Jothadún
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Jothadún ist ein Effremi, der an der Schlacht um TRYCLAU-3 teilnimmt und später in der Dienstburg CRULT eingesetzt wird.
Erscheinungsbild
Siehe Artikel: Effremi.
Charakterisierung
Wie alle Effremi hat auch Jothadún ein besonders gut ausgeprägtes Zahlengedächtnis. Er kann sich außerdem sehr gut in andere Lebewesen einfühlen. Durch seine Gesänge ist er sogar in der Lage, den Laboraten zu besänftigen. Jothadún besitzt darüber hinaus eine natürliche Resistenz gegen Strangeness.
Jothadún ist absolut von der Rechtmäßigkeit des Kampfes überzeugt, den TRAITOR gegen die Kosmokraten führt. Er hält die Kosmokraten und deren Diener für den Inbegriff des Bösen.
Geschichte
Jothadún gehört zur Besatzung eines Traitanks, der beim Angriff auf die Flotten der Kosmokraten beim Kosmonukleotid TRYCLAU-3 von einer Kobaltblauen Walze vernichtet wird. Jothadún rettet sich mit einer Fluchtkapsel, mit der auch der Duale Kapitän Yügorensch entkommt. Das Dualwesen ist schwer verletzt. Jothadún leistet Erste Hilfe und rettet Yügorensch damit das Leben. Der Duale Kapitän erkennt Jothadúns Strangeness-Resistenz. Er veranlasst deshalb, dass der Effremi zur Dienstburg CRULT versetzt wird, nachdem seine Verletzungen in der Skapalm-Bark TERGOSA versorgt wurden.
Auf CRULT muss Jothadún zunächst die Reparatur und Neuausrüstung jener Traitanks leiten, die in der Schlacht um TRYCLAU-3 beschädigt wurden. Er ist glücklich, in CRULT gleich mehrere Effremiten-Horste zu entdecken, obwohl deren Oberhaupt ihm nicht wohlgesonnen ist. Er findet sogar eine neue Partnerin, mit der er in den nächsten Jahren zusammenlebt. Erste Zweifel an der Vorgehensweise TRAITORS erwachen in ihm, als er bei der Ausbeutung planetarer Ressourcen ein intelligentes Volk schont und dafür gemaßregelt wird. Als das von ihm verwaltete Chaos-Geschwader wiederhergestellt ist, wird Jothadún zur Arbeit als Schachtsteiger eingeteilt. Jothadún entdeckt, dass er den Laboraten mit den für sein Volk typischen Gesängen betören kann.
Nach einiger Zeit wird Jothadún ins Progress-Amt berufen. Er wird zum Mitglied der Chaos-Phalanx ernannt. Während der Vorbereitungen zum Wechsel CRULTS in die Milchstraße begegnet Jothadún dem Progress-Wahrer Antakur von Bitvelt selbst. Beim Universenwechsel im Februar 1345 NGZ kommt es zu Wechselwirkungen mit der künstlich erzeugten Strangeness in der Kaverne des Laboraten. Der Laborat verfällt in Raserei, tötet einige Schachtsteiger und bringt sich selbst in Lebensgefahr. Jothadún wagt sich in seine Nähe und beruhigt ihn mit seinen Gesängen. Er wird dafür persönlich vom Progress-Wahrer gelobt. (PR 2342)
Als Dantyren auf die Dienstburg gebracht wird, erhält Jothadún aufgrund seines Einfühlungsvermögens die Aufgabe, ihn zu beobachten und zu betreuen. Der Effremi erkennt, dass Roi Dantons Gefühle der Hebel sein könnten, mit dem sein Geist zu brechen wäre. Er schlägt vor, man solle dem Terraner einige Artgenossen vorführen. Die Kolonnen-Anatome gehen allerdings noch weiter: Sie foltern und töten einige gefangene Terraner vor Dantons Augen. Jothadún ist entsetzt, denn das hat er nicht gewollt. Dantons Zorn wächst ins Unermessliche – und durch diese psychische Belastung verschmilzt nun auch sein Geist mit dem Yrendirs zum Singulären Intellekt.
Unerwarteterweise entwickelt Dantyren sofort extrem starke Psi-Kräfte und tötet die Kolonnen-Anatome sowie einige Mor'Daer mit der Endogenen Qual, bevor er versucht, Selbstmord zu begehen. Auch Jothadún erleidet schreckliche Qualen, kommt aber mit dem Leben davon. Dantyren schafft es lediglich, sich selbst zu schwächen. Jothadún glaubt zu erkennen, dass Dantyren nun endgültig als neues Wesen entstanden ist – damit wäre Roi Dantons eigenständige Existenz beendet.



