Joker
Aus Perrypedia
Joker, auch als Kemoaucs Bestie bezeichnet, ist ein Gestaltwandler.
Erscheinungsbild
Bei seiner Erweckung hat Joker die Gestalt eines ca. 1,5 Meter hohen Kokons aus einer spinnwebartigen Substanz. Er nimmt verschiedene andere Gestalten an, zuletzt die eines terranischen Hundes. In dieser Gestalt spricht er mit heiserer, bellender Stimme.
Charakterisierung
Joker ist in der Lage, Psi-Phänomene aufzuspüren. Außerdem kann er seine Gestalt veränderten Gegebenheiten anpassen. Hierbei scheint es sich aber eher um unwillkürliche, nicht bewusst steuerbare Reaktionen zu handeln.
Geschichte
Als die Sporenschiffe im Jahre 3587 in die Milchstraße überführt werden sollen, weigern die Demonteure sich, diesen Auftrag auszuführen. Kemoauc und Laire machen sich deshalb auf den Weg zur HORDUN-FARBAN. Unterwegs machen sie auf Drink I Halt, um dort Kemoaucs Bestie mitzunehmen, der sich in einer geheimen Station des Mächtigen befindet. Joker wird jedoch schon vorher von einem Erkundungstrupp der Terraner unabsichtlich erweckt.
Joker verwandelt sich und nimmt auf der HORDUN-FARBAN eine monströse Gestalt an und kämpft gegen die Androiden, die unter dem Einfluss der Biophore stehen. Er verbündet sich zum Schein mit Servus, um diesen leichter überrumpeln zu können. Er nimmt sogar Kemoauc und Laire gefangen. Die beiden werden von Perry Rhodan und dessen Begleitern befreit. Joker eröffnet Rhodan, dass die Milchstraße als Ziel für die Sporenschiffe vorgesehen ist. Durch einen Hinweis Jokers wird auch erstmals festgestellt, dass Rhodans und Atlans Zellaktivatoren sich offenbar von anderen derartigen Geräten unterscheiden und direkt von den Kosmokraten stammen.
Als die Loower nach Alkyra II gebracht werden, wo sie sesshaft werden sollen, begleitet Joker sie in der Gestalt einer Monade. Er will auf Alkyra II bleiben, um die aggressiven Monaden zu »zähmen«. Aus diesem Grund nennt er sich Dompteur. In dieser Zeit freundet Joker sich mit Baya Gheröl an. Zusammen mit ihr gelingt es ihm, den Konflikt zwischen Loowern und Monaden zu beenden. Baya Gheröl geht eine mentale Verschmelzung mit den Monaden ein und ermöglicht es den Loowern auf diese Weise, ein neues Tiefenbewusstsein und eine Technologie zu entwickeln, die sich später als resistent gegen die Hyperimpedanz-Erhöhung erweist. Die Loower setzen Baya Gheröl und Joker gefangen, um sie weiterhin zur Zusammenarbeit zu zwingen. Tatsächlich arbeiten die beiden aber insgeheim an eigenen Plänen, die zur Befreiung der Monaden führen sollen.
Kilan-Gerp nimmt Joker 1337 NGZ als Geisel auf seinen Feldzug gegen die PAN-THAU-RA mit. Er hält den Gestaltwandler unter einer Energiekuppel gefangen und führt oft Streitgespräche mit ihm, da er unter Gewissensbissen leidet. Als die von Hisk-Mekang angeführten Eindenker in die PAN-THAU-RA eindringen und eine Zentrale erobern, in der Kilan-Gerp sich aufhält, entsteht eine Ausstülpung im Schutzschirm von Jokers Energiegefängnis, so dass Kilan-Gerp von Hisk-Mekangs Leuten nicht gefährdet werden kann. Ob dies auf Veranlassung Jokers geschieht, ist unklar.
Da treffen Gucky, Baya Gheröl und die Monaden ein. Der Mausbiber wird durch die Energie der Monaden gestärkt und befreit Joker aus dem Energiegefängnis. Durch einen Zusammenschluss ihrer besonderen Kräfte mit Gucky lösen die Monaden eine psionische Schockwelle aus, durch die alle Loower miteinander versöhnt werden. Kilan-Gerp gibt seine Pläne auf, der Lebenskrieg ist vorüber. Die PAN-THAU-RA soll zur neuen Heimat für die Monaden werden. Joker und Baya Gheröl bleiben an Bord, als die PAN-THAU-RA mit unbekanntem Ziel aufbricht. Dann bringen die Kosmokraten Jokers Körperzellen zur Explosion, wodurch alle Atome in seiner Umgebung in einer Kettenreaktion zerrissen werden. So findet er zusammen mit dem letzten Sporenschiff des Parresums sein Ende.

