Hajmo Siderip
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Hajmo Siderip ist ein terranischer Xenopsychologe. Er galt als eines der jüngsten Besatzungsmitglieder der LEIF ERIKSSON. Laut seiner eigenen Aussage entstammt sein Nachnamen aus einem balkanischen Dialekt der altterranischen Zigeuner (»sidjerip«) und bedeutet »schnell wie der Wind«.
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[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Sein Äußeres wird als sehr jugendlich beschrieben. Siderip hat eine drahtige Figur, grünblaue Augen und eine dunkle Hautfarbe.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Zu seinen hervorstechenden Charaktereigenschaften gehört sein enormer Ehrgeiz, der bisweilen in einen jugendlichen Überschwang ausartet. Er selbst bezeichnet sich als Süchtiger nach Abenteuern, der seine Initialzündung spätestens bei der Erkundung der Charon-Wolke hatte.
[Bearbeiten] Geschichte
Am 19. Mai 1333 NGZ hat Siderip eine Besprechung mit Atlan über den Eins-Katalog zweiter Klasse Iant Letoxx. Während des Gespräches entwickelt Siderip einen Plan für einen Einsatz auf Tan-Eis in der Megastadt Whocain. Bei diesem Einsatz sollen Informationen über die Kybb-Titanen gesammelt werden. Der Einsatz, an dem auch Hajmo Siderip selbst teilnimmt, beginnt am 23. Mai. Der Einsatz endet in einer Katastrophe. Ein Raumlandesoldat kommt ums Leben, fünf weitere werden verletzt, zwei gelten als vermisst. Obwohl der Einsatz von Anfang an als sehr riskant gewertet worden war, macht Siderip sich wegen seines Scheiterns schwere Vorwürfe. Er wird aber von Jallon Hypt getröstet.
Bei einem weiteren von Siderip geleiteten Einsatz in Whocain, der am 24. Mai 1333 NGZ beginnt, werden wichtige Informationen über die K/Neutros erbeutet.
Ab 1344 NGZ ist Hajmo Siderip Dozent an der Universität von Terrania und betreut später Marc London auf seinem Flug zur Charon-Wolke. Er kehrt mit Marc London nach Terra zurück, wo er seine Dozententätigkeit wieder aufnimmt. Außerdem arbeitet er als Psychotherapeut. In dieser Eigenschaft lernt er im Dezember 1345 NGZ den an einer Abart der Zentrumspest leidenden Wissenschaftler Matheux Alan-Bari kennen, der ihn konsultiert.
Die für den Sender Albion3D arbeitende Informationsmaklerin Darasalaanaghinta Mitchu (genannt »Sparks«) schmeichelt sich bei Hajmo Siderip ein, den sie zufällig kennen gelernt hat, denn Hajmo hat eine Wohnung mit Blick auf das ESCHER-Gebäude, das sie beobachten will, weil sie auf einer sensationellen Story auf der Spur zu sein glaubt. Hajmo verfällt Sparks auf den ersten Blick, und nimmt es hin, dass sie sich bei ihm einquartiert. Sparks verwandelt Hajmos Schlafzimmer in eine Art Kommandozentrale, von der aus sie ESCHER mit allerlei illegalen Gerätschaften beobachten kann - Gerätschaften, die sie auf Hajmos Kosten erworben hat.
Sparks und Hajmo kommen sich zwar auch menschlich näher, liegen sich dabei aber wegen ihres gegensätzlichen Naturells praktisch pausenlos in den Haaren. Trauriger Höhepunkt ist eine missglückte romantische Szene am Silvesterabend 1345 NGZ. Die Recherchen laufen dagegen vielversprechend. Sparks findet heraus, dass hochrangige Wissenschaftler in ESCHER verkehren, die nach offiziellen Angaben eigentlich in der Charon-Wolke sein sollten, und dass ESCHERS Sicherheitsdienst vermutlich aus ehemaligen TLD-Agenten besteht. Außerdem beobachtet Sparks, wie ein Ableger des Nukleus der Monochrom-Mutanten sich in das Gebäude begibt.
Am 4. Januar 1346 NGZ taucht Matheux Alan-Bari völlig verwirrt in Terrania auf. Sparks will ihn interviewen. Hajmo erkennt ihn und findet heraus, dass er angeblich verstorben sein soll. Hajmo bringt den Mann bei einer befreundeten Ärztin in Sicherheit, doch dann schlägt ESCHERS Sicherheitsdienst zu: Pal Astuin und Merlin Myhr betäuben Hajmo und Sparks und bringen sie in Hajmos Wohnung. Sie schlagen den beiden vor, die Seiten zu wechseln und fortan für ESCHER zu arbeiten. Hajmo könne unter Umständen die Stelle eines Prozessors in ESCHER einnehmen. Die Alternative würde in Gedächtnislöschung bestehen.
Sparks geht zum Schein auf das Angebot ein, löst dann aber einen Paralysator aus. Astuin und Myhr widerstehen der Waffe jedoch. Als Sparks und Hajmo wieder zu sich kommen, fehlt ihnen die Erinnerung an die Tage seit dem Jahreswechsel. Sie glauben, sie hätten sie im Liebesrausch verbracht. Von ESCHER wissen sie nichts mehr, und alle Datenspeicher der Reporterin sind leer. Somit trennen sich die Wege der beiden.
Später ist Siderip in seiner Eigenschaft als Xenopsychoologe an Bord der RICHARD BURTON, dem Flaggschiff des Hangay-Geschwaders und überzeugt Atlan von den positiven gemeinschaftlichen Effekten einer Party aller Besatzungsmitglieder, auch der Posbis, auf dem Irrläufermond Cala Impex (20. Juni 1346 NGZ). Bei der Party kam der Schlachtruf der verschworenen Gemeinschaft auf: »Morgen Hangay!«. Zu seinen Freunden an Bord gehört vor allem Marc A. Herren, den er in der Medo-Sektion des Schiffes kennen lernte und mit dem er ein Hobby teilt, das klassische Boxen. Aber auch mit der Posbi Jawna Togoya und dem Barniter Djato-B3 pflegt er ein freundschaftliches Verhältnis. Während des Fluges zum Segarenis-Sternhaufen entwickelt er ein leider völlig einseitiges Verhältnis zu Dr. Indica - er glaubt, sich unsterblich in sie verliebt zu haben. Sein Freund Marc bezeichnet ihn sogar als liebestoll. (PR 2409)
Am 26. Juli 1346 NGZ wird er von Dr. Indica in seiner Eigenschaft als Xenopsychologe für den Einsatz auf der Raumstation Schwinge-von-Raffat angefordert. Durch seine Lageeinschätzung gelingt es, die Piraten-Raumstation ohne Verluste zu entern. (PR 2411)

