstraße die Erzeugung von Sextagonium nicht mehr. Mangels Sextagoniumvorräten ist den Galaktikern die Dakkartechnik daher verschlossen.

Die Träumer von Puydor, Jii'Nevever und Guu'Nevever, stützten sich auf das in Puydor Tronium-Azint genannte Howalgonium.

Nach dem Hyperimpedanzschock wurde das ehemals sehr teure Howalgonium relativ billig. Im Jahr 1344 NGZ wird es nur noch mit 2 Galax pro Gramm gehandelt. Zum Vergleich, das ehemals relativ wertlose Khalumvatt wird zur selben Zeit mit 10 Mio. Galax pro Gramm gehandelt!

Die LFT forschte daraufhin sehr gezielt nach einer Möglichkeit, um Howalgonium stabiler zu machen. Ein Durchbruch gelang um 1344 NGZ mit dem HS-Howalgonium. Das stabilisierte Howalgonium wird für den Betrieb der LORETTA-Tender, des BACKDOOR-Transmittersystems, des Kantor-Sextanten und des Schattenschirms verwendet.

In einer Milliarde Jahren wird Howalgonium fast nur noch in der Eastside der Milchstraße gefunden, die zu dieser Zeit den Namen Vaaligo trägt. Das Howalgonium ist zu dieser Zeit unter dem Namen Zheugir bekannt.

[Bearbeiten] Fundorte

[Bearbeiten] Quellen

PR 2307, PR 2322, Odyssee 6, Lemuria 4, PR 2450

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