Hawk-Kompensationskonverter

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Hawk genannten Kompensationskonverter. Für die gleichnamige Person, siehe: Hawk (Person).


Der Hawk-Kompensationskonverter, kurz »Hawk«, ist eine Weiterentwicklung des Kalupschen und des Waring-Kompensationskonverters.

HAWK-I Konverter
HAWK-I Konverter

Abschnitt bearbeiten: Historisches Historisches

Auf der Basis der lange vernachlässigten Halbraumtechnik wurde nach der Rückkehr der SOL im Jahr 1325 NGZ auf Terra mit der Neukonstruktion eines Aggregats begonnen, von dem man sich auch unter den Bedingungen einer erhöhten Hyperimpedanz bestmögliche Ergebnisse erhoffte. Projektgruppenleiter für die Neukonstruktion war der Hyperphysiker Tangens der Falke, der seine Erfahrungen mit dem Hypertakt-Antrieb der SOL hatte einfließen lassen können. Im Flottenjargon wird deswegen in Anlehnung an Tangens' Beinamen vom »Hawkschen Kompensationskonverter«, kurz »Hawk«, gesprochen. So erlebte das in der terranischen Flotte seit beinahe 1000 Jahren nicht mehr verwendete Lineartriebwerk mit dem Hawk-I 1331 NGZ seine unerwartete Wiedergeburt.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Funktionsweise Funktionsweise

Abschnitt bearbeiten: Hawk-I Hawk-I

Das Triebwerk nutzt den so genannten Halbraumeffekt. Dieser Effekt bezeichnet physikalische Veränderungen durch ein teilweises Aufgehen oder (je nach Sprechweise) Eintauchen in den Hyperraum. Objekte unterliegen im Halbraum nicht mehr vollständig den Gesetzen des Einsteinraumes. So wird der Grenzwert der Lichtgeschwindigkeit in Relation zum Normalraum deutlich verrückt, wodurch auch Dilatationseffekte ausbleiben. Nach aktuellen Messungen gilt infolge der Erhöhung der Hyperimpedanz als neue Halbraum-Hyperlichtgeschwindigkeit im Sinne eines »theoretisch maximal erreichbaren Linear-Überlichtfaktors« ein Wert von 572.666.467.

Bewirkt wird dieser Effekt durch die Verzerrung der Koordinatenachsen, die den Hyperraum beschreiben (3 Raum-, 1 Zeit- und 1 so genannte j-Achse für den Hyperraum an sich).

Der Hawk-I generiert ein Ein-Schalen-Feld.
Der Kompensationskonverter hüllt das Raumschiff durch Erzeugung eines unvollständig geschlossenen Hyperfeldes in seine eigene Raum-Zeit-Enklave ein. Es wird dabei auch von der Erzeugung einer „Semi-Manifestation“ gesprochen. Das eingehüllte Objekt bleibt materiell stabil,; es findet quasi die Mitnahme eines Stückes des Standarduniversums in die Grauzone zwischen Einstein-Universum und Hyperraum statt.

Die Verzerrung selbst wird durch eine stetige Funktion der Rotationsgeschwindigkeit dieses Feldes erzeugt. Deren Grenzschicht entspricht dem Halbraum, der auch als Linearraum oder instabile Librationszone umschrieben wird.

Zur Erzeugung des Kompensationsfeldes dienen multifrequent abgestrahlte Hyperschwingungen, deren Maximum (entsprechend einer Glockenkurve (Gaußsche Normalverteilung) im Spektralband zwischen 41.000 und 42.000 Kalup angesiedelt ist.

Während das Halbraumfeld allerdings nur die statische Komponente des Triebwerks darstellt, übernehmen beim Hawk-I normale Impuls- oder Protonenstrahltriebwerke als dynamische Komponente die Aufgabe des eigentlichen Vortriebes. Das neue Gravotron-Feldtriebwerk kann aus Stabilitätsgründen nicht verwendet werden.

Die Geschwindigkeit der im Normalbetrieb lichtschnellen Korpuskularstrahlung werden beim Kontakt mit dem Kompensatorfeld strukturverformt und gleichen sich dem metastabilen Halbraumniveau an: in Abhängigkeit vom Abschirmungsgrad, gekennzeichnet durch die Feinjustierung des Kompensatorfeldes und der Rotationsgeschwindigkeit des Feldes ergibt sich hieraus die erreichbare Überlichtgeschwindigkeit.

Eine Beeinflussung des Überlichtfaktors ist während des Fluges durch Variation dieser Parameter möglich. Weiterhin verursacht die Strukturverformung im Vergleich zum Unterlichtbetrieb einen reduzierten Energiehaushalt der Triebwerke. Die Impulskonverter der Triebwerke benötigen weniger Energie und die Stützmassenzufuhr kann reduziert werden. Eine Raumverzerrung bei mehreren Achsen gleichzeitig wie beim Kalup-Konverter bewirkt nochmals eine Senkung des Energiebedarfes, allerdings gleichzeitig auch eine Verringerung der Reichweite.

Die Reichweite kann durch Erhöhung der Feldrotationsfrequenz (oberes Diagramm) bzw. die Feinjustierung des Feldes (unteres Diagramm) analog des Waring-Konverters erweitert werden.

Abschnitt bearbeiten: Hawk-II Hawk-II

Beim Linearflug mit dem Hawk II werden keine Impulstriebwerke mehr benötigt. Der Konverter generiert durch eine dynamischen Zwei-Schalen-Feldprojektion zusätzlich zum Halbraumeffekt auch noch seinen eigenen Vortrieb.

Die Zwei-Schalen haben eine konzentrische Anordung um einen gemeinsamen Koordinatenursprung und befinden sich beide in Rotation. Die Felddrehfrequenz (= Rotationsgeschwindigkeit der Felder) ist gegenüber dem HAWK-I deutlich erhöht worden.

Beide Schalen (oder auch Blasen) besitzen die gleiche Polung.

Anmerkung: wobei dies nicht mit einer elektrischen Polung zu verwechseln ist.

Das Feldzentrum der inneren Hülle kann zusätzlich durch entsprechende Justierung entlang der x-, y- und z-Achse verschoben werden.

Zur Fortbewegung wird (im Gegensatz zum früheren Antrieb per Impulstriebwerk und einer einschaligen Projektion) im ersten Schritt die innere Blase ellipsoid verzerrt und verschoben und/oder gedreht, so dass bei gleichzeitiger Intensitätsabschwächung der äußeren Blase die zwischen beiden Feldern wirkenden Hyperkräfte infolge des hypermechanischen Abstoßungseffekts in Form einer Entladungsreaktion als Resultierende den Bewegungsvektor ergeben, sprich Richtung und Kraft der auf das Raumschiff einwirkenden Gesamt-Hyperwirkung der vektorierbaren Halbraum(gesamt)blase. Beim zweiten Schritt haben beide Blasen wieder gleiche Intensität und konzentrische Anordnung – gefolgt von Schritt drei als Wiederholung von Schritt eins und so fort in einem Wechsel von mehreren Millionen Mal pro Sekunde (= einer Frequenz von mehreren Megahertz). Erst durch Abschaltung der Halbraumblasen erfolgt der Rücksturz ins Standarduniversum.

Erste Tests begannen dazu im Frühjahr 1332 NGZ. Parallel arbeitet auch die Neue USO an diesem Projekt. Auf ihrem Schiff TRAJAN wird ein Prototyp des Hawk-II betrieben.

Im Jahre 1344 NGZ sind Hawk-II in vielen Flotten im Einsatz.

Während der Operation Tempus stellt sich im Jahr 20.059.813 v. Chr. heraus, dass der Hawk-II auch unter den Bedingungen der alten Hyperimpedanz funktionsfähig ist, dabei überbrückt die JULES VERNE innerhalb von sechs Stunden eine Distanz von 17.359 Lichtjahren

Anmerkung: dies entspricht einem Überlichtfaktor von 25,344 Millionen.

Abschnitt bearbeiten: Hawk-III Hawk-III

Sehr grob skizziert wurde bereits im direkten Umfeld von Myles Kantor auch schon von einem möglichen Typ Hawk-III gesprochen.
Dieser, sich noch tief in der Entwicklung befindliche Typ, könnte durch seine dreischalige Feldprojektion dann wahrscheinlich Kurskorrekturen während der Überlichtphase - wie beim Hypertakt-Antrieb der SOL - oder sogar stationäres Verweilen im Linearraum ermöglichen.

Abschnitt bearbeiten: Darstellung Hawk-I Darstellung Hawk-I

Darstellung in PR 2264

Abschnitt bearbeiten: Technische Detaildaten Hawk-I Technische Detaildaten Hawk-I

Als Funktionsbeispiel dient im Folgenden ein Konverter der Hauptserie I, HK-I-S-1331-2, eingebaut in den Leichten Kreuzern der DIANA-Klasse und MERKUR-Klasse.

  • Abmessungen: 7,5 * 20 Meter
  • Masse: 44.178 kg
  • ÜL-Werte:
    • dauerhaft: 500.000 (57,1 Lj/h)
    • kurzzeitig: 1.000.000 (114,1 Lj/h)
  • Etappenlänge: max. 50 Lichtjahre (= 47,58 min im Dauerbetrieb)
  • Gesamtreichweite: derzeit infolge der Hyperimpedanzbedingungen etwa 2300 bis 2500 Lj (= 45 Flugstunden)
  • Leistungsaufnahme:
    • Spitzenleistung bei Aufbau des Halbraumfeldes: 3,49*1011 W
    • Dauerleistung im Betrieb: 1,54*1010 W
  • Feldrotation: Leerlauf: 100 U/s
  • Betrieb: 2500 U/s
  • Felddurchmesser: 150 Meter maximal
  • Betriebstemperaturen: zwischen 140 und 210 °C, Temperaturfestigkeit 0 bis 2500 K

Abschnitt bearbeiten: Technische Detaildaten Hawk-II, Stand 1344 NGZ Technische Detaildaten Hawk-II, Stand 1344 NGZ

  • Feldrotation: Leerlauf: 100 U/s
  • Betrieb: 7500 U/s
  • ÜL-Werte:
    • dauerhaft: 500.000 bis 750.000, in Gebieten hoher Sternendichte jedoch abfallend bis auf 25.000
    • kurzzeitig: 1.000.000 (114,1 Lj/h)
  • Etappenlänge: max. 500 Lichtjahre für Großaggregate, 250 Lj für Mittel- und 150 Lj für Kleinaggregate.
  • Gesamtreichweite: infolge der Hyperimpedanzbedingungen etwa 25.000 Lj für Großaggregate (Raumer oberhalb 500 Metern), Mittelaggregate kommen auf 15.000 Lj, Kleinaggregate (z.B. Space-Jet) 7500 Lj

Abschnitt bearbeiten: Hauptbaugruppen von Hawk-Konvertern Hauptbaugruppen von Hawk-Konvertern

Abschnitt bearbeiten: Steuercomputer Steuercomputer

Eine lokale „Slave“-Positronik stabilisiert und steuert die internen Regelungsprozesse. Sie wird über den Knotenrechner-LPV des Schiffes zur Regelung des Konverters angesteuert und dient bei Verbindungsausfall als Notfallsteuerung zum kontrollierten Herunterfahren des Aggregates.

Abschnitt bearbeiten: Hohlraumresonator Hohlraumresonator

(3 Stück) Besteht aus je einer Hochvakuumkammer mit zentral durch Kraftfelder gelagertem Konverterkern, der um eine der 3 Schiffsachsen rotiert. Innenseite ausgekleidet mit einem Resonatorgitter-Mesh aus Duralon, welches mit Hyperkristallen dotiert ist. Nebenaggregate: Vakuum-Kompressor, Rotationsfeldmotoren, Feldgenerator und –projektoren für Lagerung.

Abschnitt bearbeiten: Konverterkern Konverterkern

(3 Stück) Ynkerit-Mantelkugel (Kern aus geschäumtem Ynek-Por) mit 27 je 10 µm dicken Hyperkristallbeschichtungen aus Howalgonium oder Mivelum.

Abschnitt bearbeiten: Wechselfeldgenerator-Ringspule Wechselfeldgenerator-Ringspule

(7 Stück) Sie erzeugen im Zusammenspiel mit den Hohlraumresonatoren das unvollständig geschlossene Hyperfeld. Die Rotation des Feldes und seine Form werden dabei durch sequenzielle Ansteuerung der einzelnen Ringspulen erzeugt, wobei jederzeit ein Wechsel zwischen Reihen- oder Parallelschaltung der Spulen möglich ist.

Abschnitt bearbeiten: Librations-Stabilisatoren Librations-Stabilisatoren

(4 Stück) Koppeln durch Induktion die Ausgangsleistung der einzelnen Hohlraumresonatoren zum gesamten Hyperfeld.

Abschnitt bearbeiten: Energiekupplung Energiekupplung

Anschluss der extern erzeugten Betriebsenergiearten (Normalstrom und Hyperenergie). Feld-Hohlleiter transferieren diese über einen internen Pufferspeicher zu den Ringspulen, Resonatoren, Feldmotoren und sonstigen Verbrauchern mit Quintadim-Wandler. Back-Up-System bei Ausfall der normalen Hyperenergieversorgung. Wandelt Bordstrom von externen Kraftwerken in Hyperenergie um. Wird durch einen Zyklotraf-Speicher für max. 20 ms gepuffert.

Abschnitt bearbeiten: Kühlsystem Kühlsystem

Die Hauptkühlung ist durch Luurs-Metall-Radiatoren auf Konvektionsbasis realisiert. Ein Notfall-System durch aktive Stickstoffkühlung ist vorhanden.

Abschnitt bearbeiten: Gehäuse Gehäuse

Widerstandsfähiger Duralplast-Komposit mit integrierten Vibrationstilgern und Schwingungsisolatoren. Über die Anschlüsse der adaptiven Statik des Schiffes wird ebenfalls aktiv in die Dämpfung und Regelung von Vibrationen eingegriffen. Weiterhin mechanische und energetische Kupplungen zur Lageraufnahme in der Schiffshalterung.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 2211, PR 2214, PR 2400

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