Illochim
Aus Perrypedia
Die Illochim werden als engelsgleiche Wesen und als Wesen des Wassers beschrieben.
Der Begriff Illochim - »die Mächtigen«, »die Starken«, »die Götter« - taucht in kryptischen und apokryphen Texten auf. Der Begriff entwickelte sich über das hebräische Eloha aus der semitischen Grundform Elohum (oder Elohim). (Atlan Illochim 1 - Das Relikt der Macht)
- Achtung: Der folgende Absatz stammt aus dem Computerspiel Perry Rhodan - The Adventure. Eine Bestätigung in einer kanonischen Quelle ist noch nicht erfolgt.
Manche Quellen behaupten, der Name Illochim sei keine Weiterentwicklung von »Elohim«, sondern eine »Vermenschlichung« der arkonidischen Bezeichnung Yillod Zhymii. Der Ylld ist ein reptilartiges Drachenwesen aus der arkonidischen Mythologie, Zhymii ist im Satron der Plural von »Feuer« bzw. der Befehl zum Schießen.
Erscheinungsbild
Soweit bekannt, hatten die Illochim fischähnliche Köpfe, Schwänze und Schwingen.
Gesellschaftsform
Über die Gesellschaftsform der Illochim ist nur bekannt, dass es außer den gewöhnlichen Illochim noch mächtigere Wesen gab, die als Navigatoren bezeichnet wurden.
Technologie
- Gatusain: Muschelförmige Artefakte, die als »Ruhebecken« und zur Manipulation anderer Wesen genutzt werden können
- Transparente Transportkugeln unbekannter Bauart
- Raumschiffe unbekannter Baurart
- Supran: unerklärliche Form von Hyperkristall, strahlt im hohen UHF-Bereich, Analysen lassen auf ein Zwittermaterial aus Materie und Antimaterie schließen
- Kohärenzgestöber: Offensive Waffe, welche die gesamte 5-D-Energie eines Objekts in sich aufnimmt, auf das es abgeschossen wurde
- Sujarin: vollwertige biologische Aktionskörper, in der Rudimentärbewusstseine tranferiert werden können, um handlungsfähig zu sein.
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Bekannte Illochim
- Quetec: Förderer von Simic, der Gründerin Çatal Höyüks
- Gasuijamuo: Fragmente seines Bewusstseins überdauern in einem Gatusain
- Waheijathiu: Fragmente seines Bewusstseins überdauern in einem Gatusain
- Malotuffok: Größenwahnsinniger Illochim, der von Shahimboba aus die Milchstraße unterwerfen will
Geschichte
In der Mittelsteinzeit, also zwischen 10.000 und 4500 v. Chr. landeten drei Schiffe der Illochim auf Terra bzw. stürzten dort ab. Ein Mensch namens Heaq war Zeuge des Absturzes (oder der Landung) und hatte fremdartige Lebewesen gesehen. Die Fremden hatten Heaq und andere Menschen in ihre Schiffe geholt, um sie mit bestimmten technischen Einrichtungen zu schulen. Ihre eigentlichen Absichten waren aber unklar geblieben. Heaq und seinesgleichen hatten große Macht erlangt und sich zu göttergleichen Führern ihrer Völker aufgeschwungen. Sie hatten die Belastungen jedoch nicht verkraftet und waren gestorben, ohne zu erfahren, was die Illochim eigentlich von ihnen wollten.
Die Illochim hatten auf der Erde eine unterseeische Stadt errichtet und immer wieder einzelne Menschen mit den Gatusain geschult, um sie zu mächtigen Anführern zu machen. Die Menschen sollten zur Sesshaftigkeit »erzogen« und in ihrer technischen Entwicklung gefördert werden. Auf diese Weise entstanden einige prähistorische Städte wie zum Beispiel Çatal Höyük.
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Möglicherweise waren die Illochim auch im Demetria-Sternhaufen aktiv, denn in den traditionellen Drachenharnisch des Herrschers von Falkan sind Yllod-Zhymii-Knochen eingearbeitet. Im Jahre 2166 hat dieser Harnisch der Legende nach bereits ein Alter von mehr als 5000 Jahren. Angeblich wohnt ihm eine geheimnisvolle Kraft inne. (PR-Action 9)
Zu einem unbekannten Zeitpunkt erschufen die Illochim Trilith Okt.
Als es im April 3103 in Terrania im Stadtteil Kunshun zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kam, stieß Atlan auf ein Relikt der Illochim - einen Gatusain - das im Jahre 2113 auf dem Grund des Pazifik entdeckt worden war. Die Transportplattform, mit der es im Jahre 2114 ins Museum der unerklärlichen Funde in Terrania hätte überführt werden sollen, war abgestürzt und verschwunden. Mit einem Tauchboot fand Atlan einen größeren Gatusain und weitere Relikte im Ozean, ca. 400 Kilometer östlich von Taiwan. (Atlan Illochim 1 - Das Relikt der Macht)
Atlan benutzte die Gatusain und erfuhr auf diese Weise einiges über die Vergangenheit der Illochim, gleichzeitig wurde er jedoch süchtig nach dem Artefakt. Ebenso erging es Greta Gale, einer MEINLEID-Aktivistin, die dem Wahn erlag, mit Hilfe des Gatusain ein eigenes Reich errichten zu können. Atlan und Greta Gale erhielten Kontakt zu den Rudimentärbewusstseinen Gasuijamuos und Waheijathius.
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- Anmerkung: Die folgenden Informationen entstammen ausschließlich dem Computerspiel Perry Rhodan - The Adventure.
Im Jahre 1346 NGZ erhielt Mondra Diamond vom Residenzministerium für interkulturelle Zusammenarbeit den Auftrag, das Kuratorium für eine Ausstellung zum Thema »Illochim« zu übernehmen. Sie sollte außerdem dem Mythos dieses Volkes auf den Grund gehen. Die Anregung kam von einem terranischen Kunstsammler und Mäzen, der nur unter dem Kürzel »Q.B.« bekannt war und das Projekt finanzierte. Da Mondra nach dem Studium einiger Quellen davon ausging, dass auch die Arkoniden in der Vergangenheit Kontakt mit den Illochim gehabt haben mussten, arbeitete sie mit dem arkonidischen Amt für Kultus und Hochkultur zusammen und bereitete die Ausstellung im Intergalaktischen Museum für Völkerverständigung auf Titan vor.
Von Q.B. erhielt Mondra ein Illochim-Artefakt aus einem fremden, unzerstörbaren Material, das sich nicht scannen ließ, sowie einige alte Stiche, die hauptsächlich Engel darstellten. Über Malcolm S. Daellians Assistentin Kari Levian, mit der sie befreundet war, veranlasste Mondra die Untersuchung des Artefakts mit einem Ultra-Messwerk. Es stellte sich heraus, dass es aus Supran bestand, einem sehr seltenen Hyperkristall.
Mondra machte Exkursionen an prähistorische Orte, u.a. nach Catal Hüyük, ohne zu wissen, dass die Illochim dort einst tätig waren. Sie fand Hinweise auf die Ereignisse des Jahres 3103. Die vollen Datensätze wurden zwar »irrtümlich« gelöscht, aber es gab noch einen Eintrag über den Fund einiger Illochim-Artefakte in der Tiefsee. Mondra erfuhr von der Existenz des Museums der unerklärlichen Funde und dessen damaligen Kurator Cleany Havedge. Ein Foto zeigte ihn mit einem geöffneten Artefakt, das Aufschriften in Keilschrift trug.
Mondra zog folgende Schlüsse:
1. Der Mythos der Illochim stammt mindestens aus dem Mesolithikum und fällt zusammen mit der Entwicklung der Keilschrift.
2. Die Illochim wurden von den Menschen als gottgleiche Wesen verehrt.
3. Seit Atlans Besuch in Terrania 3103 gibt es seltsame Lücken in der Geschichtsschreibung, doch danach taucht immer wieder der Name Illochim auf.
4. Die Illochim müssen also in vorgeschichtlicher Zeit auf der Erde aktiv gewesen, dann aber verschwunden sein.
Durch private Informationsquellen fand Mondra heraus, dass die Arkoniden zw. 10.000 und 5000 v. Chr. irgend etwas mit den Illochim zu tun hatten, eventuell war es sogar zu Kämpfen gekommen. Die Spuren wiesen auf einen Mond im Gonom-System hin, der seinerzeit eine Rolle gespielt haben sollte. Außerdem hatte die Tu-Ra-Cel auf Hestera einen Illochim-Roboter ausgegraben - am gleichen Tag wurde Mondra zur Kuratorin berufen. Der Chef der Tu-Ra-Cel kündigte an, den Terranern bald alle Informationen, die die Arkoniden über die Illochim haben, zukommen lassen zu wollen. Er verknüpfte dies mit einer getarnten Drohung und der Forderung, Mondra solle ihre Nachforschungen auf das Gebiet der LFT beschränken.
Als Mondra aus der Solaren Residenz entführt wurde, geriet Perry Rhodan bei der Verfolgung in den arkonidischen Herrschaftsbereich zur Bergbausiedlung Elmo Dater auf dem Mond Gom Callaedus und stieß auf die Geheimnisse der Illochim. (www.perry-rhodan-game.de)

