Syntronik

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Eine Syntronik oder Syntron ist ein Computer, der komplett im Hyperraum angesiedelt ist und damit überlichtschnell rechnen kann. Materielle Bauteile werden in der eigentlichen Syntronik nicht verwendet. Stattdessen arbeiten diese Computer mit miniaturisierten hyperenergetischen Strukturfeldern, die die Funktionen von Prozessoren, Arbeitsspeichern, Datenspeichern und so weiter übernehmen können.

[Bearbeiten] Aufbau

Das Innere des Syntrons wird durch einen Inertfeldgenerator mit einem Schirmfeld umgeben, das eine in sich geschlossene Raumkrümmung erzeugt. Die hyperenergetischen Strukturfelder des Syntrons (so genannte Syntronchips) befinden sich also in einem eigenen Mikro-Universum, in dem theoretisch unendlich viel Platz zur Verfügung steht. Die Strukturfelder werden von einer Batterie aus Projektoren erzeugt, je nach Bedarf können auf diese Weise theoretisch unendlich viele Energiefelder entstehen.

Im Gegensatz zur Positronik ist ein Syntron als neuronales Netz organisiert, das heißt, es gibt keine zentrale Prozessoreinheit oder Arbeitsspeicher. Stattdessen besteht ein Syntron aus vielen kleinen Recheneinheiten, den so genannten »Syntronischen Neuronen«, die nur simpelste Rechen- oder Speicheraufgaben erfüllen, davon aber Millionen. Diese bauen je nach Aufgabenstellung Verbindungen zu anderen Neuronen auf, verstärken sie oder lösen sie wieder.

Somit ist ein Syntron in höchstem Maße lernfähig und passt sich an individuelle Anforderungen an. Insgesamt führt das zu einer Komplexität und Speicherkapazität, wie sie keine andere Rechnerstruktur aufbringen kann. Durch diese massiv parallele und dazu noch überlichtschnelle Arbeitsweise ist nur selten überhaupt eine Reaktionszeit feststellbar. Die überlichtschnelle Rechengeschwindigkeit bezieht sich dabei auf die Kommunikation der Syntron-Neuronen untereinander.

Als Schnittstelle zwischen »herkömmlichen« Ein-/Ausgabegeräten und der eigentlichen syntronischen Einheit im Hyperraum dient das so genannte symmunative System. Der Symmunikator stellt eine Verbindung zwischen dem Normaluniversum und dem individuellen Mikro-Universum des Syntrons her und sorgt dafür, dass der Anwender überhaupt mit dem Computer kommunizieren kann.

Extrem kleine Syntroniken, wie sie beispielsweise in SERUNS oder ähnlich platzbeschränkten Umgebungen Verwendung finden, werden Pikosyn genannt.

Sowohl Syntroniken als auch Pikosyns emittieren gewisse, wenn auch schwache Hyperfelder. Diese können von empfindlichen Detektoren wahrgenommen werden. (PR 2406)

[Bearbeiten] Geschichte

Im 13. Jahrhundert NGZ tauchte mit den Korrago ein Virus auf, das KorraVir getauft wurde und durch Modulation der Hyperfelder direkt Syntrons aller Art befällt. Dieses Virus bringt danach die Organisation der Netze so stark durcheinander, dass schließlich Hyperenergien in die Syntronchips durchschlagen und das gesamte System explodieren lassen.

Schutzmaßnahmen sind nicht bekannt, lediglich durch aufwändige Isolation der Systeme – dem so genannten K-Damm – kann man die Syntroniken schützen. Der K-Damm selbst ist dabei eine äußerst teure Anordnung aus verschiedensten Metallen, Halbleitern, 5D-Schwingquarzen und Hyperfeldern, die die Syntronik mit einer Dicke von mehreren Dutzend Metern lückenlos umschließen muss. Durch diesen finanziellen und den Platzaufwand können in Raumschiffen keine K-Dämme eingebaut werden.

Seit der Hyperimpedanz sind sämtliche Syntroniken ersatzlos ausgefallen. An den Ursachen wird noch geforscht, aber es sieht nicht so aus, als würde man sie in absehbarer Zeit wieder verwenden können. Schon der hohe Energiebedarf zur Erzeugung der hyperenergetischen Strukturfelder stellt seit dem Hyperschock eine unüberbrückbare Hürde dar.

Im Jahre 1346 NGZ wird die JULES VERNE, sowie deren Beiboote, Raumanzüge, etc. mit Syntrons bzw. Picosyns ausgestattet. Diese sind zwar in der Relativgegenwart aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz nicht funktionsfähig, springen aber nach dem Kontextsprung ins Jahr 20.059.813 v. Chr. an, da in diesem Jahr noch die alte (niedrige) Hyperimpedanz wirkt.

[Bearbeiten] Quellen

PR 2400, PR 2406, ......

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