Kalydonische Jagden durch die Orphischen Labyrinthe

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Die Kalydonische Jagd durch die Orphischen Labyrinthe, auch Yarunische Jagd durch die psionischen Labyrinthe, waren das Wunder von Trovenoor.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Lage der orphischen Labyrinthe Lage der orphischen Labyrinthe

In verschiedenen Systemen Trovenoors befinden sich Zugänge zu den Labyrinthen, unter anderem auf Tamplikuu. Ausnahmslos handelt es sich bei den Standorten der verschiedenen Labyrinthe um lebensfeindliche Extremwelten.

Die Labyrinthe selbst befinden sich selbst außerhalb des Normalraumes in einem eigenen Psionischen Netz. Zutritt zu diesem Netz erhält man über drei hintereinanderliegende Schleusen, die die Teilnehmer den Gegebenheiten der Labyrinthe anpassen. Der Vorgang der stufenweisen Anpassung ist notwendig, da es sich bei den Labyrinthen um Mikrokosmen mit abweichender Strangeness handelt und so ein Strangeness-Schock vermieden wird. Bedient werden diese Schleusen von Nakken, als Wächter fungieren Arlofer.

Beim Durchqueren der Schleusen verwandelt man sich auf unvorhersehbare Weise, die Sinneswahrnehmungen verändern sich. Im Labyrinth selbst verlieren die bekannten Naturgesetze ihre Gültigkeit, sowohl Jäger als auch Gejagte erscheinen dem jeweils anderen als schreckliche Monster. Den meisten Jägern ist gar nicht bewusst, dass sie in Wirklichkeit auf Intelligenzwesen Jagd machen.

Daneben dienen die Labyrinthe auch als Falle für Netzgänger. Falls sie bei der Durchführung des persönlichen Sprungs einem Labyrinth zu nahe kommen, gibt es kaum noch ein Entkommen.

Abschnitt bearbeiten: Jagdberechtigung Jagdberechtigung

Um an einer Jagd als Jäger teilzunehmen, musste man sich einer längeren, ausgiebigen Schulung unterziehen und benötigte dann noch die besondere Zustimmung des Ewigen Kriegers Yarun. Hatte man aber bereits einmal an einer Jagd teilgenommen, so konnte man problemlos jederzeit erneut an einer Jagd teilnehmen und selbst eigene Leute als Paladine auf die Jagd mitnehmen. Im allgemeinen ist die zugelassene Zahl der Jäger je Labyrinth begrenzt. So kommt es häufig zu Situationen, in denen eine Überzahl an Jagdwilligen existiert. Daher unterliegt der Zugang zu den Jagden bestimmten Regeln. Die Jäger werden in zwei Gruppen kategorisiert: die Absolut-Jäger und die Quasi-Jäger. Die Ersteren können ausreichende Verdienste vorweisen, so dass ihre Teilnahme sicher und die ihrer Paladine reine Formsache ist. Quasi-Jäger erfüllen ähnlich den Absolut-Jägern alle Voraussetzungen für die Teilnahme, nur können sie nichts vorweisen, das sie automatisch qualifiziert. In der Regel erhalten sie nur die unbesetzten Plätze.

Um als Gejagter an der Jagd teilzunehmen, war es ausreichend, in einem genügend großem Maße bei den Ewigen Kriegern in Ungnade gefallen oder ein Gorim zu sein.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

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Im April 446 NGZ bereiten die Netzgänger Alaska Saedelaere und Perry Rhodan die Befreiung von Ronald Tekener und Roi Danton aus dem Labyrinth von Yagguzan vor. Während sich der ehemalige Maskenträger als offizieller Jäger im Gefolge des Hatuatani Lainish einschleicht, nutzt Rhodan die Fallenfunktion des Labyrinths aus. Um sich einigermaßen unbehelligt bewegen und vor allem das Labyrinth verlassen zu können, nutzt er Waringers Prototypen eines Labyrinth-Tauchers. (PR 1316)

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Partizipanten Bekannte Partizipanten

Abschnitt bearbeiten: Jäger Jäger

Abschnitt bearbeiten: Gejagte Gejagte

Abschnitt bearbeiten: Namensherkunft Namensherkunft

Die Bezeichnungen „kalydonische Jagd“ und „orphische Labyrinthe“ wurden von Krohn Meysenhart im Auftrage Stalkers geprägt.

„Kalydonisch“ bezieht sich auf ein Thema aus der griechischen Mythologie, die Jagd auf den Kalydonischen Eber, an der sich eine Reihe von griechischen Helden beteiligt hatten.

„Orphisch“ bezieht sich auf den Sänger Orpheus, der in die Unterwelt hinabstieg, um seine verstorbene Gattin zurück zuholen.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 1289, PR 1316

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