Tarlora
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Dieser Artikel befasst sich mit der auch als Hydra bekannt gewordenen Sonne. Für weitere Bedeutungen, siehe Hydra.
Tarlora war die lemurische Bezeichnung für das System Hydra, gelegen im Nordwestsektor der Milchstraße. Tarlora bedeutet soviel wie »die Strahlende«.
[Bearbeiten] Übersicht
Der blaue Stern vom Typ der Übergiganten wies eine hohe Oberflächentemperatur auf. Er wurde von insgesamt 56 Planeten, die ihrerseits von 138 Monden umkreist wurden, umlaufen. Merkwürdig an dieser Konstellation war die Tatsache, dass die Planeten Tarlora nicht in einer Ebene umkreisten, sondern in der Art eines Atommodells.
Auffallend waren weiterhin sechs Pseudo-Planeten, die durch Hyperfelder stabilisiert wurden.
Das Hydra-System war 77.801 Lichtjahre von Sol und 49.812 Lichtjahre von Quinto-Center entfernt.
Auf dem 23. Planeten, Nihoa, wurden später altlemurische Anlagen entdeckt. Der Planet verfügte über die Möglichkeit, sich mit einem Schutzschirm zu umgeben, und war der Sitz des Zentralrechners Taraak. Es stellte sich heraus, dass das System offenbar künstlich geschaffen wurde.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Tarlora-System wurde im Jahre 2407 von etwa 30 Millionen aus Andromeda geflohenen Maahks besiedelt. In ihrem Schlepptau befanden sich Millionen von Tefrodern. Sie fanden hier eine neue Heimat.
Die CONDOS VASAC wählte dieses abgeschieden liegende System als einen ihrer Hauptstützpunkte.
Ende November 2408 wurde die SolAb auf das System aufmerksam. Perry Rhodan leitete persönlich den Angriff von 15.000 Raumschiffen der Solaren Flotte, um den Umtrieben der CONDOS VASAC endlich ein Ende zu setzen. Nach einer heftigen Raumschlacht gewannen die Terraner die Oberhand und besetzten das System.
(...)
Das System wurde im Jahr 2420 intensiv durch das Historische Korps der USO untersucht. Dabei geriet der Kreuzer LEONARDO in eine Falle und verschwand spurlos. Atlan da Gonozal konnte den lemurischen Zentralrechner Taraak überzeugen, ihn als Tamrat zu akzeptieren, und sowohl die LEONARDO als auch seit über 10.000 Jahren im Kälteschlaf gefangen gehaltene Arkoniden unter seinem alten Freund Kwan da Arthamin befreien.
Im September 2420 führte jedoch eine unautorisierte Teleportation des Mausbibers Gucky zur Abererkennung der Erbberechtigung durch den lemurischen Zentralrechner. Im Laufe der Ereignisse wurde Atlans Flaggschiff zerstört. Die Gigabombenexplosion des auf Nihoa gelandeten Schiffes vernichtete den ganzen Planeten. Da hierdurch der stabilisierende Einfluss des Zentralrechners weggefallen war, stürzten die sechs Pseudoplaneten in die Sonne, und es folgte eine Supernova, der das ganze Tarlora-System zum Opfer fiel. (PR-TB 396)

