JULES VERNE
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Die JULES VERNE ist ein terranischer Verbundraumer ähnlich der SOL, das aus zwei Einheiten der APOLLO-Klasse und einem zylindrischen Mittelteil mit zentralem Ringwulst besteht. Gebaut wurde es auf der Aaron-Quippo-Werft auf Luna. Aufgrund seiner Form wird es auch Hantelraumer genannt. Das Raumschiff wurde nach dem französischen Schriftsteller Jules Verne benannt, der als einer der Begründer des Science-Fiction-Genres gilt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Allgemeines
Die Kugelraumer JV-1 und JV-2 sollen nach offizieller Verlautbarung als Schulschiffe eingesetzt werden. Die Besatzungen sollen angeblich den Umgang mit Technologien erlernen, die unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz nicht mehr funktionieren. Deren Funktion soll durch eine Schulpositronik simuliert werden.
Diese falschen Informationen dienen jedoch der Verschleierung eines geheimen Projektes. Tatsächlich sind die Schiffe als Träger für den Kontext-Wandler und für eine Zeitreise vorgesehen. Mittels eines Kontextsprungs soll jene 20 Millionen Jahre zurückliegende Zeit erreicht werden, in der ARCHETIM an der Retroversion der Negasphäre von Tare-Scharm beteiligt war.
Im Verbund mit dem JV-Mittelteil bilden die beiden Kugelraumer JV-1 und JV-2 analog zur SOL das Hantelraumschiff JULES VERNE. Der Mittelteil wird hierbei über Andockringe mit den unteren Polen der JV-1 und der JV-2 zusammengekoppelt. Die Flugrichtung des Hantelraumschiffes wird von der JV-1 bestimmt, die JV-2 fliegt daher quasi rückwärts. Die Steuerzentrale befindet sich in der JV-1. JV-2 und Mittelteil haben nur Kontrollfunktionen, können aber einspringen, wenn die Zentrale der JV-1 ausfällt.
- Zitat: [...] Beide Schiffe lagen seitlich in der Luft, beide Heckpole zeigten aufeinander. [...]
- Anmerkung: Diese Konfiguration entstammt dem Romantext von PR 2400, und widerspricht der grafischen Darstellung von Rainer Castor in demselben Roman, nach der JV-2 mit dem oberen und JV-1 mit dem unteren Pol an das JV-Mittelteil gekoppelt werden, so dass beide Raumer vorwärts fliegen.
Die JULES VERNE hat keinen zentralen Antigravschacht, sondern vier vertikale Hauptverbindungen innerhalb der Kugelzellen, die Anschluss an die Zentralkugeln haben. Das Mittelteil wird ebenfalls von vier Schächten durchzogen, diese verlaufen an der Peripherie und führen um die Meiler des Kontext-Wandlers herum.
[Bearbeiten] Ausstattung
Die JULES VERNE ist aufgrund ihres beabsichtigten Verwendungszwecks mit High-Tech der Ära vor der Erhöhung der Hyperimpedanz ausgestattet. Unter anderem sind Syntroniken, Metagrav-Triebwerke, Transformkanonen und ähnliches in hoher Packungsdichte vorhanden. Darüber hinaus werden Technologien verwendet, die auch nach dem Hyperschock noch eingesetzt werden können: Hochwertige Impulstriebwerke, eine Biopositronik und Linearkonverter. Da nur wenig Platz für diese Aggregate zur Verfügung steht, sind sie erheblich kleiner als die normalerweise in Schiffen der APOLLO-Klasse verwendeten Geräte. Die JULES VERNE hat deshalb unter Bedingungen des aktuellen hyperphysikalischen Widerstandes eine im Vergleich zu anderen Schiffen dieser Klasse reduzierte Reichweite.
Der Kontext-Wandler wird mitsamt seinen beiden Meilern und dem dazu gehörenden Leitstand im zylindrischen Mittelteil untergebracht. Der Leitstand befindet sich im Zentrum des Mittelteils auf Höhe des Ringwulsts und liegt somit zwischen den beiden Meilern.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Besatzung | 3500 Personen, 12.000 Mehrzweck- und 6000 Kampfroboter NEMO: Fünf autarke biopositronische-syntronische Hybrid-Großrechner-Netzwerke |
| Aufbau | Hantelraumer auf Basis von zwei Einheiten der APOLLO-Klasse Länge: 2400 m, Durchmesser: 960 m (mit Ringwulst), 800 m (ohne Ringwulst) Volumen: 686 Mio. m³, Masse: 188 Mio t |
| Abmessungen JV-1 und JV-2 |
Durchmesser: 960 m (mit Ringwulst), 800 m (ohne Ringwulst), Ringwulsthöhe: 138,56 m Volumen: 291,3 Mio. m³, Masse: 57 Mio t |
| Abmessungen JV-Mittelteil |
Gesamtlänge: 870 m, Länge Hauptzylinder: 800 m, Kopplungsbereiche je 35 m Höhe, Durchmesser: 480 m (mit Ringwulst), 400 m (ohne Ringwulst), Ringwulsthöhe: 69,28 m Volumen: 103,3 Mio. m³, Masse: 73,6 Mio t |
| Antrieb | Protonenstrahltriebwerke, Gravotrontriebwerke (Sublichtfaktor: 900 bzw. 1120 km/s²) Hawk II Kompensationskonverter (2x4 Stück): 2,5 Millionen Lichtjahre (insgesamt 20 Millionen), Transitionstriebwerke (Max. Einzelsprungreichweite: 35.000 Lichtjahre), Metagrav Überlichtfaktor: 85 Millionen (Notfallmaximum 105 Millionen), vektorierbarer Grigoroff Überlichtfaktor: 200 Millionen |
| Offensivbewaffnung | 3x20 Transformkanonen (je 4000 Gt.), 3x10 Sublicht-MVH (Thermostrahl-, Desintegrator- und Paralysator-Modus), 3x30 Überlicht-MVH (Konstantriss-Nadelpunkt-Modus für Intervall- und Thermostrahler), 3x20 Impulsstrahler (je 250 Mt.), 2x1 Paratronwerfer |
| Defensivbewaffnung | Prallschirm, Energieschutzschirme, 5fach gestaffelter Paratronschirm, 5fach gestaffelter HÜ-Schirm, Schattenschirm, Mini-ATG, Virtuellbildner (inkl. LAURIN-Antiortungskonzept), Librationstarner |
| Energieversorgung | 3 (3x1) Multi-Hyperzapfer (Hypertrop, Hypertron, Permanentzapfer), 15 (3x5) Groß-Gravitrafspeicher, 4 (2x2) Nug-Schwarzschild-Reaktoren (Je 3 Reaktoren), 15 (3x5) Daellian-Meiler, zahlreiche Fusionsreaktoren. Später zusätzlich der Hochenergiezapfer Objekt Hephaistos |
| Beiboote | 2x2 Leichte Kreuzer (1 Solonium-Hypertakt-Kreuzer aus Beständen der SOL, 1 Spürkreuzer JOURNEE-Klasse, 2 Jagdkreuzer DIANA-Klasse) Eigennamen NAUTILUS I bis IV, 2x6 Korvetten (PHOBOS-Klasse), 2x2 SKARABÄEN, 2x30 plus 20 Space-Jets (40 TSUNAMI-Klasse, 40 SPIRIT-Klasse), 2x40 plus 20 Shifts |
| Besonderes | Algorrianischer Kontextwandler, Kantorsches Ultra-Messwerk, Halbraumspürer, Hyperraumspürer, ATG-Spürer |
| Datenblatt | im PR 2400 Die JULES VERNE im PR 2404 Die JULES VERNE Teil 2 |
| Risszeichnung | im PR 2423 Spezialraumschiff JULES VERNE |
- Anmerkung: Die Angaben zur Offensivbewaffnung und den Beibooten beziehen sich auf die beiden JULES VERNE Zellen JV-1 und JV-2 plus den JV-Mittelteil.
[Bearbeiten] Wichtige oder bekannte Orte an Bord
Es gibt jeweils insgesamt 20 Hauptdecks von je 40 Metern Höhe, untergliedert in je acht Etagen mit einer Standardhöhe von fünf Metern.
[Bearbeiten] JV-1
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[Bearbeiten] JV-Mittelteil
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[Bearbeiten] JV-2
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[Bearbeiten] Besatzung
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[Bearbeiten] Besatzung der Beiboote
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[Bearbeiten] Bekannte Beiboote
- NAUTILUS I - Solonium-Kreuzer (PR 2421)
- NAUTILUS II bis IV - restliche Kreuzer (PR 2423)
- JV-1-K1 »TAKO KAKUTA«- Korvette der PHOBOS-Klasse, Kommandantin Oberstleutnant Asrid Sethmaer (PR 2424)
- JV-1-K4 »RALF MARTEN« - Korvette der PHOBOS-Klasse (PR 2432)
- JV-2-K4 »IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN« - Korvette der PHOBOS-Klasse, Kommandant Major Torrust (PR 2432)
- ANDRÉ NOIR - Korvette der PHOBOS-Klasse (PR 2432)
- SON OKURA - Korvette der PHOBOS-Klasse (PR 2432)
- FELLMER LLOYD - Korvette der PHOBOS-Klasse, Kommandant Major Jalpir (PR 2432)
[Bearbeiten] Geschichte
Die JULES VERNE wird im Januar 1346 NGZ in der lunaren Aaron-Quippo-Werft montiert. Es handelt sich um ein Bauprojekt NATHANS und ESCHERS, über dessen eigentlichen Zweck selbst Perry Rhodan nicht informiert ist. Im Januar 1346 NGZ wird der Anschlag eines Agenten der Koda Ariel auf das Bauprojekt von den Avataren ESCHERS vereitelt.
Erst Ende Februar 1346 NGZ erhält Perry Rhodan vom Nukleus Informationen über den Verwendungszweck des Schiffes. Der Kontext-Wandler wird am 8. April montiert, so dass das Schiff am 15. April zur Operation Tempus aufbrechen kann. Die JULES VERNE erreicht das Jahr 20.059.813 v. Chr., allerdings sorgen die mit dem Kontextsprung verbundenen Effekte für den Ausfall zahlreicher Anlagen des Schiffes. Unter anderem wird der Kontext-Wandler beschädigt.
Die JULES VERNE wird nach Oaghonyr gebracht und muss fliehen, weil man die Besatzung für die Diebe der Nachtlicht-Rüstung hält. Das Schiff fliegt direkt auf ARCHETIMS HORT zu und wird von diesem ins All teleportiert. Kurz bevor die JULES VERNE Überlichtgeschwindigkeit erreicht, erhält sie einen Wirkungstreffer, der die gerade erst zum Teil reparierten Bordsysteme schwer beschädigt. Eines der sechs Ringwulstmodule der JV-2 wird dabei praktisch verdampft, die Paratronkonverter fallen aus. Die JULES VERNE verbirgt sich im Ortungsschutz der Sonne Gagot-Blau.
Vor der Flucht des Schiffes haben die drei Laosoor (Commander Pothawk, Limbox und Vizquegatomi) die JULES VERNE infiltriert. Pothawk ruft eine Mounter-Flotte seines Volkes zu Hilfe, indem er mehrere Parapolarisatoren aktiviert. 30 Mounter kesseln die JULES VERNE ein. Das Schiff wird geentert und später in die LAOMARK gebracht, wo sie festgehalten und dann als Druckmittel benutzt wird, um Perry Rhodan dazu zu bringen, an der Mission CHEOS-TAI teilzunehmen.
Mitte Mai kommt der Hantelraumer frei, nachdem die Laosoor sich mit Unterstützung von Kampfrobotern und Landetruppen aus der JULES VERNE von den Chaostruppen befreit haben. Das Schiff bricht nach Tare-Scharm auf und erreicht deren Halo am 15. Oktober 1346 NGZ Bordzeit. Es kommt zu ersten Gefechten mit der Terminalen Kolonne, bei denen das Schiff einen Traitank vernichtet. Am 3. November nimmt das Schiff die Sekundim Pheriandurus und Tauzedaphelgas an Bord, um sie vor einer Kolonnen-MASCHINE zu retten. Sie werden in den Hangartubes verankert. Das Schiff durchfliegt wenig später den »Geburtskanal« der Sekundim in Eledain-Cishon und erreicht den Hyperkokon INTAZO, wo sie sich nach einer Gewissensprüfung der Besatzungsmitglieder durch die Lanterns und nach einer Fürsprache durch Kamuko dem Treck des GESETZES anschließen darf, ohne jedoch eigenmächtig aktiv werden zu dürfen. Dennoch retten die Galaktiker die Besatzung eines explodierenden Raumschiffes der To s'amosa, woraufhin Kamuko die Bewegungsfreiheit der JULES VERNE weiter einschränkt. Der Hantelraumer bezieht am Modulardock ANC 90 Position und wird erneut von den Lanterns geprüft.
Nach dem Verschwinden Perry Rhodans Anfang Dezember Bordzeit erwirkt Mondra Diamond von Kamuko die Erlaubnis, zusammen mit einer Kampfflotte der Prinzipa nach Tare-Scharm einfliegen zu dürfen. Allerdings muss sie der Installation von Wächtersäulen zustimmen, die das Schiff bei einem Enterversuch durch Feinde vernichten würden. Nach einer Raumschlacht bei Bi-Xotoring trennt sich die JULES VERNE von Kamukos Flotte, um nach Perry Rhodan zu suchen. Dabei verliert sie die Orientierung und verpasst das Rendezvous mit der Flotte Ende Dezember 1346 NGZ Bordzeit. Die Terraner können Tare-Scharm somit nicht mehr verlassen. Durch den Einsatz des Vektor-Helms kann Alaska Saedelaere das Schiff wenigstens so weit wieder auf Kurs bringen, dass eine Kontaktaufnahme mit den Cypron möglich ist. Nachdem diese angesichts der Wächtersäulen Vertrauen zu den Terranern gefasst haben, geleiten sie das Schiff nach Tarquina, wo es am 12. Januar 1347 NGZ Bordzeit zum Wiedersehen mit Perry Rhodan kommt.
Während ihres Aufenthaltes auf Tarquina wird auf der JULES VERNE ein Habitat für vier Sphäriker eingerichtet, die dem Hantelraumer die Navigation in der Negasphäre ermöglichen sollen. Mit Hilfe ihres Kontracomputers ermöglicht die JULES VERNE im Februar einem Cypron-Verband einen durchschlagenden Erfolg im Kampf gegen Traitanks, die Ki-Myos Schiff PLURAPH verfolgen. Obwohl Perry Rhodan die Aufforderung Ki-Myos ablehnt, an der Finalen Schlacht teilzunehmen, begleitet der Hantelraumer die am 10. April aufbrechende Flotte der Cypron und fliegt nach der Vereinigung der Kampfverbände der freien Völker Tare-Scharms in den KORRIDOR DER ORDNUNG ein, wo bereits die Flotten aus dem INTAZO bereitstehen. Im Mai begleitet sie die PLURAPH zur Neganen Stadt, wo Kamuko gefangen gehalten wird.
Nach Kamukos Befreiung muss die JULES VERNE fliehen, weil sie von einem Dunklen Ermittler entdeckt worden ist. Alaska Saedelaere muss einmal mehr den Vektor-Helm einsetzen, da selbst die Sphäriker sich nicht mehr in der Proto-Negasphäre orientieren können. Perry Rhodan lehnt eine von zahlreichen Besatzungsmitgliedern unterzeichnete Petition ab, in der die Rückkehr in die Relativgegenwart gefordert wird. In einem gewagten Manöver durchfliegt das Schiff ein von acht Raum-Zeit-Routern offen gehaltenes Transmitterfeld und erreicht so das Black Hole Margin-Chrilox im Zentrum von Tare-Scharm, wo die Finale Schlacht entbrennt. Die JULES VERNE wird sofort mehrmals angegriffen und schwer beschädigt. Einige Antriebsaggregate und Schutzschirmprojektoren fallen aus. Das Schiff entgeht der Vernichtung nur durch mehrmalige Flucht und das Eingreifen der LAOMARK, außerdem hilft Kamuko mit der Nachtlicht-Rüstung bei der Orientierung in der Negasphäre. Wegen der Beschädigungen muss Rhodan ihre Forderung ablehnen, sie zu den Flotten ARCHETIMS zu bringen. Er stellt ihr aber eine Space-Jet zur Verfügung.
Nachdem die Prozesse der Retroversion erfolgreich aufgezeichnet wurden, ordnet Perry Rhodan einen Not-Kontextsprung an, denn die JULES VERNE droht in das Schwarze Loch zu stürzen bzw. vom hyperphysikalischen Chaos vernichtet zu werden. Als Rückkehrdatum ist der 19. April 1346 NGZ vorgesehen. Im letzten Moment versucht Kamuko, auf die JULES VERNE zurückzukehren. Es ist unklar, ob ihr dies gelingt. Pothawk und seine 200 Laosoor, Ekatus Atimoss und die Sphäriker der Cypron machen die Zeitreise jedoch unfreiwillig mit. Letztere überstehen den Schock nicht, alle vier sterben.
Zurück in der Relativgegenwart fällt sämtliche höherwertige Technik aus. NEMO wird auf biopositronischen Betrieb umgestellt. Sämtliche Vorräte an hochwertigen Hyperkristallen sind deflagriert, und der Kontextwandler ist zu Schrott zusammengeschmolzen. Die Wächtersäulen sind zu Staub zerfallen und stellen keine Gefahr mehr dar. Von Kamuko fehlt jede Spur. Eine Rückkehr in die 45 Millionen Lichtjahre entfernte Milchstraße ist vorläufig unmöglich. Nur mit Mühe kann das Schiff den Gravitationskräften des Schwarzen Lochs Margin-Chrilox und den im Zentrumsbereich Tare-Scharms tobenden überstarken Hyperstürmen entkommen. Sobald die JULES VERNE sicheres Gebiet erreicht hat und die Strangeness abgeklungen ist, beginnen die Reparaturarbeiten. Rhodan verwendet die letzten Hyperkristalle zur Absetzung eines permanenten Notrufes über Hyperfunk, der die Yakonto auf das Schiff aufmerksam macht. Sie schleppen es nach Evolux, wo es im Segment Gelephant geparkt wird.
Mit Hyperkristallen, die von den Laosoor erbeutet werden, wird die Fernflugtauglichkeit des Schiffes wiederhergestellt. Als die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind, unternehmen die Terraner einen Fluchtversuch. Die drei Einzelteile des Hantelraumers werden getrennt, denn jedes einzelne passt gerade durch einen der Segment-Großtransmitter. Anscheinend hat niemand auf Evolux mit einer solchen Aktion gerechnet, denn die Passage in ein nicht gedeckeltes Segment wird nicht verhindert. Die wieder vereinigte JULES VERNE erreicht den freien Raum und kann fast schon in den Hyperraum vorstoßen - da wird sie durch ein schemenhaftes Objekt abgefangen. Alle an Bord (bis auf Icho Tolot) verlieren das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kommen, steht die JULES VERNE wieder an der gleichen Stelle auf Evolux wie zuvor. Dyramesch erscheint und verkündet die weiteren Pläne, die er mit den Terranern hat. Sie sollen für immer auf Evolux bleiben. Dyramesch will sie in die Lieferkette der Kobaltblauen Walzen eingliedern. Bis es soweit ist, müssen sie in Quarantäne bleiben; alle Transmitter ihres Segments werden abgeschaltet.
Perry Rhodan erhält eine nachdenklich stimmende Meldung: Verschiedene Aggregate, die man schon als irreparabel zerstört ausgesondert hatte, haben sich wie von Geisterhand selbst repariert und sind wie neu. Hierfür sind die Metaläufer verantwortlich, die dieser Tätigkeit selbst dann noch nachgehen, als sie entdeckt werden. Sie ersetzen den funktionsunfähigen Multi-Hyperzapfer der JV-1 durch Objekt Hephaistos, einen Hochenergiezapfer, der die doppelte Leistung erbringt.
Mit dem Druckmittel CHEOS-TAI in der Hinterhand versucht Rhodan, die Herausgabe der JULES VERNE von Dyramesch zu erpressen. Dyramesch kann es sich nicht erlauben, auf Rhodans Forderung einzugehen, denn das würde seine Machtposition gefährden. Er beabsichtigt, sich dem GESETZ-Geber persönlich mit der PENDULUM entgegenzustellen, doch die noch nicht ganz durchgetestete Kobaltblaue Walze erleidet schon beim Start eine Fehlfunktion. Auf Evolux entsteht Aufruhr, denn ein Fabrikationsfehler in einer Kobaltblauen Walze ist eine so ungeheuerliche Katastrophe, dass die Weiße Welt womöglich ihren Status als Werftplanet der Kosmokraten verlieren wird.
Daraufhin legen die Yakonto die Arbeit nieder - somit wird auf Evolux nichts mehr produziert. Dyramesch zieht die Konsequenzen. Bliebe er im Amt, so wäre eine Effizienzminderung um mehrere Prozent zu erwarten. Also tritt er zurück und verlässt Evolux. Die alten Räte übernehmen wieder ihren angestammten Platz als Beherrscher von Evolux. Die JULES VERNE wird in einen Hangar des GESETZ-Gebers gebracht. Da einer Rückkehr nach Terra nun nichts mehr im Wege steht, will Rhodan unverzüglich aufbrechen. Die Algorrian, die am ehesten mit CHEOS-TAIS Ultra-Hightech zurechtkommen, sollen den GESETZ-Geber befehligen. Sie sind hierzu zwar bereit, lassen ihre Kinder jedoch in der Obhut der Yakonto zurück.
[Bearbeiten] Risszeichnung
Terranische Raumschiffe: Spezialraumschiff JULES VERNE von Andreas Weiß in PR 2423
– in Postergröße als Beilage zu PR 2450
[Bearbeiten] Weblinks
Zwei geniale Renderings von PR-Fan Raimund Peter: JV1, JV2
[Bearbeiten] Quellen
PR 2383, PR 2396, PR 2400, PR 2401, PR 2404, PR 2405, PR 2407, PR 2420, PR 2421, PR 2422, PR 2423, PR 2424, PR 2432, PR 2434, PR 2435, PR 2444, PR 2445, PR 2446, PR 2448, PR 2449, PR 2450, PR 2451, PR 2453, PR 2455





